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Stadt Bamberg - Page 9

Ver­an­stal­tungs­rei­he hat vie­le Men­schen in den Stadt­tei­len erreicht

Smart im Quar­tier: Wie Digi­ta­li­sie­rung jen­seits des Stadt­zen­trums ankommt

Im Som­mer 2024 ent­stand eine Idee: Smart City Bam­berg soll­te nicht nur im Stadt­zen­trum, son­dern auch in den ver­schie­de­nen Stadt­tei­len erleb­bar wer­den – die Smar­te Woche war gebo­ren! Den Auf­takt mach­te Bam­berg-Süd­west im März 2025, im Juni folg­te dann Bam­berg-Ost. Mit der drit­ten Smar­ten Woche vom 20. bis 24. Okto­ber in der Gereuth und Wun­der­burg hat die­se Ver­an­stal­tungs­rei­he nun ein Ende gefun­den. Die Stadt Bam­berg blickt zurück und fragt, was bleibt.

Ziel der Smar­ten Wochen war nicht nur, die Pro­jek­te von Smart City Bam­berg zu den Men­schen zu brin­gen. Es galt viel­mehr, Ange­bo­te zu schaf­fen, sich mit Digi­ta­li­sie­rung an sich aus­ein­an­der­zu­set­zen. So soll­ten even­tu­el­le Hem­mun­gen und Vor­be­hal­te abge­baut und gezeigt wer­den, dass Digi­ta­li­sie­rung, wenn sie klug ein­ge­setzt wird, vie­le Vor­tei­le mit sich bringt. Dass sie uns im All­tag schon jetzt an vie­len Stel­len, auch unbe­wusst, umgibt. Und dass sie den Aller­meis­ten nüt­zen kann, direkt und indirekt.


Ein bun­tes Pro­gramm für ver­schie­de­ne Zielgruppen

Zusam­men mit Part­ner­ein­rich­tun­gen vor Ort, allen vor­an den Stadt­teil­bü­ros und Jugend­zen­tren, wur­de für jede Smar­te Woche ein eige­nes Pro­gramm ent­wi­ckelt. Die­ses bezog zum einen bestehen­de For­ma­te vor Ort ein, wel­che Smart City Bam­berg mit digi­ta­len Inhal­ten bespiel­te. Zum ande­ren gab es Pro­gramm­punk­te, die eigens für die Smar­ten Wochen ange­bo­ten wur­den. Es ent­stand ein Pro­gramm, das ver­schie­de­ne Ziel­grup­pen adres­sier­te, für Jung und Alt und alles dazwischen!

So gab es bei allen Smar­ten Wochen bei­spiels­wei­se Gedächt­nis­trai­nings für die älte­re Gene­ra­ti­on, span­nen­de Tech­nik-Work­shops bei den Kin­der- und Jugend­treffs sowie infor­ma­ti­ve Pro­jekt­vor­stel­lun­gen und jeweils einen Smart Talk, die bewähr­te Podi­ums­dis­kus­si­on zu digi­ta­len Fragestellungen.


Über 500 Teil­neh­men­de bei den Smar­ten Wochen

Für das Pro­gramm Smart City Bam­berg waren die Smar­ten Wochen ein gro­ßer Erfolg! Ins­ge­samt kamen 501 Teil­neh­men­de zu den Smar­ten Wochen: 153 nach Süd­west, 209 nach Ost und 139 in die Gereuth-Wun­der­burg. Im direk­ten Gespräch mit den Besu­che­rin­nen und Besu­chern konn­ten vie­le Fra­gen geklärt, aber auch Beden­ken geteilt und mit­un­ter abge­baut wer­den. Es wur­de über die Bedürf­nis­se nach Daten­schutz, einen gesun­den Umgang mit digi­ta­len und sozia­len Medi­en oder auch die Bedeu­tung von Digi­ta­li­sie­rung im Gesund­heits­we­sen dis­ku­tiert. Gleich­zei­tig wur­de der Nut­zen eines Digi­ta­len Zwil­lings für den Erhalt Bam­bergs oder einer Künst­li­chen Intel­li­genz für die Pfle­ge der Bam­ber­ger Baum­be­stän­de für vie­le ver­ständ­li­cher. Die Bam­berg-App und die Enga­ge­ment-Platt­form „Bam­berg-Mit­ein­an­der“ beka­men beson­de­re Auf­merk­sam­keit, sind sie doch die Pro­jek­te, die im Früh­jahr 2026 für die Men­schen in Bam­berg bereit­ge­stellt werden.


Smar­te Wochen 2025 – was bleibt?

Die Smar­ten Wochen 2025 haben gezeigt, dass die Infor­ma­tio­nen und der Aus­tausch zu Digi­ta­li­sie­rung flä­chen­de­ckend statt­fin­den müs­sen. Es gilt, Men­schen in ganz Bam­berg dazu abzu­ho­len, und das nicht (nur) im Stadt­zen­trum, son­dern dort, wo sie leben. Auch wenn zunächst kei­ne wei­te­ren Smar­ten Wochen mehr geplant sind, sol­len auch in Zukunft Infor­ma­ti­ons- und Betei­li­gungs­ver­an­stal­tun­gen zu Smart City Bam­berg in den ver­schie­de­nen Stadt­tei­len statt­fin­den. Infor­ma­tio­nen dazu sind hier zu fin­den. 

