Mobile Konstruktionen verschönern Bamberger Schul- und Kita-Höfe
Holzmodule für Schulen und Kitas
Im Rahmen des Förderprojektes MitMachKlima ging 2024 eine sogenannte Wanderbaumalle auf Tour, deren Module jetzt eine neue Verwendung finden.
Im Rahmen des Förderprojektes MitMachKlima ging im Jahr 2024 unter gemeinsamer Initiative von machbar Bamberg e.V. und Bund Naturschutz Bamberg e.V. eine sogenannte Wanderbaumalle im Stadtgebiet Bamberg auf Tour. Die dafür eigens hergestellten Holzmodule brachten frisches Grün in versiegelte Straßenräume, schufen neue Aufenthaltsorte und stärkten das nachbarschaftliche Miteinander. Nachdem die Wanderbäume bereits im Herbst 2024 dauerhaft an verschiedenen Orten in der Stadt eingepflanzt wurden, erhalten die Module nun eine neue und langfristige Verwendung an Schulen und Kindertagesstätten.
„Die Initiative trägt nicht nur zur Verschönerung der Schul- und Kita-Umfelder bei, sondern stärkt auch das Bewusstsein für Umwelt- und Naturschutz im Alltag“, so Bürgermeister Jonas Glüsenkamp. Verschiedene Schulen und Kitas aus Bamberg bekamen die Gelegenheit, ihre Schul- und Pausenhöfe sowie Außenbereiche mithilfe der bepflanzbaren Module aufzuwerten und zu begrünen. Ob als Hochbeet, Sitzbank oder Kräutergarten – die Möglichkeiten sind vielfältig. Kinder und Jugendliche entscheiden gemeinsam, ob die Holzkonstruktionen künftig als grüner Aufenthaltsort, summende Bienenweide oder dekorative Bepflanzung genutzt werden. Die hölzernen Module wurden direkt an die Einrichtungen geliefert und können nach den eigenen Vorstellungen und Wünschen gestaltet und bepflanzt werden. Die Material- und Pflanzkosten übernahm das Projekt MitMachKlima.
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Adventsprojekt des Vereins „Freund statt fremd“
Geschenkbaumaktion für geflüchtete Kinder in Bamberg
Nach dem Erfolg im vergangenen Jahr stehen in der diesjährigen Vorweihnachtszeit erneut Geschenkbäume mit Wunschzetteln im Rathaus am Maxplatz, wie die Stadt Bamberg mitteilt. Interessierte können die Zettel abnehmen und die darauf festgehaltenen Wünsche von geflüchteten Kindern erfüllen. Kurz vor Weihnachten verteilt „Freund statt fremd e.V.“ dann die Präsente an die Kinder im Ankerzentrum und in weiteren Unterkünften.
Der Verein „Freund statt fremd e.V.“ möchte geflüchteten Kindern in Bamberg eine Freude bereiten und Geschenke verteilen. Auch das Bamberger Rathaus am Maximiliansplatz 3 beteiligt sich wieder: Ein von den Marktkaufleuten gesponserter Weihnachtsbaum steht direkt im Foyer beim Haupteingang im Erdgeschoss, der Schmuck wurde vom Fairtrade-Laden „Contigo“ zur Verfügung gestellt. Ein zweiter Baum von „Freund statt fremd“ steht ab sofort im Vorzimmer des Oberbürgermeisters. Weitere Geschenkbäume sind außerdem bei „Freund statt fremd“ in der Begegnungsstätte „Blaue Frieda“, Schützenstraße 2a, sowie in den Kinos Lichtspiel, Untere Königstraße 34, und Odeon, Luitpoldstraße 25, aufgestellt. Erstmals mit dabei ist in diesem Jahr ein weiterer Standort in der LuiOne-Cantina, Luitpoldstraße 53.
Wie die Geschenkabgabe genau funktioniert, steht auf den Wunschzetteln beschrieben. Bis zum 18. Dezember 2025 können Wünsche von geflüchteten Kindern erfüllt werden. Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen, sich an der Aktion zu beteiligen. „Freund statt fremd“ bedankt sich schon jetzt von Herzen für die großzügige Unterstützung und wünscht eine schöne und besinnliche Adventszeit.
