Basketball-Bundesliga
Saisonfinale gegen Vechta mit großer Verabschiedung von Karsten Tadda
Mit dem Heimspiel gegen RASTA Vechta beschließen die Bamberg Baskets an diesem Sonntag um 16:30 Uhr ihre Saison in der easyCredit Basketball Bundesliga. Während die Partie des 34. Spieltages für die Bamberger in tabellarischer Hinsicht bedeutungslos ist, kämpfen die Gäste aus Niedersachsen noch um den Einzug in die Post-Season.
Das Team von Gäste Coach Martin Schiller steht aktuell auf Position elf und benötigt für den Sprung in die Play-Ins am Sonntag ab 16:30 Uhr in der BROSE ARENA unbedingt einen Sieg. Nur mit einem Erfolg in Freak City können die Vechtaer eines der punktgleich vor ihnen liegenden Teams aus Rostock, Ludwigsburg und Weißenfels noch überholen und ihre Saison somit verlängern. Ebenfalls noch mit im Rennen um die Play-In Plätze ist neben diesem Quartett auch das Team aus Oldenburg, das trotz eines Sieges Rückstand noch theoretische Chancen sogar auf Platz neun hat.
Mit einer Bilanz von 16 Siegen und 15 Niederlagen kommt RASTA in die BROSE ARENA, wo man mit Sicherheit auf eine bis in die Haarspitzen motivierte Bamberger Mannschaft treffen wird. Im letzten Karrierespiel von Karsten Tadda werden die Mannschaftskameraden von Bambergs Nummer 9 nochmals alles geben, um ihren Kapitän mit einem Sieg zu verabschieden. Zudem dürften die Erinnerungen an die Vorfälle aus dem Hinspiel dem einen oder anderen Bamberger das gewisse Maß an Extra-Motivation für die Partie liefern.
Goodbye Captain!
„Danke Karsten!“, wollen die Bamberg Baskets gemeinsam unmittelbar nach dem Spiel gegen Vechta sagen und werden ihren Kapitän im Rahmen einer kleinen Feier auf dem Parkett der BROSE ARENA offiziell verabschieden. Mehrere Weggefährten von Karsten Tadda haben sich angekündigt, um bei seinem letzten Spiel dabei zu sein und auch im Rahmen der Abschiedsfeier ein paar Worte zu sagen.
Hierfür bitten die Bamberg Baskets alle Zuschauer, am Sonntag direkt nach Spielende noch auf ihren Plätzen zu bleiben, um der Abschiedsfeier von Tadda einen tollen Rahmen zu verleihen und ihrem Kapitän einen tollen Abend zu bereiten.
Schon vor dem Spiel gegen Vechta wird Karsten von der easyCredit Basketball Bundesliga ausgezeichnet. Robert Wintermantel, Head of Sports & Finance der BBL, wird die Ehrung vornehmen.
98:101-Niederlage der Baskets im Hinspiel
Auf der Zielgerade scheint RASTA Vechta ein wenig die Luft auszugehen. Nur drei Siege aus den letzten zehn Spielen lassen die vor Wochen noch sicher geglaubte Teilnahme an der Post-Season nochmals ins Wackeln geraten. Stand man nach dem 24. Spieltag noch auf Tabellenposition vier und damit auf einem direkten Playoff-Platz, rutschte man in den letzten Wochen langsam nach unten und steht aktuell auf Position 11. In Freak City muss also unbedingt ein Sieg für RASTA her, soll die Saison nicht doch noch mit einer Enttäuschung enden.
98:101 verloren die Bamberg Baskets das Spiel am 8. November vergangenen Jahres in Vechta. Ibi Watson war mit 24 Punkten bester Werfer auf Bamberger, Brandon Randolph mit 23 Zählern auf Vechtaer Seite. Die tragische Figur in dieser Partie war Bambergs Point Guard Ronaldo Segu. Nach zwei technischen Fouls war in der 27. Spielminute die Partie für ihn vorzeitig beendet.
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Basketball-Bundesliga
Bamberg Baskets verlieren Kampfspiel gegen RIESEN knapp
Der letzte Wurf von Ronaldo Segu hätte das Spiel in die Verlängerung bringen können, doch der Korbleger des Bamberger Point Guards ging daneben und so gewannen die MHR RIESEN Ludwigsburg letztlich knapp in Freak City.
Im 638. BBL-Spiel von Karsten Tadda unterlagen die Bamberger den RIESEN mit 73:75 (53:58), die ihre Chancen auf das Erreichen der Play-Ins damit weiter am Leben halten konnten.
4.527 Zuschauer sahen eine hart umkämpfte Partie, in der die Ludwigsburger vor allem beim Rebound am offensiven Brett den Grundstein zum Sieg legten. Daneben leisteten sich die Gäste nur vier Ballverluste in der gesamten Partie. Auf Bamberger Seite waren es am Spielende derer 16.
Topscorer bei den Bamberg Baskets war Kyle Lofton mit 15 Punkten, bei den RIESEN überzeugten Joel Scott (21 Punkte, 10 Rebounds) und Justin Simon (10 Punkte, 11 Assists) jeweils mit einem Double Double.
Tadda zieht mit Rekordspieler King gleich
Aktuell hat die Basketball Bundesliga zwei Rekordspieler. Mit 638 gespielten Partien hält Alex King diesen Rekord seit 1. Mai 2022. Seit Samstagabend hat nun auch Bambergs Kapitän Karsten Tadda die Marke von 638 BBL-Spielen erreicht. 1.098 Tage nach dem Karriere-Ende von Alex King schloss Karsten Tadda gestern beim Heimspiel gegen Ludwigsburg zu seinem ehemaligen Nationalmannschaftskollegen auf, der es sich nicht nehmen ließ, bei diesem Meilenstein live in der BROSE ARENA dabei zu sein.
