Browse Tag

Bayern - Page 9

Kabi­netts­sit­zung

7‑Ta­ge-Infek­ti­ons­in­zi­denz wird durch Kran­ken­hausam­pel als Indi­ka­tor ersetzt

Die vier­te Wel­le der Coro­na-Pan­de­mie hat den Frei­staat Bay­ern erreicht. Jedoch gel­ten nun ande­re Vor­aus­set­zun­gen und Rah­men­be­din­gun­gen. Vor dem Hin­ter­grund der fort­ge­schrit­te­nen Impf­kam­pa­gne beschloss die Baye­ri­sche Staats­re­gie­rung in ihrer heu­ti­gen Kabi­netts­sit­zung eine neue Kran­ken­hausam­pel als Indi­ka­tor für die Belas­tung des Gesund­heits­sys­tems, die die 7‑Ta­ge-Infek­ti­ons­in­zi­denz ablöst.

Rund 65 % der Bür­ge­rin­nen und Bür­ger Bay­erns über 12 Jah­re haben sich voll­stän­dig imp­fen las­sen und schüt­zen sich selbst und die Men­schen in ihrem Umfeld best­mög­lich vor dem Coro­na-Virus und einer COVID-19-Erkrankung.

Sie haben einen wesent­li­chen Bei­trag dafür geleis­tet, dass die­se Wel­le mil­der ver­lau­fen kann. Dafür dank­te die baye­ri­sche Staats­re­gie­rung den Bür­ge­rin­nen und Bür­gern. Zugleich wur­de betont, dass aus­rei­chend Impf­stoff vor­han­den ist, sodass jeder, der noch nicht geimpft ist, sofort ein Impf­an­ge­bot anneh­men kann. Die­se neu­en Vor­aus­set­zun­gen ermög­li­chen neu­es Han­deln in der Pan­de­mie­be­kämp­fung: Beschrän­kun­gen des pri­va­ten und öffent­li­chen Lebens müs­sen nicht mehr von den rei­nen Infek­ti­ons­in­zi­denz­wer­ten abhän­gig gemacht wer­den. Die fort­ge­schrit­te­ne Impf­kam­pa­gne erlaubt es, mit neu­en Leit­in­di­ka­to­ren einer Kran­ken­hausam­pel vor allem die Belas­tung des Gesund­heits- und Kran­ken­haus­sys­tems in den Blick zu neh­men. Bis­he­ri­ge Beschrän­kun­gen wer­den ver­ein­facht und Detail­re­ge­lun­gen so weit wie mög­lich auf­ge­ho­ben. Basis für Öff­nun­gen blei­ben das 3G-Prin­zip mit Frei­hei­ten für Geimpf­te, Gene­se­ne und Getes­te­te. Vor die­sem Hin­ter­grund beschloss die Staats­re­gie­rung heu­te die fol­gen­den Neuerungen:

Es wird eine neue, 14. Baye­ri­schen Infek­ti­ons­schutz­maß­nah­men­ver­ord­nung erlas­sen, die am 2. Sep­tem­ber in Kraft tritt und bis ein­schließ­lich 1. Okto­ber gilt.

Die 7‑Ta­ge-Infek­ti­ons­in­zi­denz als das bis­her domi­nie­ren­de Kri­te­ri­um in der Pan­de­mie­be­kämp­fung wird abge­löst. Mit ihr ent­fal­len auch alle bis­her inzi­denz­ab­hän­gi­gen Rege­lun­gen. Ledig­lich für die Anwen­dung von 3G (ab Inzi­denz 35 als Start­punkt) bleibt die 7‑Ta­ge-Infek­ti­ons­in­zi­denz relevant.

An die Stel­le der 7‑Ta­ge-Infek­ti­ons­in­zi­denz tritt eine neue Kran­ken­hausam­pel als Indi­ka­tor für die Belas­tung des Gesundheitssystems.

Stu­fe Gelb ist erreicht, sobald bay­ern­weit inner­halb der jeweils letz­ten 7 Tage mehr als 1.200 Pati­en­ten mit einer COVID-19-Erkran­kung in Kran­ken­häu­ser auf­ge­nom­men wer­den muss­ten. Das ent­spricht einer bay­ern­wei­ten Hos­pi­ta­li­sie­rungs-Inzi­denz von 9,13 je 100.000 Ein­woh­ner. Sobald Stu­fe Gelb erreicht ist, beschließt die Staats­re­gie­rung wei­ter­ge­hen­de Maß­nah­men, beispielsweise:

(1) Anhe­bung des Mas­ken­stan­dards auf FFP2.

(2) Kon­takt­be­schrän­kun­gen.

(3) Erfor­der­nis, als Test­nach­weis einen PCR-Test vor­zu­le­gen (außer in der Schule).

(4) Per­so­nen­ober­gren­zen für öffent­li­che und pri­va­te Veranstaltungen.


Stu­fe Rot
ist erreicht, sobald mehr als 600 Pati­en­ten mit einer COVID-19-Erkran­kung auf den baye­ri­schen Inten­siv­sta­tio­nen lie­gen (maß­geb­lich sind die Zah­len des DIVI-Inten­siv­re­gis­ters). Sobald Stu­fe Rot erreicht ist, wird die Staats­re­gie­rung neben den bereits für Stu­fe Gelb gel­ten­den Rege­lun­gen umge­hend wei­te­re Maß­nah­men ver­fü­gen, um die dann akut dro­hen­de Über­las­tung des Gesund­heits­sys­tems zu verhindern.

Ab einer 7‑Ta­ge-Infek­ti­ons­in­zi­denz von über 35 im Land­kreis oder in der kreis­fei­en Stadt gilt inner­halb geschlos­se­ner Räu­me breit­flä­chig der 3G-Grund­satz: Per­sön­li­chen Zugang haben des­halb nur Geimpf­te, Gene­se­ne oder aktu­ell Getes­te­te. Dies betrifft öffent­li­che und pri­va­te Ein­rich­tun­gen, Ver­an­stal­tun­gen, Sport­stät­ten, Fit­ness­stu­di­os, die gesam­te Kul­tur, Thea­ter, Kinos, Muse­en, Gedenk­stät­ten, Gas­tro­no­mie, Beher­ber­gung, die Hoch­schu­len, Kran­ken­häu­ser, Biblio­the­ken und Archi­ve, die außer­schu­li­schen Bil­dungs­an­ge­bo­te wie Musik­schu­len und die Erwach­se­nen­bil­dung, außer­dem Frei­zeit­ein­rich­tun­gen ein­schließ­lich Bäder, Ther­men, Sau­nen, Seil­bah­nen und Aus­flugs­schif­fe, Spiel­ban­ken, den tou­ris­ti­schen Rei­se­bus­ver­kehr und ähn­li­ches. Für Kin­der, die noch nicht ein­ge­schult sind, gibt es Aus­nah­men. Schü­ler gel­ten mit Blick auf die regel­mä­ßi­gen Tests in der Schu­le als getestet.

In Alten- und Pfle­ge­hei­men, auf Mes­sen und bei grö­ße­ren Ver­an­stal­tun­gen über 1.000 Per­so­nen gilt 3G inzi­denz­un­ab­hän­gig inner­halb geschlos­se­ner Räu­me wie außerhalb.

Aus­ge­nom­men vom 3G-Grund­satz sind Pri­vat­räu­me, Han­del, der ÖPNV, Ver­an­stal­tun­gen aus­schließ­lich unter frei­em Him­mel bis 1.000 Per­so­nen, Got­tes­diens­te sowie Ver­samm­lun­gen im Sin­ne von Art. 8 Grund­ge­setz. Für Schu­le und Kita gel­ten die bereits bekann­ten Sonderregelungen.

Die Ein­hal­tung der 3G-Regeln muss vom Betrei­ber kon­trol­liert wer­den. Gäs­te und Besu­cher sowie Betrei­ber, die sich nicht dar­an hal­ten, müs­sen mit einem Buß­geld rechnen.

Die FFP2-Mas­ken­pflicht ent­fällt. Die medi­zi­ni­sche Mas­ke („OP-Mas­ke“) ist der neue Mas­ken­stan­dard. Außer­dem wird künf­tig über­all wie folgt differenziert:

  • Unter frei­em Him­mel gibt es künf­tig gene­rell kei­ne Mas­ken­pflicht mehr. Aus­ge­nom­men sind ledig­lich die Ein­gangs- und Begeg­nungs­be­rei­che grö­ße­rer Ver­an­stal­tun­gen (ab 1.000 Personen).
  • In geschlos­se­nen Räu­men gilt umge­kehrt immer eine gene­rel­le Mas­ken­pflicht. Aus­ge­nom­men sind Pri­vat­räu­me, außer­dem der Platz in der Gas­tro­no­mie sowie jeder fes­te Sitz- oder Steh­platz, wenn er zuver­läs­sig den Min­dest­ab­stand von 1,5 Metern zu ande­ren fes­ten Plät­zen ein­hält, die nicht mit eige­nen Haus­halts­an­ge­hö­ri­gen besetzt sind. Für Beschäf­tig­te gel­ten wie bis­her auch die arbeits­schutz­recht­li­chen Bestimmungen.
  • Im ÖPNV und im Fern­ver­kehr gilt die Mas­ken­pflicht (künf­tig OP-Mas­ke) aus­nahms­los. In Schu­le und Kita sowie Alten- und Pfle­ge­hei­me gel­ten Sonderregelungen.

Die all­ge­mei­nen Kon­takt­be­schrän­kun­gen ent­fal­len ersatzlos.