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Gucklöcher am verhüllten Schaufenster des Bürgerlabors lenken Blick auf überraschendes Motiv
„Das Geheimnis der Demokratie“ entdecken
Mit blinkenden Lichterketten geschmückt zieht das Schaufenster des Bürgerlabors der Stadt Bamberg in der Hauptwachstraße gerade viele Blicke von Passantinnen und Passanten auf sich. In großen, beleuchteten Buchstaben ist „Das Geheimnis der Demokratie“ über die gesamte Größe des Schaufensters zu lesen.
Dahinter ist alles mit Packpapier verhüllt – lediglich zwei kleine Gucklöcher ermöglichen den Blick ins Innere. Wer sich näher herantraut und durch eine der Öffnungen blickt, trifft auf ein überraschendes Motiv.
Die auffällige Aktion verweist symbolisch darauf, dass jede einzelne Person für das Gelingen demokratischer Prozesse unverzichtbar ist. Denn Demokratie lebt davon, dass Menschen sich einbringen, Verantwortung übernehmen, mitgestalten und ihre Stimme erheben. Um das zu verdeutlichen, braucht es nicht immer viele Worte.
„Wir möchten mit dieser Aktion auf einfache, aber wirkungsvolle Weise zeigen, dass Demokratie kein abstrakter Begriff ist. Sie beginnt bei jeder und jedem von uns“, erklärt Helene Hohmann von der Demokratieförderung der Stadt Bamberg, die beim Amt für Inklusion angesiedelt ist.
Die Aktion nutzt bewusst das Schaufenster als Medium. Schaufenster sind alltägliche Orte und Orte, die Menschen im Vorbeigehen erreichen. Ein kurzer Blick kann Denkanstöße auslösen, Gespräche anstoßen und vielleicht sogar dazu motivieren, sich stärker in das demokratische Miteinander einzubringen.
Interessierte Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen, das Schaufenster in der Hauptwachstraße noch bis zum 5. Dezember 2025 zu besuchen und sich selbst ein Bild vom „Geheimnis der Demokratie“ zu machen.
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An den Adventssamstagen kann länger gebummelt werden
Der Bamberger Weihnachtsmarkt ist offiziell eröffnet
Oberbürgermeister Andreas Starke, das Bamberger Christkind Frieda Schegg und Georg F. Fischer von den Marktkaufleuten und Schaustellern haben am Dienstagabend gemeinsam den großen Buzzer gedrückt, um die Beleuchtung am prächtigen Weihnachtsbaum anzuschalten: Damit ist der Bamberger Weihnachtsmarkt am Maxplatz und Grünen Markt offiziell eröffnet worden, wie die Stadt Bamberg mitteilt. Für die festlichen Klänge sorgten die Don-Bosco-Musikanten und der Kinderchor der Rupprechtschule.
Noch bis zum 23. Dezember 2025 laden 50 Marktstände zum vorweihnachtlichen Bummeln und Genießen ein. Das geht in diesem Jahr an den Adventssamstagen bis spät abends: Neben vielen Innenstadtgeschäften, die bis 22 Uhr und in Einzelfällen auch länger offen haben, dürfen auch die Stände des Weihnachtsmarktes an den langen Einkaufsnächten am 29. November 2025 sowie am 6., 13. und 20. Dezember 2025 bis 22 Uhr geöffnet haben. Regulär hat der Weihnachtsmarkt montags bis donnerstags von 9.30 bis 20 Uhr, freitags und samstags jeweils von 9.30 bis 21 Uhr sowie an den Sonntagen von 11 bis 20 Uhr geöffnet. Außerdem kann am 30. November 2025 in der Innenstadt am verkaufsoffenen Sonntag von 13 bis 18 Uhr geshoppt werden.
Auch der Nikolaus kommt wieder zum Weihnachtsmarkt – nicht wie ursprünglich angekündigt am 5. Dezember, sondern am Samstag, 6. Dezember – und verteilt ab 14 Uhr Schokolade an die kleinen und großen Besucherinnen und Besucher.
Kostenloser ÖPNV an den Adventssamstagen
Bürgerinnen und Bürger aus der der Stadt und dem Landkreis können an den Adventssamstagen kostenlos die Busse und Züge des öffentlichen Nahverkehrs nutzen. Am 29. November 2025 sowie am 6., 13. und 20. Dezember 2025 müssen somit keine Tickets gekauft werden. Die Kosten tragen die Stadt und der Landkreis Bamberg.