Wie zuletzt in Hamburg begann Anton Gavel auch gegen im Heimspiel mit Ludwigsburg mit Segu, Tadda, Locke, Krimmer und Stanić in der Startformation. Etwas mehr als drei Minuten waren gespielt, als Bambergs Kapitän in seinem 638. BBL-Spiel mit dem ersten Bamberger Feldkorb in dieser Partie für die 4:3‑Führung sorgte. Auf Ludwigsburger Seite antwortete jedoch Joel Scott umgehend. Der bullige Big Man war dreimal in Folge erfolgreich und beim Stand von 4:9 (5.) holte Head Coach Anton Gavel sein Team erstmals zur Auszeit zusammen. Das Rebound-Problem, die RIESEN hatten in den ersten 520 Minuten Spielzeit bereits sechs Offensivrebounds eingesammelt, bekamen die Bamberger jedoch nicht in den Griff und so konnten die Gäste ihre mit 29 Prozent schwache Feldwurfquote immer wieder mit zweiten Chancen, die sie aus insgesamt neun Offensivrebounds allein im ersten Viertel erspielten, kompensieren. Zudem hatten sich die Bamberger im ersten Abschnitt schon fünf Ballverluste geleistet (Ludwigsburg keinen) und so führten die Gäste knapp nach dem ersten Abschnitt (14:18).
Knapp dreieinhalb Minuten mussten die 4.527 Zuschauer in der BROSE ARENA dann zu Beginn des 2. Viertels auf die ersten Bamberger Zähler warten. Der Sprungwurf von Noah Locke bedeutete das 16:21 (14.), doch auf Ludwigsburger Seite sprühte Joel Scott nur so vor Spielfreude. Mit seinem bereits dritten Dreier gab er Anton Gavel erneut Anlass für eine Auszeit (18:26/15.). Abermals war es im Anschluss Joel Scott, der den Dreier von Gabriel Kuku (21:26/16.) auf der Gegenseite mit einem erfolgreichen Distanzwurf sofort beantwortete. Auch wenn Joel Scott in dieser ersten Halbzeit einen wahren Sahnetag erwischt hatte (seinen neun Punkten aus dem ersten Viertel ließ er neun weitere im zweiten Abschnitt folgen) blieben die Bamberger an den RIESEN dran. Das zweite Viertel endete 17:17 und so hatte der 4‑Punkte-Rückstand nach den ersten zehn Minuten auch zur Pause noch Bestand. Während bei den RIESEN Joel Scott als Scorer mit weitem Abstand voranging, hatten auf Bamberger Seite alle eingesetzten Spieler mit einer Ausbeute zwischen einem und fünf Zählern bereits gepunktet.
„Wir haben uns 16 teilweise dumme Ballverluste erlaubt“
Wie schon im zweiten Viertel hatten die Ludwigsburger auch nach der Pause den besseren Start. Ezra Mañjon verdoppelte den Bamberger Pausenrückstand (31:39/22.), ehe Brandon Horvath mit einem Drei-Punkte-Spiel sowie Noah Locke per Dreier ihr Team wieder auf 37:39 (23.) heranbringen konnte. Hier holte nun auch Gäste Coach Lars Masell sein Team zusammen. Im Anschluss an diese Auszeit legten die Ludwigsburger einen 10:2‑Run aufs Parkett und stellten ihre Führung nach dem Drei-Punkte-Spiel von Ezra Mañjon erstmals in den zweistelligen Bereich (39:49/25.). Wieder einmal großartig von den Rängen unterstützt, arbeiteten sich die Bamberg Baskets wieder auf 46:49 (28.) heran. Diesen Abstand konnte man dann auch bis kurz vor Ende des dritten Viertels halten, ehe Hunter Maldonado in letzter Sekunde das 5358 erzielte.
An diesem Abstand tat sich zu Beginn des Schlussviertels zunächst nichts (63:68/35.). Dann aber schienen die „Kämpfen Bamberg kämpfen!“- Anfeuerungen von den Rängen die Bamberg Baskets zu beflügeln. Noah Locke traf per Dreier zum 66:68 (36.) und wenig später brachte Brandon Horvath mit einem Drei-Punkte-Spiel die Bamberger bei noch 3:57 Minuten Restspielzeit nach dem 4:3 aus der 4. Minute wieder in Führung (69:68). Das fünfte Foul in dieser Phase gegen Moritz Krimmer tat dem Bamberger Spiel alles andere als gut. Die RIESEN starteten einen 60-Lauf und gingen 1:32 Minuten vor dem Ende in Front (69:74). Mit einem verwandelten Freiwurf erhöhte Joel Scott 45 Sekunden vor dem Ende auf 69:75. Bamberg aber kam auch hier nochmals zurück. Auch dank fünf verworfener Freiwürfe der Gäste verkürzten die Baskets bei noch 8 Sekunden auf der Spieluhr auf 73:75. Nachdem Ezra Mañjon an der Freiwurflinie wackelte, hatte Ronaldo Segu im letzten Angriff noch die Möglichkeit, das Spiel in die Verlängerung zu bringen. Sein letzter Korbleger aber ging nicht in den Korb und so ging der Sieg letztlich an die RIESEN. „Glückwunsch an Lars und seine Mannschaft zum Sieg. Wir haben uns 16 teilweise dumme Ballverluste erlaubt und Ludwigsburg 14 Würfe mehr nach Offensivrebounds gestattet“, so Head Coach Anton Gavel. „Gerade in der ersten Halbzeit haben uns die zweiten Chancen der Ludwigsburger sehr weh getan, ebenso wie die, ich glaube sechs Offensivrebounds in den letzten vier Minuten, die uns das Genick gebrochen haben. In der Offensive haben wir nur teilweise gute Würfe beziehungsweise die richtigen Entscheidungen gefunden und sind wieder öfter in Eins-gegen-eins-Situationen verfallen.“
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Basketball-Bundesliga
RIESEN kommen nach Bamberg – Tadda zieht mit King gleich
Für die Bamberg Baskets steht an diesem Samstag das vorletzte Heimspiel der aktuellen Saison in der easyCredit Basketball Bundesliga auf dem Programm. Zu Gast in der BROSE ARENA hat die Mannschaft von Head Coach Anton Gavel an diesem 32. Spieltag die MHP RIESEN Ludwigsburg.