Die bis­he­ri­gen Per­so­nen­ober­gren­zen für pri­va­te und öffent­li­che Ver­an­stal­tun­gen ent­fal­len. Für fol­gen­de Ver­an­stal­tun­gen (Sport, Kul­tur, Kon­gres­se et cete­ra) gilt:

  • Bis 5.000 Per­so­nen darf die Kapa­zi­tät zu 100 % genutzt werden.
  • Für den 5.000 Per­so­nen über­schrei­ten­den Teil darf 50 % der wei­te­ren Kapa­zi­tät des Ver­an­stal­tungs­orts genutzt werden.
  • Es sind maxi­mal 25.000 Per­so­nen zuläs­sig. Dies ent­spricht dem Beschluss der Bun­des­kanz­le­rin und der Regie­rungs­chefin­nen und Regie­rungs­chefs der Län­der vom 10. August 2021.
  • Inner­halb die­ses Rah­mens dür­fen unbe­grenzt auch Steh­plät­ze aus­ge­wie­sen werden.
  • Wird der Min­dest­ab­stand inner­halb geschlos­se­ner Räu­me unter­schrit­ten, gilt nach den all­ge­mei­nen Regeln aller­dings stän­di­ge Mas­ken­pflicht, die vom Ver­an­stal­ter zu gewähr­leis­ten ist. Hier­zu wird es daher auch einen Buß­geld­tat­be­stand für Ver­an­stal­ter und Teil­neh­mer geben.
  • Bei Ver­an­stal­tun­gen ab 1.000 Per­so­nen muss der Ver­an­stal­ter ein Infek­ti­ons­schutz­kon­zept nicht nur aus­ar­bei­ten und beach­ten, son­dern auch unver­langt der Kreis­ver­wal­tungs­be­hör­de vor­ab zur Durch­sicht vorlegen.

Obers­tes Ziel für die Schu­le ist der Prä­senz­un­ter­richt. Hier gilt:

  • Rege­lun­gen zum Wech­sel­un­ter­richt ab einer Inzi­denz von 100 wer­den ersatz­los gestrichen.
  • Zum Unter­richts­be­ginn im neu­en Schul­jahr 2021/​/​2022 (14. Sep­tem­ber) gilt als beson­de­re Schutz­maß­nah­me bis auf Wei­te­res eine inzi­denz­un­ab­hän­gi­ge Mas­ken­pflicht – auch nach Ein­nah­me des Sitz- bzw. Arbeits­plat­zes. In der Grund­schul­stu­fe kön­nen dabei wie bis­her Stoff­mas­ken ver­wen­det wer­den, für Lehr­kräf­te sowie für Schü­le­rin­nen und Schü­ler ab Jahr­gangs­stu­fe 5 gilt die Pflicht zum Tra­gen einer medi­zi­ni­schen Gesichtsmaske.
  • Die Tests an den Schu­len wer­den noch­mals aus­ge­wei­tet: In der Grund­schul­stu­fe sowie an För­der­schu­len mit den Schwer­punk­ten geis­ti­ge Ent­wick­lung, kör­per­li­che und moto­ri­sche Ent­wick­lung sowie Sehen wird – sobald hier­für die orga­ni­sa­to­ri­schen Vor­aus­set­zun­gen geschaf­fen sind – zwei Mal pro Woche ein PCR-Pool-Test („Lol­li­test“), im Übri­gen sowie an wei­ter­füh­ren­den Schu­len drei Mal pro Woche ein Selbst­test durch­ge­führt. Das bedeu­tet: Bis die Lol­li­tests in der Grund­schu­le zur Ver­fü­gung ste­hen, wird auch dort drei Mal wöchent­lich getestet.
  • Im Inter­es­se eines mög­lichst ver­läss­li­chen Schul­un­ter­richts in Prä­senz und zur Gewähr­leis­tung einer Betreu­ung der Kin­der in den Kin­der­ta­ges­ein­rich­tun­gen ist die Anord­nung einer Qua­ran­tä­ne von Kon­takt­per­so­nen mög­lichst auf weni­ge Fäl­le zu beschrän­ken. Gibt es einen Infek­ti­ons­fall in der Klas­se, soll anders als bis­her nicht immer für die gesam­te Klas­se Qua­ran­tä­ne fest­ge­legt wer­den, son­dern Qua­ran­tä­ne mit Augen­maß. Sie ist dann auf die Schü­le­rin­nen und Schü­ler ein­zu­gren­zen, die unmit­tel­ba­ren und unge­schütz­ten engen Kon­takt zum erkrank­ten Schü­ler hat­ten, und kann bei nega­ti­vem PCR-Test nach fünf Tagen auch schnell wie­der enden. Das Gesund­heits­amt ent­schei­det im Ein­zel­fall. Beim kor­rek­ten Ein­satz von Luft­rei­ni­gungs­ge­rä­ten kann es auf eine Qua­ran­tä­ne der ande­ren Schü­ler sogar voll­stän­dig ver­zich­ten. Bei den übri­gen Schü­le­rin­nen und Schü­lern der Klas­se kön­nen für eine gewis­se Zeit täg­li­che Tes­tun­gen durch­ge­führt werden.
  • Schließ­lich kann im Rah­men der ange­pass­ten STI­KO-Impf­emp­feh­lung für Kin­der und Jugend­li­che eine Coro­na-Schutz­imp­fung auch wäh­rend der Unter­richts­zeit ange­bo­ten und durch­ge­führt werden.

Neben dem Schul­be­trieb hat die Sicher­stel­lung des Regel­be­triebs in den Kin­der­be­treu­ungs­ein­rich­tun­gen obers­te Prio­ri­tät. Die Rege­lun­gen zum ein­ge­schränk­ten Regel­be­trieb ab einer Inzi­denz von 100 wer­den auch hier ersatz­los gestri­chen. Das Ange­bot für zwei­mal wöchent­li­che Tes­tun­gen für betreu­te Kin­der ist ein wich­ti­ger Bau­stein, um Coro­na-Infek­tio­nen früh­zei­tig zu erken­nen. Des­halb wird das bewähr­te Test­kon­zept mit Berech­ti­gungs­schei­nen auch im neu­en Kita­jahr 2021/​/​2022 bis Ende des Jah­res 2021 in Koope­ra­ti­on mit den Apo­the­ken fort­ge­setzt. Auch hier wird es bei einem Infek­ti­ons­fall Qua­ran­tä­ne nur mit Augen­maß unter Berück­sich­ti­gung der Belan­ge der Kin­der und Kin­der­be­treu­ungs­ein­rich­tun­gen geben.

Für die Hoch­schu­len gel­ten die all­ge­mei­nen Rege­lun­gen zu 3G und Mas­ken­pflicht. Damit wird für das kom­men­de Semes­ter Prä­senz­leh­re wie­der umfas­send mög­lich sein. Es gilt aber nach all­ge­mei­nen Regeln Mas­ken­pflicht auch am Platz, wenn in den Hör­sä­len der Abstand von 1,50 Metern nicht ein­ge­hal­ten wird. Tests wer­den für Stu­den­ten mit Stu­den­ten­aus­weis wei­ter­hin kos­ten­los bereitgestellt.

Got­tes­diens­te und Ver­samm­lun­gen inner­halb geschlos­se­ner Räu­me nach Art. 8 GG kön­nen künf­tig ohne die bis­he­ri­gen Beschrän­kun­gen der Per­so­nen­zahl durch­ge­führt wer­den, wenn an ihnen nur Geimpf­te, Gene­se­ne oder Getes­te­te teil­neh­men (3G). Andern­falls bleibt es bei den bis­he­ri­gen Beschrän­kun­gen nach Platz­an­ge­bot. Die Mas­ken­pflicht rich­tet sich künf­tig nach den neu­en all­ge­mei­nen Regeln (damit ent­fällt insb. FFP2). Das im Got­tes­dienst bis­her gel­ten­de Gesangs­ver­bot ab Inzi­denz 100 ent­fällt eben­so wie das bis­he­ri­ge Ver­bot von gro­ßen reli­giö­sen Veranstaltungen.

In der Gas­tro­no­mie ent­fällt die bis­he­ri­ge coro­nabe­ding­te Sperr­stun­de (bis­her 1 Uhr). Im Übri­gen gel­ten auch hier künf­tig die all­ge­mei­nen Rege­lun­gen zu 3G und Maskenpflicht.

Im Bereich der Beher­ber­gung ent­fal­len die bis­he­ri­gen Ein­schrän­kun­gen, wonach Zim­mer nur im Rah­men der Kon­takt­be­schrän­kun­gen ver­ge­ben wer­den dür­fen. Im Rah­men von 3G genügt es hier, wenn Test wie bis­her bei Ankunft und danach jede 72 Stun­den vor­ge­legt wer­den. Im Übri­gen gel­ten die all­ge­mei­nen Rege­lun­gen ins­be­son­de­re zur Maskenpflicht.

In Han­del, Dienst­leis­tun­gen und Frei­zeit­ein­rich­tun­gen ent­fal­len die bis­he­ri­gen qua­drat­me­ter­mä­ßi­gen Kun­den- oder Besu­cher­be­schrän­kun­gen. Die Mas­ken­pflicht rich­tet sich nach der all­ge­mei­nen Grundregel.

Bei Mes­sen ent­fällt wie im Han­del die flä­chen­ab­hän­gi­ge Besu­cher­be­gren­zung. Statt­des­sen wird eine neue täg­li­che Besu­cher­ober­gren­ze von 50.000 Per­so­nen ein­ge­führt. Es gilt immer 3G. Die Mas­ken­pflicht rich­tet sich nach der all­ge­mei­nen Grundregel.