Wer mit dem Auto nach Bamberg kommt, kann an den Adventssamstagen den P+R‑Service der Stadtwerke Bamberg am Heinrichsdamm und der Kronacher Straße für 50 Cent den ganzen Tag nutzen. Ein kostenloser Shuttle fährt alle 15 Minuten in die Innenstadt. Abends werden die Anlagen von der Nachtlinie 936 beziehungsweise 935 bedient. Diese können an den Adventssamstagen ebenfalls kostenlos genutzt werden.
Am verkaufsoffenen Sonntag, 30. November 2025, richten die Stadtwerke zwischen 12.30 und 18.30 Uhr einen Shuttle-Dienst für die beiden P+R‑Anlagen ein. Der P+R‑Platz Heinrichsdamm wird im 15-Minuten-Takt bedient, der P+R‑Platz in der Kronacher Straße im 30-Minuten-Takt. Das Parken kostet 50 Cent, die Nutzung der Shuttlebusse ist kostenfrei.
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Bambergs Baureferent wurde offiziell verabschiedet
OB Starke: „Bamberg hat Thomas Beese viel zu verdanken“
Thomas Beese, seit 2014 berufsmäßiger Stadtrat und Technischer Werkleiter von Bamberg Service, beendet zum 31. Dezember 2025 seine zweite Amtsperiode. „Sie haben sich um das Wohl unserer Stadt Bamberg verdient gemacht“, dankte Oberbürgermeister Andreas Starke dem Baureferenten bei dessen feierlicher Verabschiedung im Spiegelsaal der Harmonie.
Vor zahlreichen Vertreterinnen und Vertretern des öffentlichen Lebens lobte Starke einen Mann, der „die Stadt wie seine Westentasche kennt“ und mit Kompetenz und Sachverstand gearbeitet hat. Beese sei „ein enthusiastischer Planer mit gestalterischer Kraft, fotografischem Gedächtnis und einem wortgewaltigen Talent“, so der OB.
Thomas Beese, seit 2014 berufsmäßiger Stadtrat und Technischer Werkleiter von Bamberg Service, beendet zum 31. Dezember 2025 seine zweite Amtsperiode. Mit ihm verabschiedet sich ein herausragender Fachmann, der die Stadtentwicklung, das Welterbe sowie zentrale Bereiche der kommunalen Infrastruktur entscheidend und positiv mitgeprägt hat. Sein Weg in der Stadtverwaltung begann 1996 – zunächst als Welterbe-Manager und Leiter der Stadtsanierung, später als Chef des Stadtplanungsamtes, ehe er 2014 zum Baureferenten gewählt wurde.
Bereits im Stadtplanungsamt hatte sich Thomas Beese stark für die Aufwertung des öffentlichen Raumes eingesetzt, beispielsweise am Wilhelmsplatz, in der Achse Kettenbrückstraße-Kettenbrücke-Hauptwache und am Heumarkt. Für den Kommunikationsprozess im Sanierungsgebiet „Sand“ erhielt das Team rund um Beese den Deutschen Städtebaupreis, die höchste Auszeichnung, die es in Deutschland für Städtebauprojekte gibt.
Denkmalschutz und Denkmalpflege
Auch nach seiner Berufung zum Berufsmäßigen Stadtrat und Technischen Werkleiter des städtischen Eigenbetriebs waren Thomas Beese viele Denkmalschutzprojekte wichtig, wie die Sanierung der Oberen Brücke, die Sanierung der Berufsschule Maria-Hilf, der Stephanshof oder die Sanierung der Gebäude des Grießgartens. In seiner Amtszeit wurden praktisch alle historischen Kirchen generalsaniert und entsprechend denkmalfachlich betreut. Hinzu kam die Daueraufgabe des Denkmal-Großinventars. Unvergessen auch das Gerüst, dass der Baureferent mit Hilfe des THW an der Unteren Sandstraße 20 errichten hat lassen, um die Verfallsstrategie der damaligen Eigentümer zu durchkreuzen. Bei seiner Verabschiedung machte Beese deutlich, dass „dem Bewahren gerade in einer Stadt, wie Bamberg, besondere Bedeutung zukommt“.