Aktio­nen und Ver­an­stal­tun­gen kön­nen ein­ge­reicht werden

Betei­li­gungs­auf­ruf: Inter­na­tio­na­le Wochen gegen Ras­sis­mus 2026

Unter dem Mot­to „100% Men­schen­wür­de. Zusam­men gegen Ras­sis­mus und Rechts­extre­mis­mus“ fin­den auch im Jahr 2026 die Inter­na­tio­na­len Wochen gegen Ras­sis­mus in der Stadt und im Land­kreis Bam­berg statt. Ab sofort kön­nen Ver­an­stal­tun­gen rund um das The­ma Ras­sis­mus online ein­ge­tra­gen wer­den, wie Stadt und Land­kreis mitteilen.

Gemäß dem bun­des­wei­ten Mot­to set­zen sich Stadt und Land­kreis Bam­berg im Zeit­raum vom 16. bis 29. März 2026 bereits zum 14. Mal aktiv für die Aner­ken­nung glei­cher Rech­te und die Wür­de aller Men­schen ein und ste­hen gemein­sam gegen Ras­sis­mus und Rechts­extre­mis­mus. Der Migran­tin­nen- und Migran­ten­bei­rat der Stadt Bam­berg und sei­ne Koope­ra­ti­ons­part­ne­rin­nen und ‑part­ner möch­ten herz­lich dazu ein­la­den, durch Aktio­nen und Ver­an­stal­tun­gen wie Film­vor­füh­run­gen, Thea­ter­auf­füh­run­gen, mehr­spra­chi­ge Lesun­gen, Kon­zer­te, Füh­run­gen, Vor­trä­ge, Work­shops, Podi­ums­dis­kus­sio­nen, Erzähl­ca­fés, Aus­stel­lun­gen, Begeg­nun­gen, Gesprächs­run­den und vie­les mehr ein Zei­chen zu setzen.

Der Migran­tin­nen- und Migran­ten­bei­rat erstellt ein Gesamt­pro­gramm rund um das The­ma Ras­sis­mus, in dem die Bei­trä­ge auf­ge­nom­men wer­den. Zur Ankün­di­gung ihrer Ver­an­stal­tung kön­nen Inter­es­sier­te bis Frei­tag, 6. Febru­ar 2026 das Online-For­mu­lar aus­fül­len. Die­ses sowie alle wei­te­ren Infor­ma­tio­nen zur Aus­schrei­bung sind auf der Web­site des Migran­tin­nen- und Migran­ten­bei­rats unter „Ver­an­stal­tun­gen“ zu fin­den 

Pest­el-Insti­tut legt Woh­nungs­markt-Unter­su­chung für Regi­on Bam­berg vor

In der Regi­on Bam­berg feh­len 6.800 Wohnungen

Man­gel­wa­re Woh­nung: Die Regi­on Bam­berg hat ein Woh­nungs­de­fi­zit. Aktu­ell feh­len rund 3.800 Woh­nun­gen in der Stadt und 3.000 Woh­nun­gen im Land­kreis Bam­berg, wie aus der aktu­el­len regio­na­len Woh­nungs­markt-Unter­su­chung her­vor­geht, die das Pest­el-Insti­tut gemacht hat.

Gleich­zei­tig ste­hen in Bam­berg 880 und im Land­kreis 2.590 Woh­nun­gen bereits seit einem Jahr oder län­ger leer. Wer eine Woh­nung sucht, soll­te sich dar­auf aber kei­ne Hoff­nun­gen machen: Woh­nun­gen, die lan­ge Zeit leer ste­hen, gehen kaum wie­der in die Ver­mie­tung. Die Wis­sen­schaft­ler des Pest­el-Insti­tuts haben bei ihrer Unter­su­chung den Woh­nungs­be­stand, die Bevöl­ke­rungs­ent­wick­lung sowie Pro­gno­sen für den Arbeits­markt und die Beschäf­ti­gung in der Regi­on Bam­berg analysiert.

„Vom Arbeits­kräf­te­be­darf über die Gebur­ten bis zu den Ster­be­fäl­len: Es wird sich in Bam­berg eine Men­ge tun – und auf dem Woh­nungs­markt tun müs­sen“, sagt Mat­thi­as Gün­ther. Das bedeu­te kon­kret, dass in den nächs­ten fünf Jah­ren rund 970 neue Woh­nun­gen in Bam­berg und auch 970 Woh­nun­gen im Land­kreis gebaut wer­den müss­ten – und zwar pro Jahr. Der Chef-Öko­nom des Pest­el-Insti­tuts hält die­ses Woh­nungs­bau­pen­sum für Bam­berg aller­dings für „nicht mach­bar“. So habe es im ers­ten Halb­jahr die­ses Jah­res nach Anga­ben des Sta­tis­ti­schen Bun­des­am­tes (Desta­tis) ledig­lich 186 Bau­ge­neh­mi­gun­gen für neue Woh­nun­gen in Bam­berg und 187 für den Kreis gege­ben. „Das reicht natür­lich nicht.“ Der Neu­bau von Woh­nun­gen in der Regi­on Bam­berg lau­fe mit ange­zo­ge­ner Hand­brem­se. „Da muss vor allem bun­des­po­li­tisch mehr pas­sie­ren, um den Neu­bau von Woh­nun­gen wie­der anzu­kur­beln. Und das mög­lichst schnell“, so Mat­thi­as Günther.