Volks­fes­te („öffent­li­che Fes­ti­vi­tä­ten“) blei­ben unter­sagt. Für Ersatz­ver­an­stal­tun­gen, die im Wege von Ein­zel­fall­aus­nah­men mög­lich blei­ben, gilt inzi­denz­un­ab­hän­gig 3G.

Es ist geplant, Clubs und Dis­ko­the­ken mit Blick auf Rei­se­rück­keh­rer aus den Feri­en mit einem zeit­li­chen Sicher­heits­ab­stand erst ab Anfang Okto­ber wie­der zu öff­nen. Der Zugang soll dann nur für Geimpf­te und Gene­se­ne sowie für Getes­te­te mit PCR-Test mög­lich sein.

Die Ver­ord­nung wird grund­le­gend ver­ein­facht und gestrafft. Die auf­grund der künf­tig all­ge­mein gel­ten­den Rege­lun­gen zu 3G und Mas­ken­pflicht ent­behr­lich gewor­de­nen Son­der­be­stim­mun­gen zu Ver­samm­lun­gen nach Art. 8 GG, betrieb­li­chen Unter­künf­ten, außer­schu­li­scher Bil­dung, Biblio­the­ken, Archi­ven und zum Prü­fungs­we­sen ent­fal­len. Erhal­ten bleibt im bis­he­ri­gen Umfang die Not­wen­dig­keit spe­zi­fi­scher Infek­ti­ons­schutz­kon­zep­te in den Berei­chen, in denen sie bis­her bestan­den, sowie das Alko­hol­ver­bot auf öffent­li­che Ver­kehrs­flä­chen und Sportstätten.

Toto-Pokal-Ach­tel­fi­na­le

Türks­por Augs­burg erwar­tet Titel­ver­tei­di­ger Türk­gücü München

Die Fans im Frei­staat dür­fen sich auf span­nen­de und auch ganz beson­ders nam­haf­te Duel­le im Toto-Pokal-Ach­tel­fi­na­le freu­en: So erwar­tet etwa Regio­nal­li­gist SV Wacker Burg­hau­sen den TSV 1860 Mün­chen aus der 3. Liga, Titel­ver­tei­di­ger Türk­gücü Mün­chen (3. Liga) muss bei Türks­por Augs­burg (Bay­ern­li­ga Süd) ran und der drit­te Dritt­li­gist im Toto-Pokal-Wett­be­werb, der FC Würz­bur­ger Kickers, reist zum mit­tel­frän­ki­schen Regio­nal­li­ga-Auf­stei­ger SC Eltersdorf.

Das hat die Aus­lo­sung des Baye­ri­schen Fuß­ball-Ver­ban­des (BFV) im Münch­ner „Haus des Fuß­balls“ erge­ben. Die Run­de der letz­ten 16 Teams fin­det am 7. und 8. Sep­tem­ber 2021 statt, die zeit­ge­nau­en Anset­zun­gen wer­den in Abspra­che mit den betei­lig­ten Ver­ei­nen in den kom­men­den Tagen vor­ge­nom­men und dann auf https://www.bfv.de/ veröffentlicht.

Ein­mal mehr hat­te Xaver Faul von LOTTO Bay­ern unter der Auf­sicht von Ver­bands­spiel­lei­ter Josef Jan­ker ein glück­li­ches Händ­chen bewie­sen. „Vor allem das Match der Löwen bei Wacker Burg­hau­sen aber auch das Duell zwi­schen Türks­por und Türk­gücü sind ech­te High­lights, die jetzt schon für Vor­freu­de sor­gen“, sag­te Faul nach der Zie­hung: „Aber jede die­ser acht Par­tie hat ihren eige­nen Reiz.“ Für Josef Jan­ker ist ohne­hin klar, „wer es ins Ach­tel­fi­na­le geschafft hat, will auch die nächs­te Run­de errei­chen, sport­lich sind das alle­samt abso­lut reiz­vol­le Matches“.


Das Ach­tel­fi­na­le in der Übersicht


Grup­pe Nord
:

SC Elters­dorf (Regio­nal­li­ga Bay­ern) – FC Würz­bur­ger Kickers (3. Liga)

SV Ale­man­nia Hai­bach (Lan­des­li­ga Nord­west) – 1. FC Schwein­furt 05 (Regio­nal­li­ga Bayern)

Sie­ger SC Ett­manns­dorf (Lan­des­li­ga Mitte)/ASV Neu­markt (Bay­ern­li­ga Nord) – SpVgg Bay­reuth (Regio­nal­li­ga Bayern)

TSV Aub­stadt (Regio­nal­li­ga Bay­ern) – TSV Rain/​Lech (Regio­nal­li­ga Bayern)


Grup­pe Süd:

SV Wacker Burg­hau­sen (Regio­nal­li­ga Bay­ern) – TSV 1860 Mün­chen (3. Liga)

Türks­por Augs­burg (Bay­ern­li­ga Süd) – Türk­gücü Mün­chen (3. Liga)

SV Heim­stet­ten (Regio­nal­li­ga Bay­ern) – TSV Buch­bach (Regio­nal­li­ga Bayern)

SV Kirch­ans­chö­ring (Bay­ern­li­ga Süd) – FV Iller­tis­sen (Regio­nal­li­ga Bayern)


Tore­schie­ßen für den guten Zweck – LOTTO Bay­ern ver­län­gert Aktion

Wie bereits in den ver­gan­ge­nen Spiel­zei­ten über­gibt LOTTO Bay­ern erneut für jeden erziel­ten Pokal-Tref­fer ab der 1. Haupt­run­de bis zum gro­ßen Fina­le zehn Euro an die BFV-Sozi­al­stif­tung. In der ver­gan­ge­nen Sai­son kamen so 2.960 Euro zusam­men, die unver­schul­det in Not gera­te­nen Mit­glie­dern der baye­ri­schen Fuß­ball­fa­mi­lie zugu­te­kom­men. Aktu­ell sind in der jetzt lau­fen­den Toto-Pokal-Run­de bereits 334 Tref­fer gefal­len, der Prä­mi­en­stand liegt dem­nach bei 3.340 Euro.

Der Toto-Pokal-Wett­be­werb wird bereits seit 1998 in Bay­ern aus­ge­spielt. Dabei geht es nicht nur um Pres­ti­ge und einen gro­ßen Pokal, son­dern auch um einen Start­platz in der lukra­ti­ven 1. Haupt­run­de des DFB-Pokal-Wett­be­werbs – inklu­si­ve der garan­tier­ten Prä­mi­en in Höhe von rund 130.000 Euro aus den Ver­mark­tungs­er­lö­sen. In die­sem Jahr hat­te sich Dritt­li­gist Türk­gücü Mün­chen im End­spiel gegen Regio­nal­li­gist FV Iller­tis­sen mit 8:7 nach Elf­me­ter­schie­ßen durch­ge­setzt und sich erst­mals den Titel im baye­ri­schen Toto-Pokal-Wett­be­werb gesi­chert. Namens­ge­ber des baye­ri­schen Ver­bands­po­kals ist der lang­jäh­ri­ge BFV-Part­ner LOTTO Bayern.

Bay­ern ver­dop­pelt Vereinspauschale

Sport­ver­ei­ne in der Regi­on Bam­berg erhal­ten fast 711.000 Euro

Der Frei­staat Bay­ern ver­dop­pelt auch 2021 die soge­nann­te „Ver­eins­pau­scha­le“. Für die Sport- und Schüt­zen­ver­ei­ne in der Regi­on Bam­berg steigt die För­de­rung auf 710.858 Euro, tei­len die bei­den Land­tags­ab­ge­ord­ne­ten Staats­mi­nis­te­rin Mela­nie Huml und Hol­ger Dre­mel mit.

„Wir wol­len damit die Ver­ei­ne in der Coro­na­kri­se schnell und unbü­ro­kra­tisch unter­stüt­zen, ohne zusätz­li­chen Ver­wal­tungs­auf­wand. Das Sport- und Ver­eins­le­ben sind wich­ti­ge Grund­pfei­ler des gesell­schaft­li­chen Lebens in Bay­ern. Des­halb haben wir uns dafür ein­ge­setzt, dass der Frei­staat dem Brei­ten­sport mit aller Kraft unter die Arme greift“, erklärt Huml.


„Nur mit der ehren­amt­li­chen Mit­ar­beit, die in den Ver­ei­nen vor Ort geleis­tet wird, kön­nen die Nach­wuchs­för­de­rung und der Sport­be­trieb für alle gewähr­leis­tet wer­den. Es freut mich sehr, dass das star­ke Frei­wil­li­gen-Enga­ge­ment auch heu­er mit einer Erhö­hung der soge­nann­ten Ver­eins­pau­scha­le durch den Frei­staat unter­stützt wird. Damit stär­ken wir die Ver­eins- und Sport­viel­falt – auch hier bei uns im Land­kreis Bam­berg“, ergänzt Dremel.


Zuwen­dun­gen stei­gen im Ver­gleich zu 2020 noch­mals um fast 30.000 Euro


In Stadt und Land­kreis Bam­berg ist der För­der­be­trag inner­halb Ober­fran­kens auf­grund der vie­len Ver­ei­ne und Akti­ven beson­ders hoch. Im Ver­gleich zum Jahr 2020 stei­gen die Zuwen­dun­gen noch­mals um fast 30.000 Euro.

„Die erneu­te Erhö­hung zur För­de­rung des Ver­eins-Sport­be­triebs geht auch auf beson­de­re Initia­ti­ve der CSU-Frak­ti­on zurück. Im Innen- und Sport­aus­schuss des Baye­ri­schen Land­ta­ges habe ich das Vor­ha­ben aus Über­zeu­gung unter­stützt. Denn Sport­ver­ei­ne leis­ten eine wert­vol­le Arbeit für die Kin­der und Jugend­li­chen, aber auch für die Gesell­schaft selbst“, so Dremel.