Wohnungsbau und Großprojekte
Zugleich aber wandte sich Beese auch den Herausforderungen der Stadtentwicklung zu: Projekte, die zuvor jahrelang kontrovers diskutiert worden waren, wie das Quartier an den Stadtmauern und der Wiederaufbau an den Unteren Mühlen wurden unter Beese rasch in geordnete Bahnen gelenkt. Große Wohnungsbauvorhaben, wie Megalith, Schaeffler, Erba, Föhrenhain, Ulanenpark, Lagarde, Küchelstraße, Seehofstraße, Mittelbachstraße, Katharinenhof und Kunigundendamm 80 wurden erfolgreich umgesetzt. Die Einwohnerzahl Bambergs ist während der Amtszeit des Baureferenten so stark gestiegen wie zuvor in 70 Jahren nicht.
Hinzu kamen weitere Großprojekte, wie die Ansiedlung von Brose, die Erweiterung des Klinikums oder der Neubau der Buger Brücke. Beese habe für Bamberg stets mit „Hartnäckigkeit, Kompetenz und Durchsetzungsvermögen“ verhandelt, so Starke.
Funktionierende Infrastruktur
Nachdem der Stadtrat einstimmig das Ziel beschlossen hat, den Verkehrsanteil des Umweltverbundes bis zum Jahr 2030 auf 70 Prozent zu steigern, hat der Baureferent ebenso diplomatisch, wie beharrlich jede Gelegenheit genutzt, den Fachgremien und dem Stadtrat kleine und kleinste Verbesserungen für den Fuß- und Radverkehr vorzuschlagen. Mit Erfolg: Bamberg ist und bleibt Bayerns tatsächliche Fahrradhauptstadt mit einem Radverkehrsanteil von inzwischen 35 Prozent.
Als Technischer Werkleiter von Bamberg Service verantwortete Beese die Bereiche Straßenunterhalt, Entwässerung, Brückenbau, Müllabfuhr, Straßenreinigung, Grünanlagen, Friedhöfe und Winterdienst. Mit der erfolgreichen Sperrmüllreform, Investitionen in saubere Straßen und moderne Infrastruktur oder die systematische Schlaglochoffensive habe er hier „wesentlichen Anteil daran, dass die Welterbestadt lebens- und liebenswert ist und bleibt“. Starke: „Bamberg funktioniert!“
Viele weitere städtebauliche Entwicklungen, die in der Amtszeit von Beese angestoßen worden sind, werden das Baugeschehen in Bamberg wohl eine weitere Dekade prägen: Carl-Meinelt-Viertel, Maisel-Gelände, Atrium, Lui One, Neubau der Handwerkskammer, Tiefensammler sowie die stadtseitigen Maßnahmen im Zuge des Bahnausbaus, um nur einige zu nennen.
Zusammenarbeit und Gemeinwohl
Die Zusammenarbeit zwischen Baureferent und Oberbürgermeister sei nach den Worten von Andreas Starke stets vertrauensvoll und konstruktiv gewesen, wofür er „Thomas Beese besonders dankbar ist“. Anerkennend äußerte sich auch der Vorsitzende des Gesamtpersonalrats, Helmut Regus, der beim Baureferenten immer „ein offenes Ohr“ gefunden habe.
Besonders am Herzen lagen Beese stets das Wohl der über 400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Baureferat und bei Bamberg Service sowie der Gleichbehandlungsgrundsatz. Mahnende Worte richtete Beese in diesem Zusammenhang an alle Akteurinnen und Akteure inner- und außerhalb der Stadtverwaltung: „Bitte stellen sie das Gemeinwohl immer über Partikularinteressen.“
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Auftritt von Talenten der Orchesterakademie am 20. November
Letztes Kammerkonzert im neuen Festsaal
Sieben Mitglieder der Joseph-Keilberth-Orchesterakademie der Bamberger Symphoniker gestalten am morgigen Donnerstag, 20. November, um 19 Uhr, das letzte Kammerkonzert der Konzertreihe 2025 im neuen Festsaal der Musikschule, wie die Stadt Bamberg mitteilt.