Dabei gibt es für den Lei­ter des Pest­el-Insti­tuts vor allem ein effek­ti­ves Instru­ment, das den Woh­nungs­bau auch in der Regi­on Bam­berg flott in Fahrt brin­gen wür­de: „Drin­gend not­wen­dig ist güns­ti­ges Bau­geld. Der Bund muss ein Zins-Pro­gramm auf­le­gen: Maxi­mal 2 Pro­zent Zin­sen – teu­rer darf die Finan­zie­rung beim Woh­nungs­bau nicht sein.“ Dann sei­en deut­lich mehr pri­va­te Bau­her­ren, aber auch Inves­to­ren end­lich wie­der in der Lage, neue Woh­nun­gen in Bam­berg und dem Land­kreis zu bau­en. „Vor allem wür­de das schnell einen Effekt brin­gen: Mit einem Nied­rig­zins-Bau­geld wür­de der Bund einen wirk­li­chen Tur­bo für den Neu­bau von Woh­nun­gen star­ten“, ist der Chef-Öko­nom des Pest­el-Insti­tuts überzeugt.

Die Wis­sen­schaft­ler haben die regio­na­le Woh­nungs­markt-Ana­ly­se im Auf­trag des Bun­des­ver­ban­des Deut­scher Bau­stoff-Fach­han­del (BDB) durch­ge­führt. Des­sen Prä­si­den­tin feh­len kla­re Signa­le – Anrei­ze, die kurz­fris­tig wir­ken: „In Sachen Woh­nungs­bau pas­siert bei der neu­en Bun­des­re­gie­rung zu wenig. Nur das Schlag­wort ‚Woh­nungs­bau-Tur­bo‘ geis­tert seit Mona­ten durch die Repu­blik. Doch von einem ‚Tur­bo‘ kann kei­ne Rede sein. Die Maß­nah­men wir­ken nur mit­tel- bis lang­fris­tig“, sagt Katha­ri­na Metz­ger. Jeden­falls sei von dem ver­spro­che­nen ‚Tur­bo-Effekt‘ in der Regi­on Bam­berg und auch sonst nir­gend­wo etwas zu mer­ken. Selbst da, wo es ein Plus bei den Bau­ge­neh­mi­gun­gen gebe, pas­sie­re dies auf „denk­bar nied­ri­gem Niveau“.

Dabei sei der Woh­nungs­bau ein wich­ti­ger Motor der Bin­nen­kon­junk­tur: „Läuft der Woh­nungs­bau, dann läuft auch die Wirt­schaft. Des­halb ist es höchs­te Zeit, dass Bun­des­kanz­ler Merz den Woh­nungs­bau jetzt zur Chef­sa­che macht“, for­dert die Prä­si­den­tin des Bau­stoff-Fach­han­dels. Pas­sie­re nichts, dann sacke der Neu­bau wei­ter ab. Schon jetzt ver­lie­re der Bau Tag für Tag Kapa­zi­tä­ten: „Bau­un­ter­neh­men gehen in die Insol­venz. Bau­ar­bei­ter ver­lie­ren ihre Jobs“, so Metzger.

Außer­dem sei das Bau­en zu kom­pli­ziert und zu teu­er gewor­den, kri­ti­siert der Bau­stoff-Fach­han­del. Ein Punkt, den auch das Pest­el-Insti­tut unter­streicht: „Deutsch­land muss drin­gend wie­der ein­fa­cher bau­en. Wenn der Bund alle Auf­la­gen und Vor­schrif­ten der letz­ten zehn Jah­re kom­plett zurück­neh­men wür­de, dann könn­ten in Bam­berg ziem­lich schnell wie­der deut­lich mehr und deut­lich güns­ti­ge­re Woh­nun­gen gebaut wer­den. Und zwar Woh­nun­gen mit einem guten Stan­dard. Manch­mal ist weni­ger eben mehr“, sagt Mat­thi­as Günther.

Der Chef des Pest­el-Insti­tuts wirft dem Bund vor, dem Woh­nungs­bau „zehn Jah­re lang durch immer schär­fe­re Geset­ze und Ver­ord­nun­gen viel unnö­ti­gen Bal­last zuge­mu­tet zu haben“. Das habe die Kos­ten im Woh­nungs­bau und damit auch die Mie­ten regel­recht nach oben getrie­ben, so der Bun­des­ver­band Deut­scher Bau­stoff-Fach­han­del. „Vor allem völ­lig über­zo­ge­ne Ener­gie­spar-Auf­la­gen beim Neu­bau haben unterm Strich für die Umwelt wenig gebracht, das Woh­nen aber enorm viel teu­rer gemacht“, sagt BDB-Prä­si­den­tin Katha­ri­na Metzger.

