Basketball-Bundesliga
Bamberg Baskets zu Gast in Chemnitz
Ehe die Bamberg Baskets am 25. April beim Heimspiel gegen die BG Göttingen wieder in der heimischen BROSE ARENA auflaufen können, muss das Team von Head Coach Anton Gavel zunächst noch zwei Spiele in fremden Hallen bestreiten, zunächst am morgigen Sonntag bei den Niners Chemnitz.
Tip-Off zum Spiel der Bamberg Baskets in Sachsen ist morgen um 15:00 Uhr. In diesem Aufeinandertreffen am 28. Spieltag in der easyCredit Basketball Bundesliga wollen beide Teams nach ihren vergangenen Auftritten zeigen, dass sie es deutlich besser draufhaben als zuletzt gezeigt. Während die Bamberger mit 88:114 ihr Gastspiel in Braunschweig verloren, kam die Mannschaft von Cheftrainer Rodrigo Pastore am letzten Wochenende bei ratiopharm ulm mit 87:117 unter die Räder. Im Spitzenspiel verschliefen die Chemnitzer dabei den Anfang der Partie völlig und gaben das erste Viertel mit 8:34 an die Ulmer ab. Dennoch aber konnten die NINERS Platz drei in der Tabelle behaupten, da auch die Verfolger der Sachsen ihre Spiele verloren.
„Natürlich wollen und müssen wir ein anderes Gesicht zeigen als zuletzt in Braunschweig, wenn wir in Chemnitz etwas Zählbares mitnehmen wollen. Da beide Teams aus einer deutlichen Niederlage kommen und diese möglichst schnell vergessen machen wollen, kann man sicherlich eine intensive und auch physische Partie erwarten“, so Moritz Krimmer, Power Forward der Bamberg Baskets. „Chemnitz ist vor allem in der Defensive ein sehr starkes Team. Hier gilt es, unsere Chancen gut und geduldig herauszuspielen. In der Defensive müssen wir es schaffen, ihnen keine leichten Würfe zu ermöglichen. Ähnlich wie im Hinspiel wird der Schlüssel zum Erfolg wieder sein, sie um die 80 Punkte zu halten.”
Der Niederlage in Freak City kurz nach Weihnachten ließen die Chemnitzer drei Siege in Serie folgen (gegen den MBC (82:72), gegen Frankfurt (85:66) und gegen Hamburg (69:60)). Recht deutlich wurde der Lauf der Sachsen dann jedoch in Vechta wieder gestoppt, wo man mit 66:89 klar unterlag. Das Auf und Ab, Chemnitz steht aktuell bei 14 Siegen und 10 Niederlagen, ging doch auch hier nahtlos weiter und man gewann die folgende Partie mit 84:80 in Bonn.
81:80-Sieg im Hinspiel
Auch zuletzt ging es mit drei Auswärtssiegen in Folge (in Göttingen (94:90), in Würzburg (90:83) und in Frankfurt (70:65)) wieder hinauf, ehe man beim 87:117 in Ulm abermals einen herben Dämpfer einstecken musste.
Personell hat sich zum ersten Aufeinandertreffen in Freak City einiges im Kader der NINERS getan. Will Christmas (14 Punkte im Hinspiel) und Eddy Edigin haben den Club verlassen. Mit Jacob Gilyard hat man sich Anfang Februar einen neuen Spielmacher ins Team geholt. Der 26-jährige US-Amerikaner ist gerade einmal 1,75 Meter groß, kann in den vergangenen zweieinhalb Jahren jedoch auf insgesamt 422 Spiele in der NBA (Memphis & Brooklyn) sowie parallel dazu 89 Partien in der G‑League (Memphis & Cleveland) vorweisen. In seinen bisherigen sieben Spielen für die NINERS brachte er es durchschnittlich auf 12,1 Punkte und gab 6,7 Korbvorlagen. Ebenfalls neu ist Damien Jefferson. Der Uguak-Ersatz spielte zuletzt für Pinar Karsiyaka in der Türkei und kam Anfang März zu den NINERS, die mit Kevin Yebo eine weitere wichtige Säule der überaus erfolgreichen Vorsaison vom FC Bayern zurück nach Chemnitz holen konnten.
Mit 81:80 konnten die Bamberg Baskets das Hinspiel in der BROSE ARENA gegen die NINERS für sich entscheiden. Nach einem zunächst ausgeglichenen ersten Viertel setzte sich das Team von Head Coach Anton Gavel im zweiten Abschnitt bis auf zehn Punkte ab. Nach der Pause hatten beide Teams ihre Runs und die Führung wechselte hin und her. Im Schlussabschnitt schienen die Chemnitzer dann nochmals zulegen zu können und durch den Tip-In von DeAndre Lansdowne führten die Gäste 3:36 Minuten vor dem Ende mit 72:64. Die Bamberger kämpften sich nochmals zurück, doch auch 21 Sekunden vor dem Ende lagen die NINERS mit 80:76 vorne. Noah Locke aber stellte den Ausgang dieser Partie nahezu im Alleingang nochmals auf den Kopf. Sein Korb mit erfolgreichem Bonusfreiwurf brachte den 81:80-Sieg und Freak City nach der Schlusssirene zum Beben. Der US-Amerikaner war am Ende mit 22 Punkten Topscorer der Partie. Bei den Chemnitzern traf Victor Bailey Jr. mit 20 Zählern am besten.
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Fünf Mal Deutscher Meister
DANKE KARSTEN! Bambergs Mannschaftskapitän beendet seine Karriere
Mit dem Ende der aktuellen Saison geht in Freak City eine Ära zu Ende. Mannschaftskapitän Karsten Tadda wird nach insgesamt siebzehn Spielzeiten in der easyCredit Basketball Bundesliga und weit über 600 BBL-Spielen sowie 89 Einsätzen für die deutsche Nationalmannschaft seine aktive Karriere beenden.