Dank gebüh­re auch Sport­mi­nis­ter Joa­chim Herr­mann für die Unter­stüt­zung, ergänzt Huml. „Gera­de in schwe­ren Zei­ten set­zen wir sei­tens des Frei­staats mit der Ver­dopp­lung der Ver­eins­pau­scha­le erneut ein kla­res Zei­chen. Das Sport- und Ver­eins­le­ben sind wich­ti­ge Grund­pfei­ler des gesell­schaft­li­chen Lebens in Bayern.“


Über­sicht Ver­eins­pau­scha­le 2021:

Stadt Bam­berg: 284.859,46 €

Land­kreis Bam­berg: 425.998,40 €

Über­sicht Ver­eins­pau­scha­le 2020:

Stadt Bam­berg: 267.670,00 €

Land­kreis Bam­berg: 413.201,28 €

64 Mann­schaf­ten, ein Ziel 

Toto-Pokal-Wett­be­werb: 1. Haupt­run­de ausgelost

Der Baye­ri­sche Fuß­ball-Ver­band (BFV) und Part­ner LOTTO Bay­ern haben in der Spiel­bank in Bad Wies­see die 1. Haupt­run­de im baye­ri­schen Toto-Pokal-Wett­be­werb 2021/​/​22 aus­ge­lost. Dabei durf­ten sich die Kreis­po­kal-Sie­ger ihren Wunsch­geg­ner aus­su­chen. Das gro­ße Los zog der Kreis­li­gist SV Bir­ken­feld: Der Kreis­sie­ger aus dem Fuß­ball­kreis Würz­burg emp­fängt in der 1. BFV-Haupt­run­de den TSV 1860 Mün­chen aus der 3. Liga.

Der amtie­ren­de Titel­trä­ger und Dritt­li­gist Türk­gücü Mün­chen gas­tiert beim FSV Pfaf­fen­ho­fen (Kreis­sie­ger Donau/​Isar), Zweit­li­ga-Abstei­ger Würz­bur­ger Kickers reist zum SV Guten­stet­ten-Steinach­grund (Kreis­sie­ger Nürnberg/​Frankenhöhe). Zu einem attrak­ti­ven Lokal­der­by kommt es in Mem­min­gen. Dort bit­tet die DJK SV Ost Mem­min­gen (Kreis­sie­ger All­gäu) den Stadt­ri­va­len FC Mem­min­gen zum Pokal­fight. Gespielt wird die ers­te Run­de im baye­ri­schen Pokal-Wett­be­werb am 10. und 11. August 2021.


Par­tien der ver­meint­li­chen Under­dogs gegen die baye­ri­schen Top-Teams bie­ten immer einen gro­ßen Reiz


„Dass sich die Kreis­sie­ger ihren Wunsch­geg­ner aus­su­chen dür­fen, hat sich über vie­le Jah­re hin­weg bewährt. So bekom­men auch die ver­meint­lich klei­nen Mann­schaf­ten die Chan­ce, in einem Pflicht­spiel gegen ein baye­ri­sches Spit­zen­team aus der Regio­nal­li­ga oder 3. Liga anzu­tre­ten. Ich freue mich auf attrak­ti­ve Paa­run­gen, span­nen­de Der­bys und tol­le Pokal­a­ben­de. Viel­leicht gelingt dem einen oder ande­rem Kreis­sie­ger ja die gro­ße Über­ra­schung“, sag­te Ver­bands-Spiel­lei­ter Josef Janker.

Zufrie­den zeig­te sich auch „Los­fee“ Josef Mül­ler, Vize­prä­si­dent bei LOTTO Bay­ern: „Als lang­jäh­ri­ger Part­ner des Baye­ri­schen Fuß­ball-Ver­ban­des freu­en wir uns natür­lich, dass nun end­lich wie­der der Ball im baye­ri­schen Ama­teur­fuß­ball rollt. Die Par­tien der ver­meint­li­chen Under­dogs gegen die baye­ri­schen Top-Teams bie­ten immer einen gro­ßen Reiz. Ich hof­fe nun, dass sich mög­lichst vie­le Men­schen die Par­tien live vor Ort anschau­en können.“


2.960 Euro für die BFV-Sozi­al­stif­tung – LOTTO Bay­ern ver­län­gert Tor-Aktion

Und noch eine Über­ra­schung prä­sen­tier­te Mül­ler dem Ver­band. Im Rah­men der Aus­lo­sung über­gab er einen Scheck über 2.960 Euro an BFV-Vize­prä­si­dent Rein­hold Bai­er. Das Geld stammt aus der Wer­be­ak­ti­on des BFV-Part­ners für die BFV-Sozi­al­stif­tung. Wie bereits in der Spiel­zeit zuvor hat­te LOTTO Bay­ern in der Pokal­sai­son 2020/​/​21 erneut für jeden erziel­ten Tref­fer zehn Euro für die BFV-Sozi­al­stif­tung aus­ge­lobt. Josef Mül­ler sag­te außer­dem zu, die Akti­on auch in der Sai­son 2021/​/​22 fortzuführen.

„Vie­len Dank an LOTTO Bay­ern für die­se groß­ar­ti­ge Akti­on. Die Sum­me kommt voll­um­fäng­lich der BFV-Sozi­al­stif­tung zugu­te, die mit dem Geld in Not gera­te­ne Mit­glie­der der baye­ri­schen Fuß­ball­fa­mi­lie schnell und unbü­ro­kra­tisch unter­stützt. Dass LOTTO Bay­ern die Akti­on nun im vier­ten Jahr fort­führt, betont die star­ke Part­ner­schaft und zeigt, dass Fuß­ball mehr ist als die 90 Minu­ten auf dem Platz. Ich hof­fe nun natür­lich auf mög­lichst vie­le Tore“, sag­te BFV-Vize­prä­si­dent Rein­hold Bai­er, der zudem Mit­glied im Vor­stand der BFV-Sozi­al­stif­tung ist.

Der Toto-Pokal-Wett­be­werb wird bereits seit 1998 in Bay­ern aus­ge­spielt. Dabei geht es nicht nur um Pres­ti­ge und einen gro­ßen Pokal, son­dern auch um einen Start­platz in der lukra­ti­ven 1. Haupt­run­de des DFB-Pokal-Wett­be­werbs – inklu­si­ve der garan­tier­ten Prä­mi­en in Höhe von rund 130.000 Euro aus den Ver­mark­tungs­er­lö­sen. In die­sem Jahr hat­te sich Dritt­li­gist Türk­gücü Mün­chen im End­spiel gegen Regio­nal­li­gist FV Iller­tis­sen mit 8:7 nach Elf­me­ter­schie­ßen durch­ge­setzt und sich erst­mals den Titel im baye­ri­schen Toto-Pokal-Wett­be­werb gesi­chert. Namens­ge­ber des baye­ri­schen Ver­bands­po­kals ist der lang­jäh­ri­ge BFV-Part­ner LOTTO Bayern.


Alle Spie­le der 1. Haupt­run­de des Toto-Pokal-Wettbewerbs

SV Bir­ken­feld – TSV 1860 München

FC Wen­del­stein – SpVgg Unterhaching

SV Guten­stet­ten-Steinach­grund – FC Würz­bur­ger Kickers

1. FC Mit­witz – SV Friesen

FSV Pfaf­fen­ho­fen – Türk­gücü München

DJK Wald­ram – SV Heimstetten

SV 08 Auer­bach – SpVgg Bayreuth

Kis­sin­ger SC – TSV Rain/​Lech

FC Ein­tracht Lands­hut – TSV Buchbach

TSV Ober­pfram­mern – FC Wacker Burghausen

ASV Wun­sie­del – SV Mitterteich

FC Tie­fen­bach DJK – 1. FC Schwein­furt 05

DJK SV Ost Mem­min­gen – FC Memmingen

SV Schwarz­ho­fen – SV Schalding-Heining

SV Bruck­mühl – TSV 1860 Rosenheim

TuS Prien – SV Kirchanschöring

FC Fran­ko­nia Thul­ba – TSV Aubstadt

SV Wör­nitz­stein-Berg – FC Gundelfingen

SV Ger­ma­nia Det­tin­gen – SV Ale­man­nia Haibach

BSC Saas-Bay­reuth – SV Vik­to­ria Aschaffenburg

SC Adels­dorf – SC Eltersdorf

TSV Gochs­heim – TSV Großbardorf

Sie­ger Kreis Regens­burg – SC Ettmannsdorf

TSV 1874 Kot­tern – VfB Eichstätt

FC Dei­sen­ho­fen – FC Pipinsried

VfR Gar­ching – FV Illertissen

FC Isma­ning – Türks­por Augsburg

TSV Schwab­mün­chen – TSV 1882 Landsberg

1. SC Feucht – SpVgg Ansbach

TSV Buch – Würz­bur­ger FV

DJK Ammer­thal – DJK Vilzing

SC 04 Schwa­bach – ASV Neumarkt

Regio­nal­li­ga Bayern

Der Ball rollt! Far­ben­fro­he Eröff­nungs­fei­er in Aubstadt

Vor­hang auf für die nun­mehr neun­te Spiel­zeit in der Regio­nal­li­ga Bay­ern: Mit der Par­tie zwi­schen dem TSV Aub­stadt und Dritt­li­ga-Abstei­ger SpVgg Unter­ha­ching hat der Baye­ri­sche Fuß­ball-Ver­band (BFV) ges­tern den offi­zi­el­len Start­schuss zur Sai­son 2021/​/​22 gegeben.

