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BBL - Page 2

Bas­ket­ball-Bun­des­li­ga

Sai­son­fi­na­le gegen Vech­ta mit gro­ßer Ver­ab­schie­dung von Kars­ten Tadda

Mit dem Heim­spiel gegen RASTA Vech­ta beschlie­ßen die Bam­berg Bas­kets an die­sem Sonn­tag um 16:30 Uhr ihre Sai­son in der easy­Cre­dit Bas­ket­ball Bun­des­li­ga. Wäh­rend die Par­tie des 34. Spiel­ta­ges für die Bam­ber­ger in tabel­la­ri­scher Hin­sicht bedeu­tungs­los ist, kämp­fen die Gäs­te aus Nie­der­sach­sen noch um den Ein­zug in die Post-Season.

Das Team von Gäs­te Coach Mar­tin Schil­ler steht aktu­ell auf Posi­ti­on elf und benö­tigt für den Sprung in die Play-Ins am Sonn­tag ab 16:30 Uhr in der BROSE ARENA unbe­dingt einen Sieg. Nur mit einem Erfolg in Freak City kön­nen die Vechtaer eines der punkt­gleich vor ihnen lie­gen­den Teams aus Ros­tock, Lud­wigs­burg und Wei­ßen­fels noch über­ho­len und ihre Sai­son somit ver­län­gern. Eben­falls noch mit im Ren­nen um die Play-In Plät­ze ist neben die­sem Quar­tett auch das Team aus Olden­burg, das trotz eines Sie­ges Rück­stand noch theo­re­ti­sche Chan­cen sogar auf Platz neun hat.

Mit einer Bilanz von 16 Sie­gen und 15 Nie­der­la­gen kommt RASTA in die BROSE ARENA, wo man mit Sicher­heit auf eine bis in die Haar­spit­zen moti­vier­te Bam­ber­ger Mann­schaft tref­fen wird. Im letz­ten Kar­rie­re­spiel von Kars­ten Tad­da wer­den die Mann­schafts­ka­me­ra­den von Bam­bergs Num­mer 9 noch­mals alles geben, um ihren Kapi­tän mit einem Sieg zu ver­ab­schie­den. Zudem dürf­ten die Erin­ne­run­gen an die Vor­fäl­le aus dem Hin­spiel dem einen oder ande­ren Bam­ber­ger das gewis­se Maß an Extra-Moti­va­ti­on für die Par­tie liefern. 


Good­bye Captain!

„Dan­ke Kars­ten!“, wol­len die Bam­berg Bas­kets gemein­sam unmit­tel­bar nach dem Spiel gegen Vech­ta sagen und wer­den ihren Kapi­tän im Rah­men einer klei­nen Fei­er auf dem Par­kett der BROSE ARENA offi­zi­ell ver­ab­schie­den. Meh­re­re Weg­ge­fähr­ten von Kars­ten Tad­da haben sich ange­kün­digt, um bei sei­nem letz­ten Spiel dabei zu sein und auch im Rah­men der Abschieds­fei­er ein paar Wor­te zu sagen.

Hier­für bit­ten die Bam­berg Bas­kets alle Zuschau­er, am Sonn­tag direkt nach Spie­len­de noch auf ihren Plät­zen zu blei­ben, um der Abschieds­fei­er von Tad­da einen tol­len Rah­men zu ver­lei­hen und ihrem Kapi­tän einen tol­len Abend zu bereiten.

Schon vor dem Spiel gegen Vech­ta wird Kars­ten von der easy­Cre­dit Bas­ket­ball Bun­des­li­ga aus­ge­zeich­net. Robert Win­ter­man­tel, Head of Sports & Finan­ce der BBL, wird die Ehrung vornehmen.


98:101-Niederlage der Bas­kets im Hinspiel

Auf der Ziel­ge­ra­de scheint RASTA Vech­ta ein wenig die Luft aus­zu­ge­hen. Nur drei Sie­ge aus den letz­ten zehn Spie­len las­sen die vor Wochen noch sicher geglaub­te Teil­nah­me an der Post-Sea­son noch­mals ins Wackeln gera­ten. Stand man nach dem 24. Spiel­tag noch auf Tabel­len­po­si­ti­on vier und damit auf einem direk­ten Play­off-Platz, rutsch­te man in den letz­ten Wochen lang­sam nach unten und steht aktu­ell auf Posi­ti­on 11. In Freak City muss also unbe­dingt ein Sieg für RASTA her, soll die Sai­son nicht doch noch mit einer Ent­täu­schung enden. 

98:101 ver­lo­ren die Bam­berg Bas­kets das Spiel am 8. Novem­ber ver­gan­ge­nen Jah­res in Vech­ta. Ibi Wat­son war mit 24 Punk­ten bes­ter Wer­fer auf Bam­ber­ger, Bran­don Ran­dolph mit 23 Zäh­lern auf Vechtaer Sei­te. Die tra­gi­sche Figur in die­ser Par­tie war Bam­bergs Point Guard Ronal­do Segu. Nach zwei tech­ni­schen Fouls war in der 27. Spiel­mi­nu­te die Par­tie für ihn vor­zei­tig beendet.

Bas­ket­ball-Bun­des­li­ga

Bam­berg Bas­kets ver­lie­ren Kampf­spiel gegen RIESEN knapp

Der letz­te Wurf von Ronal­do Segu hät­te das Spiel in die Ver­län­ge­rung brin­gen kön­nen, doch der Korb­le­ger des Bam­ber­ger Point Guards ging dane­ben und so gewan­nen die MHR RIESEN Lud­wigs­burg letzt­lich knapp in Freak City.

Im 638. BBL-Spiel von Kars­ten Tad­da unter­la­gen die Bam­ber­ger den RIESEN mit 73:75 (53:58), die ihre Chan­cen auf das Errei­chen der Play-Ins damit wei­ter am Leben hal­ten konnten.

4.527 Zuschau­er sahen eine hart umkämpf­te Par­tie, in der die Lud­wigs­bur­ger vor allem beim Rebound am offen­si­ven Brett den Grund­stein zum Sieg leg­ten. Dane­ben leis­te­ten sich die Gäs­te nur vier Ball­ver­lus­te in der gesam­ten Par­tie. Auf Bam­ber­ger Sei­te waren es am Spie­len­de derer 16.

Tops­corer bei den Bam­berg Bas­kets war Kyle Lof­ton mit 15 Punk­ten, bei den RIESEN über­zeug­ten Joel Scott (21 Punk­te, 10 Rebounds) und Jus­tin Simon (10 Punk­te, 11 Assists) jeweils mit einem Dou­ble Double.


Tad­da zieht mit Rekord­spie­ler King gleich

Aktu­ell hat die Bas­ket­ball Bun­des­li­ga zwei Rekord­spie­ler. Mit 638 gespiel­ten Par­tien hält Alex King die­sen Rekord seit 1. Mai 2022. Seit Sams­tag­abend hat nun auch Bam­bergs Kapi­tän Kars­ten Tad­da die Mar­ke von 638 BBL-Spie­len erreicht. 1.098 Tage nach dem Kar­rie­re-Ende von Alex King schloss Kars­ten Tad­da ges­tern beim Heim­spiel gegen Lud­wigs­burg zu sei­nem ehe­ma­li­gen Natio­nal­mann­schafts­kol­le­gen auf, der es sich nicht neh­men ließ, bei die­sem Mei­len­stein live in der BROSE ARENA dabei zu sein.