Fünf deutsche Meisterschaften und drei Pokalsiege konnte Karsten Tadda mit Bamberg bejubeln. 2023 gewann er zudem mit den Telekom Baskets Bonn die Basketball Champions League. „Für mich ist der Moment gekommen, die Schuhe an den Nagel zu hängen. Eine unfassbare Reise mit vielen tollen Momenten, vielen Meisterschaften und Titeln liegt hinter mir“, so der 36-Jährige in einem Statement. „Es war immer mein Wunsch, meine Karriere hier in Bamberg zu beenden und ich glaube, dass jetzt der richtige Zeitpunkt dafür ist. Ich möchte mich bei allen, ganz besonders natürlich bei meiner Familie, recht herzlich bedanken, dass sie mich auf dieser Reise begleitet und vor allem auch unterstützt haben. Für die noch anstehenden Spiele wünsche ich mir von unseren Fans, dass die Arena so voll wie nur irgendwie möglich ist und dass uns Freak City so großartig, wie schon die gesamte Saison über, unterstützt.“
„Karstens Karriere ist in vielerlei Hinsicht beeindruckend und ein herausragendes Vorbild für unsere Bamberger Nachwuchstalente. Dass er nun zum Karriereende noch zum BBL-Rekordspieler werden kann, ist hierbei das i‑Tüpfelchen“, äußert sich Philipp Höhne, der Geschäftsführer der Bamberg Baskets. „Ganz besonders freue ich mich jedoch darauf, dass Karsten dem Bamberger Basketball auch nach seiner Spielerkarriere erhalten bleibt und ab dem Sommer die komplette Organisation mit seiner Erfahrung als Nachwuchskoordinator und Markenbotschafter bereichern wird.“
Auch Head Coach Anton Gavel drückte sich in einem Statement seine Hochachtung aus. „Zunächst einmal Glückwunsch an Karsten zu dieser Karriere. Egal, wo er gespielt hat, hat er sich in den Dienst der Mannschaft gestellt, seine Rolle voll ausgefüllt und war erfolgreich“, so Gavel. „Als Bamberger Junge hier fünf Titel plus einen internationalen mit Bonn gewonnen zu haben, ist hervorragend und eigentlich muss sein Trikot unter die Hallendecke gehängt werden. Was er für Bamberg und auch als Nationalspieler für den deutschen Basketball geleistet hat, ist nur schwer mit Worten zu beschreiben. Am Ende seiner Karriere wird er als BBL-Rekordspieler in den Statistiken stehen, was zudem für seine Einstellung und seinen großen Willen spricht. Kompliment zu dieser Karriere und jetzt freuen wir uns natürlich auch, dass uns Karsten hier in Bamberg erhalten bleibt und wünschen ihm dafür nur das Allerbeste.“
Beim Heimspiel am 11. Mai gegen RASTA Vechta wird Bambergs Nummer 9 sein „Abschiedsspiel“ in der BROSE ARENA bestreiten. Dem Basketballstandort Bamberg wird Karsten Tadda auch in Zukunft weiterhin erhalten bleiben. Ab der kommenden Saison fungiert er als Nachwuchskoordinator im Freak City Bamberg e.V. sowie als Markenbotschafter.
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Basketball-Bundesliga
Bamberg Baskets verlieren in Braunschweig
Die Bamberg Baskets haben ihr Auswärtsspiel des 26. Spieltages in der easyCredit Basketball Bundesliga bei den Basketball Löwen Braunschweig verloren. Mit 88:114 (42:62) zogen die Bamberger in der Volkswagen Halle am Ende klar den Kürzeren in einem Spiel, das etliche Parallelen zur Saisoneröffnungspartie beider Mannschaften am 22. September letzten Jahres in Freak City hatte.
Wie schon im ersten Aufeinandertreffen starteten beide Mannschaften auf Augenhöhe in die Partie, ehe die Basketball Löwen einen Spielabschnitt dominierten und davonzogen. War es im Hinspiel das dritte Viertel, so war es diesmal bereits der zweite Abschnitt, den die Niedersachsen mit dem exakt gleichen Ergebnis wie im Hinspiel von 36:19 für sich entschieden und so ihren Vorsprung auf 20 Punkte ausbauen konnten. Wie schon damals kamen die Bamberg Baskets auch am Sonntagnachmittag vor 5.324 Zuschauern nochmals richtig stark zurück und verkürzten den Rückstand auf nur noch drei Zähler, doch so beherzt man sich wieder ins Spiel zurückgebracht hatte, so schnell und einfach zogen die Basketball Löwen wieder davon und gewannen das Spiel am Ende souverän und absolut ungefährdet.
Topscorer bei den Bamberg Baskets – wie schon im Hinspiel – war Ibrahim Watson mit 24 Punkten. Auf Seiten der Gastgeber scorten sieben Spieler zweistellig. Arnas Velicka war mit 23 Zählern der Erfolgreichste.
20 Punkte-Rückstand zur Halbzeit
Beide Teams brauchten einen Moment, um in die Partie zu finden. Besonders übel begann das Spiel für Moritz Krimmer, der bereits nach 70 Sekunden sein zweites persönliches Foul angekreidet bekam. Die Gastgeber fanden etwas schneller zu ihrem Rhythmus und nach dem Dreier von T.J. Crockett zogen die Löwen etwas davon (9:2/4.). Die Bamberger aber blieben vor allem dank Ibrahim Watson dran. Der Dreier zum 13:15 (7.) waren bereits die Zähler 9,10 und 11 für den US-Amerikaner. Gut zwei Minuten vor dem Viertelende glich KeyShawn Feazell zunächst von der Freiwurflinie aus (17:17), ehe er der Bamberger Centerspieler sein Team mit einem And-One sogar mit 20:17 in Führung brachte (9.). Die Hausherren beendeten das Viertel jedoch mit einem 9:3‑Lauf und lagen durch den erfolgreichen Sprungwurf von Chip Flanigan mit ablaufender Spielzeit wieder in Führung (26:23).
93 Sekunden waren im zweiten Viertel gerade einmal gespielt, da nahm Anton Gavel nach dem Dreier von Tre Mitchell zum 25:31 seine erste Auszeit. Viel schienen seine Spieler hier jedoch nicht mitgenommen zu haben, denn nur weitere 88 Sekunden später zog er abermals die Bremse und holte sein Team erneut zur Auszeit zusammen. Luka Scuka hatte den Ball zuvor in den Bamberger Korb gestopft und die Löwen beim 37:27 zweistellig in Front gebracht. Per Dreier verkürzte Adrian Petković im folgenden Angriff zwar auf 37:30 (14.), doch von nun an übernahmen die Gastgeber zusehends das Kommando auf dem Spielfeld. Punkt um Punkt vergrößerten die Löwen ihren Vorsprung und zogen über 43:32 (16.), 52:36 (18.) bis zur Halbzeitpause auf 62:42 davon, wobei sie das zweite Viertel mit 36:19 für sich entschieden.
„So gewinnt man keine Spiele“
Wie ausgewechselt kamen die Bamberger dann aus der Kabine. Mit einem 12:2‑Run halbierte man innerhalb von nur 2:12 Minuten die Führung der Niedersachsen (64:54/23.). Und das Team von Head Coach Anton Gavel ließ nicht locker. Knapp vier Minuten waren im dritten Abschnitt noch auf der Spieluhr, als KeyShawn Feazell an der Freiwurflinie auf 63:66 verkürzte. Die Braunschweiger wackelten, aber nur kurz. Scuka, Flanigan und Velicka trafen und brachten ihr Team 2:18 Minuten vor Ende des dritten Viertels wieder zweistellig in Front (76:65). Wie schon zum Ende des ersten Viertels sorgte Löwen-Kapitän Chip Flanigan erneut mit einem Buzzer-Beater für einen weiteren emotionalen Tiefschlag. Sein Dreier zum 81:69-Zwischenstand nach 30 Minuten hier besonders bitter, hatten die Gastgeber den Ball zuvor schon fast verloren gehabt.
Die Geschehnisse des Schlussabschnitts sind schnell erzählt. Die Braunschweiger starteten mit einem 6:0‑Lauf und zogen schnell wieder etwas komfortabler auf 87:69 (31.) davon. Watson, Lofton & Co. versuchten dranzubleiben und kamen knapp fünf Minuten vor dem Ende auch nochmals auf 94:82 heran, doch die Braunschweiger ließen sich nicht nochmals in Gefahr bringen. Mit einem 20:6‑Lauf beendeten die Gastgeber die Partie und feierten am Ende einen souveränen Heimerfolg.
