Veranstaltungsreihe hat viele Menschen in den Stadtteilen erreicht
Smart im Quartier: Wie Digitalisierung jenseits des Stadtzentrums ankommt
Im Sommer 2024 entstand eine Idee: Smart City Bamberg sollte nicht nur im Stadtzentrum, sondern auch in den verschiedenen Stadtteilen erlebbar werden – die Smarte Woche war geboren! Den Auftakt machte Bamberg-Südwest im März 2025, im Juni folgte dann Bamberg-Ost. Mit der dritten Smarten Woche vom 20. bis 24. Oktober in der Gereuth und Wunderburg hat diese Veranstaltungsreihe nun ein Ende gefunden. Die Stadt Bamberg blickt zurück und fragt, was bleibt.
Ziel der Smarten Wochen war nicht nur, die Projekte von Smart City Bamberg zu den Menschen zu bringen. Es galt vielmehr, Angebote zu schaffen, sich mit Digitalisierung an sich auseinanderzusetzen. So sollten eventuelle Hemmungen und Vorbehalte abgebaut und gezeigt werden, dass Digitalisierung, wenn sie klug eingesetzt wird, viele Vorteile mit sich bringt. Dass sie uns im Alltag schon jetzt an vielen Stellen, auch unbewusst, umgibt. Und dass sie den Allermeisten nützen kann, direkt und indirekt.
Ein buntes Programm für verschiedene Zielgruppen
Zusammen mit Partnereinrichtungen vor Ort, allen voran den Stadtteilbüros und Jugendzentren, wurde für jede Smarte Woche ein eigenes Programm entwickelt. Dieses bezog zum einen bestehende Formate vor Ort ein, welche Smart City Bamberg mit digitalen Inhalten bespielte. Zum anderen gab es Programmpunkte, die eigens für die Smarten Wochen angeboten wurden. Es entstand ein Programm, das verschiedene Zielgruppen adressierte, für Jung und Alt und alles dazwischen!
So gab es bei allen Smarten Wochen beispielsweise Gedächtnistrainings für die ältere Generation, spannende Technik-Workshops bei den Kinder- und Jugendtreffs sowie informative Projektvorstellungen und jeweils einen Smart Talk, die bewährte Podiumsdiskussion zu digitalen Fragestellungen.
Über 500 Teilnehmende bei den Smarten Wochen
Für das Programm Smart City Bamberg waren die Smarten Wochen ein großer Erfolg! Insgesamt kamen 501 Teilnehmende zu den Smarten Wochen: 153 nach Südwest, 209 nach Ost und 139 in die Gereuth-Wunderburg. Im direkten Gespräch mit den Besucherinnen und Besuchern konnten viele Fragen geklärt, aber auch Bedenken geteilt und mitunter abgebaut werden. Es wurde über die Bedürfnisse nach Datenschutz, einen gesunden Umgang mit digitalen und sozialen Medien oder auch die Bedeutung von Digitalisierung im Gesundheitswesen diskutiert. Gleichzeitig wurde der Nutzen eines Digitalen Zwillings für den Erhalt Bambergs oder einer Künstlichen Intelligenz für die Pflege der Bamberger Baumbestände für viele verständlicher. Die Bamberg-App und die Engagement-Plattform „Bamberg-Miteinander“ bekamen besondere Aufmerksamkeit, sind sie doch die Projekte, die im Frühjahr 2026 für die Menschen in Bamberg bereitgestellt werden.
Smarte Wochen 2025 – was bleibt?
Die Smarten Wochen 2025 haben gezeigt, dass die Informationen und der Austausch zu Digitalisierung flächendeckend stattfinden müssen. Es gilt, Menschen in ganz Bamberg dazu abzuholen, und das nicht (nur) im Stadtzentrum, sondern dort, wo sie leben. Auch wenn zunächst keine weiteren Smarten Wochen mehr geplant sind, sollen auch in Zukunft Informations- und Beteiligungsveranstaltungen zu Smart City Bamberg in den verschiedenen Stadtteilen stattfinden. Informationen dazu sind hier zu finden.
