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Stadt Bamberg - Page 9

Mobi­le Kon­struk­tio­nen ver­schö­nern Bam­ber­ger Schul- und Kita-Höfe

Holz­mo­du­le für Schu­len und Kitas

Im Rah­men des För­der­pro­jek­tes Mit­Mach­Kli­ma ging 2024 eine soge­nann­te Wan­der­baum­al­le auf Tour, deren Modu­le jetzt eine neue Ver­wen­dung finden.

Im Rah­men des För­der­pro­jek­tes Mit­Mach­Kli­ma ging im Jahr 2024 unter gemein­sa­mer Initia­ti­ve von mach­bar Bam­berg e.V. und Bund Natur­schutz Bam­berg e.V. eine soge­nann­te Wan­der­baum­al­le im Stadt­ge­biet Bam­berg auf Tour. Die dafür eigens her­ge­stell­ten Holz­mo­du­le brach­ten fri­sches Grün in ver­sie­gel­te Stra­ßen­räu­me, schu­fen neue Auf­ent­halts­or­te und stärk­ten das nach­bar­schaft­li­che Mit­ein­an­der. Nach­dem die Wan­der­bäu­me bereits im Herbst 2024 dau­er­haft an ver­schie­de­nen Orten in der Stadt ein­ge­pflanzt wur­den, erhal­ten die Modu­le nun eine neue und lang­fris­ti­ge Ver­wen­dung an Schu­len und Kindertagesstätten.

„Die Initia­ti­ve trägt nicht nur zur Ver­schö­ne­rung der Schul- und Kita-Umfel­der bei, son­dern stärkt auch das Bewusst­sein für Umwelt- und Natur­schutz im All­tag“, so Bür­ger­meis­ter Jonas Glüsen­kamp. Ver­schie­de­ne Schu­len und Kitas aus Bam­berg beka­men die Gele­gen­heit, ihre Schul- und Pau­sen­hö­fe sowie Außen­be­rei­che mit­hil­fe der bepflanz­ba­ren Modu­le auf­zu­wer­ten und zu begrü­nen. Ob als Hoch­beet, Sitz­bank oder Kräu­ter­gar­ten – die Mög­lich­kei­ten sind viel­fäl­tig. Kin­der und Jugend­li­che ent­schei­den gemein­sam, ob die Holz­kon­struk­tio­nen künf­tig als grü­ner Auf­ent­halts­ort, sum­men­de Bie­nen­wei­de oder deko­ra­ti­ve Bepflan­zung genutzt wer­den. Die höl­zer­nen Modu­le wur­den direkt an die Ein­rich­tun­gen gelie­fert und kön­nen nach den eige­nen Vor­stel­lun­gen und Wün­schen gestal­tet und bepflanzt wer­den. Die Mate­ri­al- und Pflanz­kos­ten über­nahm das Pro­jekt MitMachKlima.

Advents­pro­jekt des Ver­eins „Freund statt fremd“

Geschenk­baum­ak­ti­on für geflüch­te­te Kin­der in Bamberg

Nach dem Erfolg im ver­gan­ge­nen Jahr ste­hen in der dies­jäh­ri­gen Vor­weih­nachts­zeit erneut Geschenk­bäu­me mit Wunsch­zet­teln im Rat­haus am Max­platz, wie die Stadt Bam­berg mit­teilt. Inter­es­sier­te kön­nen die Zet­tel abneh­men und die dar­auf fest­ge­hal­te­nen Wün­sche von geflüch­te­ten Kin­dern erfül­len. Kurz vor Weih­nach­ten ver­teilt „Freund statt fremd e.V.“ dann die Prä­sen­te an die Kin­der im Anker­zen­trum und in wei­te­ren Unterkünften.