„Zunächst Glückwunsch an Jesús und seine Mannschaft zum verdienten Sieg. Ich möchte mich zudem bei den angereisten Fans für diese Leistung entschuldigen und dafür, dass sie sich dieses Spiel ansehen mussten. Wir hatten im zweiten Viertel zwei und im letzten Viertel einen Stopp. So gewinnt man keine Spiele. Wir haben insgesamt 114 Punkte abgegeben und das kurze Aufbäumen im dritten Viertel reicht einfach nicht“, resümierte Baskets-Head Coach Anton Gavel. „Wir funktionieren nur, wenn die Sachen gut für uns laufen, was in diesem Spiel über längere Phasen nicht der Fall war. Und wenn die Dinge nicht in unsere Richtung laufen, dann schaffen wir es nicht, uns aufzubäumen. Das verfolgt uns schon die gesamte Saison und deshalb haben wir heute auch so hoch verloren. Das Schlimmste war, dass wir am Ende die Hosen runtergelassen haben und das geht gar nicht.“
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Basketball-Bundesliga
Bamberg Baskets zu Gast in Braunschweig
Im Saison-Endspurt der Basketball-Bundesliga stehen für die Bamberg Basekts zunächst drei Auswärtsspiele auf dem Programm. Am morgigen Sonntag gastieren die Baskets bei den Basketball Löwen Braunschweig.
Vieler Worte bedarf es vor den letzten acht Spielen der Hauptrunde in der easyCredit Basketball Bundesliga jetzt nicht mehr. Darüber waren sich nicht nur Moritz Krimmer, Craig Moller und Ronaldo Segu im Rahmen des Fantalks am Mittwochabend im Fässla Keller einig. Die noch verbleibenden Spiele sind für die Bamberg Baskets nun alles Endspiele, so Moritz Krimmer, möchte man mit einem furiosen Endspurt noch den Sprung in die Post-Season schaffen. Fünf, wahrscheinlich sogar sechs Siege muss man aus den letzten acht Spielen, so Bambergs Power Forward weiter, auf jeden Fall noch holen, um die Qualifikation für die Play-Ins noch schaffen zu können. Eine Serie, ähnlich der im Dezember, möchte man starten und das am besten gleich am kommenden Spieltag.
Die nun anstehenden Aufgaben sind jedoch alle nicht leicht, zumal die Bamberger die kommenden drei Spiele allesamt auswärts bestreiten müssen. Vor den Partien in Chemnitz und in Rostock geht es nun erst einmal nach Niedersachsen, wo man am kommenden Sonntag Gast der Basketball Löwen Braunschweig sein wird. Tip-Off beim Tabellenfünften ist um 16:30 Uhr.
77:96-Heiminederlage im Hinspiel
Die Basketball Löwen spielen eine starke Saison und sind als Tabellenfünfter aktuell ganz klar auf Playoff-Kurs. Nach dem 91:79-Heimsieg am 21. Spieltag gegen die Veolia Towers Hamburg hatte man im 20. Spiel bereits seinen 14. Sieg verbuchen können und stand zwischen dem FC Bayern München und ratiopharm ulm ganz oben in der Tabelle. Zuletzt aber musste sich die Mannschaft von Head Coach Jesus Ramirez vier Mal in Folge geschlagen geben. Der 75:111-Auswärtsniederlage in Ulm folgten Niederlagen in Oldenburg (90:102), gegen ALBA BERLIN (73:108) und zuletzt beim SYNTAINICS MBC in Weißenfels (77:82).
In der heimischen Volkswagen Halle ging man in 8 der bisherigen 12 Partien als Sieger vom Parkett. Das Team der Basketball Löwen präsentiert sich insgesamt als sehr ausgeglichen, scoren sechs Spieler pro Partie durchschnittlich zwischen 9,9 und 12,6 Punkten. Topscorer ist Point Guard T.J. Crockett, der mit 10,0 Würfen pro Spiel auch die meisten Angriffe seines Teams abschließt. Ein Blick in die Team-Statistik der easyCredit Basketball Bundesliga zeigt die Braunschweiger auf Platz eins bei den geblockten Würfen. 4,2 Blocks pro Spiel sind ebenso Bestwert, wie auch die durchschnittlich 24,5 Freiwürfe (wie auch ALBA BERLIN), die sich die Löwen bislang in ihren Spielen durchschnittlich erarbeiten konnten (Freiwurfquote: 71,4%). Ein weiterer Top-Wert der Niedersachsen sind ihre 8,5 Ballgewinne, die sie sich pro Begegnung schnappen (Platz 2 in der easyCredit BBL hinter Ludwigsburg mit 9,1).
Genau 189 Tage liegen zwischen den beiden Aufeinandertreffen der Bamberg Baskets und den Basketball Löwen Braunschweig. Unter den Augen von Dennis Schröder war das Hinspiel in Freak City für beide Teams Ende September 2024 der Start in die neue Saison, bei dem Bambergs Cheftrainer Anton Gavel auf die verletzten Karsten Tadda, Filip Stanić und Noah Locke verzichten musste. Obwohl dezimiert starteten die Bamberger recht gut in dieses Spiel und lagen zur Pause knapp mit 37:35 gegen die Niedersachsen in Führung.
Hatten die Löwen in den ersten 20 Minuten 35 Zähler erzielen können, waren es dann im dritten Viertel allein ganze 36. Die Gäste gewannen den dritten Abschnitt mit 36:19 und zogen Anfang des letzten Viertels bis auf 76:56 davon. Von über 4.500 Freaks in der BROSE ARENA angefeuert kämpften sich die Bamberg Baskets nochmals auf 74:80 zurück.
Barra Njie machte dann aber den Unterschied zugunsten der Löwen, die mit einem 16:3‑Lauf das Spiel am Ende deutlich mit 96:77 für sich entscheiden konnten. Die besten Werfer auf Bamberger Seite waren Ibrahim Watson und KeyShawn Feazell mit je 19 Punkten. Braunschweigs Luka Scuka war mit 26 Punkten Topscorer des Spiels.
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Adrian Petković mit neuer Bestleistung
Bamberg Baskets verlieren zu Hause gegen Heidelberg
Letztlich knapp haben die Bamberg Baskets ihr Heimspiel des 25. Spieltages in der easyCredit Basketball Bundesliga gegen Heidelberg verloren. Knapp und das, obwohl die Mannschaft von Head Coach Anton Gavel, wie er selbst sagte, bei der 90:93(36:47)-Niederlage am Sonntagabend gegen die MLP Academics in den ersten drei Vierteln des Spiels nicht vorhanden war.
Wolle man noch die Playoffs oder die Play-Ins erreichen, könne man nicht so spielen, fand der Cheftrainer nach Spielschluss deutliche Worte zum Auftreten seines Teams und kündigte Veränderungen an. Dabei waren die Bamberg Baskets zunächst gut in die Partie gestartet. Das 7:2 (2.) sollte letztlich aber die höchste Bamberger Führung des gesamten Abends gewesen sein. Die Gäste hingegen spielten sich Angriff für Angriff immer besser in die Begegnung und kurz nach Beginn des Schlussabschnitts lagen die Heidelberger mit 16 Punkten in Führung. Die Academics sahen wie der sichere Sieger aus, doch plötzlich erwachten die Bamberg Baskets. „Warum erst jetzt“ dürften sich die 4.349 Zuschauer in der BROSE ARENA gefragt haben, denn ihre Mannschaft kam 42 Sekunden vor dem Ende tatsächlich nochmals bis auf zwei Zähler heran. Am Ende aber gelang es den Gästen, das Spiel mit letzter Kraft doch noch über die Ziellinie zu bringen.