Vor dem Anpfiff der Auf­takt­be­geg­nung erleb­ten die 1000 zuge­las­se­nen Zuschauer*innen in der aus­ver­kauf­ten NGN-Are­na eine far­ben­fro­he Eröff­nungs-Zere­mo­nie, bei der nach Stark­re­gen pünkt­lich zu Beginn die Son­ne durchs Wol­ken­di­ckicht blin­zel­te: Nachwuchsfußballer*innen aus dem Grab­feld prä­sen­tier­ten zusam­men mit den Ver­eins-Offi­zi­el­len die Tri­kots der 20 teil­neh­men­den Klubs, Ver­bands-Spiel­lei­ter Josef Jan­ker schob den Ball beim offi­zi­el­len Anstoß Aub­stadts Bür­ger­meis­ter Burk­hard Wachen­brön­ner zu, dann kre­denz­ten die Aub­städ­ter Musi­kan­ten die Bay­ern-Hym­ne – und schließ­lich pfiff Refe­ree Roman Potem­kin (Frie­sen) mit dem Match auch das ers­te Punkt­spiel die­ser Sai­son im Frei­staat an. „War­um der TSV Aub­stadt den Zuschlag für die­ses Eröff­nungs­spiel bekom­men hat, zeigt sich heu­te mit die­ser per­fek­ten Orga­ni­sa­ti­on“, sag­te BFV-Prä­si­dent Rai­ner Koch: „Das zeigt, was Zusam­men­halt und Anpa­cken bedeu­tet – und was es in einem Ver­ein wie dem TSV Aub­stadt bewegt.“

Zuvor hat­ten sich die Vertreter*innen aller 20 baye­ri­schen Regio­nal­li­ga-Klubs zum Aus­tausch getrof­fen – auch mit BFV-Vize-Prä­si­dent Jür­gen Pfau, der gleich­zei­tig Bezirks-Vor­sit­zen­der in Unter­fran­ken ist, sowie Ver­bands-Schieds­richt­er­ob­mann Wal­ter Moritz. „Wir alle freu­en uns auf die­se Sai­son, die ganz beson­ders attrak­tiv ist, wenn wir uns das Feld anse­hen“, sag­te Koch: „Wir dür­fen aber nicht ein­zig und allei­ne auf die Klubs schau­en, die die gro­ßen Dritt­li­ga-Plä­ne schmie­den und for­cie­ren. Wir sind vor neun Jah­ren mit der Regio­nal­li­ga Bay­ern mit dem Ziel gestar­tet, dass die­se Spiel­klas­se für die ambi­tio­nier­ten Ama­teur­klubs als ech­te Spit­zen­li­ga erreich­bar blei­ben muss. Die­se Mischung spie­geln die 20 Ver­ei­ne auch per­fekt wider.“


Dickes Dan­ke­schön für Aus­rich­ter TSV Aubstadt

„Unser Dank geht an den TSV Aub­stadt mit sei­nen vie­len Hel­fe­rin­nen und Hel­fern, die alle­samt dafür gesorgt haben, dass die Eröff­nung der neu­en Sai­son in die­sem tol­len Rah­men über die Büh­ne gegan­gen ist. Das war eine per­fek­te Orga­ni­sa­ti­on“, sag­te Ver­bands-Spiel­lei­ter Josef Jan­ker. Aub­stadts Vor­sit­zen­der Her­bert Köh­ler bezeich­ne­te die Auf­takt­ver­an­stal­tung „als wirk­lich gro­ße Büh­ne für uns in unse­rer 800-See­len-Gemein­de. Umso glück­li­cher sind wir, dass dies trotz Coro­na und einer gefühl­ten Ewig­keit ohne Fuß­ball jetzt wie­der mög­lich ist“. Der Turn- und Sport­ver­ein fei­ert in die­sem Jahr sei­nen 100. Geburtstag.


Flam­men­de Impf-Appelle

Bür­ger­meis­ter Bur­kard Wachen­brön­ner nann­te die Durch­füh­rung des Eröff­nungs­spiels für den TSV Aub­stadt und die Gemein­de „eine gro­ße Ehre – nicht zuletzt auch des­halb, weil es mit der SpVgg Unter­ha­ching gegen einen ehe­ma­li­gen Erst­li­gis­ten geht. Dass das alles so funk­tio­niert, liegt dar­an, dass hier ganz vie­le Men­schen mit anpa­cken“. Land­rat Tho­mas Haber­mann sprach indes von „einem für alle schwe­ren Jahr, das hin­ter uns liegt – und wenn wir auch im Herbst alle unbe­schwert leben und damit auch Fuß­ball spie­len wol­len, dann müs­sen wir jetzt all die­je­ni­gen, die noch nicht geimpft sind, davon über­zeu­gen, es auch unbe­dingt zu tun“. Auch BFV-Prä­si­dent Rai­ner Koch unter­strich die Wich­tig­keit des Imp­fens: „Wir Fußballer*innen müs­sen jetzt mög­lichst vie­le Men­schen dazu bewe­gen, sich imp­fen zu las­sen. Auch der Baye­ri­sche Fuß­ball-Ver­band mit sei­nen Ver­ei­nen wird die­se Impf­an­ge­bo­te umset­zen und befin­det sich in Gesprä­chen mit dem Gesundheitsministerium.“

Heu­ti­ge Aus­lo­sung der 1. Runde

DFB-Pokal: SpVgg Bay­reuth trifft auf Armi­nia Bie­le­feld, Türk­gücü Mün­chen emp­fängt Uni­on Berlin

Der Deut­sche Fuß­ball-Bund (DFB) hat im Rah­men der ARD-Sport­schau die ers­te Haupt­run­de im DFB-Pokal-Wett­be­werb 2021/​/​22 aus­ge­lost: Die SpVgg Bay­reuth, die sich als Gewin­ner des Liga­po­kals der Regio­nal­li­ga Bay­ern den Start­platz gesi­chert hat­te, bekommt es mit Erst­li­gist Armi­nia Bie­le­feld zu tun. Der baye­ri­sche Toto-Pokal-Sie­ger Türk­gücü Mün­chen trifft auf den 1. FC Uni­on Ber­lin. Die Paa­run­gen zog der ehe­ma­li­ge U21-Natio­nal­spie­ler und heu­ti­ge ARD-Fuß­ball­ex­per­te Tho­mas Broich.

Die SpVgg Bay­reuth um Chef­trai­ner Timo Rost qua­li­fi­zier­te sich mit dem Liga­po­kal-Gewinn erst­mals seit 15 Jah­ren (0:2 gegen Kickers Offen­bach in der Sai­son 2006/​/​2007) wie­der für den DFB-Pokal-Wett­be­werb. Mit einem 3:0‑Erfolg im Fina­le gegen den VfB Eich­stätt lös­ten die Ober­fran­ken das Ticket für den DFB-Pokal-Wett­be­werb 2021/​/​2022. Zwi­schen dem 6. und 9. August wird der Tra­di­ti­ons­klub nun Armi­nia Bie­le­feld im Hans-Wal­ter-Wild-Sta­di­on, das dann mit neu­em Flut­licht und Rasen­hei­zung aus­ge­stat­tet sein wird, empfangen.

„Wir kön­nen uns auf span­nungs­ge­la­de­ne Par­tien in der 1. Haupt­run­de freu­en. Das Duell der SpVgg Bay­reuth gegen Bun­des­li­gist Armi­nia Bie­le­feld wird die baye­ri­schen Ama­teur­fuß­ball-Fans begeis­tern und ist ein ech­tes High­light für den ober­frän­ki­schen Tra­di­ti­ons­klub! Wir hof­fen auf wei­te­re Locke­run­gen durch die Poli­tik, damit mög­lichst vie­le Fans die Duel­le mit baye­ri­scher Betei­li­gung auch live im Sta­di­on erle­ben kön­nen“, sagt der für den Spiel­be­trieb in Bay­ern zustän­di­ge BFV-Schatz­meis­ter Jür­gen Faltenbacher.

Dritt­li­gist und Toto-Pokal-Sie­ger Türk­gücü Mün­chen trifft im ers­ten DFB-Pokal-Spiel der Ver­eins­ge­schich­te auf den 1. Uni­on Ber­lin (1. Bun­des­li­ga). Rekord­po­kal­sie­ger FC Bay­ern Mün­chen muss die Rei­se zum Bre­mer SV (Bre­men Liga, Sie­ger des Bre­mer Lan­des­po­kals) antre­ten. Der zwei­te baye­ri­sche Bun­des­li­gist aus Augs­burg reist in der ers­ten Haupt­run­de des DFB-Pokals zum Greifs­wal­der FC (Ober­li­ga Nord). Bun­des­li­ga-Auf­stei­ger SpVgg Greu­ther Fürth bekam den SV Babels­berg 03 (Regio­nal­li­ga Nord­ost, Sie­ger Bran­den­burg-Pokal) zuge­lost. Der SSV Jahn Regens­burg trifft auf den FC Rot-Weiß Koblenz (Regio­nal­li­ga Süd­west, Sie­ger Rhein­land­po­kal), der 1. FC Nürn­berg muss gegen den SSV Ulm (Regio­nal­li­ga Süd­west, Sie­ger Würt­tem­berg-Pokal) antre­ten. Der FC Würz­bur­ger Kickers bekommt es mit Bun­des­li­gist SC Frei­burg zu tun, der FC Ingol­stadt 04 erwar­tet den FC Erz­ge­bir­ge Aue (2. Liga) und der TSV 1860 Mün­chen freut sich auf ein Duell gegen SV Darm­stadt 98 (2. Liga).

