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Universität

Ring­vor­le­sung

Wie bestim­men Geschlecht und Gen­der sozia­les Mit­ein­an­der, sprach­li­che Inter­ak­ti­on und Berufs- wie Privatleben?

Eine öffent­li­che Ring­vor­le­sung an der Uni­ver­si­tät Bam­berg, die ab 13. April star­tet, wid­met sich den Bezie­hun­gen von Spra­che, Macht und Geschlecht.

Wel­che Bedeu­tung hat die All­tags­ka­te­go­rie „Geschlecht“ für den sprach­li­chen Aus­tausch, die sozia­le Inter­ak­ti­on, für das beruf­li­che und pri­va­te Leben? Und was meint „Geschlecht“ über­haupt aus sprach- und kul­tur­wis­sen­schaft­li­cher, sozio­lo­gi­scher oder psy­cho­lo­gi­scher Sicht? Die­sen gesell­schafts­po­li­tisch breit dis­ku­tier­ten Fra­gen wid­met sich die öffent­li­che Ring­vor­le­sung „Sprache.Macht.Geschlecht.“ an der Uni­ver­si­tät Bam­berg ab Diens­tag, den 13. April 2021 in wöchent­lich statt­fin­den­den Online­vor­trä­gen. Die kos­ten­frei­en Vor­trä­ge begin­nen jeweils um 18.15 Uhr.

Prof. Dr. Rena­ta Szc­ze­pa­ni­ak, Uni­ver­si­täts­frau­en­be­auf­trag­te und Inha­be­rin des Lehr­stuhls für Deut­sche Sprach­wis­sen­schaft, hat meh­re­re Fach­kol­le­gin­nen und ‑kol­le­gen für die Ring­vor­le­sung ange­wor­ben und führt zum Auf­takt der Rei­he aus lin­gu­is­ti­scher Sicht in die Ring­vor­le­sung ein. Die Bezie­hung zwi­schen Spra­che, Den­ken und Wirk­lich­keit beschäf­ti­ge die Lin­gu­is­tik seit Lan­gem, erklärt sie. „Bezo­gen auf die All­tags­ka­te­go­rie ‚Geschlecht‘ geht es dabei zum Bei­spiel dar­um, was uns bei unse­rer Wahl der sprach­li­chen Aus­drü­cke beein­flusst, wie sich ste­reo­ty­pes Den­ken in der Spra­che nie­der­schlägt oder wel­che Rol­le die gewähl­te sprach­li­che Form für die Wahr­neh­mung der dar­ge­stell­ten Wirk­lich­keit spielt.“

Pro­jekt der Qua­li­täts­of­fen­si­ve Lehrerbildung 

Prof. Dr. Astrid Schütz, Uni­ver­si­täts­frau­en­be­auf­trag­te und Inha­be­rin des Lehr­stuhls für Per­sön­lich­keits­psy­cho­lo­gie und Psy­cho­lo­gi­sche Dia­gnos­tik, konn­te meh­re­re Refe­rie­ren­de aus Psy­cho­lo­gie und Sozio­lo­gie gewin­nen. Das The­ma der Ring­vor­le­sung liegt ihr auch in der For­schung am Her­zen, und sie betont: „Geschlech­ter­rol­len, die dar­an geknüpf­ten Erwar­tun­gen sowie ent­spre­chen­de Selbst­zu­schrei­bun­gen prä­gen in viel­fäl­ti­ger Wei­se Ver­hal­ten in pri­va­tem All­tag und Beruf.“

Eine drit­te Per­spek­ti­ve brin­gen das Pro­jekt der Qua­li­täts­of­fen­si­ve Leh­rer­bil­dung „WegE: Weg­wei­sen­de Leh­rer­bil­dung“ an der Uni­ver­si­tät Bam­berg und sein Teil­pro­jekt „Kul­tur­PLUS: Kul­tur­be­zo­ge­ne Bil­dung“ ein. Geschlech­ter­rol­len und ihre sprach­li­chen Aus­drucks­for­men sind ein grund­le­gen­der Bestand­teil aller zwi­schen­mensch­li­cher Begeg­nun­gen und gesell­schaft­li­cher Inter­ak­tio­nen, aus denen Kul­tur besteht und immer wie­der neu ent­steht. Daher sind sowohl eine his­to­ri­sche Per­spek­ti­ve auf die Kul­tur­ge­schich­te der Gen­der­fra­ge als auch der aktu­el­le Dis­kurs über ihre Neu-Aus­hand­lung Fra­ge­stel­lun­gen, denen Lehr­kräf­te jeder Schul- und Fach­aus­rich­tung über den Lehr­plan hin­aus Auf­merk­sam­keit für das Mit­ein­an­der im Klas­sen­zim­mer schen­ken sollten.