Während bei den Heidelbergern Damariae Horne mit 25 und Ryan Mikesell mit 23 Punkten überzeugten, hatten die Gastgeber in Noah Locke (19), Ronaldo Segu (16) und Filip Stanić (15) ihre besten Scorer. Adrian Petković stellte mit 12 Punkten zudem eine neue persönliche BBL-Bestleistung auf.
Ohne den erkrankten Brandon Horvath starteten die Bamberger mit der gleichen Startformation wie zuletzt beim ENBL-Spiel gegen Warschau. Ronaldo Segu attackierte zweimal erfolgreich den Heidelberger Korb, Noah Locke traf aus der Distanz und die Baskets führten nach nicht einmal zwei Minuten mit 7:2. Nun aber zeigten die Gäste, warum sie oben in der Tabelle stehen und nach dem Korbleger von Osun Osunniyi ging man erstmals in Führung (9:11/5.). Immer wieder hatten die Bamberger in der Offensive ihre Probleme, was die Academics nutzten, um weiter davonzuziehen (11:18/8.). Adrian Petković brachte dann Schwung ins Bamberger Spiel. Sein Dreier verkürzte auf 14:18 (9.), wenig später musste er jedoch mit seinem bereits dritten Foul wieder auf der Bank Platz nehmen. Für den letzten Punsh im ersten Abschnitt sorgte dann Damariae Horne, der per Dreier für den 16:21 Spielstand nach den ersten zehn Minuten sorgte.
Die Gäste blieben heiß und nachdem KeyShawn Feazell den Ball an der Mittellinie vertändelt hatte und Osun Osunniyi diesen Ballverlust letztlich per Dunk in zwei weitere leichte Zähler verwandelt hatte (17:26/12.), musste Anton Gavel nach nur 97 gespielten Sekunden im zweiten Viertel seine zweite Auszeit nehmen. Die Besprechung schien zu fruchten, denn schnell war Bamberg wieder dran (22:26/13.). Nicht lange ließ jedoch die Antwort der Academics auf sich warten. Ein 10:2‑Run in den nächsten rund drei Minuten brachte die Gäste zweistellig in Führung (24:36/16.). Damariae Hornes Dreier 2:26 Minuten vor der Pause zum 28:44 (18.) bescherte den Gäste dann ihre höchste Führung, die die Bamberg Baskets bis zur Halbzeitsirene wieder auf 36:47 verkürzen konnten.
„Wir waren heute die ersten drei Viertel nicht vorhanden”
Ein unverändertes Bild sahen die Zuschauer dann auch zu Beginn der zweiten Halbzeit. Heidelberg weiterhin zweistellig in Führung und auf Bamberger Seite wollte nach wie vor kein wirklicher Spielrhythmus aufkommen (43:54/23.). Stanić, Krimmer und Petković aber kämpften und kamen knapp vier Minuten vor dem Ende des dritten Viertels wieder etwas näher heran (50:57/27.). Wie aber stets über die bisherige Spielzeit, so hatten die Heidelberger auch hier eine Antwort auf Lager. Nach Viertel eins und zwei ging auch der dritte Abschnitt an die Gäste, die so auch vor den finalen zehn Minuten führten (58:71).
Auch der Schlussabschnitt gab zunächst keinen Anlass zur Annahme, dass sich hier noch etwas ändern könnte. Marcel Keßen traf zunächst per Dreier zum 60:76 (32.) wie auch wenig später Erol Ersek zum 67:81 (35.). Plötzlich aber wachte das Bamberger Team auf und nach einem 10:2‑Run war man 2:53 Minuten vor dem Ende wieder in Schlagdistanz (77:83). Die letzten beiden Minuten waren bereits angebrochen, da erzielte Ronaldo Segu das 81:86, ehe kurz darauf Noak Locke mit einem seiner insgesamt sechs erfolgreichen Dreier auf 84:88 (39.) stellte. Und die Baskets kamen noch näher. Zunächst traf Ronaldo Segu zwei Freiwürfe (86:90), ehe man den Gästen direkt nach dem Einwurf den Ball klauen konnte. Der Korbleger von Segu wurde regelwidrig geblockt (Goaltending) und 43 Sekunden vor dem Ende waren die Bamberger mit 88:90 wieder dran. Mikesell traf (88:92), Stanić auch (90:92), doch 14 Sekunden vor dem Ende ließ der Heidelberger einen Freiwurf liegen und Bamberg hatte beim 90:93 nochmals die Möglichkeit zum Ausgleich. Statt jedoch den Dreier zu versuchen, wählte Noah Locke den Abschluss in der Zone und die Heidelberger konnten den Sieg so über die Zeit retten.
„Glückwunsch an Danny Jansson und seine Mannschaft zum Sieg. Wir waren heute die ersten drei Viertel nicht vorhanden und haben dann erst entschieden, dass wir doch spielen wollen“, so Bambergs Head Coach Anton Gavel. „Gegen eine Mannschaft, wie Heidelberg, die in dieser Saison wirklich gut spielt, reicht das aber nicht, um zu bestehen. Das haben wir dann ja auch zu spüren bekommen. Defensive war wir einfach unglaublich soft. Wir hatten mit ein paar Stopps ganz okay angefangen, aber offensiv war das nichts und als wir dann ein paar Angriffe nicht scoren konnten, haben wir den Ball wieder in den Händen gehalten und uns in Einzelaktionen verstrickt. So wird es nicht funktionieren und weitergehen, weil so die Möglichkeiten über Playoffs oder Play-Ins sprechen zu können schwinden. So spielt man einfach keine Spiele, wenn man in den Playoffs oder Play-Ins spielen möchte und deswegen müssen wir etwas ändern.“
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Basketball
Bamberg Baskets unterliegen in Bonn
Nach den Heimsiegen gegen Frankfurt und den FC Bayern München haben die Bamberg Baskets am 24. Spieltag in der easyCredit Basketball Bundesliga nicht nachlegen können. Im Gastspiel bei den Telekom Baskets Bonn unterlag die Mannschaft von Head Coach Anton Gavel am Samstagabend vor 5.666 Zuschauern im Telekom Dome mit 77:87 (36:50).
Auch wenn die Bonner die gesamte Spielzeit über führten, das erste Viertel mit 29:16 dominierten und sich bis zu 19 Punkte Vorsprung herausspielten, hätten die Bamberger die Partie auf dem Bonner Hardtberg dennoch gewinnen können. Mehrfach kämpften sich die Bamberger im Spielverlauf wieder an die Gastgeber heran, die mit Können und etwas Glück ihre Führung jedoch stets behaupten konnten und so letztlich auch verdient gewannen.
Topscorer des Spiels war Bambergs Noah Locke mit 22 Punkten. Auf Seiten der Bonner erzielten insgesamt sechs Spieler zwischen 10 und 12 Zähler.