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Aktionen und Veranstaltungen können eingereicht werden
Beteiligungsaufruf: Internationale Wochen gegen Rassismus 2026
Unter dem Motto „100% Menschenwürde. Zusammen gegen Rassismus und Rechtsextremismus“ finden auch im Jahr 2026 die Internationalen Wochen gegen Rassismus in der Stadt und im Landkreis Bamberg statt. Ab sofort können Veranstaltungen rund um das Thema Rassismus online eingetragen werden, wie Stadt und Landkreis mitteilen.
Gemäß dem bundesweiten Motto setzen sich Stadt und Landkreis Bamberg im Zeitraum vom 16. bis 29. März 2026 bereits zum 14. Mal aktiv für die Anerkennung gleicher Rechte und die Würde aller Menschen ein und stehen gemeinsam gegen Rassismus und Rechtsextremismus. Der Migrantinnen- und Migrantenbeirat der Stadt Bamberg und seine Kooperationspartnerinnen und ‑partner möchten herzlich dazu einladen, durch Aktionen und Veranstaltungen wie Filmvorführungen, Theateraufführungen, mehrsprachige Lesungen, Konzerte, Führungen, Vorträge, Workshops, Podiumsdiskussionen, Erzählcafés, Ausstellungen, Begegnungen, Gesprächsrunden und vieles mehr ein Zeichen zu setzen.
Der Migrantinnen- und Migrantenbeirat erstellt ein Gesamtprogramm rund um das Thema Rassismus, in dem die Beiträge aufgenommen werden. Zur Ankündigung ihrer Veranstaltung können Interessierte bis Freitag, 6. Februar 2026 das Online-Formular ausfüllen. Dieses sowie alle weiteren Informationen zur Ausschreibung sind auf der Website des Migrantinnen- und Migrantenbeirats unter „Veranstaltungen“ zu finden
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Pestel-Institut legt Wohnungsmarkt-Untersuchung für Region Bamberg vor
In der Region Bamberg fehlen 6.800 Wohnungen
Mangelware Wohnung: Die Region Bamberg hat ein Wohnungsdefizit. Aktuell fehlen rund 3.800 Wohnungen in der Stadt und 3.000 Wohnungen im Landkreis Bamberg, wie aus der aktuellen regionalen Wohnungsmarkt-Untersuchung hervorgeht, die das Pestel-Institut gemacht hat.
Gleichzeitig stehen in Bamberg 880 und im Landkreis 2.590 Wohnungen bereits seit einem Jahr oder länger leer. Wer eine Wohnung sucht, sollte sich darauf aber keine Hoffnungen machen: Wohnungen, die lange Zeit leer stehen, gehen kaum wieder in die Vermietung. Die Wissenschaftler des Pestel-Instituts haben bei ihrer Untersuchung den Wohnungsbestand, die Bevölkerungsentwicklung sowie Prognosen für den Arbeitsmarkt und die Beschäftigung in der Region Bamberg analysiert.
„Vom Arbeitskräftebedarf über die Geburten bis zu den Sterbefällen: Es wird sich in Bamberg eine Menge tun – und auf dem Wohnungsmarkt tun müssen“, sagt Matthias Günther. Das bedeute konkret, dass in den nächsten fünf Jahren rund 970 neue Wohnungen in Bamberg und auch 970 Wohnungen im Landkreis gebaut werden müssten – und zwar pro Jahr. Der Chef-Ökonom des Pestel-Instituts hält dieses Wohnungsbaupensum für Bamberg allerdings für „nicht machbar“. So habe es im ersten Halbjahr dieses Jahres nach Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) lediglich 186 Baugenehmigungen für neue Wohnungen in Bamberg und 187 für den Kreis gegeben. „Das reicht natürlich nicht.“ Der Neubau von Wohnungen in der Region Bamberg laufe mit angezogener Handbremse. „Da muss vor allem bundespolitisch mehr passieren, um den Neubau von Wohnungen wieder anzukurbeln. Und das möglichst schnell“, so Matthias Günther.