Alle Infor­ma­tio­nen, Abs­tracts der ein­zel­nen Vor­trä­ge und den Zugangs­link zu den Ver­an­stal­tun­gen gibt es unter: https://www.uni-bamberg.de/frauenbeauftragte/

Aus­zeich­nung

Uni­ver­si­tät Bam­berg erhält Qua­li­täts­sie­gel „Umweltbildung.Bayern“

Die Otto-Fried­rich-Uni­ver­si­tät Bam­berg darf nun das Qua­li­täts­sie­gel „Umweltbildung.Bayern“ tra­gen. Das Qua­li­täts­sie­gel wird seit 2006 an gemein­nüt­zi­ge Ein­rich­tun­gen, Selbst­stän­di­ge und Netz­wer­ke ver­lie­hen, die sich beson­ders in der Bil­dung für nach­hal­ti­ge Ent­wick­lung in Bay­ern ein­set­zen und eine Trans­for­ma­ti­on in der Gesell­schaft aktiv mitgestalten.

„Wir freu­en uns sehr, dass unse­re Anstren­gun­gen im Bereich der Nach­hal­tig­keit auf die­se Wei­se gewür­digt wer­den und wir nun das Qua­li­täts­sie­gel für unse­re Akti­vi­tä­ten in der Steue­rungs­grup­pe Nach­hal­tig­keit tra­gen dür­fen“, sagt Kanz­le­rin Dr. Dag­mar Steu­er-Flie­ser, die die Steue­rungs­grup­pe lei­tet. „Die Uni­ver­si­tät hat eine gesell­schaft­li­che Ver­ant­wor­tung, wenn es dar­um geht, Bil­dungs­pro­zes­se zu gestal­ten, die die Gesell­schaft und die Wirt­schaft hin zu einer Kul­tur der Nach­hal­tig­keit füh­ren.“ Mit Pro­jek­ten wie dem „Uni­Gar­de­ning“ oder „Uni­Bie­nen“ wirkt die Uni­ver­si­tät auch in die Gesell­schaft hin­ein. Über den Lehr­bie­nen­stand der Didak­tik der Natur­wis­sen­schaf­ten wer­den Stu­die­ren­de dabei fach­lich und didak­tisch zum Auf­bau und Füh­ren einer Schu­lim­ke­rei aus­ge­bil­det und dau­er­haft für die Imke­rei begeistert.


Der „UrbanGardening“-Demonstrationsgarten steht allen Inter­es­sier­ten offen

Die Steue­rungs­grup­pe Nach­hal­tig­keit an der Uni­ver­si­tät Bam­berg koor­di­niert seit 2016 ver­schie­de­ne Arbeits­grup­pen zu Nach­hal­tig­keits­in­itia­ti­ven. Momen­tan ver­tre­ten 16 Per­so­nen die Berei­che Stu­di­um, For­schung, Leh­re und Ver­wal­tung. Eine der Arbeits­grup­pen ist für das „Uni­Gar­de­ning“ ver­ant­wort­lich. Das Pro­jekt ermög­licht es allen Uni­ver­si­täts­an­ge­hö­ri­gen, Gemü­se und Kräu­ter auf dem Uni­ver­si­täts­ge­län­de zu pflan­zen, zu pfle­gen und zu ern­ten. Brach­lie­gen­de Flä­chen wer­den dabei nach nach­hal­ti­gen Gesichts­punk­ten begrünt.

Das Pro­jekt „Uni­Gar­de­ning“ bie­tet einen öko­lo­gi­schen Gestal­tungs­raum auf dem Uni­ver­si­täts­ge­län­de. Foto: René Paetow 

„Uni­Gar­de­ning bie­tet einen öko­lo­gi­schen Gestal­tungs­raum mit­ten auf dem Unige­län­de“, sagt Dr. Yel­va Lar­sen, Mit­ar­bei­te­rin an der Pro­fes­sur für Didak­tik der Natur­wis­sen­schaf­ten. Sie betreut das Pro­jekt gemein­sam mit Dr. Anna­ma­ria Pfef­fer, ehe­ma­li­ge Mit­ar­bei­te­rin an der Pro­fes­sur für Volks­wirt­schafts­leh­re, insb. Ange­wand­te Wirt­schafts­for­schung. Es ver­netzt die Uni­ver­si­tät mit Initia­ti­ven der Stadt, die Nach­hal­tig­keit als über­ge­ord­ne­tes Ziel ihrer Akti­vi­tä­ten betrach­ten. Dazu gehör­ten etwa die Ver­ei­ne Tran­si­ti­on Bam­berg und Bam­ber­ger Sorten­gar­ten – Grü­nes Erbe Bam­berg. „In Zusam­men­ar­beit mit dem Amt für Ernäh­rung, Land­wirt­schaft und Fors­ten Bam­berg und der Ess­ba­ren Stadt Bam­berg wird seit dem Früh­jahr 2020 am Schil­ler­platz 15 ein „Urban­Gar­de­ning“ Demons­tra­ti­ons­gar­ten für Ober­fran­ken ange­legt, der nicht nur den Uni­ver­si­täts­an­ge­hö­ri­gen, son­dern allen Inter­es­sier­ten offen­steht“, freut sich Yel­va Larsen.