Stif­tung unter­stützt bedürf­ti­ge Menschen

Bam­ber­ger Ehe­paar för­dert Beru­fe im kirch­li­chen und sozia­len Bereich

Es war der 15. Sep­tem­ber 2019, als aus der Idee von Eri­ka und Wolf­gang Ruzi­cka Rea­li­tät wur­de: Unter dem Dach der Stadt Bam­berg grün­de­ten sie eine Treu­hand­stif­tung. Gut sechs Jah­re spä­ter haben sie den Grund­stock der „Eri­ka-und-Wolf­gang-Ruzi­cka-Stif­tung“ um einen fünf­stel­li­gen Betrag erhöht. Der Grund: Die enge Ver­bun­den­heit mit ihrer Hei­mat­stadt und der Wunsch, dau­er­haft einen Bei­trag für ein lebens­wer­tes Bam­berg zu leisten.

Die Stif­tung unter­stützt bedürf­ti­ge Men­schen, sowohl in der Stadt Bam­berg, als auch im Aus­land, hier mit dem Ziel einer seel­sor­ge­ri­schen oder sozia­len Berufs­tä­tig­keit in Bam­berg. Neben unmit­tel­ba­ren Ein­zel­fall­hil­fen liegt dem Ehe­paar beson­ders die Aus­bil­dungs­för­de­rung am Her­zen. Kon­kret sagen Eri­ka und Wolf­gang Ruzi­cka zur Aus­wahl des Stif­tungs­zwe­ckes: „Bam­berg braucht heu­te und in Zukunft in sozia­len und kirch­li­chen Beru­fen gut aus­ge­bil­de­te Men­schen, gera­de auch aus dem Aus­land, die hier arbei­ten und leben möchten.“

Die Stif­tungs­grün­der sind in Bam­berg tief ver­wur­zelt: Eri­ka Ruzi­cka war 48 Jah­re lang bei der Stadt Bam­berg beschäf­tigt, ihr Mann arbei­te­te meh­re­re Jahr­zehn­te bei der Spar­kas­se Bam­berg. Im Ver­lauf ihres Lebens haben die bei­den selbst erfah­ren müs­sen, was es heißt, mit den Her­aus­for­de­run­gen des Lebens umzu­ge­hen. Umso wich­ti­ger ist es ihnen, mit der Stif­tung nach­hal­ti­ge Zwe­cke im sozia­len Bereich zu verfolgen.


Jün­ge­re Gene­ra­tio­nen unterstützen

„Wir haben kei­ne Kin­der und möch­ten auf unse­re Wei­se jün­ge­re Gene­ra­tio­nen unter­stüt­zen“, erläu­ter­te Wolf­gang Ruzi­cka beim Besuch im Rat­haus am Max­platz. Ein­ge­la­den hat­ten Ober­bür­ger­meis­ter Andre­as Star­ke und Stif­tungs­re­fe­rent Bert­ram Felix, um den bei­den Stif­tern per­sön­lich zu dan­ken. „Ein sol­ches Enga­ge­ment ist alles ande­re als selbst­ver­ständ­lich. Es ist ein Geschenk an die Stadt Bam­berg und ein Vor­bild für ande­re Men­schen“, so der Oberbürgermeister.

Eri­ka und Wolf­gang Ruzi­cka ist es wich­tig, dass auch nach ihrem Able­ben die von der Stadt Bam­berg ver­wal­te­te Stif­tung gut aus­ge­stat­tet ist. Sie haben sich dazu ent­schie­den, ihr Mehr­fa­mi­li­en­haus samt ihrem sons­ti­gen Ver­mö­gen eben­falls an die Stif­tung zu übergeben.

Viel­fäl­ti­ges Ange­bot begeis­ter­te zahl­rei­che Familien

Kom­mu­na­le Jugend­ar­beit Bam­berg blickt zurück

Die Kom­mu­na­le Jugend­ar­beit der Stadt Bam­berg war im fast ver­gan­ge­nen Jahr viel­be­schäf­tigt und hat eine Men­ge Aktio­nen auf den Weg gebracht. Vom Feri­en­pro­gramm über den digi­ta­len Feri­en­pass bis hin zum Kin­der- und Jugend­floh­markt auf der Unte­ren Brü­cke waren die Ange­bo­te für jun­ge Men­schen alle­samt ein vol­ler Erfolg, wie die Stadt Bam­berg mitteilt.

Über sechs Wochen hat­ten Kin­der aus Bam­berg und der Umge­bung wäh­rend der Som­mer­fe­ri­en die Mög­lich­keit, an einer Viel­zahl von Ver­an­stal­tun­gen und Kur­sen wäh­rend des Som­mer­fe­ri­en­pro­gramms teil­zu­neh­men. Mit 218 ver­schie­de­nen Ange­bo­ten bot das Pro­gramm für jedes Kind etwas Pas­sen­des – von sport­li­chen Akti­vi­tä­ten über krea­ti­ve Work­shops bis hin zu tech­ni­schen und erleb­nis­päd­ago­gi­schen Kur­sen. Ins­ge­samt wur­den 1.616 Plät­ze gebucht. Beson­ders erfreu­lich: 38 Kur­se waren kom­plett aus­ge­bucht und teil­wei­se bereits nach weni­gen Minu­ten rest­los ver­ge­ben. „Die hohe Nach­fra­ge bei eini­gen Kur­sen zeigt uns, dass unser Ange­bot genau den Nerv der Kin­der und Fami­li­en trifft“, erklärt Jugend­pfle­ger Sebas­ti­an Weh­ner zufrieden.