Dabei gibt es für den Leiter des Pestel-Instituts vor allem ein effektives Instrument, das den Wohnungsbau auch in der Region Bamberg flott in Fahrt bringen würde: „Dringend notwendig ist günstiges Baugeld. Der Bund muss ein Zins-Programm auflegen: Maximal 2 Prozent Zinsen – teurer darf die Finanzierung beim Wohnungsbau nicht sein.“ Dann seien deutlich mehr private Bauherren, aber auch Investoren endlich wieder in der Lage, neue Wohnungen in Bamberg und dem Landkreis zu bauen. „Vor allem würde das schnell einen Effekt bringen: Mit einem Niedrigzins-Baugeld würde der Bund einen wirklichen Turbo für den Neubau von Wohnungen starten“, ist der Chef-Ökonom des Pestel-Instituts überzeugt.
Die Wissenschaftler haben die regionale Wohnungsmarkt-Analyse im Auftrag des Bundesverbandes Deutscher Baustoff-Fachhandel (BDB) durchgeführt. Dessen Präsidentin fehlen klare Signale – Anreize, die kurzfristig wirken: „In Sachen Wohnungsbau passiert bei der neuen Bundesregierung zu wenig. Nur das Schlagwort ‚Wohnungsbau-Turbo‘ geistert seit Monaten durch die Republik. Doch von einem ‚Turbo‘ kann keine Rede sein. Die Maßnahmen wirken nur mittel- bis langfristig“, sagt Katharina Metzger. Jedenfalls sei von dem versprochenen ‚Turbo-Effekt‘ in der Region Bamberg und auch sonst nirgendwo etwas zu merken. Selbst da, wo es ein Plus bei den Baugenehmigungen gebe, passiere dies auf „denkbar niedrigem Niveau“.
Dabei sei der Wohnungsbau ein wichtiger Motor der Binnenkonjunktur: „Läuft der Wohnungsbau, dann läuft auch die Wirtschaft. Deshalb ist es höchste Zeit, dass Bundeskanzler Merz den Wohnungsbau jetzt zur Chefsache macht“, fordert die Präsidentin des Baustoff-Fachhandels. Passiere nichts, dann sacke der Neubau weiter ab. Schon jetzt verliere der Bau Tag für Tag Kapazitäten: „Bauunternehmen gehen in die Insolvenz. Bauarbeiter verlieren ihre Jobs“, so Metzger.
Außerdem sei das Bauen zu kompliziert und zu teuer geworden, kritisiert der Baustoff-Fachhandel. Ein Punkt, den auch das Pestel-Institut unterstreicht: „Deutschland muss dringend wieder einfacher bauen. Wenn der Bund alle Auflagen und Vorschriften der letzten zehn Jahre komplett zurücknehmen würde, dann könnten in Bamberg ziemlich schnell wieder deutlich mehr und deutlich günstigere Wohnungen gebaut werden. Und zwar Wohnungen mit einem guten Standard. Manchmal ist weniger eben mehr“, sagt Matthias Günther.
Der Chef des Pestel-Instituts wirft dem Bund vor, dem Wohnungsbau „zehn Jahre lang durch immer schärfere Gesetze und Verordnungen viel unnötigen Ballast zugemutet zu haben“. Das habe die Kosten im Wohnungsbau und damit auch die Mieten regelrecht nach oben getrieben, so der Bundesverband Deutscher Baustoff-Fachhandel. „Vor allem völlig überzogene Energiespar-Auflagen beim Neubau haben unterm Strich für die Umwelt wenig gebracht, das Wohnen aber enorm viel teurer gemacht“, sagt BDB-Präsidentin Katharina Metzger.