Uni­ver­si­tät darf das Sie­gel bis Dezem­ber 2023 tragen

„Ins­ge­samt tut sich an der Uni­ver­si­tät sehr viel im Bereich Nach­hal­tig­keit“, betont Dag­mar Steu­er-Flie­ser. „Zum Bei­spiel nut­zen wir Strom aus rege­ne­ra­ti­ven Ener­gien, set­zen E‑Autos sowie Dienst­fahr­rä­der ein und haben seit eini­ger Zeit ein neu­es Müll­tren­nungs­sys­tem. Zahl­rei­che Lehr­ver­an­stal­tun­gen, For­schungs­pro­jek­te und stu­den­ti­sche Initia­ti­ven, die Nach­hal­tig­keit the­ma­ti­sie­ren, fin­den bereits statt.“ Die Uni­ver­si­tät darf das Qua­li­täts­sie­gel „Umweltbildung.Bayern“ nun für drei Jah­re tra­gen. Anschlie­ßend durch­läuft sie eine Rezer­ti­fi­zie­rung. Das Qua­li­täts­sie­gel wird vom soge­nann­ten Kern­team ver­lie­hen und wei­ter­ent­wi­ckelt. Im Kern­team sind der Lan­des­bund für Vogel­schutz, der Bund Natur­schutz in Bay­ern, die Arbeits­ge­mein­schaft Natur- und Umwelt­bil­dung Bay­ern, das Staats­mi­nis­te­ri­um für Ernäh­rung, Land­wirt­schaft und Fors­ten (StMELF) /​Baye­ri­sche Forst­ver­wal­tung und das Staats­mi­nis­te­ri­um für Umwelt und Ver­brau­cher­schutz ver­tre­ten. Das Qua­li­täts­sie­gel wird getra­gen vom Staats­mi­nis­te­ri­um für Umwelt und Verbraucherschutz.

Wei­te­re Infor­ma­tio­nen zur Steue­rungs­grup­pe Nach­hal­tig­keit sind zu fin­den unter

https://www.uni-bamberg.de/nachhaltigkeit/steuerungsgruppe/


Wei­te­re Infor­ma­tio­nen zu den Pro­jek­ten „Uni­Gar­de­ning“ und „Uni­Bie­nen“ sind zu fin­den unter

https://www.uni-bamberg.de/unigardening/

und

https://www.uni-bamberg.de/nawididaktik/unibiene/

Fit­ness in der Pandemie

Sport im Win­ter und Home Office

Aus­gangs­be­schrän­kun­gen und ver­mehr­tes Home­of­fice schrän­ken nicht nur den Bewe­gungs­ra­di­us, son­dern auch die Mög­lich­kei­ten der sport­li­chen Betä­ti­gung ein. Das kann nega­ti­ve Aus­wir­kun­gen auf Kör­per und Psy­che haben. Wie sich dem ent­ge­gen­wir­ken lässt, weiß Prof. Dr. Ste­fan Voll, der Lei­ter des Uni­ver­si­täts­sport­zen­trums und des Trans­fer­zen­trums für Ange­wand­te Sport­wis­sen­schaf­ten der Uni­ver­si­tät Bamberg.

Herr Pro­fes­sor Voll, vie­len Men­schen bleibt auf­grund von Aus­gangs­be­schrän­kun­gen und Schlie­ßun­gen der­zeit nichts ande­res übrig, als die meis­te Zeit zuhau­se zu ver­brin­gen und auf kör­per­li­che Betä­ti­gung mehr oder weni­ger zu ver­zich­ten. Wie kann sich die­ser Bewe­gungs­man­gel auf die Gesund­heit auswirken?

Ste­fan Voll: Nach wie vor gilt: Wer ras­tet, der ros­tet! Die durch die Pan­de­mie deut­lich gestie­ge­nen Sitz­zei­ten füh­ren zuneh­mend zu dege­ne­ra­ti­ven Ver­än­de­run­gen im Bewe­gungs­ap­pa­rat, für des­sen Funk­ti­on gilt: Use it or loo­se it! Also benut­ze ihn oder er ver­liert sei­ne Funk­tio­na­li­tät. Auch bele­gen zuneh­mend mehr Befun­de, dass feh­len­de Bewe­gung die phy­si­sche, psy­chi­sche und sozia­le Gesund­heit nega­tiv beein­flusst. Im umge­kehr­ten Fall trägt ange­mes­se­ne Bewe­gung, wie die Welt­ge­sund­heits­or­ga­ni­sa­ti­on WHO emp­fiehlt, drei­mal in der Woche min­des­tens 30 Minu­ten mode­ra­te kör­per­li­che Akti­vi­tät, ent­schei­dend zu einer gelin­gen­den Work-Life-Balan­ce bei. Auch begüns­ti­gen in den Arbeits­all­tag ein­ge­bau­te Ent­span­nungs­übun­gen die Ent­schleu­ni­gung, Selbst­wahr­neh­mung und Körperachtsamkeit.