Die 36 Pro­fi­mann­schaf­ten der Bun­des­li­ga und 2. Bun­des­li­ga des abge­lau­fe­nen Spiel­jah­res sind immer für den DFB-Pokal-Wett­be­werb der fol­gen­den Sai­son gesetzt. Glei­ches gilt für den Meis­ter, den Zweit‑, Dritt- und Viert­plat­zier­ten der 3. Liga des vor­he­ri­gen Spieljahres.


Alle Par­tien mit baye­ri­scher Betei­li­gung im Über­blick:

SpVgg Bay­reuth (Sie­ger Liga­po­kal Regio­nal­li­ga Bay­ern) – Armi­nia Bie­le­feld (1. Bundesliga)

Türk­gücü Mün­chen (Toto-Pokal-Sie­ger) – 1. FC Uni­on Ber­lin (1. Bundesliga)

Bre­mer SV (Sie­ger des Bre­mer Lan­des­po­kals) – FC Bay­ern Mün­chen (1. Bundesliga)

Greifs­wal­der FC (Ober­li­ga Nord) – FC Augs­burg (1. Bundesliga)

SV Babels­berg 03 (Regio­nal­li­ga Nord­ost, Sie­ger im Bran­den­burg-Pokal) – SpVgg Greu­ther Fürth (1. Bundesliga)

FC Ingol­stadt 04 (2. Bun­des­li­ga) – FC Erz­ge­bir­ge Aue (2. Bundesliga)

SSV Ulm (Regio­nal­li­ga Süd­west, Sie­ger Würt­tem­berg-Pokal) – 1. FC Nürn­berg (2. Bundesliga)

FC Rot-Weiß Koblenz (Regio­nal­li­ga Süd­west, Sie­ger Rhein­land­po­kal) – SSV Jahn Regens­burg (2. Bundesliga)

FC Würz­bur­ger Kickers (3. Liga) – SC Frei­burg (1. Bundesliga)

TSV 1860 Mün­chen (3. Liga) – SV Darm­stadt 98 (2. Bundesliga)

Sieg gegen den FV Illertissen 

Türk­gücü Mün­chen gewinnt Toto-Pokal-Wett­be­werb nach Elfer-Krimi

Der Hen­kel­topf bleibt in der Lan­des­haupt­stadt: Dritt­li­gist Türk­gücü Mün­chen hat den baye­ri­schen Toto-Pokal-Wett­be­werb gewon­nen und tritt damit die Nach­fol­ge des TSV 1860 Mün­chen an. Im Fina­le setz­te sich die Mann­schaft von Trai­ner Petr Ruman mit 8:7 (0:0) nach Elf­me­ter­schie­ßen gegen den vor allem nach der Pau­se star­ken FV Iller­tis­sen aus der Regio­nal­li­ga Bay­ern durch. Nach der regu­lä­ren Spiel­zeit hat­te es 0:0 gestanden.

In einer unter­halt­sa­men Par­tie vor der maxi­mal mög­li­chen Zuschau­er­zahl von 500 Besu­chern war allen­falls im ers­ten Durch­gang ein Klas­sen­un­ter­schied zu erken­nen, doch Iller­tis­sens Tor­wart Felix Thiel zog Türk­gücü mit drei Para­den den Zahn. Nach dem Sei­ten­tausch war indes Iller­tis­sen das Team, das den Ton angab, das Run­de aber auch nicht ins Ecki­ge brach­te und so bei Tem­pe­ra­tu­ren über 30 Grad das Elf­me­ter­schie­ßen ent­schei­den musste.

Dort hat­te zunächst Iller­tis­sen Match­ball, weil Thiel gegen Luis Jako­bi parier­te. Doch auch Fabio Maio­lo brach­te den Ball nicht im Kas­ten unter und ver­pass­te so die Ent­schei­dung für den Under­dog. Beson­ders bit­ter: Bei sei­nem Schuss war ein Böl­ler im Türk­gücü-Block gezün­det wor­den. „Das ist echt extrem. Wer sagt, dass das den Anlauf nicht stört, liegt dane­ben. Das tut echt weh, denn wir haben vor allem nach der Pau­se ein Rie­sen-Spiel abge­lie­fert“, sag­te Lukas Rietz­ler. Iller­tis­sens Mari­us Weg­mann war es schließ­lich, der mit dem ent­schei­den­den Elf­me­ter am erst kurz vor Schluss ein­ge­wech­sel­ten Fran­co Flü­cki­ger im Münch­ner Kas­ten scheiterte.

Danach bot sich ein völ­lig kon­trä­res Bild auf dem Rasen: Wäh­rend Türk­gücü den ers­ten Toto-Pokal-Gewinn und den damit ver­bun­de­nen Ein­zug in die DFB-Pokal-Haupt­run­de aus­gie­big fei­er­ten, herrsch­te auf Sei­ten des Außen­sei­ters pure Nie­der­ge­schla­gen­heit. „Es waren zwei unter­schied­li­che Halb­zei­ten, die ers­te ging an Türk­gücü, die zwei­te gehör­te uns. Umso bit­te­rer ist es, dass dann das Elf­me­ter­schie­ßen ent­schei­den muss­te“, sagt FVI-Trai­ner Mar­co Kon­rad. Sein Gegen­über, Mün­chens neu­er Coach Petr Ruman, gra­tu­lier­te Iller­tis­sen „für ein Spiel auf Augenhöhe“.

„Es war ein tol­ler Rah­men mit end­lich ein­mal auch zumin­dest 500 Zuschau­ern. Herz­li­chen Glück­wünsch an Türk­gücü Mün­chen zum am Ende logi­scher­wei­se glück­li­chen Erfolg. Wer ein Elf­me­ter­schie­ßen für sich ent­schei­det, braucht immer das berühm­te Quänt­chen Glück“, sag­te Rai­ner Koch, Prä­si­dent des Baye­ri­schen Fuß­ball-Ver­ban­des (BFV): „Unser gro­ßer Dank geht ein­mal mehr an Lot­to Bay­ern, das auch in die­sem Jahr, das für uns alle kein ein­fa­ches war, wie­der ein abso­lut ver­läss­li­cher Part­ner war, der es uns ermög­lich, den Toto-Pokal-Wett­be­werb in die­ser Form auszutragen.“

Für Ver­bands­spiel­lei­ter Josef Jan­ker war es „ein abso­lut inter­es­san­tes Spiel, in dem Iller­tis­sen vie­le Freun­de gewon­nen hat. Das war Lei­den­schaft pur und letzt­lich der Grund dafür, dass wir bis zum letz­ten Schuss eine hoch­span­nen­de Par­tie gese­hen haben. Glück­wunsch an Türkgücü.“

Felix Thiel, Tor­wart des FV Iller­tis­sen, ist “Man of the Match” des baye­ri­schen Toto-Pokal-Fina­les 202122. Fast 60 Pro­zent aller Ama­teur­fuß­ball­fans, die beim Voting auf www.toto-pokal.de abge­stimmt hat­ten, setz­ten ihr Kreuz beim 26 Jah­re alten FVI-Schlussmann.

Bereits wäh­rend der regu­lä­ren 90 Minu­ten parier­te Thiel gegen die vor allem in der ers­ten Halb­zeit stark auf­spie­len­den Münch­ner ein ums ande­re Mal. Aber auch im Elf­me­ter­schie­ßen zeig­te Thiel, der zwei Elf­me­ter der Gäs­te aus Mün­chen hielt sowie selbst vom Punkt ver­wan­del­te, sei­ne gro­ße Klas­se und setz­te sich am Ende klar gegen die Kon­kur­renz durch.

Bay­erns Fuß­ball­fans hat­ten auch beim dies­jäh­ri­gen Toto-Pokal-Fina­le zwi­schen dem FV Iller­tis­sen und Türk­gücü Mün­chen wie­der die Mög­lich­keit, ihren Spie­ler des Finals zu wäh­len. Das Online-Voting auf www.toto-pokal.de star­te­te mit Anpfiff und wur­de mit Ende der Par­tie abge­schlos­sen. Unter allen Teilnehmer*innen ver­los­te der Baye­ri­sche Fuß­ball-Ver­band (BFV) zusam­men mit sei­nem Part­ner LOTTO Bay­ern zwei VIP-Tickets für ein Heim­spiel des 1. FC Nürn­berg in der kom­men­den Zweit­li­ga-Sai­son 2021/​/​22.

Spiel­feld ganz­jäh­rig nutzbar

Neu­er Kunst­ra­sen­platz in der Sport­schu­le Ober­ha­ching eingeweiht

High­tech für Talen­te: Der für den Sport zustän­di­ge baye­ri­sche Innen­mi­nis­ter Joa­chim Herr­mann hat am Diens­tag den neu­en Kunst­ra­sen­platz in der Sport­schu­le Ober­ha­ching eingeweiht.

Dank einer intel­li­gen­ten und hoch effi­zi­en­ten Rasen­hei­zung ist das neue Spiel­feld ganz­jäh­rig nutz­bar und erfüllt damit moderns­te Ansprü­che. Gleich­zei­tig spiel­ten beim Bau auch öko­lo­gi­sche Aspek­te eine ent­schei­den­de Rol­le: So wur­de bei der Ver­fül­lung auf Kunst­stoff-Gra­nu­lat ver­zich­tet, sodass die Gefahr der Ver­tei­lung von Mikro­plas­tik in der Umwelt auf ein Mini­mum redu­ziert wird.