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Stiftung unterstützt bedürftige Menschen
Bamberger Ehepaar fördert Berufe im kirchlichen und sozialen Bereich
Es war der 15. September 2019, als aus der Idee von Erika und Wolfgang Ruzicka Realität wurde: Unter dem Dach der Stadt Bamberg gründeten sie eine Treuhandstiftung. Gut sechs Jahre später haben sie den Grundstock der „Erika-und-Wolfgang-Ruzicka-Stiftung“ um einen fünfstelligen Betrag erhöht. Der Grund: Die enge Verbundenheit mit ihrer Heimatstadt und der Wunsch, dauerhaft einen Beitrag für ein lebenswertes Bamberg zu leisten.
Die Stiftung unterstützt bedürftige Menschen, sowohl in der Stadt Bamberg, als auch im Ausland, hier mit dem Ziel einer seelsorgerischen oder sozialen Berufstätigkeit in Bamberg. Neben unmittelbaren Einzelfallhilfen liegt dem Ehepaar besonders die Ausbildungsförderung am Herzen. Konkret sagen Erika und Wolfgang Ruzicka zur Auswahl des Stiftungszweckes: „Bamberg braucht heute und in Zukunft in sozialen und kirchlichen Berufen gut ausgebildete Menschen, gerade auch aus dem Ausland, die hier arbeiten und leben möchten.“
Die Stiftungsgründer sind in Bamberg tief verwurzelt: Erika Ruzicka war 48 Jahre lang bei der Stadt Bamberg beschäftigt, ihr Mann arbeitete mehrere Jahrzehnte bei der Sparkasse Bamberg. Im Verlauf ihres Lebens haben die beiden selbst erfahren müssen, was es heißt, mit den Herausforderungen des Lebens umzugehen. Umso wichtiger ist es ihnen, mit der Stiftung nachhaltige Zwecke im sozialen Bereich zu verfolgen.
Jüngere Generationen unterstützen
„Wir haben keine Kinder und möchten auf unsere Weise jüngere Generationen unterstützen“, erläuterte Wolfgang Ruzicka beim Besuch im Rathaus am Maxplatz. Eingeladen hatten Oberbürgermeister Andreas Starke und Stiftungsreferent Bertram Felix, um den beiden Stiftern persönlich zu danken. „Ein solches Engagement ist alles andere als selbstverständlich. Es ist ein Geschenk an die Stadt Bamberg und ein Vorbild für andere Menschen“, so der Oberbürgermeister.
Erika und Wolfgang Ruzicka ist es wichtig, dass auch nach ihrem Ableben die von der Stadt Bamberg verwaltete Stiftung gut ausgestattet ist. Sie haben sich dazu entschieden, ihr Mehrfamilienhaus samt ihrem sonstigen Vermögen ebenfalls an die Stiftung zu übergeben.
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Vielfältiges Angebot begeisterte zahlreiche Familien
Kommunale Jugendarbeit Bamberg blickt zurück
Die Kommunale Jugendarbeit der Stadt Bamberg war im fast vergangenen Jahr vielbeschäftigt und hat eine Menge Aktionen auf den Weg gebracht. Vom Ferienprogramm über den digitalen Ferienpass bis hin zum Kinder- und Jugendflohmarkt auf der Unteren Brücke waren die Angebote für junge Menschen allesamt ein voller Erfolg, wie die Stadt Bamberg mitteilt.
Über sechs Wochen hatten Kinder aus Bamberg und der Umgebung während der Sommerferien die Möglichkeit, an einer Vielzahl von Veranstaltungen und Kursen während des Sommerferienprogramms teilzunehmen. Mit 218 verschiedenen Angeboten bot das Programm für jedes Kind etwas Passendes – von sportlichen Aktivitäten über kreative Workshops bis hin zu technischen und erlebnispädagogischen Kursen. Insgesamt wurden 1.616 Plätze gebucht. Besonders erfreulich: 38 Kurse waren komplett ausgebucht und teilweise bereits nach wenigen Minuten restlos vergeben. „Die hohe Nachfrage bei einigen Kursen zeigt uns, dass unser Angebot genau den Nerv der Kinder und Familien trifft“, erklärt Jugendpfleger Sebastian Wehner zufrieden.