Ist es jedoch rat­sam, bei Minus­tem­pe­ra­tu­ren im Frei­en Sport zu trei­ben oder gin­ge man damit ein Gesund­heits­ri­si­ko ein?

Ste­fan Voll: Bei Tem­pe­ra­tu­ren unter minus 10 Grad häu­fen sich deut­lich nega­ti­ve Fol­ge­er­schei­nun­gen wie Reiz­hus­ten. Bis zu die­sem Zeit­punkt kann der Kör­per rela­tiv pro­blem­los die ein­ge­at­me­te Luft vor­wär­men, bevor die­se die Lun­gen erreicht. Grund­sätz­lich ist es bes­ser, bei Minus­tem­pe­ra­tu­ren durch die Nase ein­zu­at­men, da auf die­sem Weg die Luft ange­feuch­tet und vor­ge­wärmt wird sowie Schmutz und Bak­te­ri­en her­aus­ge­fil­tert wer­den, was die Atem­we­ge und Schleim­häu­te schont. „Mund­at­mer“ kön­nen ihre Bron­chi­en aber auch durch ein Tuch oder einen leich­ten Schal schützen. 


Falls der­ar­ti­ger Sport rat­sam ist, wel­che sport­li­che Tätig­keit, auch unab­hän­gig von Pan­de­mie­be­schrän­kun­gen, wür­den Sie empfehlen?

Ste­fan Voll: Vor allem Out­door­sport­ar­ten mit mode­ra­ter Inten­si­tät und, bei guter Aus­rüs­tung, mit durch­aus aus­ge­dehn­ter Dau­er. Zügi­ges Wan­dern oder Schnee­wan­dern, gemä­ßig­tes Jog­gen, Ski­lang­lauf, aber auch Schlit­ten­fah­ren wären ziel­füh­rend – und mit einer klei­nen Schnee­ball­schlacht macht man auch nichts falsch, da auch eine emo­tio­na­le Kom­po­nen­te eine nicht zu unter­schät­zen­de Rol­le spielt. Das sind alles Mög­lich­kei­ten, das Immun­sys­tem zu stär­ken. Zudem hilft Tages­licht gegen Stim­mungs­tief gera­de in der dunk­len Jah­res­zeit und för­dert die Vitamin-D-Produktion.


Wel­che Mög­lich­kei­ten gibt es, zuhau­se sport­lich aktiv zu sein?

Ste­fan Voll: Wer nicht selbst in der Lage ist, zuhau­se sein eige­nes indi­vi­du­el­les Sport­sze­na­rio zu gestal­ten, kann an Online­kur­sen, die es in statt­li­cher Zahl im Inter­net gibt, teil­neh­men. Aber auch im Bereich der All­tags­mo­to­rik kann man bewusst zule­gen. Heu­te schon hun­dert Trep­pen­stu­fen schnell gegan­gen? Das wäre eine Bewe­gungs­auf­ga­be, die pro­blem­los in den All­tag inte­grier­bar ist. Aber auch klei­ne­re Fit­ness­übun­gen wie zum Bespiel inner­halb der Fami­lie oder mit Part­ner tra­gen auch zur sozia­len Gesund­heit bei.

Vie­le Men­schen befin­den sich zusätz­lich im Home­of­fice, kom­men so auf noch weni­ger Bewe­gung, haben aber die Mög­lich­keit, kur­ze Pau­sen ein­zu­le­gen, die sich mit sport­li­cher Akti­vi­tät fül­len lie­ßen. Wel­che Emp­feh­lun­gen haben Sie für ein sol­ches Kurz-Programm?

Ste­fan Voll: Hier gibt es trag­fä­hi­ge Bewe­gungs­pro­gram­me, die im Netz unter den Stich­wor­ten Büro- oder Sitz­gym­nas­tik zu fin­den sind. An der For­schungs­stel­le für ange­wand­te Sport­wis­sen­schaf­ten der Uni Bam­berg haben wir das Schul­kon­zept „Voll in Form II“ mit zehn­mi­nü­ti­gen Bewe­gungs­ein­hei­ten ent­wi­ckelt, wel­ches bereits an den meis­ten baye­ri­schen Mit­tel­schu­len ein­ge­setzt wird. Hier kom­men im Klas­sen­zim­mer Bewe­gungs­for­men mit All­tagma­te­ria­li­en zum Ein­satz, die der exis­ten­ten Sitz­welt ent­ge­gen­steu­ern, der Leis­tungs­fä­hig­keit des Arbeits­ge­dächt­nis­ses zuträg­lich sind und den Tages­ab­lauf rhyth­mi­sie­ren. Für die Mit­ar­bei­ter und Leh­ren­den der Uni­ver­si­tät rea­li­sie­ren wir seit meh­re­ren Jah­ren das Bewe­gungs­pro­gramm „Akti­ve Pause“. 