Wie schon im Hinspiel beim 92:73-Heimsieg begann Head Coach Anton Gavel auch diesmal mit Kyle Lofton auf der Point Guard Position. Den besseren Start ins Spiel erwischten die Bonner. Die Gastgeber zu Beginn deutlich aggressiver und nach zwei Bamberger Ballverlusten in den ersten beiden Spielminuten mit einer schnellen 0:4‑Führung. Die Bamberger aber blieben dran und nach dem Korbleger von Noah Locke lag man Mitte des ersten Viertels nur knapp zurück (8:10/6.). Dann folgten aber 90 schwarze Sekunden und ein 11:0‑Lauf der Gastgeber, die quasi im Handumdrehen auf 8:21 (7.) davonziehen konnten. Bis auf 14:29 (10.) bauten die Telekom Baskets die Führung aus, ehe Noah Locke mit zwei erfolgreichen Freiwürfen für den 16:29-Zwischenstand nach dem ersten Viertel sorgte.
Auch der Start in den zweiten Abschnitt gehörte den Hausherren, die beim 16:35 (12.) ihre höchste Führung des Abends innehatten. Jetzt schlugen die Bamberger zurück und ein 11:2‑Lauf brachte das Team aus Freak City wieder auf 27:37 heran (17.). Doch auch die Bonner verstanden es zu kontern. 1:52 Minuten vor der Halbzeitpause war man nach dem Dreier von Bodie Hume und einem 8:2‑Zwischenspurt wieder auf 29:45 enteilt. Zur Pause stand es 36:50 für die Magentafarbenen, die aus allen Entfernungen die besseren Wurfquoten hatten.
„Ich glaube, das Spiel wurde im ersten Viertel entschieden“
Etwas mehr als eine Minute war nach der Halbzeitpause gespielt, da war es erneut Bodie Hume, der sein Team nochmals mit einem Dreier auf 38:56 in Führung warf. Noah Locke übernahm zunehmend Verantwortung und brachte sein Team wieder auf 53:63 heran. Einen klaren Fall von „Was wäre gewesen, wenn …?“ hatten wir dann knapp eineinhalb Minuten vor Ende des dritten Viertels. Bei neun Punkten Rückstand (57:66) sprang der Dreier von Brandon Horvath aus dem Korb und statt hier auf sechs Punkte wieder heranzukommen, lag man nach dem erfolgreichen Dreier auf der Gegenseite von Rivaldo Soares mit 57:69 wieder deutlicher zurück.
Doch auch wenn der Momentum-Shift zum Ende des dritten Abschnitts nicht geklappt hatte, bissen sich die Bamberger jetzt weiter in die Partie. Der 8:0‑Start in den Schlussabschnitt ließ den Rückstand auf vier Zähler schmelzen (67:71/32.), doch ausgerechnet in dieser Aufholphase verletzte sich Filip Stanić. 8:45 Minuten vor dem Ende war der Bamberger Center beim Fast Break nach einem Alley Oop-Versuch auf dem Fuß von Rivaldo Soares gelandet und umgeknickt. Dennoch hätte die Partie hier erneut zugunsten der Bamberger kippen können, doch die Gastgeber bewiesen Nervenstärke und setzten sich nach dem Dreier von Jonathan Bähre auf 68:79 (35.) ab. Noah Lockes Dreier mit Foul zum71:79 ließ die Halle nochmals leiser werden, zumal auch der Ball nach seinem verworfenen Freiwurf nochmals in den Bamberger Händen landete. Der Dreier von Ibi Watson, wie auch der im nächsten Angriff von Noah Locke und die beiden folgenden Dreier von Ronaldo Segu verfehlten jedoch ihr Ziel und so war spätestens nach dem Alley Oop aus dem Einwurf heraus von Thomas Kennedy beim 83:71 die Entscheidung zugunsten der Rheinländer gefallen.
„Glückwunsch an Marko Stanković und seine Mannschaft zu diesem Sieg. Ich glaube, das Spiel wurde im ersten Viertel entschieden. Wir haben es den Spielern mehrmals gesagt, dass Bonn unglaublich aggressiv anfangen und versuchen wird, das Spiel im ersten Viertel zu gewinnen. Das war auch der Fall“, resümierte Anton Gavel, der Head Coach der Bamberg Baskets. „Ich glaube, dass 50 Punkte in der ersten Halbzeit zeigen, dass unsere Defensivleistung einfach nicht vorhanden war. Viele Sachen, die wir angesprochen haben, haben wir nicht erfüllen können. Und als wir dann in der zweiten Halbzeit aggressiver zu Werke gegangen sind und vielleicht auf vier bis sechs Punkte dran waren, haben wir versucht, es mal wieder durch Einzelaktionen zu entscheiden. Hero Ball wird nicht funktionieren und hat in dieser Saison bis jetzt auch nicht funktioniert. Wir waren einfach undiszipliniert. Das geht nicht, dass wir mehrmals schon in diesen Situationen waren, wo wir dann einfach alles auf wenigen Schultern tragen wollen und das läuft einfach nicht. Und als die Möglichkeit da war, haben wir sie verpasst und deswegen hat Bonn dann am Ende auch klar gewonnen.“
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Basketball
Bamberg Baskets gastieren in Bonn
Noch exakt zehn Spiele liegen in der Hauptrunde der easyCredit Basketball Bundesliga vor den Bamberg Baskets. Auf dem Weg zu ihrem Ziel, nämlich nach dem letzten Spieltag am 11. Mai auch in der Post-Season noch dabei zu sein, könnten die Bamberger an diesem Samstag in Bonn einen wichtigen Schritt machen.
Ein Auswärtssieg am 24. Spieltag würde die Mannschaft von Head Coach Anton Gavel mitten in den Kreis all jener Teams befördern, welche um die Plätze fünf bis zehn und damit die Qualifikation für die Playoffs beziehungsweise Play-Ins kämpfen.
Die Aufgabe hierfür hat es für die Bamberger aber in sich, denn am Samstag ab 18:30 Uhr muss man bei den Telekom Baskets Bonn ran. Die Rheinländer liegen mit derzeit neun Siegen direkt hinter den Bambergern (10 Siege) und könnten mit einem Erfolg natürlich selbst wieder in den Kampf um die Post-Season eingreifen. Während die Bonner allerdings nur eines ihrer letzten sieben BBL-Spiele gewinnen konnten, reisen Ronaldo Segu & Co. nach Heimsiegen zuletzt gegen Frankfurt und den FC Bayern München mit viel Selbstvertrauen nach Nordrhein-Westfalen.