Das Angebot der 59 regionalen Anbieter war vielfältig: von Quidditch mit den „Dragonriders Bamberg“ über Lötworkshops von „backspace“ bis hin zu Keramik-Bemalen, Tanz- und Theaterworkshops, der Kräuterwerkstatt oder erlebnispädagogischen Outdoor-Angeboten von „Teamwärts“. Mit 53 Prozent Mädchen und 47 Prozent Jungen war das Programm ausgewogen nachgefragt. 72 Prozent der teilnehmenden Kinder waren unter 10 Jahre alt, was zeigt, dass das Angebot besonders bei Grundschülerinnen und ‑schülern sehr gut ankommt.
Ein wichtiger Meilenstein war der Umzug auf das neue Buchungsportal „Ferienportal Bamberg“ (www.ferienportal-bamberg.de). „Der Wechsel der Plattform war für uns ein großer Schritt in Richtung Digitalisierung und Benutzerfreundlichkeit“, so Bürgermeister und Sozialreferent Jonas Glüsenkamp. „Nach der Umstellung haben wir viele positive Rückmeldungen erhalten, und wir sind überzeugt, dass die neue Plattform künftig noch mehr Familien den Zugang zu unserem vielfältigen Angebot erleichtert.“
Eine weitere Neuerung in diesem Jahr: Erstmals führte das Ferienprogramm-Team eine Umfrage unter den Teilnehmenden durch. Die gesammelten Rückmeldungen ermöglichen es, die Angebote gezielt weiterzuentwickeln und den Veranstaltern direktes Feedback zu geben. So wird das Sommerferienprogramm kontinuierlich verbessert und noch besser auf die Wünsche der Kinder abgestimmt.
Erfolgreiche Premiere: Digitaler Ferienpass
Eine besondere Neuerung in diesem Jahr war die Einführung des digitalen Ferienpasses Bamberg. Für sechs Euro erhielten Kinder und Jugendliche zwischen 4 und 17 Jahren über 100 Vergünstigungen und Gratis-Eintritte – bequem abrufbar per QR-Code in der Ferienpass-App oder als PDF auf dem Smartphone.
Der digitale Pass bot zahlreiche Vorteile: zehnmal freien Eintritt ins Stadionbad und Freibad Gaustadt, vergünstigte Besuche im Freizeit-Land Geiselwind, in verschiedenen Kletterwäldern und Wildparks sowie im Tiergarten Nürnberg. Auch eine Gratis-Eiskugel, freier Eintritt in Höhlen der Fränkischen Schweiz und eine kostenlose Runde Minigolf gehörten zum Angebot.
Insgesamt wurden 2.200 digitale Ferienpässe verkauft – ein erfolgreicher Start für das neue Format. „Wir sind sehr zufrieden mit der Resonanz im ersten Jahr. Über alle Rückmeldungen im ersten Jahr freuen wir uns und nehmen sie ernst, um das Angebot kontinuierlich weiterzuentwickeln“, betont Sebastian Wehner.
„Das Sommerferienprogramm und der digitale Ferienpass sind zentrale Säulen unserer Kinder- und Jugendarbeit. Mit über 218 Kursen und mehr als 100 Vergünstigungen bieten wir Familien ein Gesamtpaket, das Kindern sinnvolle Freizeitangebote in den Ferien ermöglicht“, so Zweiter Bürgermeister Jonas Glüsenkamp.