Prof. Dr. Ste­fan Voll, der Lei­ter des Bam­ber­ger Uni­ver­si­täts­sport­zen­trums. Foto: privat
Hier gibt es ein­mal pro Woche eine zehn­mi­nü­ti­ge Bewe­gungs­ein­heit in Klein­grup­pen wäh­rend der Arbeits­zeit direkt in Arbeits­platz­nä­he ange­lei­tet durch einen Mit­ar­bei­ter des Sport­zen­trums. Zusätz­lich bekom­men die Teil­neh­mer ein­mal pro Woche eine Ver­bal­bot­schaft, zum Bei­spiel: ´Heu­te schon 20 Knie­beu­gen am offe­nen Fens­ter gemacht?‘ sowie ein kur­zes Video mit Übun­gen aus der Büro­gym­nas­tik, das sie indi­vi­du­ell durch­füh­ren können.


Wie kann sich ein Ver­zich­ten-Müs­sen auf Sport auf die Psy­che auswirken?

Ste­fan Voll: Man weiß ja mitt­ler­wei­le, dass regel­mä­ßi­ge Bewe­gung die psy­chi­sche Sta­bi­li­tät posi­tiv beein­flusst. Zudem hat sport­li­che Akti­vi­tät kom­pen­sa­to­ri­sche, aber auch kathar­ti­sche, also rei­ni­gen­de Wir­kung. Der Ruck­sack mit per­sön­li­chen Sor­gen und Nöten ist nach einem Lauf in der frei­en Natur nur noch halb so schwer. Zudem berich­tet bereits der alt­rö­mi­sche Dich­ter Juve­nal mit sei­nem „mens sana in cor­po­re sano“, ein gesun­der Geist in einem gesun­den Kör­per, vom Dua­lis­mus und der Wech­sel­wir­kung von Kör­per und Geist. Sind adäqua­te moto­ri­sche Akti­vi­tä­ten nicht mög­lich, hat dies fast zwangs­läu­fig nega­ti­ve Aus­wir­kun­gen auf die men­ta­le Ver­fasst­heit. In vie­len psy­cho­so­ma­ti­schen The­ra­pien hat des­halb auch kör­per­li­che Akti­vi­tät ihren fes­ten Platz, denn Bewe­gung ist die bes­se­re Pille!


Wie sieht das der­zei­ti­ge sport­li­che Ange­bot des Bam­ber­ger Uni­ver­si­täts­sport­zen­trums aus?

Ste­fan Voll: Frei­lich sind auch wir von den Coro­na-Ein­schrän­kun­gen betrof­fen. Die Sport­stu­den­ten sind nur sehr spo­ra­disch mit Abstand und Mas­ke und mit Beach­tung der vor­ge­ge­be­nen Hygie­ne- und Sicher­heits­be­stim­mun­gen in den prak­tisch-didak­ti­schen Lehr­ver­an­stal­tun­gen zu Gan­ge. Im all­ge­mei­nen Hoch­schul­sport sind der­zeit von den übli­cher­wei­se über 160 Kur­sen nur weni­ge Online­pro­gram­me mög­lich. Aus stu­den­ti­scher Sicht über­aus bedau­er­lich, weil auch sie spü­ren: Sport tut den Men­schen gut! Und: Sich regen bringt Segen!

Stu­die der Uni­ver­si­tät Bamberg

Ost­baye­ri­sche Unter­neh­men: mehr Home­of­fice, weni­ger tsche­chi­sche Arbeitskräfte?

Bereits zum zwei­ten Mal inner­halb von zwölf Mona­ten sind die Gren­zen zu Tsche­chi­en geschlos­sen wor­den, um die Coro­na-Pan­de­mie bes­ser kon­trol­lie­ren zu kön­nen. Ein For­schungs­pro­jekt der Uni­ver­si­tät Bam­berg beschäf­tigt sich mit den Grenz­schlie­ßun­gen zum Nach­bar­land Tschechien.