Nach der zuletzt starken Leistung beim Gastspiel in Hamburg wollen die Bamberger nun so auch auf eigenem Parkett weitermachen. Da man jedoch nicht noch einmal von einem derartigen Offensivfeuerwerk mit weit über 100 Punkten wie in der Hansestadt ausgehen kann, wird eine Verbesserung in der Defensive gegen die Barockstädter vonnöten sein, um das Dutzend an Saisonsiegen vollzumachen.
Für die Ludwigsburger hat das Spiel in Freak City noch sehr große Bedeutung, will man auch nach dem 11. Mai noch weiterspielen. Die Tabellenprognose bescheinigt den Riesen derzeit noch die Möglichkeit, sich bis auf Rang sechs verbessern zu können. Dieser statistisch mögliche Sprung direkt in die Playoffs erscheint jedoch höchst unwahrscheinlich. Dass die Ludwigsburger es noch auf die Plätze 7 bis 10 und damit in die Play-Ins schaffen, ist hingegen noch gut möglich, beträgt der Abstand zu den Rostockern auf Rang sieben zwei Siege, beziehungsweise zum MBC auf Platz zehn nur einen.
Der Countdown läuft (ab)!
Am Samstag ist nun endlich der Moment gekommen, an dem Karsten Tadda, neben Alex King, an der Spitze der BBL-Statistik bezüglich der meisten absolvierten Bundesliga-Spiele angekommen sein wird. Bambergs Nummer 9 wird mit der Partie gegen die Riesen das 638. BBL-Spiel seiner Karriere absolvieren und mit Alex King, der gemeinsam mit seiner Frau am Samstag in Freak City beim Spiel zu Gast sein wird, gleichziehen. Mit seiner letzten Partie am 1. Mai 2022 hatte Alex King die Bestmarke von 638 aufgestellt. 1.098 Tage danach wird Bambergs Kapitän nun aufschließen.
Turbulent verliefen die letzten Wochen bei den Ludwigsburgern. Ende März gab der Verein bekannt, dass man die Zusammenarbeit mit Head Coach John Patrick, mit dem Ziel einer neuen sportlichen Ausrichtung und der Würdigung der langjährigen Verdienste des 57-Jährigen, beendet. In diesem Zusammenhang entschied man sich bei den RIESEN zu einem sofortigen Neuanfang bezüglich der Betreuung der Mannschaft und beförderte Co-Trainer Lars Masell auf den Chefsessel. Beim Gastspiel in Vechta stand Masell dann erstmals in der Verantwortung und abermals wurde es turbulent. Nach einem 26:46-Halbzeitrückstand drehten die RIESEN in der zweiten Hälfte das Spiel noch auf den Kopf. 18 RASTA-Punkte gestattete die RIESEN-Verteidigung nur noch in der zweiten Hälfte und man gewann mit 70:64. Es folgten zwei Niederlagen (89:94 in Rostock und 63:79 gegen ALBA BERLIN), ehe man in Göttingen (79:74) und in eigener Halle gegen Hamburg (89:78) gewinnen konnte. Am Donnerstagabend gab es nun zuletzt eine extrem ärgerliche Niederlage. Dabei erging es den RIESEN ähnlich wie den Bamberg Baskets. Erst nach Verlängerung hatte man mit 100:104 das Nachsehen. Besonders bitter für die Ludwigsburger war beim Gastspiel in Sachsen die Tatsache, dass man 3:32 Minuten vor dem Ende der Partie noch mit 11 Punkten in Führung lag. Heiß diskutiert wurde auch die Situation knapp zwei Sekunden vor dem Ende der regulären Spielzeit. Der Zusammenstoß zwischen Victor Bailey Jr. und Hunter Maldonado wurde als Foul des Ludwigsburgers bewertet und ermöglichte dem Chemnitzer überhaupt erst noch die Möglichkeit, mit zwei Freiwürfen das Spiel noch in die Verlängerung zu befördern.
So lief das Hinspiel
Mitte Januar standen sich beide Teams das erste Mal in dieser Saison gegenüber. In der MHP Arena landeten die RIESEN dabei einen Start-Ziel-Sieg und gewannen am Ende deutlich mit 92:73. Vor allem beim Rebound hatten die Ludwigsburger in dieser Partie deutliche Vorteile (50:32).
Während die Bamberger im letzten Spiel bei den Towers mit 26 Zählern in den dritten zehn Minuten ihre „schlechteste“ Viertel-Ausbeute hatten (28 im ersten – 31 im zweiten – 29 im vierten Viertel), brachte man es in keinem der Viertel beim Hinspiel in Ludwigsburg auf mehr als maximal 19 Zähler.
Filip Stanić war mit 12 Punkten Bambergs bester Werfer im Hinspiel. Ezra Mañjon (17), Joel Scott (16) und Jorman Polas Bartolo (15), der seinen Vertrag bei den RIESEN übrigens um eine weitere Saison (mit der Option auf noch eine Spielzeit) verlängert hat und zuletzt beim Gastspiel in Chemnitz nur zuschaute, waren die besten Scorer der Ludwigsburger.
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Basketball-Bundesliga
Bamberg Baskets am Mittwoch zu Gast in Hamburg
In den letzten Tagen vor dem Ende der Hauptrunde ist der Spielplan für die Teams in der easyCredit Basketball Bundesliga nochmals so richtig vollgepackt. Morgen treten die Bamberg Baskets bei den Veolia Towers in Hamburg an.
Für die Bamberg Baskets stehen innerhalb von elf Tagen gleich vier Partien auf dem Programm. Vor dem Heimspiel am kommenden Samstag gegen die MHP RIESEN Ludwigsburg ist die Mannschaft von Head Coach Anton Gavel noch in Hamburg bei den Veolia Towers gefragt. Während für die Bamberger das Erreichen der Play-Ins nicht mehr möglich ist, brauchen die Hanseaten im Rennen um einen Platz in der Post-Season jeden Sieg. Mit einer Bilanz von aktuell 15 Siegen und 13 Niederlagen stehen die Türme auf Position neun, doch nach wie vor ist die Tabellenkonstellation zwischen Position drei und zwölf so eng, dass hier auch vier Spiele vor Saisonende noch unheimlich viel passieren kann. Sprungball am Mittwochabend in der Inselpark Arena in Hamburg /Wilhelmsburg zwischen den Veolia Towers und den Bamberg Baskets ist um 20:00 Uhr.