Das Ange­bot der 59 regio­na­len Anbie­ter war viel­fäl­tig: von Quid­ditch mit den „Dra­gon­ri­ders Bam­berg“ über Löt­work­shops von „backspace“ bis hin zu Kera­mik-Bema­len, Tanz- und Thea­ter­work­shops, der Kräu­ter­werk­statt oder erleb­nis­päd­ago­gi­schen Out­door-Ange­bo­ten von „Team­wärts“. Mit 53 Pro­zent Mäd­chen und 47 Pro­zent Jun­gen war das Pro­gramm aus­ge­wo­gen nach­ge­fragt. 72 Pro­zent der teil­neh­men­den Kin­der waren unter 10 Jah­re alt, was zeigt, dass das Ange­bot beson­ders bei Grund­schü­le­rin­nen und ‑schü­lern sehr gut ankommt.

Ein wich­ti­ger Mei­len­stein war der Umzug auf das neue Buchungs­por­tal „Feri­en­por­tal Bam­berg“ (www.ferienportal-bamberg.de). „Der Wech­sel der Platt­form war für uns ein gro­ßer Schritt in Rich­tung Digi­ta­li­sie­rung und Benut­zer­freund­lich­keit“, so Bür­ger­meis­ter und Sozi­al­re­fe­rent Jonas Glüsen­kamp. „Nach der Umstel­lung haben wir vie­le posi­ti­ve Rück­mel­dun­gen erhal­ten, und wir sind über­zeugt, dass die neue Platt­form künf­tig noch mehr Fami­li­en den Zugang zu unse­rem viel­fäl­ti­gen Ange­bot erleichtert.“

Eine wei­te­re Neue­rung in die­sem Jahr: Erst­mals führ­te das Feri­en­pro­gramm-Team eine Umfra­ge unter den Teil­neh­men­den durch. Die gesam­mel­ten Rück­mel­dun­gen ermög­li­chen es, die Ange­bo­te gezielt wei­ter­zu­ent­wi­ckeln und den Ver­an­stal­tern direk­tes Feed­back zu geben. So wird das Som­mer­fe­ri­en­pro­gramm kon­ti­nu­ier­lich ver­bes­sert und noch bes­ser auf die Wün­sche der Kin­der abgestimmt.


Erfolg­rei­che Pre­mie­re: Digi­ta­ler Ferienpass

Eine beson­de­re Neue­rung in die­sem Jahr war die Ein­füh­rung des digi­ta­len Feri­en­pas­ses Bam­berg. Für sechs Euro erhiel­ten Kin­der und Jugend­li­che zwi­schen 4 und 17 Jah­ren über 100 Ver­güns­ti­gun­gen und Gra­tis-Ein­trit­te – bequem abruf­bar per QR-Code in der Feri­en­pass-App oder als PDF auf dem Smartphone.

Der digi­ta­le Pass bot zahl­rei­che Vor­tei­le: zehn­mal frei­en Ein­tritt ins Sta­di­on­bad und Frei­bad Gau­stadt, ver­güns­tig­te Besu­che im Frei­zeit-Land Gei­sel­wind, in ver­schie­de­nen Klet­ter­wäl­dern und Wild­parks sowie im Tier­gar­ten Nürn­berg. Auch eine Gra­tis-Eis­ku­gel, frei­er Ein­tritt in Höh­len der Frän­ki­schen Schweiz und eine kos­ten­lo­se Run­de Mini­golf gehör­ten zum Angebot.

Ins­ge­samt wur­den 2.200 digi­ta­le Feri­en­päs­se ver­kauft – ein erfolg­rei­cher Start für das neue For­mat. „Wir sind sehr zufrie­den mit der Reso­nanz im ers­ten Jahr. Über alle Rück­mel­dun­gen im ers­ten Jahr freu­en wir uns und neh­men sie ernst, um das Ange­bot kon­ti­nu­ier­lich wei­ter­zu­ent­wi­ckeln“, betont Sebas­ti­an Wehner.

„Das Som­mer­fe­ri­en­pro­gramm und der digi­ta­le Feri­en­pass sind zen­tra­le Säu­len unse­rer Kin­der- und Jugend­ar­beit. Mit über 218 Kur­sen und mehr als 100 Ver­güns­ti­gun­gen bie­ten wir Fami­li­en ein Gesamt­pa­ket, das Kin­dern sinn­vol­le Frei­zeit­an­ge­bo­te in den Feri­en ermög­licht“, so Zwei­ter Bür­ger­meis­ter Jonas Glüsenkamp.