„Wir freu­en uns sehr über die Eröff­nung des neu­en Kunst­ra­sen­plat­zes. Das Ganz­jah­res-Spiel­feld ist ein gro­ßer Mehr­wert für unse­re Sport­schu­le und eröff­net uns nun die Mög­lich­keit, unse­ren baye­ri­schen Fuß­ball-Talen­ten auch in den Win­ter­mo­na­ten opti­ma­le Rah­men­be­din­gun­gen zu bie­ten“, erklärt BFV-Prä­si­dent Rai­ner Koch, der gemein­sam mit BLSV-Prä­si­dent Jörg Ammon und Sport­schul-Geschäfts­füh­rer Uli Dick­as am Ein­wei­hungs-Fest­akt teil­ge­nom­men hatte.


Frei­staat über­nimmt 90 Pro­zent der för­der­fä­hi­gen Gesamtkosten

„Der hoch­mo­der­ne Kunst­ra­sen­platz mit Rasen­hei­zung bie­tet dem Brei­ten- und Leis­tungs­sport bes­te Trai­nings­be­din­gun­gen. Die Sport­schu­le Ober­ha­ching als eine der größ­ten Sport­schu­len Euro­pas setzt mit ihrem neu­en Kunst­ra­sen­spiel­feld Maß­stä­be“, erklär­te Innen­mi­nis­ter Herr­mann bei der offi­zi­el­len Eröff­nung. Für das Pro­jekt hat­te der Frei­staat 90 Pro­zent der för­der­fä­hi­gen Gesamt­kos­ten übernommen.

Der Baye­ri­sche Fuß­ball-Ver­band (BFV) betreibt die Sport­schu­le Ober­ha­ching gemein­sam mit dem Baye­ri­schen Lan­des-Sport­ver­band (BLSV). Auf dem neu­en Kunst­ra­sen wird künf­tig ganz­jäh­rig die bay­ern­wei­te Fuß­ball­trai­ner­aus­bil­dung sowie das Fuß­ball­trai­ning der BFV-Aus­wahl­mann­schaf­ten statt­fin­den. Auch wer­den hier die bes­ten Fußballer*innen aus dem Land­kreis Mün­chen ein­mal wöchent­lich von lizen­zier­ten Trai­nern im Stütz­punkt­trai­ning gefördert.

Völ­li­ges Unver­ständ­nis beim BFV 

Kri­tik am in der Nacht zum Frei­tag ver­öf­fent­lich­ten „Rah­men­kon­zept Sport“

Mit völ­li­gem Unver­ständ­nis und deut­li­cher Kri­tik reagiert der Baye­ri­sche Fuß­ball-Ver­band (BFV) auf das in der Nacht zu die­sem Frei­tag ver­öf­fent­lich­te und ab sofort gül­ti­ge „Rah­men­kon­zept Sport“ des Baye­ri­schen Staats­mi­nis­te­ri­ums des Innern, für Sport und Integration.

Dem­nach bleibt unter ande­rem die Zuschau­er­zahl bei Ver­an­stal­tun­gen im Frei­en und damit bei Fuß­ball­spie­len ein­schließ­lich geimpf­ter sowie gene­se­ner Per­so­nen auf maxi­mal 500 beschränkt. Und dies noch dazu aus­schließ­lich auf fest zuge­wie­se­nen Sitz­plät­zen inklu­si­ve einer Kon­takt­da­ten­er­fas­sung und der Daten­spei­che­rung für vier Wochen. Steh­plät­ze blei­ben wei­ter­hin grund­sätz­lich aus­ge­schlos­sen. Im Gegen­satz dazu liegt die Zuschau­er­ober­gren­ze in Gebäu­den bei Ein­hal­tung des Min­dest­ab­stands bei 1000 Zuschau­ern. Eine platz­ge­naue Kon­takt­da­ten­er­fas­sung ist hier nicht vonnöten.

„All­mäh­lich wird es absurd“, sagt BFV-Prä­si­dent Rai­ner Koch: „Es kann nie­man­dem mehr ernst­haft ver­mit­telt wer­den, war­um bei einem Fuß­ball­spiel im Frei­en kei­ne Besu­cher ein­zeln um weit­räu­mi­ge Plät­ze ste­hen dür­fen, dage­gen aber bei wis­sen­schaft­lich beleg­tem ungleich höhe­ren Infek­ti­ons­ri­si­ko in Gebäu­den bis zu 1000 Zuschau­er zuge­las­sen wer­den. Ich gön­ne den Kul­tur­schaf­fen­den und allen Ver­an­stal­tern jeden ein­zel­nen zuge­las­se­nen Besu­cher. Aber dass die Inter­es­sen von Mil­lio­nen Ama­teur­sport­lern, fuß­ball­be­geis­ter­ten Kin­dern und Jugend­li­chen, unse­ren über 4500 Fuß­ball­ver­ei­nen in Bay­ern mit ihren zehn­tau­sen­den Ehren­amt­li­chen und Mil­lio­nen Fuß­ball­in­ter­es­sier­ten aus deren Umfeld wei­ter­hin völ­lig sinn­frei igno­riert wer­den, ist nicht mehr hin­nehm­bar. Ich kann jeden Ver­eins­ver­ant­wort­li­chen ver­ste­hen, der ange­sichts die­ser Rea­li­täts­fer­ne der Ent­schei­der nur noch den Kopf schüt­telt. Seit Beginn der Pan­de­mie rei­chen Ver­band und Ver­ei­ne der Poli­tik immer wie­der aufs Neue die Hand und bie­ten ihre vol­le Unter­stüt­zung und auch Exper­ti­se für einen sen­si­blen Umgang mit der Pan­de­mie an. Eben­so die gemein­sa­me Aus­ar­bei­tung und Umset­zung von prak­ti­ka­blen und ver­ant­wor­tungs­vol­len Lösun­gen. Wenn dann die­ses Ange­bot schon nicht ange­nom­men wird, muss zumin­dest mehr als ein voll­kom­men wider­sprüch­li­ches Kon­zept, wie es jetzt auf dem Tisch liegt, her­aus­kom­men“, so Koch weiter.


„Schlag ins Gesicht“

Alle aner­kann­ten Medi­zi­ner, For­scher und Viro­lo­gen sind sich einig und bele­gen in ihren Stu­di­en, dass Sport unter frei­em Him­mel nicht im Ansatz ein erhöh­tes Infek­ti­ons­ri­si­ko dar­stellt. Auch ist bis heu­te kein Fall bekannt, der eine Infek­ti­on im Zusam­men­hang mit dem Besuch eines Fuß­ball­spiels als Ursa­che belegt. „Das neue Rah­men­kon­zept Sport ist ein Schlag ins Gesicht für alle Fuß­ball­ver­ei­ne in Bay­ern“, bringt es auch BFV-Schatz­meis­ter Jür­gen Fal­ten­ba­cher, der im Prä­si­di­um für den Spiel­be­trieb zustän­dig ist, auf den Punkt: „Man kann nicht per­ma­nent Soli­da­ri­tät ein­for­dern und gleich­zei­tig den Ver­ei­nen jeden Hand­lungs­spiel­raum ver­weh­ren, um aus die­ser auch wirt­schaft­lich schwe­ren Lage her­aus­zu­kom­men. Zumal unse­re Ver­ei­ne alle­samt bewie­sen haben, dass sie mit den eta­blier­ten Hygie­ne­kon­zep­ten ver­ant­wor­tungs­be­wusst umzu­ge­hen wis­sen. Jeder, der einen Bezug zum Ama­teur­sport hat, weiß: In jeder Fuß­gän­ger­zo­ne ist mehr los als etwa bei einem regu­lä­ren Fuß­ball­spiel in der Kreis­klas­se. Den­noch sind genau die­se ein­zel­nen Besu­cher für vie­le Ver­ei­ne über­le­bens­wich­tig. Es ist des­halb gera­de­zu fahr­läs­sig, sie mit einem sol­chen Rah­men­kon­zept wei­ter­hin aus­zu­brem­sen und am Ende auch die viel­fäl­ti­ge Ver­eins­land­schaft zu ris­kie­ren. Das gilt übri­gens nicht nur für den Fuß­ball“, erklärt Faltenbacher.

Bereits Mit­te Mai hat­te der Baye­ri­sche Fuß­ball-Ver­band in einem Offe­nen Brief an Minis­ter­prä­si­dent Mar­kus Söder eine pra­xis­na­he Lösung in der Zuschau­er­fra­ge bei Fuß­ball­spie­len unter frei­em Him­mel ein­ge­for­dert: Dabei ver­tritt der BFV die kla­re Auf­fas­sung, dass „es eine Baga­tell­gren­ze an Publi­kum braucht, bei der dies auch ohne beson­de­res Kon­zept, evtl. mit Mas­ken, mög­lich sein muss. Vie­le Kin­der­an­ge­bo­te funk­tio­nie­ren nur dann, wenn die Eltern die Kin­der fah­ren und beglei­ten – gera­de jetzt wol­len wir nicht vie­le Per­so­nen in einem Auto haben. Und ein Fuß­ball­platz ist groß genug, um dort genü­gend Per­so­nen mit aus­rei­chend Abstand unter­zu­brin­gen. Wir for­dern also die Mög­lich­keit, ohne beson­de­res Kon­zept 100 Zuschau­er bei Sport­ver­an­stal­tun­gen im Frei­en zuzu­las­sen (even­tu­ell mit Mas­ke und ein­fa­cher Kon­takt­ver­fol­gung).“ Bis heu­te hat der BFV auf sei­nen Brief noch kei­ne Ant­wort erhalten.