Der Ver­ein „Freund statt fremd e.V.“ möch­te geflüch­te­ten Kin­dern in Bam­berg eine Freu­de berei­ten und Geschen­ke ver­tei­len. Auch das Bam­ber­ger Rat­haus am Maxi­mi­li­ans­platz 3 betei­ligt sich wie­der: Ein von den Markt­kauf­leu­ten gespon­ser­ter Weih­nachts­baum steht direkt im Foy­er beim Haupt­ein­gang im Erd­ge­schoss, der Schmuck wur­de vom Fair­trade-Laden „Con­ti­go“ zur Ver­fü­gung gestellt. Ein zwei­ter Baum von „Freund statt fremd“ steht ab sofort im Vor­zim­mer des Ober­bür­ger­meis­ters. Wei­te­re Geschenk­bäu­me sind außer­dem bei „Freund statt fremd“ in der Begeg­nungs­stät­te „Blaue Frie­da“, Schüt­zen­stra­ße 2a, sowie in den Kinos Licht­spiel, Unte­re König­stra­ße 34, und Ode­on, Luit­pold­stra­ße 25, auf­ge­stellt. Erst­mals mit dabei ist in die­sem Jahr ein wei­te­rer Stand­ort in der LuiO­ne-Can­ti­na, Luit­pold­stra­ße 53.

Wie die Geschenk­ab­ga­be genau funk­tio­niert, steht auf den Wunsch­zet­teln beschrie­ben. Bis zum 18. Dezem­ber 2025 kön­nen Wün­sche von geflüch­te­ten Kin­dern erfüllt wer­den. Bür­ge­rin­nen und Bür­ger sind herz­lich ein­ge­la­den, sich an der Akti­on zu betei­li­gen. „Freund statt fremd“ bedankt sich schon jetzt von Her­zen für die groß­zü­gi­ge Unter­stüt­zung und wünscht eine schö­ne und besinn­li­che Adventszeit.

Guck­lö­cher am ver­hüll­ten Schau­fens­ter des Bür­ger­la­bors len­ken Blick auf über­ra­schen­des Motiv

„Das Geheim­nis der Demo­kra­tie“ entdecken

Mit blin­ken­den Lich­ter­ket­ten geschmückt zieht das Schau­fens­ter des Bür­ger­la­bors der Stadt Bam­berg in der Haupt­wach­stra­ße gera­de vie­le Bli­cke von Pas­san­tin­nen und Pas­san­ten auf sich. In gro­ßen, beleuch­te­ten Buch­sta­ben ist „Das Geheim­nis der Demo­kra­tie“ über die gesam­te Grö­ße des Schau­fens­ters zu lesen.

Dahin­ter ist alles mit Pack­pa­pier ver­hüllt – ledig­lich zwei klei­ne Guck­lö­cher ermög­li­chen den Blick ins Inne­re. Wer sich näher her­an­traut und durch eine der Öff­nun­gen blickt, trifft auf ein über­ra­schen­des Motiv.

Die auf­fäl­li­ge Akti­on ver­weist sym­bo­lisch dar­auf, dass jede ein­zel­ne Per­son für das Gelin­gen demo­kra­ti­scher Pro­zes­se unver­zicht­bar ist. Denn Demo­kra­tie lebt davon, dass Men­schen sich ein­brin­gen, Ver­ant­wor­tung über­neh­men, mit­ge­stal­ten und ihre Stim­me erhe­ben. Um das zu ver­deut­li­chen, braucht es nicht immer vie­le Worte.

„Wir möch­ten mit die­ser Akti­on auf ein­fa­che, aber wir­kungs­vol­le Wei­se zei­gen, dass Demo­kra­tie kein abs­trak­ter Begriff ist. Sie beginnt bei jeder und jedem von uns“, erklärt Hele­ne Hoh­mann von der Demo­kra­tie­för­de­rung der Stadt Bam­berg, die beim Amt für Inklu­si­on ange­sie­delt ist.

Die Akti­on nutzt bewusst das Schau­fens­ter als Medi­um. Schau­fens­ter sind all­täg­li­che Orte und Orte, die Men­schen im Vor­bei­ge­hen errei­chen. Ein kur­zer Blick kann Denk­an­stö­ße aus­lö­sen, Gesprä­che ansto­ßen und viel­leicht sogar dazu moti­vie­ren, sich stär­ker in das demo­kra­ti­sche Mit­ein­an­der einzubringen.