Kinder- und Jugendflohmarkt weiterhin beliebt
Ein weiteres Highlight im Jahresprogramm der Kommunalen Jugendarbeit ist der Kinder- und Jugendflohmarkt auf der Unteren Brücke. Von April bis Oktober 2025 nahmen 361 junge Verkäuferinnen und Verkäufer im Alter von 7 bis 17 Jahren daran teil, um Spielzeug, Bücher und Kleidung zu verkaufen und ihr Taschengeld aufzubessern. Durchschnittlich waren über 70 % der Stände ausgebucht.
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Geschwächter Baum im Schulhof stellt zu hohe Gefahr dar
Bruchgefährdete Esche auf dem Gelände der Gangolfschule wird in den Herbstferien gefällt
Eine von mehreren Eschen im Schulhof der Gangolfschule muss in den Herbstferien aus Gründen der Verkehrssicherheit gefällt werden, wie die Stadt Bamberg mitteilt. Es handelt sich dabei um einen stark bruchgefährdeten Baum im Bereich zwischen Laufbahn und Spielplatzfläche.
Der Gesundheitszustand dieses Baumes habe sich leider drastisch verschlechtert. Dies lässt sich deutlich an einer fehlenden Feinverzweigung erkennen. Die Baumkrone ist instabil, weshalb im Jahr 2014 bereits eine Kronensicherung eingebaut wurde. Obwohl der Baum versucht hat, diese Schwächungen durch Kompensationswachstum auszugleichen, sind nun Pilzfruchtkörper in der Krone aufgetreten, die auf eine tiefgreifende Fäule hindeuten.
Eine aktuelle Untersuchung mit einem Bohrwiderstandsmessgerät hat diesen Verdacht leider bestätigt: Der verbleibende gesunde Holzkörper ist so gering, dass eine ausreichende Bruchsicherheit nicht mehr gegeben ist. Auch ein radikaler Rückschnitt der Krone würde bei einem derart geschwächten Baum keine dauerhaft hohe Sicherheit wiederherstellen. Die Fällung ist daher aus Gründen der Verkehrssicherheit unumgänglich. Um den Verlust so schnell wie möglich auszugleichen, wird an derselben Stelle ein neuer, junger Baum nachgepflanzt, der zukünftig wieder ausreichend Schatten spenden wird.
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Gedenken an den 9. November 1938
Mahnfeier auf dem Synagogenplatz anlässlich der Reichspogromnacht am 9. November
Am Sonntag, dem 9. November um 16 Uhr, lädt die Stadt Bamberg alle Bürgerinnen und Bürger zur diesjährigen Gedenkveranstaltung anlässlich der Reichspogromnacht auf dem Synagogenplatz ein, wie die Stadt Bamberg mitteilt.
Bei der Kranzniederlegung vor dem Mahnmal werden Oberbürgermeister Andreas Starke und Salomon Almekias-Siegl, Gemeinderabbiner der Israelitischen Kultusgemeinde, sowie Antje Yael Deusel, Rabbinerin der Liberalen Jüdischen Gemeinde, Gedenkworte sprechen.
Die Gedenkfeier wird musikalisch von Gemeindemitgliedern der Israelitischen Kultusgemeinde umrahmt und mit Wortbeiträgen von Schülerinnen und Schülern des Dientzenhofer-Gymnasiums des
Eichendorff-Gymnasiums, des Franz-Ludwig-Gymnasiums sowie der Maria-Ward-Realschule mitgestaltet. Während der Veranstaltung ist der Bereich Synagogenplatz (Urbanstraße und Herzog-Max-Straße) für den Durchgangsverkehr gesperrt. Die Bevölkerung ist eingeladen, an dieser Veranstaltung teilzunehmen und der Opfer zu gedenken.
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13,5 Millionen Euro fließen in den Bau von neuen Wohnungen und einer Kindereinrichtung
Im Ulanenpark startet die Stadtbau das nächste Neubauprojekt
Die Stadtbau setzt ihre Investitionen in den Ulanenpark fort. Jetzt wurde Spatenstich bei einem weiteren Neubauprojekt gefeiert, wie die Stadt Bamberg mitteilt.