Wie zuletzt in Ham­burg begann Anton Gavel auch gegen im Heim­spiel mit Lud­wigs­burg mit Segu, Tad­da, Locke, Krim­mer und Sta­nić in der Start­for­ma­ti­on. Etwas mehr als drei Minu­ten waren gespielt, als Bam­bergs Kapi­tän in sei­nem 638. BBL-Spiel mit dem ers­ten Bam­ber­ger Feld­korb in die­ser Par­tie für die 4:3‑Führung sorg­te. Auf Lud­wigs­bur­ger Sei­te ant­wor­te­te jedoch Joel Scott umge­hend. Der bul­li­ge Big Man war drei­mal in Fol­ge erfolg­reich und beim Stand von 4:9 (5.) hol­te Head Coach Anton Gavel sein Team erst­mals zur Aus­zeit zusam­men. Das Rebound-Pro­blem, die RIESEN hat­ten in den ers­ten 520 Minu­ten Spiel­zeit bereits sechs Offen­siv­re­bounds ein­ge­sam­melt, beka­men die Bam­ber­ger jedoch nicht in den Griff und so konn­ten die Gäs­te ihre mit 29 Pro­zent schwa­che Feld­wurf­quo­te immer wie­der mit zwei­ten Chan­cen, die sie aus ins­ge­samt neun Offen­siv­re­bounds allein im ers­ten Vier­tel erspiel­ten, kom­pen­sie­ren. Zudem hat­ten sich die Bam­ber­ger im ers­ten Abschnitt schon fünf Ball­ver­lus­te geleis­tet (Lud­wigs­burg kei­nen) und so führ­ten die Gäs­te knapp nach dem ers­ten Abschnitt (14:18).

Knapp drei­ein­halb Minu­ten muss­ten die 4.527 Zuschau­er in der BROSE ARENA dann zu Beginn des 2. Vier­tels auf die ers­ten Bam­ber­ger Zäh­ler war­ten. Der Sprung­wurf von Noah Locke bedeu­te­te das 16:21 (14.), doch auf Lud­wigs­bur­ger Sei­te sprüh­te Joel Scott nur so vor Spiel­freu­de. Mit sei­nem bereits drit­ten Drei­er gab er Anton Gavel erneut Anlass für eine Aus­zeit (18:26/15.). Aber­mals war es im Anschluss Joel Scott, der den Drei­er von Gabri­el Kuku (21:26/16.) auf der Gegen­sei­te mit einem erfolg­rei­chen Distanz­wurf sofort beant­wor­te­te. Auch wenn Joel Scott in die­ser ers­ten Halb­zeit einen wah­ren Sah­n­etag erwischt hat­te (sei­nen neun Punk­ten aus dem ers­ten Vier­tel ließ er neun wei­te­re im zwei­ten Abschnitt fol­gen) blie­ben die Bam­ber­ger an den RIESEN dran. Das zwei­te Vier­tel ende­te 17:17 und so hat­te der 4‑Punk­te-Rück­stand nach den ers­ten zehn Minu­ten auch zur Pau­se noch Bestand. Wäh­rend bei den RIESEN Joel Scott als Scorer mit wei­tem Abstand vor­an­ging, hat­ten auf Bam­ber­ger Sei­te alle ein­ge­setz­ten Spie­ler mit einer Aus­beu­te zwi­schen einem und fünf Zäh­lern bereits gepunktet.


„Wir haben uns 16 teil­wei­se dum­me Ball­ver­lus­te erlaubt“

Wie schon im zwei­ten Vier­tel hat­ten die Lud­wigs­bur­ger auch nach der Pau­se den bes­se­ren Start. Ezra Mañ­jon ver­dop­pel­te den Bam­ber­ger Pau­sen­rück­stand (31:39/22.), ehe Bran­don Hor­vath mit einem Drei-Punk­te-Spiel sowie Noah Locke per Drei­er ihr Team wie­der auf 37:39 (23.) her­an­brin­gen konn­te. Hier hol­te nun auch Gäs­te Coach Lars Masell sein Team zusam­men. Im Anschluss an die­se Aus­zeit leg­ten die Lud­wigs­bur­ger einen 10:2‑Run aufs Par­kett und stell­ten ihre Füh­rung nach dem Drei-Punk­te-Spiel von Ezra Mañ­jon erst­mals in den zwei­stel­li­gen Bereich (39:49/25.). Wie­der ein­mal groß­ar­tig von den Rän­gen unter­stützt, arbei­te­ten sich die Bam­berg Bas­kets wie­der auf 46:49 (28.) her­an. Die­sen Abstand konn­te man dann auch bis kurz vor Ende des drit­ten Vier­tels hal­ten, ehe Hun­ter Mal­do­na­do in letz­ter Sekun­de das 5358 erzielte.

An die­sem Abstand tat sich zu Beginn des Schluss­vier­tels zunächst nichts (63:68/35.). Dann aber schie­nen die „Kämp­fen Bam­berg kämp­fen!“- Anfeue­run­gen von den Rän­gen die Bam­berg Bas­kets zu beflü­geln. Noah Locke traf per Drei­er zum 66:68 (36.) und wenig spä­ter brach­te Bran­don Hor­vath mit einem Drei-Punk­te-Spiel die Bam­ber­ger bei noch 3:57 Minu­ten Rest­spiel­zeit nach dem 4:3 aus der 4. Minu­te wie­der in Füh­rung (69:68). Das fünf­te Foul in die­ser Pha­se gegen Moritz Krim­mer tat dem Bam­ber­ger Spiel alles ande­re als gut. Die RIESEN star­te­ten einen 60-Lauf und gin­gen 1:32 Minu­ten vor dem Ende in Front (69:74). Mit einem ver­wan­del­ten Frei­wurf erhöh­te Joel Scott 45 Sekun­den vor dem Ende auf 69:75. Bam­berg aber kam auch hier noch­mals zurück. Auch dank fünf ver­wor­fe­ner Frei­wür­fe der Gäs­te ver­kürz­ten die Bas­kets bei noch 8 Sekun­den auf der Spiel­uhr auf 73:75. Nach­dem Ezra Mañ­jon an der Frei­wurf­li­nie wackel­te, hat­te Ronal­do Segu im letz­ten Angriff noch die Mög­lich­keit, das Spiel in die Ver­län­ge­rung zu brin­gen. Sein letz­ter Korb­le­ger aber ging nicht in den Korb und so ging der Sieg letzt­lich an die RIESEN. „Glück­wunsch an Lars und sei­ne Mann­schaft zum Sieg. Wir haben uns 16 teil­wei­se dum­me Ball­ver­lus­te erlaubt und Lud­wigs­burg 14 Wür­fe mehr nach Offen­siv­re­bounds gestat­tet“, so Head Coach Anton Gavel. „Gera­de in der ers­ten Halb­zeit haben uns die zwei­ten Chan­cen der Lud­wigs­bur­ger sehr weh getan, eben­so wie die, ich glau­be sechs Offen­siv­re­bounds in den letz­ten vier Minu­ten, die uns das Genick gebro­chen haben. In der Offen­si­ve haben wir nur teil­wei­se gute Wür­fe bezie­hungs­wei­se die rich­ti­gen Ent­schei­dun­gen gefun­den und sind wie­der öfter in Eins-gegen-eins-Situa­tio­nen verfallen.“

Bas­ket­ball-Bun­des­li­ga

RIESEN kom­men nach Bam­berg – Tad­da zieht mit King gleich

Für die Bam­berg Bas­kets steht an die­sem Sams­tag das vor­letz­te Heim­spiel der aktu­el­len Sai­son in der easy­Cre­dit Bas­ket­ball Bun­des­li­ga auf dem Pro­gramm. Zu Gast in der BROSE ARENA hat die Mann­schaft von Head Coach Anton Gavel an die­sem 32. Spiel­tag die MHP RIESEN Ludwigsburg.