„Es zeich­net sich eine Trans­for­ma­ti­on der Wirt­schaft in der Grenz­re­gi­on ab, und zen­tra­le Errun­gen­schaf­ten der ver­gan­ge­nen 30 Jah­re sind durch die Grenz­schlie­ßun­gen in Gefahr“, meint Patrick Reit­in­ger, wis­sen­schaft­li­cher Mit­ar­bei­ter an der Pro­fes­sur für His­to­ri­sche Geo­gra­phie der Uni­ver­si­tät Bam­berg. Er lei­tet ein For­schungs­pro­jekt, das seit Juli 2020 die Aus­wir­kun­gen der ers­ten Grenz­schlie­ßung auf die Wirt­schaft in der baye­risch-tsche­chi­schen Grenz­re­gi­on am Bei­spiel des Land­krei­ses Wun­sie­del unter­sucht. Nun soll auch die zwei­te Grenz­schlie­ßung Teil der For­schung wer­den. Bei der Unter­su­chung neh­men Reit­in­ger und sein Pro­jekt­part­ner Dr. Lukáš Novot­ný, Poli­tik­wis­sen­schaft­ler an der Uni­ver­si­tät in Aus­sig in Nord­böh­men, vor allem zwei Ziel­grup­pen in den Blick: Unter­neh­men und die Akteu­rin­nen und Akteu­re der Wirtschaftsförderung.

Die Grenz­schlie­ßun­gen haben Aus­wir­kun­gen auf zukünf­ti­ge Unternehmensstrategien

Die Unter­neh­men auf deut­scher Sei­te, die vie­le Pend­le­rin­nen und Pend­ler aus Tsche­chi­en beschäf­ti­gen, sind beson­ders von den Grenz­schlie­ßun­gen betrof­fen. „Es zeich­nen sich zwei Rich­tun­gen ab, in die sich die Unter­neh­men nun ent­wi­ckeln, um mit aktu­el­len und mög­li­cher­wei­se zukünf­ti­gen Grenz­schlie­ßun­gen umzu­ge­hen“, meint Patrick Reit­in­ger. Eini­ge Unter­neh­men sei­en dazu in der Lage, sich die Digi­ta­li­sie­rung zunut­ze zu machen und alter­na­ti­ve For­men des Arbei­tens, wie etwa Home­of­fice, einzusetzen.

Patrick Reit­in­ger lei­tet das For­schungs­pro­jekt, das die Aus­wir­kun­gen der Grenz­schlie­ßung auf die Wirt­schaft in der baye­risch-tsche­chi­schen Grenz­re­gi­on unter­sucht. Foto: Patrick Reitinger 

„Ande­re Unter­neh­men, die auf die Anwe­sen­heit ihrer Mit­ar­bei­ten­den ange­wie­sen sind, über­le­gen den Anteil tsche­chi­scher Arbeit­neh­me­rin­nen und Arbeit­neh­mer auf lan­ge Sicht zu redu­zie­ren und sich somit von Pend­le­rin­nen und Pend­lern aus Tsche­chi­en unab­hän­gi­ger zu machen“, so Reit­in­ger. Oft­mals sei es aber nicht mög­lich, die Arbeits­plät­ze mit Per­so­nal aus der Regi­on zu besetzen.


Wirt­schafts­för­de­rung als Kom­mu­ni­ka­to­rin in der Pandemie

Die Akteu­rin­nen und Akteu­re der Wirt­schafts­för­de­rung im Land­kreis Wun­sie­del sehen sich mit einem ande­ren Pro­blem kon­fron­tiert. „Gera­de wäh­rend der ers­ten Grenz­schlie­ßung im März und April 2020, die von tsche­chi­scher Sei­te aus ver­an­lasst wur­de, lief die Kom­mu­ni­ka­ti­on auf Regie­rungs­ebe­ne zwi­schen Prag und Mün­chen nicht opti­mal und die betrof­fe­nen Unter­neh­men wur­den unzu­rei­chend infor­miert“, erklärt Reit­in­ger. Und das, obwohl sich gera­de in den ver­gan­ge­nen zehn Jah­ren ein guter Draht zwi­schen den bei­den Regie­run­gen ent­wi­ckelt habe. „Der Wirt­schafts­för­de­rung im Land­kreis Wun­sie­del kommt jetzt eine Kom­mu­ni­ka­ti­ons­funk­ti­on zu“, meint Reit­in­ger. „Seit der Pan­de­mie über­nimmt sie eine Art Covid-19-Bera­tung, bei der sie Infor­ma­tio­nen für die Unter­neh­men bün­delt und ver­sucht, Pro­zes­se zu organisieren.”