In dem jungen Viertel in der Wunderburg baut das städtische Wohnungsunternehmen für circa 13,5 Millionen Euro neuen, vielfältigen Wohnraum und eine Kindereinrichtung. „Wir brauchen Wohnungen in unserer Stadt, deshalb danke ich der Stadtbau für dieses weitere, gute Projekt. Ein wichtiger Beitrag für unsere Stadtentwicklung“, erklärt Oberbürgermeister Andreas Starke.
Seit 2016 entstehen auf dem ehemaligen Glaskontor-Gelände in der Wunderburg viele Wohnungen unterschiedlichen Zuschnitts. Die Sparkasse Bamberg errichtete hier das erste Gebäude, in dem auch ein Nahversorger und ein Restaurant Platz fanden. Das benachbarte Wohn- und Gesundheitszentrum bietet seit 2019 eine vielfältige Infrastruktur vor allem auch für ältere Bewohnerinnen und Bewohner. Zuletzt hat die Stadtbau hier Eigentumswohnungen und 38 Reihenhäuser errichtet, von denen 24 von der Stadtbau selbst vermietet werden. Dort haben seit 2023 vor allem junge Familien Platz gefunden.
So ist der Ulanenpark inzwischen mit einem Supermarkt, einer erst in diesem Frühjahr eröffneten kleinen Parkanlage und einer Infrastruktur rund um das Gesundheitswesen zu einem neuen lebendigen und vielfältigen Viertel in der Wunderburg herangewachsen.
Mit seinem aktuellen Bauprojekt zwischen Magdalenen- und Hedwigstraße schließt die Stadtbau nun nicht nur eine Baulücke, sondern optimiert auch das Betreuungsangebot für Familien. „Hier entsteht ein lebendiges Stück Stadt – ein Ort, an dem Kinder spielen, Familien leben und Gemeinschaft entsteht“, erklärt Stadtbau-Geschäftsführer Veit Bergmann. Im Erdgeschoss des Neubaus ist eine Kindereinrichtung mit einer Kindergarten- und zwei Krippengruppen eingeplant. In den vier Wohngeschossen darüber entstehen 23 Eigentumswohnungen unterschiedlicher Größe. Platz für Fahrzeuge wird die Tiefgarage bieten, in der einige Stellplätze bereits vormontierte Anschlüsse für Wallboxen haben. Darüber hinaus bietet das Untergeschoss etwa sichere 50 Stellplätze für Fahrräder. Die Gesamtkosten des Projektes werden aktuell mit circa 13,5 Mio. Euro beziffert. Die Fertigstellung des Neubaus ist für Sommer 2028 geplant.
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Sicherheit in Spielplatz-Nähe geht vor
Pappel am Weegmannufer muss gefällt werden
Eine schwer geschädigte Pappel am Weegmannufer muss am 29. und 30. Oktober gefällt und der Fußweg zeitweise gesperrt werden, wie die Stadt Bamberg mitteilt. Da sich der Baum in unmittelbarer Nähe zum Basketball- beziehungsweise Spielplatz und einer stark befahrenen Straße befindet, ist die Fällung unumgänglich, um jegliches Risiko für die Öffentlichkeit auszuschließen.
Am morgigen Mittwoch, dem 29. Oktober, und am Donnerstag, dem 30. Oktober, wird eine schwer geschädigte Pappel am Weegmannufer im Bereich des Spielplatzes an der Marienbrücke gefällt. Die Maßnahme ist aus Sicherheitsgründen dringend erforderlich, da die Stand- und Bruchsicherheit des Baumes stark beeinträchtigt ist.
Die Pappel weist im Stammbereich eine Ablösung der Rinde auf, unter der sich weitreichende Fäulebereiche gebildet haben. Ursache ist der Pilz Hallimasch, der durch die Zersetzung des Holzes die Stand- und Bruchsicherheit des Baumes in erheblichem Maße beeinträchtigt und dessen Vitalität herabsetzt.