Nach der zuletzt star­ken Leis­tung beim Gast­spiel in Ham­burg wol­len die Bam­ber­ger nun so auch auf eige­nem Par­kett wei­ter­ma­chen. Da man jedoch nicht noch ein­mal von einem der­ar­ti­gen Offen­siv­feu­er­werk mit weit über 100 Punk­ten wie in der Han­se­stadt aus­ge­hen kann, wird eine Ver­bes­se­rung in der Defen­si­ve gegen die Barock­städ­ter von­nö­ten sein, um das Dut­zend an Sai­son­sie­gen vollzumachen.

Für die Lud­wigs­bur­ger hat das Spiel in Freak City noch sehr gro­ße Bedeu­tung, will man auch nach dem 11. Mai noch wei­ter­spie­len. Die Tabel­len­pro­gno­se beschei­nigt den Rie­sen der­zeit noch die Mög­lich­keit, sich bis auf Rang sechs ver­bes­sern zu kön­nen. Die­ser sta­tis­tisch mög­li­che Sprung direkt in die Play­offs erscheint jedoch höchst unwahr­schein­lich. Dass die Lud­wigs­bur­ger es noch auf die Plät­ze 7 bis 10 und damit in die Play-Ins schaf­fen, ist hin­ge­gen noch gut mög­lich, beträgt der Abstand zu den Ros­to­ckern auf Rang sie­ben zwei Sie­ge, bezie­hungs­wei­se zum MBC auf Platz zehn nur einen. 


Der Count­down läuft (ab)!

Am Sams­tag ist nun end­lich der Moment gekom­men, an dem Kars­ten Tad­da, neben Alex King, an der Spit­ze der BBL-Sta­tis­tik bezüg­lich der meis­ten absol­vier­ten Bun­des­li­ga-Spie­le ange­kom­men sein wird. Bam­bergs Num­mer 9 wird mit der Par­tie gegen die Rie­sen das 638. BBL-Spiel sei­ner Kar­rie­re absol­vie­ren und mit Alex King, der gemein­sam mit sei­ner Frau am Sams­tag in Freak City beim Spiel zu Gast sein wird, gleich­zie­hen. Mit sei­ner letz­ten Par­tie am 1. Mai 2022 hat­te Alex King die Best­mar­ke von 638 auf­ge­stellt. 1.098 Tage danach wird Bam­bergs Kapi­tän nun aufschließen.

Tur­bu­lent ver­lie­fen die letz­ten Wochen bei den Lud­wigs­bur­gern. Ende März gab der Ver­ein bekannt, dass man die Zusam­men­ar­beit mit Head Coach John Patrick, mit dem Ziel einer neu­en sport­li­chen Aus­rich­tung und der Wür­di­gung der lang­jäh­ri­gen Ver­diens­te des 57-Jäh­ri­gen, been­det. In die­sem Zusam­men­hang ent­schied man sich bei den RIESEN zu einem sofor­ti­gen Neu­an­fang bezüg­lich der Betreu­ung der Mann­schaft und beför­der­te Co-Trai­ner Lars Masell auf den Chef­ses­sel. Beim Gast­spiel in Vech­ta stand Masell dann erst­mals in der Ver­ant­wor­tung und aber­mals wur­de es tur­bu­lent. Nach einem 26:46-Halbzeitrückstand dreh­ten die RIESEN in der zwei­ten Hälf­te das Spiel noch auf den Kopf. 18 RAS­TA-Punk­te gestat­te­te die RIE­SEN-Ver­tei­di­gung nur noch in der zwei­ten Hälf­te und man gewann mit 70:64. Es folg­ten zwei Nie­der­la­gen (89:94 in Ros­tock und 63:79 gegen ALBA BERLIN), ehe man in Göt­tin­gen (79:74) und in eige­ner Hal­le gegen Ham­burg (89:78) gewin­nen konn­te. Am Don­ners­tag­abend gab es nun zuletzt eine extrem ärger­li­che Nie­der­la­ge. Dabei erging es den RIESEN ähn­lich wie den Bam­berg Bas­kets. Erst nach Ver­län­ge­rung hat­te man mit 100:104 das Nach­se­hen. Beson­ders bit­ter für die Lud­wigs­bur­ger war beim Gast­spiel in Sach­sen die Tat­sa­che, dass man 3:32 Minu­ten vor dem Ende der Par­tie noch mit 11 Punk­ten in Füh­rung lag. Heiß dis­ku­tiert wur­de auch die Situa­ti­on knapp zwei Sekun­den vor dem Ende der regu­lä­ren Spiel­zeit. Der Zusam­men­stoß zwi­schen Vic­tor Bai­ley Jr. und Hun­ter Mal­do­na­do wur­de als Foul des Lud­wigs­bur­gers bewer­tet und ermög­lich­te dem Chem­nit­zer über­haupt erst noch die Mög­lich­keit, mit zwei Frei­wür­fen das Spiel noch in die Ver­län­ge­rung zu befördern.


So lief das Hinspiel

Mit­te Janu­ar stan­den sich bei­de Teams das ers­te Mal in die­ser Sai­son gegen­über. In der MHP Are­na lan­de­ten die RIESEN dabei einen Start-Ziel-Sieg und gewan­nen am Ende deut­lich mit 92:73. Vor allem beim Rebound hat­ten die Lud­wigs­bur­ger in die­ser Par­tie deut­li­che Vor­tei­le (50:32).

Wäh­rend die Bam­ber­ger im letz­ten Spiel bei den Towers mit 26 Zäh­lern in den drit­ten zehn Minu­ten ihre „schlech­tes­te“ Vier­tel-Aus­beu­te hat­ten (28 im ers­ten – 31 im zwei­ten – 29 im vier­ten Vier­tel), brach­te man es in kei­nem der Vier­tel beim Hin­spiel in Lud­wigs­burg auf mehr als maxi­mal 19 Zähler.

Filip Sta­nić war mit 12 Punk­ten Bam­bergs bes­ter Wer­fer im Hin­spiel. Ezra Mañ­jon (17), Joel Scott (16) und Jor­man Polas Bar­to­lo (15), der sei­nen Ver­trag bei den RIESEN übri­gens um eine wei­te­re Sai­son (mit der Opti­on auf noch eine Spiel­zeit) ver­län­gert hat und zuletzt beim Gast­spiel in Chem­nitz nur zuschau­te, waren die bes­ten Scorer der Ludwigsburger.

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Bam­berg Bas­kets am Mitt­woch zu Gast in Hamburg

In den letz­ten Tagen vor dem Ende der Haupt­run­de ist der Spiel­plan für die Teams in der easy­Cre­dit Bas­ket­ball Bun­des­li­ga noch­mals so rich­tig voll­ge­packt. Mor­gen tre­ten die Bam­berg Bas­kets bei den Veo­lia Towers in Ham­burg an.

Für die Bam­berg Bas­kets ste­hen inner­halb von elf Tagen gleich vier Par­tien auf dem Pro­gramm. Vor dem Heim­spiel am kom­men­den Sams­tag gegen die MHP RIESEN Lud­wigs­burg ist die Mann­schaft von Head Coach Anton Gavel noch in Ham­burg bei den Veo­lia Towers gefragt. Wäh­rend für die Bam­ber­ger das Errei­chen der Play-Ins nicht mehr mög­lich ist, brau­chen die Han­sea­ten im Ren­nen um einen Platz in der Post-Sea­son jeden Sieg. Mit einer Bilanz von aktu­ell 15 Sie­gen und 13 Nie­der­la­gen ste­hen die Tür­me auf Posi­ti­on neun, doch nach wie vor ist die Tabel­len­kon­stel­la­ti­on zwi­schen Posi­ti­on drei und zwölf so eng, dass hier auch vier Spie­le vor Sai­son­ende noch unheim­lich viel pas­sie­ren kann. Sprung­ball am Mitt­woch­abend in der Insel­park Are­na in Ham­burg /​Wil­helms­burg zwi­schen den Veo­lia Towers und den Bam­berg Bas­kets ist um 20:00 Uhr.