Der Countdown läuft!
Karsten Tadda nähert sich dem Rekord! Das Spiel in der Hansestadt wird das 637. BBL-Spiel seiner Karriere sein. Nach der Partie bei den Towers fehlt dem Bamberger Kapitän somit dann nur noch eine Partie, um mit Alex King auf Platz eins der ewigen Bestenliste der BBL gleichzuziehen. Aller Voraussicht nach wird die Nummer 9 dann im Heimspiel gegen die MHP RIESEN Ludwigsburg am kommenden Samstag um 18:30 Uhr in der BROSE ARENA den Rekord einstellen.
Mit insgesamt sieben Siegen aus den letzten zehn Spielen spricht die Mannschaft von Head Coach Benka Barloschky wieder ein gehöriges Wörtchen mit um die Vergabe der Plätze für die Post-Season. Unter anderem konnten die Hamburger zuletzt auch den FC Bayern München bezwingen. Vor 12.015 Zuschauern hatte man gegen die Münchner in der Barclays Arena mit 74:70 das bessere Ende für sich. Im letzten Saisonspiel am vergangenen Samstag gab es jedoch eine Niederlage in Ludwigsburg. Mit 78:89 verlor man in der MHP Arena, wo man den RIESEN ab Mitte des zweiten Viertels immer hinterherlief. 15 Siege konnten die Hanseaten bisher auf der Habenseite verbuchen und stehen damit gleichauf mit den NINERS Chemnitz und dem SYNTAINICS MBC. Sowohl gegen die NINERS als auch gegen die Wölfe verloren die Towers das jeweils erste Aufeinandertreffen. Die Rückspiele gegen diese direkten Konkurrenten stehen dann Hamburgern dann nach dem Heimspiel gegen Bamberg bevor. Am kommenden Samstag geht es zum MBC. Eine Woche nach dem Spiel gegen Bamberg kommen die Chemnitzer in die Inselpark Arena.
Die Bamberger starteten gut in das Hinspiel mit den Hanseaten. Drei Minuten vor der Halbzeit gingen Ronaldo Segu & Co. erstmals zweistellig in Führung (30:20). Zur Pause lag man 34:29 vorne und schien alle im Griff zu haben. Nach dem Seitenwechsel spielten die Towers jedoch wie ausgewechselt. Mit 35:15 gingen die dritten zehn Minuten an die Gäste, die vor Beginn des Schlussabschnitts mit 64:49 führten und sich den Auswärtssieg letztlich nicht mehr nehmen ließen. Topscorer des Spiels war Bambergs Noah Locke mit 23 Punkten. Bei den Towers scorten Jordan Barnett (17), Johnathan Stove (16) und Brae Ivey (14) am besten.
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Erneute Niederlage gegen das Schlusslicht
Bamberg Baskets unterliegen der BG Göttingen
Die Bamberg Baskets haben auch das zweite Aufeinandertreffen in dieser Saison mit der BG Göttingen verloren. Gestern Abend gab es eine 92:101-Heimniederlage.
Nachdem man das Hinspiel beim Tabellenschlusslicht der easyCredit Basketball Bundesliga abgegeben hatte, unterlag die Mannschaft von Head Coach Anton Gavel auch im Rückspiel gegen die bereits als Absteiger feststehenden Niedersachsen. Vor 4.606 Zuschauern zogen die Bamberger am Freitagabend in der BROSE ARENA mit 92:101 (56:49) gegen die Veilchen den Kürzeren und haben nun auch rechnerisch keine Chance mehr, die Play-Ins noch zu erreichen.
Gäste-Coach Mikko Riipinen brachte den Grund für den Ausgang des Spiels nach der Schlusssirene auf den Punkt. Während sein bereits abgestiegenes Team die Partie angegangen war, als wäre es das wichtigste Spiel der gesamten Saison, präsentierte sich die Bamberger Verteidigung insgesamt einfach zu schwach und gestattete dem Gegner über 100 Punkte.
Der X‑Faktor der Partie war Göttingens Kostja Mushidi, der im dritten Viertel mit 11 Punkten innerhalb von 108 Sekunden einen 56:63-Rückstand in eine 67:63-Führung drehte und so sein Team ins Laufen brachte.
Bamberger gehen mit 56:49-Fürung in die Halbzeitpause
Auch ohne Ibi Watson (Hand), Kevin Wohlrath (krank) und den zu Wochenmitte nach Israel gewechselten KeyShawn Feazell legten die Bamberger richtig gut los. Locke, Krimmer, Tadda und Segu trafen alle aus der Distanz und so führten die Hausherren nach gut dreieinhalb Minuten mit 15:7. Die darauffolgende Göttinger Auszeit zeigte ihre gewünschte Wirkung, denn Mitte des ersten Abschnitts hatten die Niedersachsen schon fast wieder aufgeschlossen (15:12/5.). Zunächst aber blieben die Bamberger stets leicht in Führung (30:25/9.), ehe Tra Holder mit einem Dreier sowie einem Ballgewinn und anschließendem Korbleger die Partie nach zehn Minuten doch wieder für die Veilchen ausgleichen konnte (30:30).
Nachdem Kostja Mushidi die Gäste per Dreier erneut in Front geworfen hatte (32:33/11.), wechselte die Führung in den folgenden Minuten mehrfach (40:39/15.). Dann aber zogen die Hausherren etwas an und es gelang, einen kleinen Vorsprung herauszuspielen (47:41/16.). Gepusht von der Energie von Moritz Krimmer (9 Punkte & 6 Rebounds zur Pause) konnte man den Vorsprung halten und die Bamberger gingen mit einer 56:49-Fürung in die Halbzeitpause.