In unterschiedlichen Besetzungen präsentieren die jungen talentierten Musikerinnen und Musiker Werke von Johannes Brahms, W. A. Mozart, Paul Hindemith, Kevin Puts und Gene Koshinksi. Ausführende sind die Geigerin Lilli Kuen, die Bratschistin Céline Eberhardt, der Cellist Matthias Bär, die Kontrabassistin Tzu-Hsuan Yang, die Klarinettistin Katharina Muhr, die Fagottistin Katharina Mätzler und der Schlagzeuger Manuel Bäuerle. Der Eintritt ist frei, um Spenden für die Ausführenden wird gebeten. Der im Mai dieses Jahres eingeweihte neue Festsaal der Städtischen Musikschule bietet mit seinen hervorragenden akustischen Eigenschaften den idealen Konzertraum für dieses besondere Kammerkonzert.
Im Festsaal der städtischen Musikschule haben 95 Gäste Platz. Er hat ein ausgeklügeltes Lüftungs- und Akustik-System und kann auch für externe Veranstaltungen gemietet werden.
Die Grundmauern des Gebäudes gehen bis ins Jahr 1872 zurück. Möglich wurde die Sanierung des Saals vor allem dank verschiedener Fördermittel der Oberfrankenstiftung, der Bayerischen Landesstiftung und der Städtebauförderung.
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Mit Bus und Bahn zum Weihnachtsshopping
Kostenloser ÖPNV an Adventssamstagen
Die erfolgreiche Weihnachtsaktion wird fortgesetzt. Auch in diesem Jahr können alle Bürgerinnen und Bürger an den Adventssamstagen in der Stadt und im gesamten Landkreis Bamberg kostenlos die Busse und Züge des öffentlichen Nahverkehrs nutzen, wie Stadt und Landkreis mitteilen.
An den vier Adventssamstagen am 29. November, 6., 13. und 20. Dezember 2025 müssen somit keine Tickets gekauft werden, um im Stadtgebiet und im Landkreis die öffentlichen Verkehrsmittel zu nutzen. Die Kosten für die Beförderung übernehmen die Stadt und der Landkreis Bamberg. Also einfach einsteigen und los geht‘s!
Neu in diesem Jahr: Lange Einkaufsnächte laden an allen Adventssamstagen in der Innenstadt zum Einkaufen bis in die Nacht ein. Viele Innenstadtgeschäfte werden an diesen vier Tagen bis 22 Uhr öffnen, in Einzelfällen auch länger. Auch die Weihnachtsmarktstände dürfen an den Adventssamstagen bis 22 Uhr geöffnet haben. Der Weihnachtsmarkt am Maxplatz und Grünen Markt beginnt am 25. November 2025.
Am 30. November 2025 kann außerdem beim verkaufsoffenen Sonntag von 13 bis 18 Uhr in der Bamberger Innenstadt geshoppt werden.
„Uns ist wichtig, dass möglichst viele die Vorweihnachtszeit in Bamberg genießen können. Mit kostenfreien Busfahrten an den Adventssamstagen in Verbindung mit den langen Einkaufsnächten wollen wir den Einzelhandel in Bamberg stärken und noch mehr Kundinnen und Kunden in die Geschäfte locken“, betont Bambergs Oberbürgermeister Andreas Starke.
Auch Landrat Johann Kalb begrüßt das Angebot „Wer auf das Auto verzichtet, reduziert Parkplatzprobleme und entlastet den Verkehr, während der Einkaufsbummel angenehmer wird. Die lästige Parkplatzsuche entfällt und Besucherinnen und Besucher können sich ganz auf die festliche Atmosphäre des Weihnachtsmarktes konzentrieren.“
Wer dennoch mit dem Auto nach Bamberg kommen und kostengünstig parken möchte, dem empfehlen die Stadtwerke Bamberg die P+R Plätze am Heinrichsdamm und in der Kronacher Straße. Hier steht das Auto an den Adventssamstagen den ganzen Tag für 50 Cent, der P+R‑Shuttle fährt tagsüber im 15-Minuten-Takt kostenlos in die Innenstadt und zurück. Abends werden die Anlagen von der Nachtlinie 936 beziehungsweise 935 bedient. Diese können an den Adventssamstagen ebenfalls kostenlos genutzt werden.
Am verkaufsoffenen Sonntag, 30. November, richten die Stadtwerke zwischen 12.30 und 18.30 Uhr einen Shuttle-Dienst für die beiden P+R‑Anlagen ein. Der P+R‑Platz Heinrichsdamm wird im 15-Minuten-Takt bedient, der P+R‑Platz in der Kronacher Straße im 30-Minuten-Takt. Das Parken kostet 50 Cent, die Nutzung der Shuttlebusse ist kostenfrei.