Der Count­down läuft!

Kars­ten Tad­da nähert sich dem Rekord! Das Spiel in der Han­se­stadt wird das 637. BBL-Spiel sei­ner Kar­rie­re sein. Nach der Par­tie bei den Towers fehlt dem Bam­ber­ger Kapi­tän somit dann nur noch eine Par­tie, um mit Alex King auf Platz eins der ewi­gen Bes­ten­lis­te der BBL gleich­zu­zie­hen. Aller Vor­aus­sicht nach wird die Num­mer 9 dann im Heim­spiel gegen die MHP RIESEN Lud­wigs­burg am kom­men­den Sams­tag um 18:30 Uhr in der BROSE ARENA den Rekord einstellen.

Mit ins­ge­samt sie­ben Sie­gen aus den letz­ten zehn Spie­len spricht die Mann­schaft von Head Coach Ben­ka Bar­losch­ky wie­der ein gehö­ri­ges Wört­chen mit um die Ver­ga­be der Plät­ze für die Post-Sea­son. Unter ande­rem konn­ten die Ham­bur­ger zuletzt auch den FC Bay­ern Mün­chen bezwin­gen. Vor 12.015 Zuschau­ern hat­te man gegen die Münch­ner in der Bar­clays Are­na mit 74:70 das bes­se­re Ende für sich. Im letz­ten Sai­son­spiel am ver­gan­ge­nen Sams­tag gab es jedoch eine Nie­der­la­ge in Lud­wigs­burg. Mit 78:89 ver­lor man in der MHP Are­na, wo man den RIESEN ab Mit­te des zwei­ten Vier­tels immer hin­ter­her­lief. 15 Sie­ge konn­ten die Han­sea­ten bis­her auf der Haben­sei­te ver­bu­chen und ste­hen damit gleich­auf mit den NINERS Chem­nitz und dem SYNTAINICS MBC. Sowohl gegen die NINERS als auch gegen die Wöl­fe ver­lo­ren die Towers das jeweils ers­te Auf­ein­an­der­tref­fen. Die Rück­spie­le gegen die­se direk­ten Kon­kur­ren­ten ste­hen dann Ham­bur­gern dann nach dem Heim­spiel gegen Bam­berg bevor. Am kom­men­den Sams­tag geht es zum MBC. Eine Woche nach dem Spiel gegen Bam­berg kom­men die Chem­nit­zer in die Insel­park Arena.

Die Bam­ber­ger star­te­ten gut in das Hin­spiel mit den Han­sea­ten. Drei Minu­ten vor der Halb­zeit gin­gen Ronal­do Segu & Co. erst­mals zwei­stel­lig in Füh­rung (30:20). Zur Pau­se lag man 34:29 vor­ne und schien alle im Griff zu haben. Nach dem Sei­ten­wech­sel spiel­ten die Towers jedoch wie aus­ge­wech­selt. Mit 35:15 gin­gen die drit­ten zehn Minu­ten an die Gäs­te, die vor Beginn des Schluss­ab­schnitts mit 64:49 führ­ten und sich den Aus­wärts­sieg letzt­lich nicht mehr neh­men lie­ßen. Tops­corer des Spiels war Bam­bergs Noah Locke mit 23 Punk­ten. Bei den Towers scor­ten Jor­dan Bar­nett (17), Joh­nathan Sto­ve (16) und Brae Ivey (14) am besten. 

Erneu­te Nie­der­la­ge gegen das Schlusslicht

Bam­berg Bas­kets unter­lie­gen der BG Göttingen

Die Bam­berg Bas­kets haben auch das zwei­te Auf­ein­an­der­tref­fen in die­ser Sai­son mit der BG Göt­tin­gen ver­lo­ren. Ges­tern Abend gab es eine 92:101-Heimniederlage.

Nach­dem man das Hin­spiel beim Tabel­len­schluss­licht der easy­Cre­dit Bas­ket­ball Bun­des­li­ga abge­ge­ben hat­te, unter­lag die Mann­schaft von Head Coach Anton Gavel auch im Rück­spiel gegen die bereits als Abstei­ger fest­ste­hen­den Nie­der­sach­sen. Vor 4.606 Zuschau­ern zogen die Bam­ber­ger am Frei­tag­abend in der BROSE ARENA mit 92:101 (56:49) gegen die Veil­chen den Kür­ze­ren und haben nun auch rech­ne­risch kei­ne Chan­ce mehr, die Play-Ins noch zu erreichen.

Gäs­te-Coach Mik­ko Riipi­nen brach­te den Grund für den Aus­gang des Spiels nach der Schluss­si­re­ne auf den Punkt. Wäh­rend sein bereits abge­stie­ge­nes Team die Par­tie ange­gan­gen war, als wäre es das wich­tigs­te Spiel der gesam­ten Sai­son, prä­sen­tier­te sich die Bam­ber­ger Ver­tei­di­gung ins­ge­samt ein­fach zu schwach und gestat­te­te dem Geg­ner über 100 Punkte.

Der X‑Faktor der Par­tie war Göt­tin­gens Kost­ja Mus­hi­di, der im drit­ten Vier­tel mit 11 Punk­ten inner­halb von 108 Sekun­den einen 56:63-Rückstand in eine 67:63-Führung dreh­te und so sein Team ins Lau­fen brachte.


Bam­ber­ger gehen mit 56:49-Fürung in die Halbzeitpause

Auch ohne Ibi Wat­son (Hand), Kevin Wohl­rath (krank) und den zu Wochen­mit­te nach Isra­el gewech­sel­ten KeyShawn Fea­zell leg­ten die Bam­ber­ger rich­tig gut los. Locke, Krim­mer, Tad­da und Segu tra­fen alle aus der Distanz und so führ­ten die Haus­her­ren nach gut drei­ein­halb Minu­ten mit 15:7. Die dar­auf­fol­gen­de Göt­tin­ger Aus­zeit zeig­te ihre gewünsch­te Wir­kung, denn Mit­te des ers­ten Abschnitts hat­ten die Nie­der­sach­sen schon fast wie­der auf­ge­schlos­sen (15:12/5.). Zunächst aber blie­ben die Bam­ber­ger stets leicht in Füh­rung (30:25/9.), ehe Tra Hol­der mit einem Drei­er sowie einem Ball­ge­winn und anschlie­ßen­dem Korb­le­ger die Par­tie nach zehn Minu­ten doch wie­der für die Veil­chen aus­glei­chen konn­te (30:30).

Nach­dem Kost­ja Mus­hi­di die Gäs­te per Drei­er erneut in Front gewor­fen hat­te (32:33/11.), wech­sel­te die Füh­rung in den fol­gen­den Minu­ten mehr­fach (40:39/15.). Dann aber zogen die Haus­her­ren etwas an und es gelang, einen klei­nen Vor­sprung her­aus­zu­spie­len (47:41/16.). Gepusht von der Ener­gie von Moritz Krim­mer (9 Punk­te & 6 Rebounds zur Pau­se) konn­te man den Vor­sprung hal­ten und die Bam­ber­ger gin­gen mit einer 56:49-Fürung in die Halbzeitpause.