Kin­der- und Jugend­floh­markt wei­ter­hin beliebt

Ein wei­te­res High­light im Jah­res­pro­gramm der Kom­mu­na­len Jugend­ar­beit ist der Kin­der- und Jugend­floh­markt auf der Unte­ren Brü­cke. Von April bis Okto­ber 2025 nah­men 361 jun­ge Ver­käu­fe­rin­nen und Ver­käu­fer im Alter von 7 bis 17 Jah­ren dar­an teil, um Spiel­zeug, Bücher und Klei­dung zu ver­kau­fen und ihr Taschen­geld auf­zu­bes­sern. Durch­schnitt­lich waren über 70 % der Stän­de ausgebucht.

Geschwäch­ter Baum im Schul­hof stellt zu hohe Gefahr dar

Bruch­ge­fähr­de­te Esche auf dem Gelän­de der Gan­golf­schu­le wird in den Herbst­fe­ri­en gefällt

Eine von meh­re­ren Eschen im Schul­hof der Gan­golf­schu­le muss in den Herbst­fe­ri­en aus Grün­den der Ver­kehrs­si­cher­heit gefällt wer­den, wie die Stadt Bam­berg mit­teilt. Es han­delt sich dabei um einen stark bruch­ge­fähr­de­ten Baum im Bereich zwi­schen Lauf­bahn und Spielplatzfläche.

Der Gesund­heits­zu­stand die­ses Bau­mes habe sich lei­der dras­tisch ver­schlech­tert. Dies lässt sich deut­lich an einer feh­len­den Fein­ver­zwei­gung erken­nen. Die Baum­kro­ne ist insta­bil, wes­halb im Jahr 2014 bereits eine Kro­nen­si­che­rung ein­ge­baut wur­de. Obwohl der Baum ver­sucht hat, die­se Schwä­chun­gen durch Kom­pen­sa­ti­ons­wachs­tum aus­zu­glei­chen, sind nun Pilz­frucht­kör­per in der Kro­ne auf­ge­tre­ten, die auf eine tief­grei­fen­de Fäu­le hindeuten.

Eine aktu­el­le Unter­su­chung mit einem Bohr­wi­der­stands­mess­ge­rät hat die­sen Ver­dacht lei­der bestä­tigt: Der ver­blei­ben­de gesun­de Holz­kör­per ist so gering, dass eine aus­rei­chen­de Bruch­si­cher­heit nicht mehr gege­ben ist. Auch ein radi­ka­ler Rück­schnitt der Kro­ne wür­de bei einem der­art geschwäch­ten Baum kei­ne dau­er­haft hohe Sicher­heit wie­der­her­stel­len. Die Fäl­lung ist daher aus Grün­den der Ver­kehrs­si­cher­heit unum­gäng­lich. Um den Ver­lust so schnell wie mög­lich aus­zu­glei­chen, wird an der­sel­ben Stel­le ein neu­er, jun­ger Baum nach­ge­pflanzt, der zukünf­tig wie­der aus­rei­chend Schat­ten spen­den wird.

Geden­ken an den 9. Novem­ber 1938

Mahn­fei­er auf dem Syn­ago­gen­platz anläss­lich der Reichs­po­grom­nacht am 9. November

Am Sonn­tag, dem 9. Novem­ber um 16 Uhr, lädt die Stadt Bam­berg alle Bür­ge­rin­nen und Bür­ger zur dies­jäh­ri­gen Gedenk­ver­an­stal­tung anläss­lich der Reichs­po­grom­nacht auf dem Syn­ago­gen­platz ein, wie die Stadt Bam­berg mitteilt.

Bei der Kranz­nie­der­le­gung vor dem Mahn­mal wer­den Ober­bür­ger­meis­ter Andre­as Star­ke und Salo­mon Alme­ki­as-Siegl, Gemein­de­rab­bi­ner der Israe­li­ti­schen Kul­tus­ge­mein­de, sowie Ant­je Yael Deu­sel, Rab­bi­ne­rin der Libe­ra­len Jüdi­schen Gemein­de, Gedenk­wor­te sprechen.

Die Gedenk­fei­er wird musi­ka­lisch von Gemein­de­mit­glie­dern der Israe­li­ti­schen Kul­tus­ge­mein­de umrahmt und mit Wort­bei­trä­gen von Schü­le­rin­nen und Schü­lern des Dient­zen­ho­fer-Gym­na­si­ums des

Eichen­dorff-Gym­na­si­ums, des Franz-Lud­wig-Gym­na­si­ums sowie der Maria-Ward-Real­schu­le mit­ge­stal­tet. Wäh­rend der Ver­an­stal­tung ist der Bereich Syn­ago­gen­platz (Urban­stra­ße und Her­zog-Max-Stra­ße) für den Durch­gangs­ver­kehr gesperrt. Die Bevöl­ke­rung ist ein­ge­la­den, an die­ser Ver­an­stal­tung teil­zu­neh­men und der Opfer zu gedenken.

13,5 Mil­lio­nen Euro flie­ßen in den Bau von neu­en Woh­nun­gen und einer Kindereinrichtung

Im Ula­nen­park star­tet die Stadt­bau das nächs­te Neubauprojekt

Die Stadt­bau setzt ihre Inves­ti­tio­nen in den Ula­nen­park fort. Jetzt wur­de Spa­ten­stich bei einem wei­te­ren Neu­bau­pro­jekt gefei­ert, wie die Stadt Bam­berg mitteilt.