Über den Fahrplan können sich Fahrgäste hier informieren.
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Marlon Tröger hat den „Mohamed Hédi Addala-Preis für Zivilcourage“ 2025 erhalten
Bamberger für mutige Rettungstat ausgezeichnet
Oberbürgermeister Andreas Starke, Preis-Juryvorsitzender und Zweiter Bürgermeister Jonas Glüsenkamp sowie der Migrantinnen- und Migrantenbeirat der Stadt Bamberg zeichneten in der Johanniskapelle Marlon Tröger aus: Der 39-Jährige rettete eine Nachbarin aus einer lebensbedrohlichen Situation.
„Ich danke Ihnen herzlich im Namen des gesamten Stadtrates, des Migrantinnen- und Migrantenbeirats sowie der gesamten Stadtgesellschaft, aber auch ganz persönlich, für Ihr mutiges Handeln und Einschreiten“, betonte Oberbürgermeister Andreas Starke bei der Verleihung des „Mohamed Hédi Addala-Preis für Zivilcourage“ 2025.
Es war eine gedankenschnelle Rettungstat: Als Marlon Tröger am 21. Januar 2025 spät abends nach Hause kam, hörte er einen Rauchmelder im Nachbarhaus Alarm schlagen. „Ich habe daraufhin in den Funktionsmodus geschaltet und in der Situation sofort gehandelt“, erzählt Tröger. Der Bundespolizist setzte den Notruf ab und klingelte an der Tür des Mehrparteienhauses. Bis jemand öffnete. In der Wohnung, aus der Rauch kam, öffnete niemand, so dass Marlon Tröger die Tür eintrat, die schlafende Wohnungsbesitzerin weckte und nach draußen brachte. Anschließend ging er noch mal in die Wohnung, um die Rauchursache, einen qualmenden Topf mit angebranntem Essen, vom Herd zu nehmen und das Fenster zum Lüften zu öffnen.
„Für Ihren Einsatz und die damit einhergehende Zivilcourage gebührt Ihnen unser aller Respekt“, betonte Stadtbrandmeister Daniel Ochs in seiner Laudatio. Die Haltung der Feuerwehr sei zwar immer die, dass sich niemand bei einer Rettungstat selbst in Gefahr bringen dürfe, da eine verrauchte Wohnung tückisch sei. Zugleich betonte Ochs: „Ich bin froh, dass es Menschen wie Herrn Tröger gibt, die nicht einfach wegsehen, die abwägen, wie sie maximal helfen können und somit dafür sorgen, dass unsere Gesellschaft menschlich bleibt.“ Abschließend sagte der Stadtbrandmeister: „Im Namen der Bamberger Feuerwehr darf ich sagen: Wir sind stolz auf Sie.“
Auch die Co-Vorsitzenden des Migrantinnen- und Migrantenbeirats, Mitra Sharifi Neystanak und Dr. Marco Depietri, betonten: „In diesem vorbildlichen Handeln zeigt sich der Sinn des Zivilcourage-Preises: Um Verantwortung zu übernehmen, braucht es Mut. Das ist in diesen schwierigen Zeiten mit einer zunehmend polarisierten Gesellschaft umso wichtiger.“
Musikalisch umrahmt wurde die stimmungsvolle Verleihung in der Johanniskapelle am Stephansberg von der Band USB-10.
Über den Zivilcourage-Preis
Alle zwei Jahre verleihen der Migrantinnen- und Migrantenbeirat und die Stadt Bamberg die Auszeichnung für Zivilcourage. Seit Beschluss des Stadtrats im Jahr 2021 erfolgt die Ehrung unter dem Namen „Mohamed Hédi Addala-Preis für Zivilcourage“ im Andenken an den langjährigen Vorsitzenden des Beirates. Gewürdigt werden Menschen, die sich vorbildlich gegen Gewalt, Rassismus, Willkür oder Diskriminierung bzw. uneigennützig für eine friedliche Lösung von Konflikten zwischen allen Teilen der Bevölkerung, für die Gleichstellung und Integration sowie den interkulturellen Dialog eingesetzt haben oder einsetzen. Der mit 300 Euro dotierte Preis wurde im Jahr 2025 bereits zum zehnten Mal verliehen.