Zu Beginn der zwei­ten Hälf­te behaup­te­ten die Bam­berg Bas­kets den 7‑Punk­te-Abstand (63:56/24.). Nun aber kamen die ver­rück­ten Minu­ten des Kost­ja Mus­hi­di. Drei Drei­er sowie zwei erfolg­rei­che Frei­wür­fe nach einem Foul bei einem wei­te­ren Drei­er-Ver­such bedeu­te­ten 11 Punk­te für den Göt­tin­ger Small For­ward, der die Par­tie hier buch­stäb­lich im Allein­gang kipp­te (63:67/26.). Die Bam­ber­ger aber schie­nen die pas­sen­de Ant­wort auf den 11:0‑Lauf der Gäs­te zu haben, als Ronal­do Segu eben­falls von jen­seits der 6,75-Meter-Linie zum 68:67 (27.) traf. Die Nie­der­sach­sen aber hat­ten noch einen wei­te­ren Run im Köcher und nach einer 11:2‑Serie erspiel­ten sie sich nach dem drit­ten Vier­tel ihre bis dahin höchs­te Füh­rung (70:78). 

Mit einem 5:0‑Lauf kamen die Bas­kets zum Start des Schluss­vier­tels zunächst schnell wie­der her­an (75:78/32.). Die Göt­tin­ger blie­ben jedoch ruhig und leg­ten, auch dank eini­ger wirk­lich wil­der Abschlüs­se, aber­mals etwas vor. 5:55 Minu­ten vor dem Ende der Par­tie gin­gen die Veil­chen erst­mals zwei­stel­lig in Füh­rung (77:87/35.), bei noch 3:50 Minu­ten Rest­spiel­zeit erhöh­te Tra Hol­der per Korb­le­ger auf 79:91 (37.) und sorg­te hier für die Ent­schei­dung, da die Göt­tin­ger in der Schluss­pha­se ihre Angrif­fe sehr gedul­dig her­un­ter­spiel­ten. „Glück­wunsch an Coach Riipi­nen und Göt­tin­gen zum Sieg. Wir haben heu­te wie­der 100 Punk­te kas­siert. Gera­de im drit­ten Vier­tel haben wir den Göt­tin­gern einen zu gro­ßen Lauf zuge­las­sen und sind dann in alte Mus­ter ver­fal­len“, resü­mier­te Bam­bergs Head Coach Anton Gavel. „Jedes Mal, wenn wir gese­hen haben, dass unser Vor­sprung schmilzt, sind wir in Panik ver­fal­len. Zum Schluss sah das dann auch offen­siv nicht mehr gut aus.“

Bas­ket­ball-Bun­des­li­ga

Bam­berg Bas­kets emp­fan­gen die BG Göttingen

Im dritt­letz­ten Heim­spiel der aktu­el­len Sai­son in der easy­Cre­dit Bas­ket­ball Bun­des­li­ga emp­fan­gen die Bam­berg Bas­kets am heu­ti­gen Frei­tag um 20 Uhr die bereits abge­stie­ge­ne BG Göt­tin­gen in der BROSE ARENA.

Gegen die Nie­der­sach­sen hat das Team von Head Coach Anton Gavel dabei noch eine dicke Rech­nung offen, schließ­lich resul­tiert der bis­her ein­zi­ge Sai­son­sieg der Veil­chen aus­ge­rech­net aus dem Hin­spiel am 2. Dezem­ber ver­gan­ge­nen Jah­res, das die BG in der Göt­tin­ger Spar­kas­sen Are­na mit 97:88 für sich ent­schei­den konnte.

DKMS-Typi­sie­rungs­ak­ti­on

Beim Heim­spiel gegen die Veil­chen haben wird heu­te ein weit­aus wich­ti­ge­res The­ma als Bas­ket­ball prä­sent sein. Es geht um die gera­de ein­mal 23-jäh­ri­ge Julia, die im Kampf gegen Blut­krebs ganz drin­gend eine Stamm­zell­spen­de benö­tigt. Um hier zu hel­fen, wird die DKMS direkt vor Ort in der BROSE ARENA sein und die Bam­berg Bas­kets bit­ten alle, die sich bis­lang noch nicht haben regis­trie­ren las­sen, dies beim Spiel zu tun. Von 18:30 Uhr bis 30 Minu­ten nach Spie­len­de besteht im Haupt­foy­er dazu die Mög­lich­keit. Die Bam­berg Bas­kets sagen jetzt schon ganz herz­lich DANKE!


Tad­da auf Rekord­jagd! Der Count­down läuft!

Drei Spie­le feh­len Bam­bergs Num­mer 9 Kars­ten Tad­da nur noch, um auf dem Weg zum Rekord­spie­ler der easy­Cre­dit Bas­ket­ball Bun­des­li­ga mit Rekord­hal­ter Alex King gleich­zu­zie­hen. Die Best­mar­ke steht aktu­ell bei 638 Spie­len. Die Begeg­nung gegen die BG Göt­tin­gen wird für Kars­ten Tad­da das 636. BBL-Spiel sei­ner Kar­rie­re sein. „Wie man in sol­chen Fäl­len immer so schön sagt, müs­sen wir jetzt als Mann­schaft ein­fach noch enger zusam­men­rü­cken. Wir sind es uns selbst, unse­ren Team­kol­le­gen, dem Ver­ein, den Fans und auch der Stadt ganz ein­fach schul­dig, ein gutes Spiel am Frei­tag abzu­lie­fern. Das ist unser Ziel. Wir wol­len uns gut prä­sen­tie­ren und mit viel Kampf und Ein­satz das Spiel gewin­nen“, betont Kars­ten Tad­da im Vorfeld.

Mit der 77:101-Auswärtsniederlage bei den Bas­ket­ball Löwen in Braun­schweig war der Abstieg der BG Göt­tin­gen am 12. April besie­gelt. Sechs Spiel­ta­ge vor dem Ende der Sai­son in der easy­Cre­dit Bas­ket­ball Bun­des­li­ga stand fest, dass die Veil­chen nach elf Jah­ren in der höchs­ten deut­schen Spiel­klas­se nun den Gang in die ProA antre­ten müssen. 

Im Hin­spiel in Göt­tin­gen hat­ten die Bam­berg Bas­kets bis Mit­te des zwei­ten Vier­tels das Spiel gut im Griff und man lag bis hier­her meist leicht in Füh­rung. Aus der 36:32-Führung (14.) wur­de bis zur Pau­se jedoch ein 46:57-Rückstand. Nach die­sem Run unmit­tel­bar vor der Halb­zeit­pau­se ver­stan­den es die Nie­der­sach­sen in der Fol­ge­zeit der Par­tie aus­ge­zeich­net, die Bam­ber­ger über die gesam­te zwei­te Halb­zeit auf Distanz zu hal­ten und sich so ihren ers­ten Sai­son­sieg zu sichern. Die bes­ten Punk­te­samm­ler der Veil­chen im Hin­spiel waren Jim­my Boe­heim und Col­lin Welp mit je 18 Punk­ten. Bei den Bam­berg Bas­kets tra­fen Bran­don Hor­vath, Filip Sta­nić und MaCio Teague mit jeweils 13 Zäh­lern am besten.

Bam­berg Baskets

KeyShawn Fea­zell zieht weiter

Die Bam­berg Bas­kets wer­den den Rest der aktu­el­len Sai­son ohne KeyShawn Fea­zell zu Ende spie­len. Dem 26-jäh­ri­gen US-Ame­ri­ka­ner wur­de ein Ange­bot eines israe­li­schen Erst­li­gis­ten und Play­off-Teams gemacht, wes­halb man sich in bei­der­sei­ti­gem Ein­ver­neh­men dar­auf ver­stän­digt hat, den Cen­ter fünf Spiel­ta­ge vor Ende der Sai­son in der easy­Cre­dit Bas­ket­ball Bun­des­li­ga zie­hen zu lassen.