„In Bonn erwartet uns ein unglaublich schwieriges Auswärtsspiel. Mit der Atmosphäre in der Halle ist es nie einfach dort zu spielen, gerade natürlich auch aufgrund der aktuellen Situation. Beide Mannschaften stehen unter Druck und müssen Siege einfahren“, so Anton Gavel, Head Coach der Bamberg Baskets, im Vorfeld. „Bonn ist eine Mannschaft, die unglaublich heiß laufen kann. Deshalb müssen wir mindestens die gleiche defensive Leistung aufs Parkett bringen, wie zuletzt gegen die Bayern, wenn wir in Bonn eine Siegeschance haben wollen. McGhee und Fleming, um hier nur zwei zu nennen, sind extrem gefährlich. Es wird wichtig sein, deren Läufe, die sie jederzeit starten können, zu unterbinden beziehungsweise sie so kurz wie nur möglich zu halten. Offensiv müssen wir den Ball einfach besser bewegen, so wie wir das nach dem Spiel gegen die Bayern bereits angesprochen haben.“
Mit Heimsiegen gegen den MBC und gegen ALBA BERLIN waren die Bonner in die Saison gestartet. Auch beim Aus im BBL-Pokal gegen die Bayern (85:91) präsentierte man sich stark. Mitte November erlitt man dann jedoch einen Knacks und war in den Spielen bei den Bayern (73:93) sowie gegen Ulm (75:95) ohne Chance. Das Team um Darius McGhee zeigte jedoch Charakter und gewann, natürlich auch dank der 10 erfolgreichen Dreier und insgesamt 44 Punkten des US-amerikanischen Point Guards, mit 96:91 in Oldenburg. Es folgte die Pleite in Bamberg, die die Rheinländer jedoch abermals mit einem 123:88-Auswärtssieg (diesmal stellte McGhee den Dreier-Rekord von Hurl Beechum mit 12 Treffern ein) in Chemnitz wettmachten. Das immerwährende Auf und Ab bei den Bonnern blieb jedoch auch weiterhin präsent und so folgte dem 94:74-Auswärtstriumph Anfang des Jahres in Braunschweig nur 14 Tage später der nächste Tiefpunkt mit der 70:77-Heimpleite gegen Aufsteiger Frankfurt. Die Verantwortlichen auf dem Bonner Hardtberg reagierten und beurlaubten Head Coach Roel Moors. Assistant Coach Marko Stankovic übernahm, doch mit einem Sieg aus den letzten fünf Spielen konnte man sich ergebnistechnisch nicht stabilisieren. Unter der Führung des 41-jährigen Serben gab es zwar einen 61:81-Niederlage in Ludwigsburg, bei den Spielen in Ulm (75:84) gegen Chemnitz (80:84) und zuletzt gegen Vechta (88:94) hatte man aber auch die Möglichkeit zu gewinnen, was in Rostock (83:72) auch gelang.
92:73-Erfolg im Hinspiel für die Bamberg Baskets
Nur 34 Punkte gestatteten die Bamberger in der zweiten Halbzeit den Bonnern im Hinspiel und legten damit in der Verteidigung den Grundstein zum 92:73-Erfolg im Hinspiel. Zu Beginn der Partie gaben die Bamberger ordentlich Gas und zogen mit 24:14 nach den ersten zehn Minuten davon. Bis auf 36:16 wuchs der Vorsprung im zweiten Abschnitt an, ehe die Bonner ihre Gefährlichkeit demonstrierten und bis zur Pause wieder auf 43:39 verkürzten.
Nach der Pause zogen die Bamberger dann aber in der Verteidigung wieder an und erhöhten die Intensität spürbar. Mit 27:14 gewann man das dritte Viertel, führte so nach 30 Minuten mit 70:53 und ließ ich im Schlussabschnitt den Sieg nicht noch einmal streitig machen.
Die besten Werfer der Bonner waren Till Pape mit 22 und Darius McGhee mit 17 Punkten. Topscorer im Team aus Freak City war Ibi Watson mit 22 Punkten.
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Basketball
Bamberg Baskets schubsen den FC Bayern von der Tabellenspitze
Es war ein echter Basketball-Krimi, der den 4.577 Zuschauern in der Nachholpartie des 17. Spieltages in der easyCredit BBL am Dienstagabend in der BROSE ARENA in Bamberg geboten wurde. Buchstäblich in letzter Sekunde siegten die Bamberg Baskets im Heimspiel gegen den FC Bayern München mit 69:68 (36:37) und erspielten sich damit ihren zehnten Saisonsieg.
Die Partie war über die gesamte Spielzeit von Spannung geprägt. Nachdem die Bayern das erste Viertel mit zwei Punkten für sich entscheiden konnten, gewann die Mannschaft von Anton Gavel die Abschnitte zwei, drei und vier jeweils mit einem Zähler. Während die Bayern je 13 Assists und Ballverluste hatten, standen bei den Bambergern am Ende 19 Korbvorlagen und nur neun Ballverluste auf dem Statistikzettel.
Matchwinner auf Seiten der Hausherren waren Ibi Watson mit 16 Punkten sowie Ronaldo Segu mit 9 Zählern, 5 Rebounds und 7 Assists. Bei den Münchnern überzeugten Niels Giffey mit 20 Zählern, Nick Weiler Babb mit 9 Punkten, 11 Rebounds und 6 Assists sowie Andreas Obst mit 17 Punkten.
Knappe Gästeführung zur Halbzeit
Bambergs Head Coach Anton Gavel begann mit der identischen Startformation wie zuletzt beim Heimsieg gegen Frankfurt und seine Starter legten gleich gut los gegen den amtierenden Meister. Nach erfolgreichen Dreiern von Noah Locke und Ronaldo Segu führten die Bamberger mit 6:0 (3.). Doch auch die Bayern trafen aus der Distanz und nach Treffern von Niels Giffey und Andreas Obst waren die Münchener nach knapp vier Minuten wieder dran (8:6). Das bereits zweite Foul von Ibi Watson (Bamberg bekam bereits im ersten Viertel insgesamt acht Fouls angekreidet) kurz vor dem zweiten Bayern-Dreier, schien die Bamberger etwas aus dem Konzept gebracht zu haben, denn knapp zwei Minuten vor dem Ende des ersten Viertels lagen die Münchner nach dem zweiten Dreier von Andreas Obst mit 10:14 vorne. Beim Stand von 13:15 ging man in die Viertelpause.
Die Gastgeber starteten gut ins zweite Viertel. Mit all seiner Geschwindigkeit zog Ronaldo Segu zum Korb und glich zunächst erneut aus, ehe Filip Stanić nach einem Steal an der Mittellinie selbst abschließen und sein Team mit 17:15 wieder in Führung werfen konnte. Es dauerte aber nur ganze 63 Sekunden, ehe der FC Bayern mit drei Dreiern (2x Weiler-Babb, 1x Onuralp Bitim) den Spielstand auf 19:24 wieder zu seinen Gunsten gedreht hatte. Die Bamberger hatten aber eine Antwort parat. Ein 8:0‑Lauf brachte die Hausherren Mitte des zweiten Abschnitts wieder voraus (27:24/16.). Die Wurfquoten beider Teams waren sicherlich ausbaufähig, aber auf beiden Seiten wurde um jeden Zentimeter auf dem Spielfeld gekämpft. Der Spielstand blieb weiter knapp, die Führung wechselte hin und her und zur Pause lagen die Roten hauchdünn in Führung (36:37). Bamberg hatte zu diesem Zeitpunkt gerade einmal zwei Freiwürfe zugesprochen bekommen, der FC Bayern neun.