Aufgrund des kritischen Zustands kann auch ein starker Kronenrückschnitt die erforderliche Sicherheit nicht wiederherstellen. Da sich der Baum in unmittelbarer Nähe zum Basketball- beziehungsweise Spielplatz und einer stark befahrenen Straße befindet, ist die Fällung unumgänglich, um jegliches Risiko für die Öffentlichkeit auszuschließen.
Der Straßenverkehr wird während der Fällarbeiten nicht beeinträchtigt. Fußgängerinnen und Fußgänger auf dem Heinrichsdamm zwischen Marienbrücke und Augustenstraße werden jedoch aus Sicherheitsgründen auf die andere Straßenseite umgeleitet. Der Geh- und Radweg am Weegmannufer kann weiterhin benutzt werden, es wird aber um erhöhte Vorsicht gebeten.
Eine Nachpflanzung für die gefällte Pappel wird im kommenden Frühjahr erfolgen.
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Oberbürgermeister Starke lobt die Qualität und das Tempo der Arbeiten
Drei wichtige Baustellen erfolgreich abgeschlossen
Gleich drei lang ersehnte Straßen- und Wegeprojekte im Stadtgebiet wurden in den vergangenen Wochen erfolgreich abgeschlossen, wie die Stadt Bamberg mitteilt.
Oberbürgermeister Andreas Starke machte sich gemeinsam mit Reinhold Zenk von Bamberg Service vor Ort ein Bild von den Ergebnissen und zeigte sich sehr zufrieden mit dem Verlauf und der Qualität der Arbeiten. „Es ist richtig, dass wir in unsere Infrastruktur investieren und schrittweise unser Straßensystem verbessern“, so Starke.
„Diese Baumaßnahmen wurden reibungslos und schnell umgesetzt, das ist sehr erfreulich. Die Anwohnerinnen und Anwohner haben Geduld bewiesen, und nun können alle von einer deutlich verbesserten Infrastruktur profitieren“, betonte Oberbürgermeister Starke beim Rundgang.
Besonders positiv verlief die Sanierung der Brennerstraße, die bereits am 22. Oktober – und damit zehn Tage früher als geplant – wieder für den Verkehr freigegeben werden konnte. Durch eine frühzeitige Abstimmung mit ansässigen Gewerbebetrieben und durch gute Ersatzparkplatzregelungen konnte die Maßnahme ohne größere Störungen umgesetzt werden. Kleinere Nacharbeiten am Gehweg vor den Hausnummern 28 bis 36 werden bereits in diesen Tagen durchgeführt.
Auch die Wildensorger Hauptstraße präsentiert sich frei von Schlaglöchern. Hier wurde ein Teilabschnitt mit dem Verfahren der „einfachen Oberflächenbehandlung“ saniert, das eine besonders kurze Bauzeit ermöglichte und bereits erfolgreich bei Geh- und Radwegen am Troppauplatz und am Heinrichsdamm zur Anwendung gekommen ist. Nach anfänglicher Staubentwicklung und losen Splittkörnern bei Abschluss der Arbeiten hat Bamberg Service bereits nachgebessert. „Kurze Bauzeiten bedeuten weniger Belastung für Anwohnerschaft und Verkehr. Das ist ein klarer Gewinn für Wildensorg“, betonte Starke.
Ein drittes Projekt betrifft den Fußweg am Weidendamm, der wegen Wurzelaufwerfungen lange gesperrt war. Fußgängerinnen und Fußgänger hatten allerdings an dieser Stelle auf mehrere, unmittelbar daneben verlaufende Wege ausweichen können. In nur einem Tag wurde hier eine Zwischensanierung durchgeführt, um die Verkehrssicherheit wiederherzustellen, ohne die wertvollen Pappeln zu gefährden. „Solche Maßnahmen zeigen, dass wir mit Augenmaß und Verantwortung handeln“, unterstrich der OB.