Zu Beginn der zweiten Hälfte behaupteten die Bamberg Baskets den 7‑Punkte-Abstand (63:56/24.). Nun aber kamen die verrückten Minuten des Kostja Mushidi. Drei Dreier sowie zwei erfolgreiche Freiwürfe nach einem Foul bei einem weiteren Dreier-Versuch bedeuteten 11 Punkte für den Göttinger Small Forward, der die Partie hier buchstäblich im Alleingang kippte (63:67/26.). Die Bamberger aber schienen die passende Antwort auf den 11:0‑Lauf der Gäste zu haben, als Ronaldo Segu ebenfalls von jenseits der 6,75-Meter-Linie zum 68:67 (27.) traf. Die Niedersachsen aber hatten noch einen weiteren Run im Köcher und nach einer 11:2‑Serie erspielten sie sich nach dem dritten Viertel ihre bis dahin höchste Führung (70:78).
Mit einem 5:0‑Lauf kamen die Baskets zum Start des Schlussviertels zunächst schnell wieder heran (75:78/32.). Die Göttinger blieben jedoch ruhig und legten, auch dank einiger wirklich wilder Abschlüsse, abermals etwas vor. 5:55 Minuten vor dem Ende der Partie gingen die Veilchen erstmals zweistellig in Führung (77:87/35.), bei noch 3:50 Minuten Restspielzeit erhöhte Tra Holder per Korbleger auf 79:91 (37.) und sorgte hier für die Entscheidung, da die Göttinger in der Schlussphase ihre Angriffe sehr geduldig herunterspielten. „Glückwunsch an Coach Riipinen und Göttingen zum Sieg. Wir haben heute wieder 100 Punkte kassiert. Gerade im dritten Viertel haben wir den Göttingern einen zu großen Lauf zugelassen und sind dann in alte Muster verfallen“, resümierte Bambergs Head Coach Anton Gavel. „Jedes Mal, wenn wir gesehen haben, dass unser Vorsprung schmilzt, sind wir in Panik verfallen. Zum Schluss sah das dann auch offensiv nicht mehr gut aus.“
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Basketball-Bundesliga
Bamberg Baskets empfangen die BG Göttingen
Im drittletzten Heimspiel der aktuellen Saison in der easyCredit Basketball Bundesliga empfangen die Bamberg Baskets am heutigen Freitag um 20 Uhr die bereits abgestiegene BG Göttingen in der BROSE ARENA.
Gegen die Niedersachsen hat das Team von Head Coach Anton Gavel dabei noch eine dicke Rechnung offen, schließlich resultiert der bisher einzige Saisonsieg der Veilchen ausgerechnet aus dem Hinspiel am 2. Dezember vergangenen Jahres, das die BG in der Göttinger Sparkassen Arena mit 97:88 für sich entscheiden konnte.
DKMS-Typisierungsaktion
Beim Heimspiel gegen die Veilchen haben wird heute ein weitaus wichtigeres Thema als Basketball präsent sein. Es geht um die gerade einmal 23-jährige Julia, die im Kampf gegen Blutkrebs ganz dringend eine Stammzellspende benötigt. Um hier zu helfen, wird die DKMS direkt vor Ort in der BROSE ARENA sein und die Bamberg Baskets bitten alle, die sich bislang noch nicht haben registrieren lassen, dies beim Spiel zu tun. Von 18:30 Uhr bis 30 Minuten nach Spielende besteht im Hauptfoyer dazu die Möglichkeit. Die Bamberg Baskets sagen jetzt schon ganz herzlich DANKE!
Tadda auf Rekordjagd! Der Countdown läuft!
Drei Spiele fehlen Bambergs Nummer 9 Karsten Tadda nur noch, um auf dem Weg zum Rekordspieler der easyCredit Basketball Bundesliga mit Rekordhalter Alex King gleichzuziehen. Die Bestmarke steht aktuell bei 638 Spielen. Die Begegnung gegen die BG Göttingen wird für Karsten Tadda das 636. BBL-Spiel seiner Karriere sein. „Wie man in solchen Fällen immer so schön sagt, müssen wir jetzt als Mannschaft einfach noch enger zusammenrücken. Wir sind es uns selbst, unseren Teamkollegen, dem Verein, den Fans und auch der Stadt ganz einfach schuldig, ein gutes Spiel am Freitag abzuliefern. Das ist unser Ziel. Wir wollen uns gut präsentieren und mit viel Kampf und Einsatz das Spiel gewinnen“, betont Karsten Tadda im Vorfeld.
Mit der 77:101-Auswärtsniederlage bei den Basketball Löwen in Braunschweig war der Abstieg der BG Göttingen am 12. April besiegelt. Sechs Spieltage vor dem Ende der Saison in der easyCredit Basketball Bundesliga stand fest, dass die Veilchen nach elf Jahren in der höchsten deutschen Spielklasse nun den Gang in die ProA antreten müssen.
Im Hinspiel in Göttingen hatten die Bamberg Baskets bis Mitte des zweiten Viertels das Spiel gut im Griff und man lag bis hierher meist leicht in Führung. Aus der 36:32-Führung (14.) wurde bis zur Pause jedoch ein 46:57-Rückstand. Nach diesem Run unmittelbar vor der Halbzeitpause verstanden es die Niedersachsen in der Folgezeit der Partie ausgezeichnet, die Bamberger über die gesamte zweite Halbzeit auf Distanz zu halten und sich so ihren ersten Saisonsieg zu sichern. Die besten Punktesammler der Veilchen im Hinspiel waren Jimmy Boeheim und Collin Welp mit je 18 Punkten. Bei den Bamberg Baskets trafen Brandon Horvath, Filip Stanić und MaCio Teague mit jeweils 13 Zählern am besten.
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Bamberg Baskets
KeyShawn Feazell zieht weiter
Die Bamberg Baskets werden den Rest der aktuellen Saison ohne KeyShawn Feazell zu Ende spielen. Dem 26-jährigen US-Amerikaner wurde ein Angebot eines israelischen Erstligisten und Playoff-Teams gemacht, weshalb man sich in beiderseitigem Einvernehmen darauf verständigt hat, den Center fünf Spieltage vor Ende der Saison in der easyCredit Basketball Bundesliga ziehen zu lassen.