Sai­son 2021/​/​22

BFV legt nach Abstim­mung der Ver­ei­ne Spiel­klas­sen­mo­del­le für Bay­ern- und Lan­des­li­gen fest

Der Ver­bands-Spiel­aus­schuss des Baye­ri­schen Fuß­ball-Ver­ban­des (BFV) hat sich gemein­sam mit den Klubs der Bay­ern- und Lan­des­li­gen für ihre jewei­li­ge Liga auf die Spiel­klas­sen­mo­del­le für die Sai­son 2021/​/​22 verständigt.

In den bei­den Bay­ern­li­gen Nord und Süd sowie in den Lan­des­li­gen Mit­te, Süd­ost und Süd­west sprach sich die Mehr­heit der Ver­ei­ne in einem Mei­nungs­bild für das klas­si­sche Sys­tem mit Hin- und Rück­run­de aus. Die Ver­ei­ne der Lan­des­li­ga-Staf­feln Nord­ost und Nord­west votier­ten hin­ge­gen für ein alter­na­ti­ves Spiel­klas­sen­mo­dell mit einer zwei­ge­teil­ten Vor­run­de sowie einer Final- und Abstiegs­qua­li­fi­ka­ti­ons­run­de (jeweils Hin- und Rück­spiel). Die zwei Bay­ern­li­gen sowie die fünf Lan­des­li­gen star­ten am 24. Juli 2021 in die neue Sai­son – sofern es die Pan­de­mie­la­ge zulässt.

Mit Blick auf die neue Spiel­zeit, deren rei­bungs­lo­ser Ver­lauf sich unter dem Ein­druck von Coro­na nicht mit letz­ter Sicher­heit garan­tie­ren lässt, hat­te der BFV zur neu­en Spiel­zeit 2021/​/​22 eine begrenz­te Zahl alter­na­ti­ver Spiel­klas­sen­mo­del­le zum klas­si­schen Sys­tem mit Hin- und Rück­run­de erar­bei­tet, vor­ge­stellt und es den Klubs auf Verbands‑, Bezirks- und Kreis­ebe­ne über­las­sen, das für ihre jewei­li­ge Liga prä­fe­rier­te Modell zu wäh­len. Über die Abfra­ge-Ergeb­nis­se in den Bezir­ken und Krei­sen infor­mie­ren die zustän­di­gen Spielleiter.

„Wir alle hof­fen es nicht, aber auch in der neu­en Spiel­zeit kann es dazu kom­men, dass die Coro­na-Pan­de­mie sich auf den Spiel­be­trieb aus­wirkt. Wir haben es des­halb ganz bewusst den Ver­ei­nen über­las­sen, ob sie in ihren Spiel­klas­sen klas­sisch mit Hin- und Rück­run­de spie­len wol­len oder lie­ber nach einem alter­na­ti­ven Modell“, erklärt Ver­bands­spiel­lei­ter Josef Jan­ker. „Uns war es nach den Erfah­run­gen aus der Vor­sai­son wich­tig, den Ver­ei­nen eine attrak­ti­ve Alter­na­ti­ve mit ins­ge­samt weni­ger Spiel­ta­gen und zumin­dest in der ers­ten Sai­son­hälf­te mit mehr Der­bys und kür­ze­ren Fahrt­we­gen anzu­bie­ten. Für uns war es selbst­ver­ständ­lich, die Ver­ei­ne wie­der von Beginn an mit ins Boot zu holen und ihnen letzt­lich auch die Ent­schei­dung bei der Wahl des Liga­modells zu über­las­sen“, ergänzt BFV-Schatz­meis­ter Jür­gen Fal­ten­ba­cher, der für den Spiel­be­trieb in Bay­ern ver­ant­wort­lich ist.


So stimm­ten die Vereine

Bay­ern­li­ga Nord: 12 klas­si­sches Modell, 3 alter­na­ti­ves Modell, 2 Enthaltungen

Bay­ern­li­ga Süd: 13 klas­si­sches Modell, 5 alter­na­ti­ves Modell, 1 Enthaltung

Lan­des­li­ga Nord­west: 7 klas­si­sches Modell, 12 alter­na­ti­ves Modell

Lan­des­li­ga Nord­ost: 8 klas­si­sches Modell, 10 alter­na­ti­ves Modell, 1 Enthaltung

Lan­des­li­ga Mit­te: 10 klas­si­sches Modell, 8 alter­na­ti­ves Modell

Lan­des­li­ga Süd­ost: 10 klas­si­sches Modell, 8 alter­na­ti­ves Modell

Lan­des­li­ga Süd­west: 11 klas­si­sches Modell, 7 alter­na­ti­ves Modell


Die Ein­tei­lung der Bay­ern- und Lan­des­li­gen (Die Ein­tei­lung der Bay­ern- und Lan­des­li­gen ist fix. Die Ein­tei­lung der Vor­run­den­grup­pen in den Lan­des­li­gen Nord­west und Nord­ost ist noch vorläufig):


Bay­ern­li­ga Nord (18 Ver­ei­ne): DJK Vil­z­ing, SV Seli­gen­por­ten, TSV Groß­bar­dorf, DJK Ammer­thal, SpVgg Ans­bach, Würz­bur­ger FV, FC Ein­tracht Bam­berg 2010, DJK Geben­bach, ATSV Erlan­gen, ASV Cham, TSV Abts­wind, SpVgg Bay­ern Hof, DJK Don Bosco Bam­berg, TSV Karl­burg, 1. FC Sand, ASV Neu­markt, 1. SC Feucht, SV Vat­an Spor Aschaffenburg


Bay­ern­li­ga Süd (19 Ver­ei­ne): VfR Gar­ching, FC Dei­sen­ho­fen, FC Ingol­stadt 04 ll, TSV 1880 Was­ser­burg, TSV 1874 Kot­tern, TSV 1860 Mün­chen ll, TSV Schwab­mün­chen, Türks­por Augs­burg 1972, SV Kirch­ans­chö­ring, FC Isma­ning, SpVgg Hankofen-Hai­ling, SSV Jahn Regens­burg ll, SV Donaus­tauf, TSV 1865 Dach­au, TSV 1882 Lands­berg, SV Pul­lach, TSV Schwa­ben Augs­burg, FC 1920 Gun­del­fin­gen, VfB Hallbergmoos


Lan­des­li­ga Nord­west (19 Ver­ei­ne): (vor­läu­fig) geplan­te Vor­run­den­grup­pe A: SV Frie­sen, SV Mem­mels­dorf, 1. FC Gees­dorf, FT Schwein­furt, 1. FC Lich­ten­fels, FC Coburg, SC Syl­via Ebers­dorf, TSV Gochs­heim 1906, SV Euerbach/​Kützberg; (vor­läu­fig) geplan­te Vor­run­den­grup­pe B: SV Ale­man­nia Hai­bach, TSV Unter­pleich­feld, DJK Schwe­ben­ried-Schwem­mels­bach, FC Fuchs­stadt, TG Höch­berg, TSV Klein­rin­der­feld, TSV 1876 Leng­feld, TuS Röll­bach, FC Vik­to­ria Kahl, TSV Rottendorf


Lan­des­li­ga Nord­ost (19 Ver­ei­ne): (vor­läu­fig) geplan­te Vor­run­den­grup­pe A: FC Ein­tracht Münch­berg, FC Vor­wärts Rös­lau, SV Mit­ter­teich, Kickers Selb, TSV Neu­dros­sen­feld, SpVgg Jahn Forch­heim, FSV Erlan­gen-Bruck, 1. FC Her­zo­gen­au­rach, ASV Vach, FSV Sta­deln; (vor­läu­fig) geplan­te Vor­run­den­grup­pe B: SC 04 Schwa­bach, TSV Buch Nürn­berg, TSV Korn­burg, SG Quel­le Fürth, SV Schwaig bei Nürn­berg, SC Groß­schwar­zen­lo­he, BSC Wof­fen­bach, Türkspor/​Cagrispor Nürn­berg, TSV 1860 Weißenburg


Lan­des­li­ga Mit­te (18 Ver­ei­ne): SpVgg SV Wei­den, SV For­tu­na Regens­burg, SC Ett­manns­dorf, SpVgg Lam, TSV Kareth-Lap­pers­dorf, FC Tegern­heim, 1. FC Bad Kötzting, ASV Burglen­gen­feld, SV Neu­kir­chen b. Hl. Blut, FC Amberg, TSV Wacker 50 Neu­traub­ling, TSV See­bach, TSV 1883 Bogen Fuß­ball, TSV Bad Abbach, SpVgg Oster­ho­fen, VfB Strau­bing, 1. FC Pas­sau, FC Sturm Hauzenberg


Lan­des­li­ga Süd­west (18 Ver­ei­ne): 1. FC Sont­ho­fen, FC Kemp­ten, SV Egg a. d. Günz, FV Iller­tis­sen II, SV Mering, FC Ehe­kir­chen, SC Ichen­hau­sen, FC Mem­min­gen II, VfB Durach, VfR Neuburg/​Donau, TSV 1861 Nörd­lin­gen, TSV Gerst­ho­fen, SV Cos­mos Aystet­ten, 1. FC Gar­misch-Par­ten­kir­chen, TSV Gilching/​Argelsried, SC Olching, TuS Gerets­ried, SV Bad Heilbrunn


Lan­des­li­ga Süd­ost (18 Ver­ei­ne): SV Erl­bach, TSV Grün­wald, SB Chiem­gau Traun­stein, SE Frei­sing, FC Töging, FC Unter­föh­ring, Kirch­hei­mer SC, TSV Kastl, TuS Holz­kir­chen, SB DJK Rosen­heim, TSV Amp­fing, TSV Ein­tracht Karls­feld, FC Spfr. Schwaig, SV Bruck­mühl, TSV Brunn­thal, SpVgg Lands­hut, SSV Eggen­fel­den, TV Aiglsbach

1 7 8 9 10 11