Inter­es­sier­te Bür­ge­rin­nen und Bür­ger sind herz­lich ein­ge­la­den, das Schau­fens­ter in der Haupt­wach­stra­ße noch bis zum 5. Dezem­ber 2025 zu besu­chen und sich selbst ein Bild vom „Geheim­nis der Demo­kra­tie“ zu machen.

An den Advents­sams­ta­gen kann län­ger gebum­melt werden

Der Bam­ber­ger Weih­nachts­markt ist offi­zi­ell eröffnet

Ober­bür­ger­meis­ter Andre­as Star­ke, das Bam­ber­ger Christ­kind Frie­da Schegg und Georg F. Fischer von den Markt­kauf­leu­ten und Schau­stel­lern haben am Diens­tag­abend gemein­sam den gro­ßen Buz­zer gedrückt, um die Beleuch­tung am präch­ti­gen Weih­nachts­baum anzu­schal­ten: Damit ist der Bam­ber­ger Weih­nachts­markt am Max­platz und Grü­nen Markt offi­zi­ell eröff­net wor­den, wie die Stadt Bam­berg mit­teilt. Für die fest­li­chen Klän­ge sorg­ten die Don-Bosco-Musi­kan­ten und der Kin­der­chor der Rupprechtschule.

Noch bis zum 23. Dezem­ber 2025 laden 50 Markt­stän­de zum vor­weih­nacht­li­chen Bum­meln und Genie­ßen ein. Das geht in die­sem Jahr an den Advents­sams­ta­gen bis spät abends: Neben vie­len Innen­stadt­ge­schäf­ten, die bis 22 Uhr und in Ein­zel­fäl­len auch län­ger offen haben, dür­fen auch die Stän­de des Weih­nachts­mark­tes an den lan­gen Ein­kaufs­näch­ten am 29. Novem­ber 2025 sowie am 6., 13. und 20. Dezem­ber 2025 bis 22 Uhr geöff­net haben. Regu­lär hat der Weih­nachts­markt mon­tags bis don­ners­tags von 9.30 bis 20 Uhr, frei­tags und sams­tags jeweils von 9.30 bis 21 Uhr sowie an den Sonn­ta­gen von 11 bis 20 Uhr geöff­net. Außer­dem kann am 30. Novem­ber 2025 in der Innen­stadt am ver­kaufs­of­fe­nen Sonn­tag von 13 bis 18 Uhr geshop­pt werden.

Auch der Niko­laus kommt wie­der zum Weih­nachts­markt – nicht wie ursprüng­lich ange­kün­digt am 5. Dezem­ber, son­dern am Sams­tag, 6. Dezem­ber – und ver­teilt ab 14 Uhr Scho­ko­la­de an die klei­nen und gro­ßen Besu­che­rin­nen und Besucher.


Kos­ten­lo­ser ÖPNV an den Adventssamstagen

Bür­ge­rin­nen und Bür­ger aus der der Stadt und dem Land­kreis kön­nen an den Advents­sams­ta­gen kos­ten­los die Bus­se und Züge des öffent­li­chen Nah­ver­kehrs nut­zen. Am 29. Novem­ber 2025 sowie am 6., 13. und 20. Dezem­ber 2025 müs­sen somit kei­ne Tickets gekauft wer­den. Die Kos­ten tra­gen die Stadt und der Land­kreis Bamberg.

Wer mit dem Auto nach Bam­berg kommt, kann an den Advents­sams­ta­gen den P+R‑Service der Stadt­wer­ke Bam­berg am Hein­richs­damm und der Kro­nacher Stra­ße für 50 Cent den gan­zen Tag nut­zen. Ein kos­ten­lo­ser Shut­tle fährt alle 15 Minu­ten in die Innen­stadt. Abends wer­den die Anla­gen von der Nacht­li­nie 936 bezie­hungs­wei­se 935 bedient. Die­se kön­nen an den Advents­sams­ta­gen eben­falls kos­ten­los genutzt werden.