Der gemeinnützige Verein „FANS respect FANS e.V.“, der Busfahrer Uwe Karl Smola, die Pfarrerin Mirjam Elsel, der Bürger Patrick Nitzsche oder die iranische Initiativgruppe „Frauen-Leben-Freiheit“ waren einige Preisträgerinnen und Preisträger der vergangenen Jahre.
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Smart-City-Pilotprojekt in Bamberg wird weiter ausgebaut
Digitale Sensoren unterstützen Klimaanpassung beim Stadtgrün
In Bamberg wird die digitale Unterstützung für klimaangepasstes Stadtgrün weiter ausgebaut. Im Oktober wurden im Stadtgebiet zusätzliche digitale Sensoren zur Messung der Bodenfeuchte, des Stammdurchmessers und lokaler Wetterdaten installiert, wie die Stadt Bamberg mitteilt.
Damit wird das bestehende System auf 39 Messpunkte erweitert. Die Messstellen erfassen kontinuierlich Daten zu Bodenfeuchte, Temperatur, Windgeschwindigkeit und Baumwachstum, die anschließend in digitale Modelle einfließen. Auf dieser Grundlage können Bewässerungsmaßnahmen bedarfsgerecht und ressourcenschonend geplant werden, sodass Wasserverbrauch, Transportaufwand und Pflegekosten reduziert werden.
„Mit der neuen Sensorik erhalten wir erstmals einen detaillierten Einblick, wie sich Bodenfeuchte, Baumwachstum und Witterung an unseren Standorten gegenseitig beeinflussen. Das hilft uns, Bewässerung und Pflege noch zielgerichteter zu steuern“, erklärt Michael Weber, der bei Bamberg Service für die Baumpflege zuständig ist.
Die Sensoren wurden im Rahmen des Projekts BaKIM beschafft, in welchem Baumbestände mit Drohnen beflogen werden. Aus den gesammelten Daten werden mit Hilfe verschiedener Methoden der Künstlichen Intelligenz detaillierte Informationen zu Anzahl, Art und Gesundheit der überflogenen Bäume in Stadt und Forst gewonnen. Die Sensoren helfen, die Vorhersagen der in BaKIM eingesetzten Methoden der Künstlichen Intelligenz zu kontrollieren und langfristig zu verbessern.
Die Sensorik und App, die in Bamberg zum Einsatz kommen, wurden ursprünglich im Förderprojekt „StadtGrünDigital“ der Stadt Erlangen entwickelt. Sie ergänzen die in Bamberg bereits eingesetzten Werkzeuge So ist neben den bestehenden drei Wetterstationen eine weitere in Vorbereitung. Und auch die Dendrometer-Messungen, mit denen die Entwicklung von Umfang und Höhe von Bäumen gemessen werden können, baut Bamberg weiter aus Zu den vier bereits installierten Geräten kommen demnächst noch drei weitere hinzu.
„All diese Technik wird uns im Sommerhalbjahr ermöglichen, unsere Bäume noch effizienter und ressourcenschonender zu bewässern. Wir können gezielter handeln, Wasser und Arbeitszeit sparen und die Gesundheit unserer jungen Stadtbäume nachhaltig sichern“, freut sich auch Michael Böhm, Abteilungsleiter für die Grünanlagen und Friedhöfe bei Bamberg Service.
Und auch das Programm Smart City Bamberg profitiert. „Durch den Erfahrungsaustausch und die Übertragung der Lösung aus Erlangen können wir Kosten sparen und so noch mehr Nutzen für die Bürgerinnen und Bürger aus dem Budget der Smart City Bamberg ziehen“, ergänzt Sascha Götz, der Programmleiter von Smart Bamberg.