Offe­ne Gren­zen sind für Bay­ern und Tsche­chi­en eigent­lich selbstverständlich

Seit dem Ende des Kal­ten Krie­ges und ver­stärkt noch seit dem Bei­tritt Tsche­chi­ens zur Euro­päi­schen Uni­on im Jahr 2004 ist die baye­risch-tsche­chi­sche Grenz­re­gi­on offe­ne Gren­zen gewohnt und hat sich die­sen Umstand in den ver­gan­ge­nen 30 Jah­ren immer stär­ker zunut­ze gemacht. „Bei­de Grenz­re­gio­nen wer­den als wirt­schaft­li­che Peri­phe­rie wahr­ge­nom­men. Durch Koope­ra­tio­nen über die Gren­ze hin­weg, konn­ten sowohl West­böh­men als auch Ost­bay­ern wirt­schaft­lich enorm auf­ho­len“, sagt Patrick Reit­in­ger. „Die Coro­na-Pan­de­mie ist mit den Grenz­schlie­ßun­gen ein har­ter Schlag für die Unter­neh­men, die auf offe­ne Gren­zen, wie sie in den ver­gan­ge­nen ein­ein­halb Jahr­zehn­ten selbst­ver­ständ­lich waren, ange­wie­sen sind.“


Befra­gung von rund 2.000 Unter­neh­men ist der nächs­te Schritt des Projekts

Das Pro­jekt „Trans­na­tio­na­le Resi­li­enz­stra­te­gien – Tsche­chi­sche Arbeits­mi­gra­ti­on und regio­na­le Wirt­schafts­för­de­rung in Ost­bay­ern nach Covid 19“ wur­de ursprüng­lich mit 9.000 Euro von der Baye­risch-Tsche­chi­schen Hoch­schul­agen­tur aus Mit­teln des Baye­ri­schen Staats­mi­nis­te­ri­ums der Finan­zen und für Hei­mat geför­dert und ord­net die pan­de­mie­be­ding­ten Ent­wick­lun­gen in der Grenz­re­gi­on in einen grö­ße­ren his­to­risch-geo­gra­phi­schen Zusam­men­hang ein. Im Rah­men der Son­der­aus­schrei­bung des Pro­gramms „Baye­risch-tsche­chi­sche aka­de­mi­sche Pro­jek­te 2020 zur Covid-19-Pan­de­mie und deren Fol­gen“ war der Abschluss des For­schungs­pro­jek­tes eigent­lich für Okto­ber 2020 vor­ge­se­hen. Weil die Pan­de­mie jedoch noch immer aktu­ell ist, wird das Pro­jekt fort­ge­setzt und auch die zwei­te Grenz­schlie­ßung unter­sucht. Die Fort­set­zung der Stu­die ist durch die Ein­bet­tung in das grö­ße­re Pro­jekt „Manage­ment of Cross­bor­der Rura­li­ty | Bava­ria Bohe­mia 1990 2020“, in dem unter­sucht wird, wie die Regi­on in den letz­ten 30 Jah­ren grenz­über­schrei­tend mit den Chan­cen und Her­aus­for­de­run­gen länd­li­cher Ent­wick­lungs­pro­zes­se umge­gan­gen ist, finan­zi­ell gewähr­leis­tet. Der nächs­te Schritt ist jetzt die quan­ti­ta­ti­ve Befra­gung von rund 2.000 Unter­neh­men aus dem Land­kreis Wun­sie­del. „Die Publi­ka­ti­on ers­ter Ergeb­nis­se ist für den Früh­som­mer 2021 geplant“, sagt Reitinger.

Haus­halts­aus­schuss des Baye­ri­schen Land­tags stimmt zu

Umbau des alten Hal­len­bads zum Uni­ver­si­täts­sport­zen­trum kann starten

Die Uni­ver­si­tät Bam­berg bekommt ein neu­es Sport­zen­trum. Der Umbau des alten Hal­len­bads am Mar­ga­re­ten­damm zum Uni­ver­si­täts­sport­zen­trum kann gemäß Pla­nung und Aus­schrei­bung im Früh­jahr 2022 begin­nen. Das hat der Haus­halts­aus­schuss des Baye­ri­schen Land­tags am heu­ti­gen Don­ners­tag entschieden.

Die bezugs­fer­ti­ge Über­ga­be des Gebäu­des an die Uni­ver­si­tät ist für Ende 2024 geplant. „Wir freu­en uns sehr, dass der Haus­halts­aus­schuss die Sum­me geneh­migt hat und schon bald der ers­te Spa­ten­stich den Beginn der lan­ge ersehn­ten Sanie­rung ein­läu­ten kann“, sagt Dr. Dag­mar Steu­er-Flie­ser, Kanz­le­rin der Uni­ver­si­tät Bam­berg, die das Bau­vor­ha­ben seit Jah­ren inten­siv vorantreibt.

„Wir kön­nen so allen Uni­ver­si­täts­an­ge­hö­ri­gen ein attrak­ti­ves, moder­nes Sport­zen­trum zur Ver­fü­gung stel­len und damit auch die qua­li­ta­tiv hoch­wer­ti­ge Lehr­amts­aus­bil­dung im Fach Sport sichern sowie die Gesund­heit unse­rer Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­ter und unse­rer Stu­die­ren­den unter­stüt­zen“, sagt Prof. Dr. Kai Fisch­bach, Prä­si­dent der Uni­ver­si­tät Bam­berg. „Die Zusa­ge des Haus­halts­aus­schus­ses ist ein kla­res Bekennt­nis des Frei­staats Bay­ern zum Wis­sen­schafts­stand­ort Bam­berg“, meint Staats­mi­nis­te­rin Mela­nie Huml.