KeyShawn Fea­zell soll bereits am Wochen­en­de in der israe­li­schen Win­ner League auf­lau­fen. Wie Bam­berg Bas­kets-Geschäfts­füh­rer Phil­ipp Höh­ne bekannt gibt, war die­se Ent­schei­dung kei­ne ein­fa­che: „Im pro­fes­sio­nel­len Sport gibt es immer wie­der und oft­mals auch sehr kurz­fris­tig Situa­tio­nen, in denen man die sport­li­che und die wirt­schaft­li­che Per­spek­ti­ve sehr nüch­tern abwä­gen muss. Sport­lich hat KeyShawn in unse­rem Team eine wich­ti­ge Rol­le ein­ge­nom­men und es ist nun für unse­re Trai­ner eine mehr als gro­ße Her­aus­for­de­rung, unser Team auf die noch aus­ste­hen­den Sai­son­spie­le pas­send ein­zu­stim­men – auch wenn die Spie­ler am kom­men­den Frei­tag­abend im Heim­spiel gegen Göt­tin­gen eigent­lich dar­auf bren­nen soll­ten, die pein­li­che Hin­spiel-Nie­der­la­ge ver­ges­sen zu machen. Der Trans­fer von KeyShawn auch zu dem jet­zi­gen, spä­ten Sai­son­zeit­punkt ist für uns wirt­schaft­lich jedoch sehr sinn­voll, sodass wir unter Abwä­gung aller Punk­te dem Wech­sel­wunsch zuge­stimmt haben.” Die Bam­berg Bas­kets bedan­ken sich bei KeyShawn Fea­zell und wün­schen ihm bei sei­ner neu­en Her­aus­for­de­rung sport­lich wie auch pri­vat nur das Bes­te. In 27 Bun­des­li­ga­par­tien stand der 2,06-Meter-Mann durch­schnitt­lich 21:23 Minu­ten auf dem Par­kett und erziel­te dabei im Durch­schnitt 10,1 Punk­te und hol­te 5,1 Rebounds.

Bas­ket­ball-Bun­des­li­ga

Bam­berg Bas­kets ver­lie­ren deut­lich in Rostock

Aber­mals mit lee­ren Hän­den müs­sen die Bam­berg Bas­kets auch nach dem drit­ten Aus­wärts­spiel in Fol­ge in der easy­Cre­dit Bas­ket­ball Bun­des­li­ga die Heim­rei­se nach Freak City antre­ten. Am Oster­sonn­tag unter­lag das Team von Head Coach Anton Gavel am 29. BBL-Spiel­tag mit 74:98 bei den ROSTOCK SEAWOLVES und war in der mit 4.150 Zuschau­ern gut gefüll­ten Stadt­Hal­le in Ros­tock bereits zur Pau­se beim Stand von 33:61 auf ver­lo­re­nem Posten.

Gleich in den ers­ten Minu­ten unter­mau­er­ten die Ost­see­städ­ter ihre Play­off-Ansprü­che und führ­ten nach etwas mehr als fünf­ein­halb gespiel­ten Minu­ten bereits zwei­stel­lig. Die Bam­ber­ger, die auf die ver­letz­ten Kyle Lof­ton (Schul­ter) und Ibi Wat­son (Hand) ver­zich­ten muss­ten, fan­den hin­ge­gen in der gesam­ten ers­ten Spiel­hälf­te nie zu ihrem Rhyth­mus und konn­ten den Ros­to­ckern letzt­lich nur zu einem abso­lut ver­dien­ten Sieg gra­tu­lie­ren. Tops­corer der SEAWOLVES war Bryce Hamil­ton mit 21 Punk­ten. Bei den Bam­berg Bas­kets punk­te­ten Ronal­do Segu (17) und Noah Locke (16) am besten.

Gera­de ein­mal 2:46 Minu­ten war in der Par­tie der Bam­berg Bas­kets bei den ROSTOCK SEAWOLVES gespielt, als Head Coach Anton Gavel bereits sei­ne ers­te Aus­zeit neh­men muss­te (0:7/3.). Wäh­rend die im rosa­far­be­nen Out­fit ange­tre­te­nen Gast­ge­ber mit extrem viel Feu­er in die Par­tie star­te­ten, taten sich die Bam­ber­ger schwer und kamen erst nach 3:12 Minu­ten durch Noah Locke zu ihren ers­ten Punk­ten. Das ers­te Bam­ber­ger Time­out zeig­te jedoch kei­ner­lei Wir­kung und da die Haus­her­ren ihren Lauf naht­los fort­setz­ten, war 2:47 Minu­ten vor dem Ende des ers­ten Abschnitts die zwei­te Bam­ber­ger Aus­zeit unum­gäng­lich (4:19/8.). Mit die­sem 15-Punk­te-Rück­stand ende­te dann auch das ers­te Vier­tel (11:26).

Die ers­ten bei­den Minu­ten des zwei­ten Abschnitts ver­lie­fen aus­ge­gli­chen (17:30), ehe die Ros­to­cker zu ihrem zwei­ten 10:0‑Run in die­sem Spiel ansetz­ten und Mit­te des zwei­ten Vier­tels so noch wei­ter davon­zo­gen (17:40/15.). Zehn der ins­ge­samt 18 Drei­punk­te­wür­fe der Ros­to­cker fan­den in der ers­ten Halb­zeit den Weg in den Korb (bei Bam­berg waren es nur 4 von 12) und da auch die ins­ge­sam­te Tref­fer­quo­te mit 59:39 Pro­zent klar zuguns­ten der Gast­ge­ber aus­fiel, konn­ten die SEAWOLVES ihren Vor­sprung bis zur Pau­se auf 33:61 vergrößern.

„Das Spiel war nach der ers­ten Halb­zeit bereits entschieden“

In der zwei­ten Hälf­te dau­er­te es kei­ne zwei­ein­halb Minu­ten, ehe die Ros­to­cker den Vor­sprung auf 30 Zäh­ler erhöht hat­ten (35:65/23.). Nach­dem Pedro Brad­shaw das Dut­zend der erfolg­rei­chen Ros­to­cker Drei­er beim 44:76 (27.) voll­ge­macht hat­te, sprach wäh­rend der fol­gen­den Bam­ber­ger Aus­zeit ein Blick auf die Spiel­sta­tis­tik Bän­de. 3:19 Minu­ten vor dem Ende des drit­ten Abschnitts lagen die Haus­her­ren mit 32 Zäh­lern vor­ne und führ­ten in der Kate­go­rie Effek­ti­vi­tät mit 100:42! Beim Stand von 51:82 aus Bam­ber­ger Sicht ging es in den Schlussabschnitt.

Die­sen konn­ten die Bam­ber­ger mit 23:16 für sich ent­schei­den und somit auch die zwei­te Halb­zeit der Par­tie mit 41:37 gewin­nen. Am in jeder Hin­sicht sou­ve­rä­nen und völ­lig ver­dien­ten Start-Ziel-Sieg der Ros­to­cker änder­te dies jedoch nichts mehr.

„Glück­wunsch an Prze­mys­law und sei­ne Mann­schaft zu die­sem abso­lut ver­dien­ten Sieg. Ich glau­be, dass wir in den Spie­gel schau­en und uns dann fra­gen müs­sen, ob wir heu­te genug Pro­fes­sio­na­li­tät und auch Ein­stel­lung in die­ses Spiel gebracht haben“, resü­mier­te Anton Gavel, Head Coach der Bam­berg Bas­kets. „Nach dem ers­ten Vier­tel mit 11:25 zurück­zu­lie­gen, nur vier Fouls genutzt zu haben – das ist ein­fach eine sof­te Vor­stel­lung, und zwar defen­siv genau­so wie offen­siv. Wir haben es im ers­ten Vier­tel kein ein­zi­ges Mal an die Frei­wurf­li­nie geschafft und sind mit der Phy­sis der Ros­to­cker ein­fach nicht klar­ge­kom­men. Es kann nicht sein, dass eine Mann­schaft, die am Don­ners­tag noch gespielt hat, mehr Ener­gie aufs Feld bringt als wir. Das Spiel heu­te war nach der ers­ten Halb­zeit bereits ent­schie­den und so brau­chen wir über die zwei­te Halb­zeit, in der wir wenigs­ten ein biss­chen was gezeigt haben, nicht mehr zu reden.“

Bas­ket­ball-Bun­des­li­ga

Bam­berg Bas­kets zu Gast in Rostock

Das Oster­fest wer­den die Bam­berg Bas­kets in die­sem Jahr im hohen Nor­den ver­brin­gen. Wie es der Spiel­plan in der easy­Cre­dit Bas­ket­ball Bun­des­li­ga vor­sieht, sind die Bam­ber­ger am Oster­sonn­tag zu Gast bei den Ros­tock SEAWOLVES.