Die Projekte
BaKIM und StadtGrünDigital werden in der Förderlinie KommunalDigital! des Bayerischen Staatsministerium für Digitales gefördert. Der enge Austausch entstand durch die Vernetzungsformate die Bayern Innovativ innerhalb der Förderung koordinierte. Die Friedrich-Alexander-Universität-Erlangen-Nürnberg (FAU) und der Lehrstuhl für Kognitive Systeme an der Universität Bamberg entwickelten in den jeweiligen Projekten die neuen Lösungen. Seit Januar 2025 wird die Weiterentwicklung von BaKIM im Programm Smart City Bamberg der Stadt fortgeführt. Gefördert wird Smart City Bamberg in der Förderlinie Modellprojekte Smart City vom Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen
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Veranstaltungsreihe hat viele Menschen in den Stadtteilen erreicht
Smart im Quartier: Wie Digitalisierung jenseits des Stadtzentrums ankommt
Im Sommer 2024 entstand eine Idee: Smart City Bamberg sollte nicht nur im Stadtzentrum, sondern auch in den verschiedenen Stadtteilen erlebbar werden – die Smarte Woche war geboren! Den Auftakt machte Bamberg-Südwest im März 2025, im Juni folgte dann Bamberg-Ost. Mit der dritten Smarten Woche vom 20. bis 24. Oktober in der Gereuth und Wunderburg hat diese Veranstaltungsreihe nun ein Ende gefunden. Die Stadt Bamberg blickt zurück und fragt, was bleibt.
Ziel der Smarten Wochen war nicht nur, die Projekte von Smart City Bamberg zu den Menschen zu bringen. Es galt vielmehr, Angebote zu schaffen, sich mit Digitalisierung an sich auseinanderzusetzen. So sollten eventuelle Hemmungen und Vorbehalte abgebaut und gezeigt werden, dass Digitalisierung, wenn sie klug eingesetzt wird, viele Vorteile mit sich bringt. Dass sie uns im Alltag schon jetzt an vielen Stellen, auch unbewusst, umgibt. Und dass sie den Allermeisten nützen kann, direkt und indirekt.
Ein buntes Programm für verschiedene Zielgruppen
Zusammen mit Partnereinrichtungen vor Ort, allen voran den Stadtteilbüros und Jugendzentren, wurde für jede Smarte Woche ein eigenes Programm entwickelt. Dieses bezog zum einen bestehende Formate vor Ort ein, welche Smart City Bamberg mit digitalen Inhalten bespielte. Zum anderen gab es Programmpunkte, die eigens für die Smarten Wochen angeboten wurden. Es entstand ein Programm, das verschiedene Zielgruppen adressierte, für Jung und Alt und alles dazwischen!
So gab es bei allen Smarten Wochen beispielsweise Gedächtnistrainings für die ältere Generation, spannende Technik-Workshops bei den Kinder- und Jugendtreffs sowie informative Projektvorstellungen und jeweils einen Smart Talk, die bewährte Podiumsdiskussion zu digitalen Fragestellungen.
Über 500 Teilnehmende bei den Smarten Wochen
Für das Programm Smart City Bamberg waren die Smarten Wochen ein großer Erfolg! Insgesamt kamen 501 Teilnehmende zu den Smarten Wochen: 153 nach Südwest, 209 nach Ost und 139 in die Gereuth-Wunderburg. Im direkten Gespräch mit den Besucherinnen und Besuchern konnten viele Fragen geklärt, aber auch Bedenken geteilt und mitunter abgebaut werden. Es wurde über die Bedürfnisse nach Datenschutz, einen gesunden Umgang mit digitalen und sozialen Medien oder auch die Bedeutung von Digitalisierung im Gesundheitswesen diskutiert. Gleichzeitig wurde der Nutzen eines Digitalen Zwillings für den Erhalt Bambergs oder einer Künstlichen Intelligenz für die Pflege der Bamberger Baumbestände für viele verständlicher. Die Bamberg-App und die Engagement-Plattform „Bamberg-Miteinander“ bekamen besondere Aufmerksamkeit, sind sie doch die Projekte, die im Frühjahr 2026 für die Menschen in Bamberg bereitgestellt werden.
Smarte Wochen 2025 – was bleibt?
Die Smarten Wochen 2025 haben gezeigt, dass die Informationen und der Austausch zu Digitalisierung flächendeckend stattfinden müssen. Es gilt, Menschen in ganz Bamberg dazu abzuholen, und das nicht (nur) im Stadtzentrum, sondern dort, wo sie leben. Auch wenn zunächst keine weiteren Smarten Wochen mehr geplant sind, sollen auch in Zukunft Informations- und Beteiligungsveranstaltungen zu Smart City Bamberg in den verschiedenen Stadtteilen stattfinden. Informationen dazu sind hier zu finden.