„In der Offensive müssen wir einen besseren Job“
Zum Start in die zweite Hälfte legten die Münchner zunächst einmal vor und bauten ihren Vorsprung auf fünf Zähler aus (36:41/22.). Die Bamberger blieben dran, doch die Roten hatten in dieser Phase stets die Nase vorne. Nach dem Dreier von Ivan Kharchenkov stand es Mitte des dritten Viertels 41:47 für den FCBB. 2:05 Minuten vor Ende des Abschnitts traf Justus Hollatz per Dreier zum 48:53, ehe Kyle Lofton und Kevin Wohlrath per Dreier nach 30 Minuten wieder ausgleichen konnten (53:53).
Recht zäh, was die Offensive beider Mannschaften anbelangte, begann dann der Schlussabschnitt. Fast vier Minuten dauerte es bis zum ersten Treffer aus dem Feld. Ibi Watson war es, der per Distanzwurf auf 59:54 für die Baskets stellte. Die Bayern aber blieben dran, auch weil die Gastgeber in dieser Phase des Spiels ihre Möglichkeiten nicht nutzten, einen höheren Vorsprung herauszuarbeiten. Genau dies schien sich zu rächen, als Andreas Obst erneut von Downtown zum 61:62 traf – Auszeit Bamberg. Im nächsten Angriff holte Ronaldo Segu die Führung zurück und nach einer Shotclock-Violation der Bayern traf Filip Stanić unter dem Korb mit Foul von Nick Weiler-Babb zum 65:62. So hatten alle in der Halle gedacht, doch die Schiedsrichter sahen das Foul vor dem Wurf und Stanić machte nur einen Freiwurfpunkt zum 64:62 (37.). Ausgerechnet jetzt leisteten sich die Bamberger in den beiden nächsten Angriffen je einen Ballverlust (insgesamt hatte man im ganzen Spiel nur 9) was Elias Harris 94 Sekunden vor dem Ende zur erneuten Bayern-Führung nutzte (64:65). Ibi Watson antwortete hier (66:65) ebenso wie 47 Sekunden vor Schluss Andreas Obst auf der Gegenseite per Dreier zum 66:68. Doch auch Ibi Watson hatte noch einen Dreier auf Lager. 27 Sekunden vor dem Ende schlug sein Wurf zum 69:68 im Bayern-Korb ein – Auszeit Bayern. Die Gäste suchten den schnellen Abschluss, doch Obst traf nicht und auch Weiler-Babb scheiterte, nachdem er zuvor den Offensivrebound geholt hatte. Die Münchner bekamen jedoch noch eine weitere Möglichkeit, nachdem Segu der Ball ins Aus verloren hatte. Nach einer weiteren Auszeit sollte es erneut Weiler-Babb versuchen, doch auch diesmal traf er nicht. Den Rebound bei nur noch 0,4 Sekunden Restspielzeit hatte Ibi Watson und der Sieg war den Bambergern nicht mehr zu nehmen. „Glückwunsch an unsere Spieler zu diesem Sieg. Für uns war es am Anfang schwierig, als klar war, dass einige Spieler bei den Bayern nicht dabei sind und man dann plötzlich ein bisschen eine Chance gesehen hat und so dann auf einmal auch der Druck da war“, resümierte Anton Gavel, der Head Coach der Bamberg Baskets. „In der Defensive hatten wir heute Sequenzen, in denen wir sehr gut ausgesehen haben und den Bayern viel wegnehmen konnten. In der Offensive müssen wir aber einen besseren Job machen und den Ball besser bewegen. Wenn nur ein einzelner Spieler die Hände am Ball hat, sehen wir meist schlecht aus und bekommen auch keine guten Würfe. Im Großen und Ganzen sind wir aber froh über den Sieg, denn wie wir gesagt haben, nehmen wir jeden Sieg und jetzt heißt es volle Konzentration auf Bonn.“
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Basketball
Bamberg Baskets empfangen den FC Bayern München
Drei Tage nach dem Heimsieg gegen die Skyliners aus Frankfurt haben die Bamberg Baskets an diesem Dienstag gleich nochmals Heimrecht und treffen auf den FC Bayern München.
Auf eigenem Parkett soll heute Abend der zehnte Saisonsieg her, auch wenn der Gegner in dieser Nachholpartie des 17. Spieltages in der easyCredit Basketball Bundesliga kein geringerer als der FC Bayern München Basketball ist. Mit einer Bilanz von 15 Siegen und fünf Niederlagen führen die Münchner aktuell die Tabelle an und kommen mit einer Serie von zuletzt drei BBL-Siegen in Serie nach Freak City.
„Es erwartet uns das schwierigste Spiel der Saison. Wir spielen gegen den Tabellenführer. Deshalb jetzt aber zu sagen, dass es das einfachste Spiel wäre und man nichts zu verlieren hätte, wäre falsch“, so Head Coach Anton Gavel. „Die Bayern sind ein EuroLeague-Team, das aktuell auf dem fünften Platz der EuroLeague-Tabelle steht und auf jeder Position Qualität besitzt und zudem doppelt oder sogar dreifach besetzt ist. Schon allein aus diesem Grund ist es immer schwierig gegen Bayern zu spielen. Wir müssen jetzt aber Siege holen, auch wenn möglich gegen Teams, die an der Tabellenspitze stehen.“ Für Bamberg sei jedes Spiel unglaublich wichtig und da sei es egal, wer der Gegner ist. „Wir müssen unsere Leistung bringen und wissen natürlich, dass so eine Leistung wie gegen Frankfurt nicht ausreichen wird, um gegen die Bayern zu bestehen. In unserem Spiel ist aber noch Luft nach oben. Das wollen wir ausnutzen und für eine Überraschung sorgen.“
Nach dem FIBA Break in großer Spiellaune
Das Match in Bamberg ist das dritte innerhalb von sechs Tagen für die Bayern. Nach dem Heimsieg gegen Heidelberg (87:78) hatten die Münchner am vergangenen Donnerstag in der EuroLeague ein Ausrufezeichen vorangesetzt. Im Kampf um einen der ersten sechs Plätze und die damit verbundene direkte Qualifikation für die Playoffs in der Königsklasse besiegten die Bayern mit Roter Stern Belgrad einen der direkten Konkurrenten. Bei einer insgesamten Heimbilanz in der EuroLeague von 12 Siegen aus 14 Spielen war der Erfolg gegen die Serben weniger überraschend als vielmehr die Art und Weise des Sieges. Nach einem 3:14-Fehlstart spielten sich die Bayern in einen Rausch. Dank eines 25:0‑Runs lag man in der 23. Minute mit 64:37 in Führung und ließ den Gästen bis zum 100:82-Endstand keine Chance auf ein Comeback. Vor dem nächsten EuroLeague-Match am kommenden Freitag zuhause gegen Efes Istanbul steht für das Team von Head Coach Gordon Herbert nun am Dienstag noch der Zwischenstopp in Bamberg auf dem Programm.
Das erste Aufeinandertreffen im BMW Park fand erst Ende Januar statt. Mit 82:84 mussten sich die Bamberger dabei nur knapp geschlagen geben. Nach einer sehr starken ersten Halbzeit und einer 41:35-Pausenführung für die Mannschaft von Head Coach Anton Gavel, konnten die Münchner im dritten Viertel die Partie wieder ausgleichen.
Auch im Schlussabschnitt war das Spiel lange offen und alles war möglich. Kleinigkeiten gaben letztlich den Ausschlag für die Münchner, die vor allem in den letzten zehn Minuten stark von jenseits der 6,75-Meter-Linie unterwegs waren.