Am ver­kaufs­of­fe­nen Sonn­tag, 30. Novem­ber 2025, rich­ten die Stadt­wer­ke zwi­schen 12.30 und 18.30 Uhr einen Shut­tle-Dienst für die bei­den P+R‑Anlagen ein. Der P+R‑Platz Hein­richs­damm wird im 15-Minu­ten-Takt bedient, der P+R‑Platz in der Kro­nacher Stra­ße im 30-Minu­ten-Takt. Das Par­ken kos­tet 50 Cent, die Nut­zung der Shut­tle­bus­se ist kostenfrei.

Bam­bergs Bau­re­fe­rent wur­de offi­zi­ell verabschiedet

OB Star­ke: „Bam­berg hat Tho­mas Bee­se viel zu verdanken“

Tho­mas Bee­se, seit 2014 berufs­mä­ßi­ger Stadt­rat und Tech­ni­scher Werk­lei­ter von Bam­berg Ser­vice, been­det zum 31. Dezem­ber 2025 sei­ne zwei­te Amts­pe­ri­ode. „Sie haben sich um das Wohl unse­rer Stadt Bam­berg ver­dient gemacht“, dank­te Ober­bür­ger­meis­ter Andre­as Star­ke dem Bau­re­fe­ren­ten bei des­sen fei­er­li­cher Ver­ab­schie­dung im Spie­gel­saal der Harmonie.

Vor zahl­rei­chen Ver­tre­te­rin­nen und Ver­tre­tern des öffent­li­chen Lebens lob­te Star­ke einen Mann, der „die Stadt wie sei­ne Wes­ten­ta­sche kennt“ und mit Kom­pe­tenz und Sach­ver­stand gear­bei­tet hat. Bee­se sei „ein enthu­si­as­ti­scher Pla­ner mit gestal­te­ri­scher Kraft, foto­gra­fi­schem Gedächt­nis und einem wort­ge­wal­ti­gen Talent“, so der OB.

Tho­mas Bee­se, seit 2014 berufs­mä­ßi­ger Stadt­rat und Tech­ni­scher Werk­lei­ter von Bam­berg Ser­vice, been­det zum 31. Dezem­ber 2025 sei­ne zwei­te Amts­pe­ri­ode. Mit ihm ver­ab­schie­det sich ein her­aus­ra­gen­der Fach­mann, der die Stadt­ent­wick­lung, das Welt­erbe sowie zen­tra­le Berei­che der kom­mu­na­len Infra­struk­tur ent­schei­dend und posi­tiv mit­ge­prägt hat. Sein Weg in der Stadt­ver­wal­tung begann 1996 – zunächst als Welt­erbe-Mana­ger und Lei­ter der Stadt­sa­nie­rung, spä­ter als Chef des Stadt­pla­nungs­am­tes, ehe er 2014 zum Bau­re­fe­ren­ten gewählt wurde.

Bereits im Stadt­pla­nungs­amt hat­te sich Tho­mas Bee­se stark für die Auf­wer­tung des öffent­li­chen Rau­mes ein­ge­setzt, bei­spiels­wei­se am Wil­helms­platz, in der Ach­se Ket­ten­brück­stra­ße-Ket­ten­brü­cke-Haupt­wa­che und am Heu­markt. Für den Kom­mu­ni­ka­ti­ons­pro­zess im Sanie­rungs­ge­biet „Sand“ erhielt das Team rund um Bee­se den Deut­schen Städ­te­bau­preis, die höchs­te Aus­zeich­nung, die es in Deutsch­land für Städ­te­bau­pro­jek­te gibt.