KeyShawn Feazell soll bereits am Wochenende in der israelischen Winner League auflaufen. Wie Bamberg Baskets-Geschäftsführer Philipp Höhne bekannt gibt, war diese Entscheidung keine einfache: „Im professionellen Sport gibt es immer wieder und oftmals auch sehr kurzfristig Situationen, in denen man die sportliche und die wirtschaftliche Perspektive sehr nüchtern abwägen muss. Sportlich hat KeyShawn in unserem Team eine wichtige Rolle eingenommen und es ist nun für unsere Trainer eine mehr als große Herausforderung, unser Team auf die noch ausstehenden Saisonspiele passend einzustimmen – auch wenn die Spieler am kommenden Freitagabend im Heimspiel gegen Göttingen eigentlich darauf brennen sollten, die peinliche Hinspiel-Niederlage vergessen zu machen. Der Transfer von KeyShawn auch zu dem jetzigen, späten Saisonzeitpunkt ist für uns wirtschaftlich jedoch sehr sinnvoll, sodass wir unter Abwägung aller Punkte dem Wechselwunsch zugestimmt haben.” Die Bamberg Baskets bedanken sich bei KeyShawn Feazell und wünschen ihm bei seiner neuen Herausforderung sportlich wie auch privat nur das Beste. In 27 Bundesligapartien stand der 2,06-Meter-Mann durchschnittlich 21:23 Minuten auf dem Parkett und erzielte dabei im Durchschnitt 10,1 Punkte und holte 5,1 Rebounds.
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Basketball-Bundesliga
Bamberg Baskets verlieren deutlich in Rostock
Abermals mit leeren Händen müssen die Bamberg Baskets auch nach dem dritten Auswärtsspiel in Folge in der easyCredit Basketball Bundesliga die Heimreise nach Freak City antreten. Am Ostersonntag unterlag das Team von Head Coach Anton Gavel am 29. BBL-Spieltag mit 74:98 bei den ROSTOCK SEAWOLVES und war in der mit 4.150 Zuschauern gut gefüllten StadtHalle in Rostock bereits zur Pause beim Stand von 33:61 auf verlorenem Posten.
Gleich in den ersten Minuten untermauerten die Ostseestädter ihre Playoff-Ansprüche und führten nach etwas mehr als fünfeinhalb gespielten Minuten bereits zweistellig. Die Bamberger, die auf die verletzten Kyle Lofton (Schulter) und Ibi Watson (Hand) verzichten mussten, fanden hingegen in der gesamten ersten Spielhälfte nie zu ihrem Rhythmus und konnten den Rostockern letztlich nur zu einem absolut verdienten Sieg gratulieren. Topscorer der SEAWOLVES war Bryce Hamilton mit 21 Punkten. Bei den Bamberg Baskets punkteten Ronaldo Segu (17) und Noah Locke (16) am besten.
Gerade einmal 2:46 Minuten war in der Partie der Bamberg Baskets bei den ROSTOCK SEAWOLVES gespielt, als Head Coach Anton Gavel bereits seine erste Auszeit nehmen musste (0:7/3.). Während die im rosafarbenen Outfit angetretenen Gastgeber mit extrem viel Feuer in die Partie starteten, taten sich die Bamberger schwer und kamen erst nach 3:12 Minuten durch Noah Locke zu ihren ersten Punkten. Das erste Bamberger Timeout zeigte jedoch keinerlei Wirkung und da die Hausherren ihren Lauf nahtlos fortsetzten, war 2:47 Minuten vor dem Ende des ersten Abschnitts die zweite Bamberger Auszeit unumgänglich (4:19/8.). Mit diesem 15-Punkte-Rückstand endete dann auch das erste Viertel (11:26).
Die ersten beiden Minuten des zweiten Abschnitts verliefen ausgeglichen (17:30), ehe die Rostocker zu ihrem zweiten 10:0‑Run in diesem Spiel ansetzten und Mitte des zweiten Viertels so noch weiter davonzogen (17:40/15.). Zehn der insgesamt 18 Dreipunktewürfe der Rostocker fanden in der ersten Halbzeit den Weg in den Korb (bei Bamberg waren es nur 4 von 12) und da auch die insgesamte Trefferquote mit 59:39 Prozent klar zugunsten der Gastgeber ausfiel, konnten die SEAWOLVES ihren Vorsprung bis zur Pause auf 33:61 vergrößern.
„Das Spiel war nach der ersten Halbzeit bereits entschieden“
In der zweiten Hälfte dauerte es keine zweieinhalb Minuten, ehe die Rostocker den Vorsprung auf 30 Zähler erhöht hatten (35:65/23.). Nachdem Pedro Bradshaw das Dutzend der erfolgreichen Rostocker Dreier beim 44:76 (27.) vollgemacht hatte, sprach während der folgenden Bamberger Auszeit ein Blick auf die Spielstatistik Bände. 3:19 Minuten vor dem Ende des dritten Abschnitts lagen die Hausherren mit 32 Zählern vorne und führten in der Kategorie Effektivität mit 100:42! Beim Stand von 51:82 aus Bamberger Sicht ging es in den Schlussabschnitt.
Diesen konnten die Bamberger mit 23:16 für sich entscheiden und somit auch die zweite Halbzeit der Partie mit 41:37 gewinnen. Am in jeder Hinsicht souveränen und völlig verdienten Start-Ziel-Sieg der Rostocker änderte dies jedoch nichts mehr.
„Glückwunsch an Przemyslaw und seine Mannschaft zu diesem absolut verdienten Sieg. Ich glaube, dass wir in den Spiegel schauen und uns dann fragen müssen, ob wir heute genug Professionalität und auch Einstellung in dieses Spiel gebracht haben“, resümierte Anton Gavel, Head Coach der Bamberg Baskets. „Nach dem ersten Viertel mit 11:25 zurückzuliegen, nur vier Fouls genutzt zu haben – das ist einfach eine softe Vorstellung, und zwar defensiv genauso wie offensiv. Wir haben es im ersten Viertel kein einziges Mal an die Freiwurflinie geschafft und sind mit der Physis der Rostocker einfach nicht klargekommen. Es kann nicht sein, dass eine Mannschaft, die am Donnerstag noch gespielt hat, mehr Energie aufs Feld bringt als wir. Das Spiel heute war nach der ersten Halbzeit bereits entschieden und so brauchen wir über die zweite Halbzeit, in der wir wenigsten ein bisschen was gezeigt haben, nicht mehr zu reden.“
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Bamberg Baskets zu Gast in Rostock
Das Osterfest werden die Bamberg Baskets in diesem Jahr im hohen Norden verbringen. Wie es der Spielplan in der easyCredit Basketball Bundesliga vorsieht, sind die Bamberger am Ostersonntag zu Gast bei den Rostock SEAWOLVES.