Carsen Edwards war mit 17 Punkten erfolgreichster Scorer der Bayern. Für die Bamberg Baskets trafen Noah Locke (19) sowie KeyShawn Feazell und Filip Stanić (je 15) am besten.
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Basketball
Bamberg Baskets schlagen Frankfurt Skyliners
Auch das dritte Aufeinandertreffen mit den Skyliners aus Frankfurt haben die Bamberg Baskets in dieser Saison gewonnen. Unter den Augen der nahezu kompletten Meistermannschaft von 2005 besiegten die Bamberger am Samstagabend die Hessen im Rahmen des Jubiläumsspiels anlässlich des 20-Jährigen der ersten Deutschen Meisterschaft mit 92:85 (42:48) und bleiben somit weiter dran an den Play-In Plätzen.
Im dritten Viertel konnten die Bamberg Baskets die Partie zu ihren Gunsten drehen. Vor 5.080 Zuschauern in der BROSE ARENA gewann man den dritten Abschnitt klar mit 26:11 und konnte sich hier den entscheidenden Vorsprung erarbeiten. Neben Topscorer Ronaldo Segu (22) überzeugten auf Bamberger Seite zudem Kyle Lofton (17) sowie Moritz Krimmer und Filip Stanić mit je 16 Punkten. Bester Punktesammler der Gäste aus Frankfurt war Malik Parsons mit 21 Zählern.
Neben Segu, Locke und Watson stellte Bambergs Head Coach Anton Gavel diesmal KeyShawn Feazell und Moritz Krimmer mit in die Startformation. Mit einem Dreier erzielte Letzterer dann auch die ersten Bamberger Zähler des Spiels. Bei den Hessen startete Lorenz Brenneke stark. Der 25-Jährige machte die ersten sechs Zähler der Skyliners und brachte sein Team so in Front (5:6/3.). In der Folgezeit wechselte die Führung mehrfach hin und her. Parsons und Theodore trafen für Frankfurt aus der Distanz. Ronaldo Segu konterte ebenfalls per Dreier zum 13:12 (6.), ehe die Gäste einen kleinen Run starteten und nach einem weiteren Dreier, diesmal von Marcus Domask, mit 13:20 (8.) führten. Die erste Bamberger Auszeit folgte und bis zum Ende des ersten Abschnitts spielte man sich wieder auf 20:22 heran.
Auch im zweiten Viertel blieb die Partie weiter eng. Bamberg ging durch Kyle Lofton zunächst wieder in Führung (24:22/12), doch Jacob Knauf per Dreier und Kamaka Hepa schlugen zum 29:33 (15.) zurück. Die nächste Bamberger Auszeit folgte, in der es sicherlich um das Abwehrverhalten gegangen sein durfte. Schon mehrfach zuvor hatte man allein aus der Körpersprache von Anton Gavel dessen Unzufriedenheit über die Defensivleistung seines Teams erkennen können. Wenig hilfreich war hier zudem auch das dritte Foul gegen Ronaldo Segu (35:38/18.), der auf der Bank Platz nehmen und von dort zusehen musste, wie die Gäste wieder etwas weiter davonzogen (35:42/19.). Die Bamberger aber blieben dran und verkürzten Sekunden vor der Halbzeitpause auf 42:46. Malik Parsons hatte aber noch einen im Köcher und mit einem Drive von Coast-to-coast erzielte er den 42:48-Pausenstand.
„Auf bestimmte Sachen wollen wir jetzt aufbauen.“
Mit Beginn der zweiten Halbzeit erhöhten die Bamberger nun spürbar die Intensität. Vor allem Ronaldo Segu und Moritz Krimmer strotzten vor Einsatzbereitschaft und zogen ihr Team mit. Die Gäste aus Frankfurt hatten zunächst aber dennoch weiter alles im Griff und 4:46 Minuten vor Ende des dritten Viertels auch weiterhin die Nase vorne (53:56/26.). Mit dem vielleicht schönsten Korb des Abends glich Ronaldo Segu die Partie dann jedoch wieder aus. Nach einem Pick & Roll mit Filip Stanić passte der Center den Ball nochmals heraus in die rechte Spielfeldecke. Kyle Lofton leitete die Kugel sofort weiter auf die Flügelposition zu Ibi Watson, der ebenso schnell zurück zu Ronaldo Segu in die Mitte passte, von wo der Point Guard abdrückte und traf. Nach einem Stopp in der Verteidigung war es dann Kyle Lofton, der an der Freiwurflinie die Führung wieder auf die Bamberger Seite holte (57:56/26.). Die Gäste zu diesem Zeitpunkt bereits über der Mannschaftsfoulgrenze und nach insgesamt neun Treffern der Bamberg Baskets von der Freiwurflinie auf einmal etwas deutlicher im Rückstand (66:59/29.). Kyle Lofton packte noch einen erfolgreichen Korbleger dazu und so führten die Bamberger nach 30 Minuten und einem 26:11 im dritten Viertel mit 68:59.
Nachdem Filip Stanić im ersten Bamberger Angriff des Schlussabschnitts die Führung erstmals in den zweistelligen Bereich bringen konnte, wurde es nochmals lauter in der BROSE ARENA. Das Team von Anton Gavel schien nun die Kontrolle über die Partie zu haben und erspielte sich beim 78:65 (33.) seine höchste Führung. 3:07 Minuten vor dem Ende lagen die Baskets nach dem Alley Oop von Filip Stanić nach wie vor klar mit 86:74 vorne, ehe die Hessen 21 Sekunden vor dem Ende nach dem Dreier von Kamaka Hepa nochmals auf 88:83 herankamen. Die Bamberger Freiwurfquote mit 27 Treffern aus 36 Versuchen und 75 Prozent an diesem Abend recht ordentlich, weshalb man sich den Sieg hier auch nicht mehr streitig machen ließ.
„Zunächst einmal möchte ich sagen, dass es schön war, die Meistermannschaft von 2005 nahezu in voller Kapelle hier zu sehen. Für Bamberg und die Fans war das ein sehr schönes Erlebnis, alle hier zu sehen und das 20-jährige Jubiläum zu feiern. Das ist wirklich etwas ganz Besonderes“, so Anton Gavel, der Head Coach der Bamberg Baskets. „Zum Spiel: Glückwunsch an unsere Spieler. In der zweiten Halbzeit haben wir den richtigen Dreh gefunden und sind vor allem im dritten Viertel viel an die Linie gekommen und haben nur 11 Punkte zugelassen. Hier haben wir das Spiel zu unseren Gunsten gedreht. Trotzdem müssen wir insgesamt den Ball besser bewegen und defensiv war das in der ersten Halbzeit keine gute Leistung. Dennoch aber sind wir froh, dass wir auch so ein Spiel gewonnen haben. Das muss auch sein und auf bestimmte Sachen wollen wir jetzt aufbauen.“
Schon am kommenden Dienstag geht es wieder weiter für die Bamberg Baskets. Erneut kann das Team um Kapitän Karsten Tadda in der heimischen BROSE ARENA antreten. Diesmal hat man dann den FC Bayern München Basketball zu Gast in Freak City.