In dem jun­gen Vier­tel in der Wun­der­burg baut das städ­ti­sche Woh­nungs­un­ter­neh­men für cir­ca 13,5 Mil­lio­nen Euro neu­en, viel­fäl­ti­gen Wohn­raum und eine Kin­der­ein­rich­tung. „Wir brau­chen Woh­nun­gen in unse­rer Stadt, des­halb dan­ke ich der Stadt­bau für die­ses wei­te­re, gute Pro­jekt. Ein wich­ti­ger Bei­trag für unse­re Stadt­ent­wick­lung“, erklärt Ober­bür­ger­meis­ter Andre­as Starke.

Seit 2016 ent­ste­hen auf dem ehe­ma­li­gen Glas­kon­tor-Gelän­de in der Wun­der­burg vie­le Woh­nun­gen unter­schied­li­chen Zuschnitts. Die Spar­kas­se Bam­berg errich­te­te hier das ers­te Gebäu­de, in dem auch ein Nah­ver­sor­ger und ein Restau­rant Platz fan­den. Das benach­bar­te Wohn- und Gesund­heits­zen­trum bie­tet seit 2019 eine viel­fäl­ti­ge Infra­struk­tur vor allem auch für älte­re Bewoh­ne­rin­nen und Bewoh­ner. Zuletzt hat die Stadt­bau hier Eigen­tums­woh­nun­gen und 38 Rei­hen­häu­ser errich­tet, von denen 24 von der Stadt­bau selbst ver­mie­tet wer­den. Dort haben seit 2023 vor allem jun­ge Fami­li­en Platz gefunden.

So ist der Ula­nen­park inzwi­schen mit einem Super­markt, einer erst in die­sem Früh­jahr eröff­ne­ten klei­nen Park­an­la­ge und einer Infra­struk­tur rund um das Gesund­heits­we­sen zu einem neu­en leben­di­gen und viel­fäl­ti­gen Vier­tel in der Wun­der­burg herangewachsen.

Mit sei­nem aktu­el­len Bau­pro­jekt zwi­schen Mag­da­le­nen- und Hed­wig­stra­ße schließt die Stadt­bau nun nicht nur eine Bau­lü­cke, son­dern opti­miert auch das Betreu­ungs­an­ge­bot für Fami­li­en. „Hier ent­steht ein leben­di­ges Stück Stadt – ein Ort, an dem Kin­der spie­len, Fami­li­en leben und Gemein­schaft ent­steht“, erklärt Stadt­bau-Geschäfts­füh­rer Veit Berg­mann. Im Erd­ge­schoss des Neu­baus ist eine Kin­der­ein­rich­tung mit einer Kin­der­gar­ten- und zwei Krip­pen­grup­pen ein­ge­plant. In den vier Wohn­ge­schos­sen dar­über ent­ste­hen 23 Eigen­tums­woh­nun­gen unter­schied­li­cher Grö­ße. Platz für Fahr­zeu­ge wird die Tief­ga­ra­ge bie­ten, in der eini­ge Stell­plät­ze bereits vor­mon­tier­te Anschlüs­se für Wall­bo­xen haben. Dar­über hin­aus bie­tet das Unter­ge­schoss etwa siche­re 50 Stell­plät­ze für Fahr­rä­der. Die Gesamt­kos­ten des Pro­jek­tes wer­den aktu­ell mit cir­ca 13,5 Mio. Euro bezif­fert. Die Fer­tig­stel­lung des Neu­baus ist für Som­mer 2028 geplant.

Sicher­heit in Spiel­platz-Nähe geht vor

Pap­pel am Weegmann­ufer muss gefällt werden

Eine schwer geschä­dig­te Pap­pel am Weegmann­ufer muss am 29. und 30. Okto­ber gefällt und der Fuß­weg zeit­wei­se gesperrt wer­den, wie die Stadt Bam­berg mit­teilt. Da sich der Baum in unmit­tel­ba­rer Nähe zum Bas­ket­ball- bezie­hungs­wei­se Spiel­platz und einer stark befah­re­nen Stra­ße befin­det, ist die Fäl­lung unum­gäng­lich, um jeg­li­ches Risi­ko für die Öffent­lich­keit auszuschließen.

Am mor­gi­gen Mitt­woch, dem 29. Okto­ber, und am Don­ners­tag, dem 30. Okto­ber, wird eine schwer geschä­dig­te Pap­pel am Weegmann­ufer im Bereich des Spiel­plat­zes an der Mari­en­brü­cke gefällt. Die Maß­nah­me ist aus Sicher­heits­grün­den drin­gend erfor­der­lich, da die Stand- und Bruch­si­cher­heit des Bau­mes stark beein­träch­tigt ist.

Die Pap­pel weist im Stamm­be­reich eine Ablö­sung der Rin­de auf, unter der sich weit­rei­chen­de Fäu­le­be­rei­che gebil­det haben. Ursa­che ist der Pilz Hal­li­ma­sch, der durch die Zer­set­zung des Hol­zes die Stand- und Bruch­si­cher­heit des Bau­mes in erheb­li­chem Maße beein­träch­tigt und des­sen Vita­li­tät herabsetzt.