Nach ihrem Overtime-Sieg am Donnerstagabend in ihrer Nachholpartie des 18. Spieltages bei den Skyliners in Frankfurt stehen die Ostseestädter in der Tabelle aktuell auf Platz sechs und wären direkt für die am 17. Mai beginnenden Playoffs qualifiziert. Spielbeginn am Sonntag in der Rostocker StadtHalle ist um 15:00 Uhr.
Auf dem Weg zum Rekordspieler der easyCredit Basketball Bundesliga fehlen Bambergs Nummer 9 nur noch wenige Spiele. Die Partie bei den Seawolves wird für Karsten Tadda das 635. BBL-Spiel seiner Karriere sein. Der Rekord, aufgestellt von Alex King im Trikot der Würzburger in seinem letzten BBL-Spiel am 1. Mai 2022 beim FC Bayern München, steht aktuell bei 638 BBL-Einsätzen.
Die BBL schrieb damals auf ihrer Homepage: „Meilenstein: 638 Spiele hat Alex King in der easyCredit BBL absolviert – damit ist er unangefochtener Rekordhalter. Von allen noch Aktiven, die nicht diesen Sommer ihre Sneakers an den Nagel hängen, hat am ehesten Karsten Tadda (538 Spiele) die Chance an diese Marke heranzukommen.“ – Genau so sieht es aus!
Hinspiel ging mit 89:75 an die Rostock Seawolves
Mit aktuell vier Siegen in Serie (77:72 in Frankfurt, 84:68 in Vechta, 94:89 gegen Ludwigsburg, 85:67 gegen Ulm) gehen die Rostocker in die Partie gegen die Bamberg Baskets. Während den Bambergern zuletzt bei ihrer Overtime-Niederlage in Chemnitz das Glück fehlte, hatten die Rostocker Fortuna in ihrem letzten Match auf ihrer Seite. Nahezu auf den Buzzer der regulären Spielzeit netzte Malik Osborne per Dreier zum 62:62 Ausgleich ein und machte so die Verlängerung überhaupt erst möglich. Hatten die Rostocker im gesamten zweiten Viertel nur neun Punkte zustande gebracht, waren es in der fünfminütigen Verlängerung ganze 15 zum 77:72-Erfolg. Osborne war in dieser Partie mit 17 Punkten und 14 Rebounds Rostocks Bester. Neben ihm mussten auch Bryce Hamilton, Pedro Bradshaw und Nijal Pearson deutlich über 32 Minuten spielen. Der kurz vor Jahreswechsle an die Ostsee zurückgekehrte Point Guard JeQuan Lewis stand knapp 29 Minuten auf dem Parkett.
Basketball ist bekanntlich das Spiel der Zahlen und Statistiken, doch was kann man aus den ganzen Daten letztlich schließen? Mit einer Quote von 35,7 Prozent sind die Rostocker hinter Ulm, Frankfurt und dem MBC eines der treffsichersten Teams in der BBL von jenseits der 6,75-Meter-Linie. Auch bei den Rebounds liegen sie (ebenso wie unsere Bamberg Baskets mit 38,3) mit durchschnittlich 38,8 eingesammelten Abprallern unter den Top-Teams. Die 14,1 Assists pro Spiel hingegen sind der zweitschlechteste Wert in der BBL, ebenso wie die nur 6,2 Ballgewinne pro Partie. Insgesamt resultieren die Werte der Rostocker in eine Teameffektivität von 87,6. Anton Gavels Mannschaft hat hier einen Wert von 93,8 und somit empfängt in Punkto Teameffektivität am Sonntag der Sechzehnte den Siebten. Beim Blick auf die Tabelle heißt es jedoch: Der Fünfzehnte gastiert beim Sechsten.
Am 5. Spieltag standen sich beide Mannschaften Mitte Oktober vergangenen Jahres in Freak City gegenüber. Die Rostocker gewannen das Hinspiel mit 89:75.
Nachdem die Bamberger in der ersten Halbzeit meist leicht in Führung gelegen hatten, waren die Gäste nach der Pause wie aufgedreht. Bis auf 18 Punkte konnten sie im dritten Viertel ihren Vorsprung ausbauen. Zu Beginn des Schlussabschnitts kamen Ronaldo Segu & Co. zwar nochmals auf unter zehn Zähler Rückstand heran, die Rostocker aber erwiesen sich letztlich äußerst abgezockt und ließen sich den Sieg nicht noch einmal streitig machen. Topscorer auf Bamberger Seite im Hinspiel war Moritz Krimmer mit 17 Punkten. D‘Shawn Schwartz (25) und Bryce Hamilton (23) waren die erfolgreichsten Werfer der Gäste.
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Basketball-Bundesliga
Bamberg Baskets verlieren Overtime-Krimi in Chemnitz
Wie schon das Hinspiel so war auch das Rückspiel zwischen den Bamberg Baskets und den NINERS Chemnitz von der Spannung bis in die letzte Sekunde geprägt. Nachdem die Bamberger das Hinspiel mit 81:80 gewonnen hatten, siegten diesmal die Sachsen.
Nach einer von beiden Mannschaften mit viel Einsatz, Energie und Leidenschaft geführten Partie unterlagen die Bamberger in der mit 5.000 Zuschauern ausverkauften Messe Chemnitz letztlich hauchdünn mit 98:99 (47:50, 87:87) nach Verlängerung. Während die Bamberg Baskets ein heißes Händchen von der Dreier-Linie hatten und 14 ihrer 28 Versuche versenkten, beherrschten die Gastgeber die Bretter. Mit 45:30 ging das Rebound-Duell klar an die Sachsen, die ihre 16 Offensiv-Rebounds zu insgesamt 14 Zählern im zweiten Versuch nutzten und 56 ihrer 99 Zähler in der Bamberger Zone erzielten.