Nach ihrem Over­ti­me-Sieg am Don­ners­tag­abend in ihrer Nach­hol­par­tie des 18. Spiel­ta­ges bei den Sky­li­ners in Frank­furt ste­hen die Ost­see­städ­ter in der Tabel­le aktu­ell auf Platz sechs und wären direkt für die am 17. Mai begin­nen­den Play­offs qua­li­fi­ziert. Spiel­be­ginn am Sonn­tag in der Ros­to­cker Stadt­Hal­le ist um 15:00 Uhr.

Auf dem Weg zum Rekord­spie­ler der easy­Cre­dit Bas­ket­ball Bun­des­li­ga feh­len Bam­bergs Num­mer 9 nur noch weni­ge Spie­le. Die Par­tie bei den Sea­wol­ves wird für Kars­ten Tad­da das 635. BBL-Spiel sei­ner Kar­rie­re sein. Der Rekord, auf­ge­stellt von Alex King im Tri­kot der Würz­bur­ger in sei­nem letz­ten BBL-Spiel am 1. Mai 2022 beim FC Bay­ern Mün­chen, steht aktu­ell bei 638 BBL-Einsätzen.

Die BBL schrieb damals auf ihrer Home­page: „Mei­len­stein: 638 Spie­le hat Alex King in der easy­Cre­dit BBL absol­viert – damit ist er unan­ge­foch­te­ner Rekord­hal­ter. Von allen noch Akti­ven, die nicht die­sen Som­mer ihre Snea­k­ers an den Nagel hän­gen, hat am ehes­ten Kars­ten Tad­da (538 Spie­le) die Chan­ce an die­se Mar­ke her­an­zu­kom­men.“ – Genau so sieht es aus!


Hin­spiel ging mit 89:75 an die Ros­tock Seawolves

Mit aktu­ell vier Sie­gen in Serie (77:72 in Frank­furt, 84:68 in Vech­ta, 94:89 gegen Lud­wigs­burg, 85:67 gegen Ulm) gehen die Ros­to­cker in die Par­tie gegen die Bam­berg Bas­kets. Wäh­rend den Bam­ber­gern zuletzt bei ihrer Over­ti­me-Nie­der­la­ge in Chem­nitz das Glück fehl­te, hat­ten die Ros­to­cker For­tu­na in ihrem letz­ten Match auf ihrer Sei­te. Nahe­zu auf den Buz­zer der regu­lä­ren Spiel­zeit netz­te Malik Osbor­ne per Drei­er zum 62:62 Aus­gleich ein und mach­te so die Ver­län­ge­rung über­haupt erst mög­lich. Hat­ten die Ros­to­cker im gesam­ten zwei­ten Vier­tel nur neun Punk­te zustan­de gebracht, waren es in der fünf­mi­nü­ti­gen Ver­län­ge­rung gan­ze 15 zum 77:72-Erfolg. Osbor­ne war in die­ser Par­tie mit 17 Punk­ten und 14 Rebounds Ros­tocks Bes­ter. Neben ihm muss­ten auch Bryce Hamil­ton, Pedro Brad­shaw und Nijal Pear­son deut­lich über 32 Minu­ten spie­len. Der kurz vor Jah­res­wechs­le an die Ost­see zurück­ge­kehr­te Point Guard JeQu­an Lewis stand knapp 29 Minu­ten auf dem Parkett.

Bas­ket­ball ist bekannt­lich das Spiel der Zah­len und Sta­tis­ti­ken, doch was kann man aus den gan­zen Daten letzt­lich schlie­ßen? Mit einer Quo­te von 35,7 Pro­zent sind die Ros­to­cker hin­ter Ulm, Frank­furt und dem MBC eines der treff­si­chers­ten Teams in der BBL von jen­seits der 6,75-Meter-Linie. Auch bei den Rebounds lie­gen sie (eben­so wie unse­re Bam­berg Bas­kets mit 38,3) mit durch­schnitt­lich 38,8 ein­ge­sam­mel­ten Abpral­lern unter den Top-Teams. Die 14,1 Assists pro Spiel hin­ge­gen sind der zweit­schlech­tes­te Wert in der BBL, eben­so wie die nur 6,2 Ball­ge­win­ne pro Par­tie. Ins­ge­samt resul­tie­ren die Wer­te der Ros­to­cker in eine Team­ef­fek­ti­vi­tät von 87,6. Anton Gavels Mann­schaft hat hier einen Wert von 93,8 und somit emp­fängt in Punk­to Team­ef­fek­ti­vi­tät am Sonn­tag der Sech­zehn­te den Sieb­ten. Beim Blick auf die Tabel­le heißt es jedoch: Der Fünf­zehn­te gas­tiert beim Sechsten.

Am 5. Spiel­tag stan­den sich bei­de Mann­schaf­ten Mit­te Okto­ber ver­gan­ge­nen Jah­res in Freak City gegen­über. Die Ros­to­cker gewan­nen das Hin­spiel mit 89:75.

Nach­dem die Bam­ber­ger in der ers­ten Halb­zeit meist leicht in Füh­rung gele­gen hat­ten, waren die Gäs­te nach der Pau­se wie auf­ge­dreht. Bis auf 18 Punk­te konn­ten sie im drit­ten Vier­tel ihren Vor­sprung aus­bau­en. Zu Beginn des Schluss­ab­schnitts kamen Ronal­do Segu & Co. zwar noch­mals auf unter zehn Zäh­ler Rück­stand her­an, die Ros­to­cker aber erwie­sen sich letzt­lich äußerst abge­zockt und lie­ßen sich den Sieg nicht noch ein­mal strei­tig machen. Tops­corer auf Bam­ber­ger Sei­te im Hin­spiel war Moritz Krim­mer mit 17 Punk­ten. D‘Shawn Schwartz (25) und Bryce Hamil­ton (23) waren die erfolg­reichs­ten Wer­fer der Gäste.

Bas­ket­ball-Bun­des­li­ga

Bam­berg Bas­kets ver­lie­ren Over­ti­me-Kri­mi in Chemnitz

Wie schon das Hin­spiel so war auch das Rück­spiel zwi­schen den Bam­berg Bas­kets und den NINERS Chem­nitz von der Span­nung bis in die letz­te Sekun­de geprägt. Nach­dem die Bam­ber­ger das Hin­spiel mit 81:80 gewon­nen hat­ten, sieg­ten dies­mal die Sachsen.