Auf­grund des kri­ti­schen Zustands kann auch ein star­ker Kro­nen­rück­schnitt die erfor­der­li­che Sicher­heit nicht wie­der­her­stel­len. Da sich der Baum in unmit­tel­ba­rer Nähe zum Bas­ket­ball- bezie­hungs­wei­se Spiel­platz und einer stark befah­re­nen Stra­ße befin­det, ist die Fäl­lung unum­gäng­lich, um jeg­li­ches Risi­ko für die Öffent­lich­keit auszuschließen.

Der Stra­ßen­ver­kehr wird wäh­rend der Fäll­ar­bei­ten nicht beein­träch­tigt. Fuß­gän­ge­rin­nen und Fuß­gän­ger auf dem Hein­richs­damm zwi­schen Mari­en­brü­cke und Augus­ten­stra­ße wer­den jedoch aus Sicher­heits­grün­den auf die ande­re Stra­ßen­sei­te umge­lei­tet. Der Geh- und Rad­weg am Weegmann­ufer kann wei­ter­hin benutzt wer­den, es wird aber um erhöh­te Vor­sicht gebeten.

Eine Nach­pflan­zung für die gefäll­te Pap­pel wird im kom­men­den Früh­jahr erfolgen.

Ober­bür­ger­meis­ter Star­ke lobt die Qua­li­tät und das Tem­po der Arbeiten

Drei wich­ti­ge Bau­stel­len erfolg­reich abgeschlossen

Gleich drei lang ersehn­te Stra­ßen- und Wege­pro­jek­te im Stadt­ge­biet wur­den in den ver­gan­ge­nen Wochen erfolg­reich abge­schlos­sen, wie die Stadt Bam­berg mitteilt.

Ober­bür­ger­meis­ter Andre­as Star­ke mach­te sich gemein­sam mit Rein­hold Zenk von Bam­berg Ser­vice vor Ort ein Bild von den Ergeb­nis­sen und zeig­te sich sehr zufrie­den mit dem Ver­lauf und der Qua­li­tät der Arbei­ten. „Es ist rich­tig, dass wir in unse­re Infra­struk­tur inves­tie­ren und schritt­wei­se unser Stra­ßen­sys­tem ver­bes­sern“, so Starke.

„Die­se Bau­maß­nah­men wur­den rei­bungs­los und schnell umge­setzt, das ist sehr erfreu­lich. Die Anwoh­ne­rin­nen und Anwoh­ner haben Geduld bewie­sen, und nun kön­nen alle von einer deut­lich ver­bes­ser­ten Infra­struk­tur pro­fi­tie­ren“, beton­te Ober­bür­ger­meis­ter Star­ke beim Rundgang.

Beson­ders posi­tiv ver­lief die Sanie­rung der Bren­ner­stra­ße, die bereits am 22. Okto­ber – und damit zehn Tage frü­her als geplant – wie­der für den Ver­kehr frei­ge­ge­ben wer­den konn­te. Durch eine früh­zei­ti­ge Abstim­mung mit ansäs­si­gen Gewer­be­be­trie­ben und durch gute Ersatz­park­platz­re­ge­lun­gen konn­te die Maß­nah­me ohne grö­ße­re Stö­run­gen umge­setzt wer­den. Klei­ne­re Nach­ar­bei­ten am Geh­weg vor den Haus­num­mern 28 bis 36 wer­den bereits in die­sen Tagen durchgeführt.

Auch die Wil­densor­ger Haupt­stra­ße prä­sen­tiert sich frei von Schlag­lö­chern. Hier wur­de ein Teil­ab­schnitt mit dem Ver­fah­ren der „ein­fa­chen Ober­flä­chen­be­hand­lung“ saniert, das eine beson­ders kur­ze Bau­zeit ermög­lich­te und bereits erfolg­reich bei Geh- und Rad­we­gen am Trop­pau­platz und am Hein­richs­damm zur Anwen­dung gekom­men ist. Nach anfäng­li­cher Staub­ent­wick­lung und losen Splitt­kör­nern bei Abschluss der Arbei­ten hat Bam­berg Ser­vice bereits nach­ge­bes­sert. „Kur­ze Bau­zei­ten bedeu­ten weni­ger Belas­tung für Anwoh­ner­schaft und Ver­kehr. Das ist ein kla­rer Gewinn für Wil­densorg“, beton­te Starke.

Ein drit­tes Pro­jekt betrifft den Fuß­weg am Wei­den­damm, der wegen Wur­zel­auf­wer­fun­gen lan­ge gesperrt war. Fuß­gän­ge­rin­nen und Fuß­gän­ger hat­ten aller­dings an die­ser Stel­le auf meh­re­re, unmit­tel­bar dane­ben ver­lau­fen­de Wege aus­wei­chen kön­nen. In nur einem Tag wur­de hier eine Zwi­schen­sa­nie­rung durch­ge­führt, um die Ver­kehrs­si­cher­heit wie­der­her­zu­stel­len, ohne die wert­vol­len Pap­peln zu gefähr­den. „Sol­che Maß­nah­men zei­gen, dass wir mit Augen­maß und Ver­ant­wor­tung han­deln“, unter­strich der OB.

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