Bester Werfer im Team von Head Coach Anton Gavel war Noah Locke mit 26 Punkten. KeyShawn Feazell legte für das Team aus Freak City mit 15 Punkten und 10 Rebounds ein Double Double auf. Bei den Sachsen kam Kevin Yebo ebenfalls auf 26 Zähler.
Head Coach Anton Gavel musste beim Spiel in Chemnitz auf Ibrahim Watson verzichten, der mit einem gebrochenen Finger wohl für den Rest der Saison ausfallen wird. Craig Moller rückte für ihn in die Startformation der Bamberger, die gleich von Beginn an gut in die Partie fanden. Auch die Gastgeber hatten keine Anlaufschwierigkeiten und so sahen die Zuschauer in der Messe Chemnitz ein rasantes und gutes erstes Viertel. Während auf Seiten der Chemnitzer zu Beginn vor allem Jeff Garrett (7 Punkte) die Akzente im Angriff setzte, war es bei den Bamberg Baskets Noah Locke, der beim 10:12 (4.) bereits zwei Dreier getroffen hatte. Bis zum 16:16 (6.) lagen beide Mannschaften gleichauf, ehe die Chemnitzer mit einem 7:0‑Run etwas davonzogen und Bambers Cheftrainer zu einer Auszeit zwangen (16:23/7.). Die Unterbrechung zeigte ihre Wirkung und bis zum Ende des ersten Viertels kämpften sich die Bamberger wieder auf 25:25 heran.
Auch zu Beginn des zweiten Viertels punkteten beide Mannschaften quasi im Gleichschritt. Nach dem 32:32 (14.) machte sich dann aber die etwas höhere Fehlerquote im Bamberger Spiel auch auf der Anzeigentafel bemerkbar (11 Ballverluste in der ersten Halbzeit, Chemnitz 5) und die Sachsen konnten sich beim 40:46 (18.) wieder etwas absetzen. Das Team um Mannschaftskapitän Karsten Tadda (7 Punkte in der ersten Halbzeit) aber blieb fokussiert und kam bis zur Halbzeitpause wieder bis auf 47:50 heran.
„Die zweite Hälfte war deutlich besser, vor allem das letzte Viertel“
Mit viel Schwung kamen die Bamberger aus der Halbzeitpause und schnell konnte man wieder ausgleichen (52:52/23.). Ein 9:0‑Lauf der Chemnitzer mit 5 Tischler-Punkten innerhalb von nur 6 Sekunden (Korbleger, Bamberg Ballverlust, Dreier) zum 52:61 (24.) bedeutete dann jedoch die höchste NINERS-Führung des gesamten Nachmittags. Anton Gavel nahm seine nächste Auszeit und wie schon in der ersten Halbzeit zeigte des Trainers Ansprache auch diesmal prompt Wirkung. Nach Dreiern von KeyShawn Feazell und Noah Locke waren die Bamberger 2:59 Minuten vor dem Ende des 3. Viertels wieder auf 62:63 herangekommen. Doch auch die Chemnitzer hatten diesmal eine Antwort parat und zwei Minuten später war Rodrigo Pastores Team wieder etwas enteilt (63:70/30.) Ronaldo Segu sorgte mit einem Buzzer Beater für das 67:72 nach 30 Minuten.
Der nächste Dreier von Noah Locke verkürzte den Rückstand schnell wieder auf 70:72 (32.). Ein weiterer erfolgreicher Distanzwurf von Bambergs Nummer 1 bedeutete das 75:76 (33.), ehe der nächste Locke-Dreier zum 78:78-Ausglkeich einschlug. Auch der nächste Bamberger Korberfolg war ein Dreier. Diesmal aber netzte Moritz Krimmer von jenseits der 6,75-Meter-Linie ein und brachte sein Team nach dem 3:0 nun mit 81:80 (35.) wieder in Führung. Beim Stand von 85:85 ging es in die letzten beiden Spielminuten. KeyShawn Feazell brachte sein Team mit 87:85 in Front und nach guten Verteidigungssequenzen hatte man mehrfach die Chance, den Sack zuzumachen. Aufgrund einer 8‑Sekunden-Regelübertretung, eines vergebenen Korblegers sowie der Tatsache, dass man im letzten Angriff keinen Wurf mehr herausspielen konnte, ging es beim Stand von 87:87 in die Verlängerung.
In der Verlängerung, die nachdem die Shotclock den Geist aufgegeben hatte erst mit 20-minütiger Verzögerung beginnen konnte, blieb es weiter eng (91:91/42.). Kyle Lofton brachte die Bamberger 2:07 Minuten vor dem Ende der Overtime in Front (94:92/43.), doch die Chemnitzer konterten und gingen 1:19 Minute vor dem Ende selbst wieder in Führung (94:97). Ronaldo Segu verkürzt bei noch 49 Sekunden Restspielzeit auf 98:99 und nachdem die Bamberger den nächsten Chemnitzer Angriff gestoppt hatten, hätte man in Führung gehen können. Der Dreier von Noah Locke 10 Sekunden vor dem Ende ging jedoch ebenso wenig in den Korb, wie auch der letzte Wurf von Ronaldo Segu.
„Glückwunsch an Rodrigo und seine Mannschaft zu diesem Sieg. In der ersten Halbzeit sahen wir defensiv nicht gut aus und hatten zudem elf Turnover. Die zweite Hälfte war deutlich besser, vor allem das letzte Viertel“, so Anton Gavel, Head Coach der Bamberg Baskets, nach dem Spiel. „Teilweise ließen wir, nachdem wir gut verteidigt hatten, noch offensive Rebounds zu, die uns dann auch weh getan haben. Offensiv waren wir heute solide, bis auf die letzten Plays, die eben entscheidend hätten sein können. Da muss ich die Mannschaft in eine bessere Situation bringen, um erfolgreich auszusehen.”