Die Innen­an­sicht des alten Hal­len­ba­des wird sich in den kom­men­den Jah­ren wan­deln. Foto: Tim Kipphan/​Universität Bamberg 

Auch ener­ge­tisch wird das Gebäu­de aufgerüstet

Das Gebäu­de umfasst etwa 3000 Qua­drat­me­ter Haupt­nutz­flä­che. Hier sol­len unter ande­rem eine Zwei­fach­sport­hal­le, ein Gym­nas­tik­raum und Räu­me für Büros und Lehr­ver­an­stal­tun­gen ent­ste­hen. Außer­dem sind auf den Außen­flä­chen eine 100-Meter-Lauf­bahn, eine Fin­nen­bahn, ein Hart­platz, ein Beach­vol­ley­ball­feld sowie Kugel­stoß- und Weit­sprung­an­la­gen geplant. Auch ener­ge­tisch wird das Gebäu­de auf­ge­rüs­tet: Die vor­ge­se­he­ne Pho­to­vol­ta­ik­an­la­ge und die Lüf­tungs­an­la­ge kön­nen pro Jahr rund 315 Ton­nen CO2 ein­spa­ren. Die bis­her genutz­ten Sport­stät­ten am Volks­park könn­ten nach Fer­tig­stel­lung auf­ge­ge­ben wer­den, da sie zum einen stark sanie­rungs­be­dürf­tig sind und zum ande­ren ihre Lage am Stadt­rand nicht ide­al ist. Ins­be­son­de­re die Lehr­amts­aus­bil­dung, aber auch ein Groß­teil des Uni­ver­si­täts­be­triebs fin­det im inner­städ­ti­schen Bereich statt. Die Zeit zwi­schen zwei auf­ein­an­der­fol­gen­den Lehr­ver­an­stal­tun­gen ist teil­wei­se knapp für einen Ortswechsel.

„Es han­delt sich beim alten Hal­len­bad um ein denk­mal­ge­schütz­tes Gebäu­de, das zum Stadt­bild Bam­bergs gehört“, sagt Dag­mar Steu­er-Flie­ser. „Der Erhalt und der Schutz sind trotz der Umnut­zung wich­tig, um das kul­tu­rel­le Erbe zu sichern und zu för­dern.“ Und Staats­mi­nis­te­rin Mela­nie Huml bekräf­tigt: „Der neue Stand­ort am Mar­ga­re­ten­damm ist nicht nur für die Uni­ver­si­tät von Vor­teil, son­dern eben­so für die Stadt. Das Hal­len­bad­ge­bäu­de steht seit 2006 unter Denk­mal­schutz und mit dem Nut­zungs­kon­zept der Uni­ver­si­tät kön­nen wir den Erhalt des Gebäu­des sicher­stel­len.“
Dem Pla­nungs- und Geneh­mi­gungs­ver­fah­ren vor­aus ging die Unter­zeich­nung des Kauf­ver­trags am 19. Dezem­ber 2016. Die Stadt­wer­ke Bam­berg und die Immo­bi­li­en Frei­staat Bay­ern hat­ten damit die Zukunft des alten Hal­len­bads als künf­ti­ges Uni­ver­si­täts­sport­zen­trum gesi­chert und den Grund­stein für eine dau­er­haf­te Kon­zen­tra­ti­on aller uni­ver­si­tä­ren sport­li­chen Akti­vi­tä­ten an einem Ort gelegt.

Zum alten Hallenbad

Das ehe­ma­li­ge Hal­len­bad in Bam­berg ist ein soge­nann­ter Rothen­bur­ger-Bau. Hans Rothen­bur­ger war in den 1950-er und 1960-er Jah­ren Stadt­bau­meis­ter der Stadt Bam­berg. Wäh­rend sei­ner Amts­zeit ent­stand eine Rei­he von zeit­prä­gen­den städ­ti­schen Gebäu­den. Das ehe­ma­li­ge Hal­len­bad, das zwi­schen 1964 und 1967 gebaut wur­de, ist als Sport­stät­ten­bau aus die­ser Epo­che ein­zig­ar­tig, wes­halb es wegen der prä­gnan­ten Glas­fas­sa­de als Ein­zel­denk­mal 2006 in die baye­ri­sche Denk­mal­lis­te auf­ge­nom­men wur­de. Am 29. Juli 2011 hat es sei­nen Bade­be­trieb ein­ge­stellt. 2016 erwarb der Frei­staat Bay­ern die Immo­bi­lie und stell­te sie der Uni­ver­si­tät Bam­berg zur Nut­zung zu Verfügung.