Nach einer von bei­den Mann­schaf­ten mit viel Ein­satz, Ener­gie und Lei­den­schaft geführ­ten Par­tie unter­la­gen die Bam­ber­ger in der mit 5.000 Zuschau­ern aus­ver­kauf­ten Mes­se Chem­nitz letzt­lich hauch­dünn mit 98:99 (47:50, 87:87) nach Ver­län­ge­rung. Wäh­rend die Bam­berg Bas­kets ein hei­ßes Händ­chen von der Drei­er-Linie hat­ten und 14 ihrer 28 Ver­su­che ver­senk­ten, beherrsch­ten die Gast­ge­ber die Bret­ter. Mit 45:30 ging das Rebound-Duell klar an die Sach­sen, die ihre 16 Offen­siv-Rebounds zu ins­ge­samt 14 Zäh­lern im zwei­ten Ver­such nutz­ten und 56 ihrer 99 Zäh­ler in der Bam­ber­ger Zone erzielten.

Bes­ter Wer­fer im Team von Head Coach Anton Gavel war Noah Locke mit 26 Punk­ten. KeyShawn Fea­zell leg­te für das Team aus Freak City mit 15 Punk­ten und 10 Rebounds ein Dou­ble Dou­ble auf. Bei den Sach­sen kam Kevin Yebo eben­falls auf 26 Zähler. 

Head Coach Anton Gavel muss­te beim Spiel in Chem­nitz auf Ibra­him Wat­son ver­zich­ten, der mit einem gebro­che­nen Fin­ger wohl für den Rest der Sai­son aus­fal­len wird. Craig Mol­ler rück­te für ihn in die Start­for­ma­ti­on der Bam­ber­ger, die gleich von Beginn an gut in die Par­tie fan­den. Auch die Gast­ge­ber hat­ten kei­ne Anlauf­schwie­rig­kei­ten und so sahen die Zuschau­er in der Mes­se Chem­nitz ein rasan­tes und gutes ers­tes Vier­tel. Wäh­rend auf Sei­ten der Chem­nit­zer zu Beginn vor allem Jeff Gar­rett (7 Punk­te) die Akzen­te im Angriff setz­te, war es bei den Bam­berg Bas­kets Noah Locke, der beim 10:12 (4.) bereits zwei Drei­er getrof­fen hat­te. Bis zum 16:16 (6.) lagen bei­de Mann­schaf­ten gleich­auf, ehe die Chem­nit­zer mit einem 7:0‑Run etwas davon­zo­gen und Bam­bers Chef­trai­ner zu einer Aus­zeit zwan­gen (16:23/7.). Die Unter­bre­chung zeig­te ihre Wir­kung und bis zum Ende des ers­ten Vier­tels kämpf­ten sich die Bam­ber­ger wie­der auf 25:25 heran.

Auch zu Beginn des zwei­ten Vier­tels punk­te­ten bei­de Mann­schaf­ten qua­si im Gleich­schritt. Nach dem 32:32 (14.) mach­te sich dann aber die etwas höhe­re Feh­ler­quo­te im Bam­ber­ger Spiel auch auf der Anzei­gen­ta­fel bemerk­bar (11 Ball­ver­lus­te in der ers­ten Halb­zeit, Chem­nitz 5) und die Sach­sen konn­ten sich beim 40:46 (18.) wie­der etwas abset­zen. Das Team um Mann­schafts­ka­pi­tän Kars­ten Tad­da (7 Punk­te in der ers­ten Halb­zeit) aber blieb fokus­siert und kam bis zur Halb­zeit­pau­se wie­der bis auf 47:50 heran. 

„Die zwei­te Hälf­te war deut­lich bes­ser, vor allem das letz­te Viertel“

Mit viel Schwung kamen die Bam­ber­ger aus der Halb­zeit­pau­se und schnell konn­te man wie­der aus­glei­chen (52:52/23.). Ein 9:0‑Lauf der Chem­nit­zer mit 5 Tisch­ler-Punk­ten inner­halb von nur 6 Sekun­den (Korb­le­ger, Bam­berg Ball­ver­lust, Drei­er) zum 52:61 (24.) bedeu­te­te dann jedoch die höchs­te NINERS-Füh­rung des gesam­ten Nach­mit­tags. Anton Gavel nahm sei­ne nächs­te Aus­zeit und wie schon in der ers­ten Halb­zeit zeig­te des Trai­ners Anspra­che auch dies­mal prompt Wir­kung. Nach Drei­ern von KeyShawn Fea­zell und Noah Locke waren die Bam­ber­ger 2:59 Minu­ten vor dem Ende des 3. Vier­tels wie­der auf 62:63 her­an­ge­kom­men. Doch auch die Chem­nit­zer hat­ten dies­mal eine Ant­wort parat und zwei Minu­ten spä­ter war Rodri­go Pas­to­res Team wie­der etwas ent­eilt (63:70/30.) Ronal­do Segu sorg­te mit einem Buz­zer Bea­ter für das 67:72 nach 30 Minuten.

Der nächs­te Drei­er von Noah Locke ver­kürz­te den Rück­stand schnell wie­der auf 70:72 (32.). Ein wei­te­rer erfolg­rei­cher Distanz­wurf von Bam­bergs Num­mer 1 bedeu­te­te das 75:76 (33.), ehe der nächs­te Locke-Drei­er zum 78:78-Ausglkeich ein­schlug. Auch der nächs­te Bam­ber­ger Korb­er­folg war ein Drei­er. Dies­mal aber netz­te Moritz Krim­mer von jen­seits der 6,75-Meter-Linie ein und brach­te sein Team nach dem 3:0 nun mit 81:80 (35.) wie­der in Füh­rung. Beim Stand von 85:85 ging es in die letz­ten bei­den Spiel­mi­nu­ten. KeyShawn Fea­zell brach­te sein Team mit 87:85 in Front und nach guten Ver­tei­di­gungs­se­quen­zen hat­te man mehr­fach die Chan­ce, den Sack zuzu­ma­chen. Auf­grund einer 8‑Se­kun­den-Regel­über­tre­tung, eines ver­ge­be­nen Korb­le­gers sowie der Tat­sa­che, dass man im letz­ten Angriff kei­nen Wurf mehr her­aus­spie­len konn­te, ging es beim Stand von 87:87 in die Verlängerung.

In der Ver­län­ge­rung, die nach­dem die Shot­clock den Geist auf­ge­ge­ben hat­te erst mit 20-minü­ti­ger Ver­zö­ge­rung begin­nen konn­te, blieb es wei­ter eng (91:91/42.). Kyle Lof­ton brach­te die Bam­ber­ger 2:07 Minu­ten vor dem Ende der Over­ti­me in Front (94:92/43.), doch die Chem­nit­zer kon­ter­ten und gin­gen 1:19 Minu­te vor dem Ende selbst wie­der in Füh­rung (94:97). Ronal­do Segu ver­kürzt bei noch 49 Sekun­den Rest­spiel­zeit auf 98:99 und nach­dem die Bam­ber­ger den nächs­ten Chem­nit­zer Angriff gestoppt hat­ten, hät­te man in Füh­rung gehen kön­nen. Der Drei­er von Noah Locke 10 Sekun­den vor dem Ende ging jedoch eben­so wenig in den Korb, wie auch der letz­te Wurf von Ronal­do Segu.

„Glück­wunsch an Rodri­go und sei­ne Mann­schaft zu die­sem Sieg. In der ers­ten Halb­zeit sahen wir defen­siv nicht gut aus und hat­ten zudem elf Tur­no­ver. Die zwei­te Hälf­te war deut­lich bes­ser, vor allem das letz­te Vier­tel“, so Anton Gavel, Head Coach der Bam­berg Bas­kets, nach dem Spiel. „Teil­wei­se lie­ßen wir, nach­dem wir gut ver­tei­digt hat­ten, noch offen­si­ve Rebounds zu, die uns dann auch weh getan haben. Offen­siv waren wir heu­te soli­de, bis auf die letz­ten Plays, die eben ent­schei­dend hät­ten sein kön­nen. Da muss ich die Mann­schaft in eine bes­se­re Situa­ti­on brin­gen, um erfolg­reich auszusehen.”

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