Denk­mal­schutz und Denkmalpflege

Auch nach sei­ner Beru­fung zum Berufs­mä­ßi­gen Stadt­rat und Tech­ni­schen Werk­lei­ter des städ­ti­schen Eigen­be­triebs waren Tho­mas Bee­se vie­le Denk­mal­schutz­pro­jek­te wich­tig, wie die Sanie­rung der Obe­ren Brü­cke, die Sanie­rung der Berufs­schu­le Maria-Hilf, der Ste­phans­hof oder die Sanie­rung der Gebäu­de des Grieß­gar­tens. In sei­ner Amts­zeit wur­den prak­tisch alle his­to­ri­schen Kir­chen gene­ral­sa­niert und ent­spre­chend denk­mal­fach­lich betreut. Hin­zu kam die Dau­er­auf­ga­be des Denk­mal-Groß­in­ven­tars. Unver­ges­sen auch das Gerüst, dass der Bau­re­fe­rent mit Hil­fe des THW an der Unte­ren Sand­stra­ße 20 errich­ten hat las­sen, um die Ver­falls­stra­te­gie der dama­li­gen Eigen­tü­mer zu durch­kreu­zen. Bei sei­ner Ver­ab­schie­dung mach­te Bee­se deut­lich, dass „dem Bewah­ren gera­de in einer Stadt, wie Bam­berg, beson­de­re Bedeu­tung zukommt“.


Woh­nungs­bau und Großprojekte

Zugleich aber wand­te sich Bee­se auch den Her­aus­for­de­run­gen der Stadt­ent­wick­lung zu: Pro­jek­te, die zuvor jah­re­lang kon­tro­vers dis­ku­tiert wor­den waren, wie das Quar­tier an den Stadt­mau­ern und der Wie­der­auf­bau an den Unte­ren Müh­len wur­den unter Bee­se rasch in geord­ne­te Bah­nen gelenkt. Gro­ße Woh­nungs­bau­vor­ha­ben, wie Mega­lith, Schaeff­ler, Erba, Föh­ren­hain, Ula­nen­park, Lag­ar­de, Küchel­stra­ße, See­hof­stra­ße, Mit­tel­bach­stra­ße, Katha­ri­nen­hof und Kuni­gun­den­damm 80 wur­den erfolg­reich umge­setzt. Die Ein­woh­ner­zahl Bam­bergs ist wäh­rend der Amts­zeit des Bau­re­fe­ren­ten so stark gestie­gen wie zuvor in 70 Jah­ren nicht.

Hin­zu kamen wei­te­re Groß­pro­jek­te, wie die Ansied­lung von Bro­se, die Erwei­te­rung des Kli­ni­kums oder der Neu­bau der Bug­er Brü­cke. Bee­se habe für Bam­berg stets mit „Hart­nä­ckig­keit, Kom­pe­tenz und Durch­set­zungs­ver­mö­gen“ ver­han­delt, so Starke.


Funk­tio­nie­ren­de Infrastruktur

Nach­dem der Stadt­rat ein­stim­mig das Ziel beschlos­sen hat, den Ver­kehrs­an­teil des Umwelt­ver­bun­des bis zum Jahr 2030 auf 70 Pro­zent zu stei­gern, hat der Bau­re­fe­rent eben­so diplo­ma­tisch, wie beharr­lich jede Gele­gen­heit genutzt, den Fach­gre­mi­en und dem Stadt­rat klei­ne und kleins­te Ver­bes­se­run­gen für den Fuß- und Rad­ver­kehr vor­zu­schla­gen. Mit Erfolg: Bam­berg ist und bleibt Bay­erns tat­säch­li­che Fahr­rad­haupt­stadt mit einem Rad­ver­kehrs­an­teil von inzwi­schen 35 Prozent.

Als Tech­ni­scher Werk­lei­ter von Bam­berg Ser­vice ver­ant­wor­te­te Bee­se die Berei­che Stra­ßen­un­ter­halt, Ent­wäs­se­rung, Brü­cken­bau, Müll­ab­fuhr, Stra­ßen­rei­ni­gung, Grün­an­la­gen, Fried­hö­fe und Win­ter­dienst. Mit der erfolg­rei­chen Sperr­müll­re­form, Inves­ti­tio­nen in sau­be­re Stra­ßen und moder­ne Infra­struk­tur oder die sys­te­ma­ti­sche Schlag­loch­of­fen­si­ve habe er hier „wesent­li­chen Anteil dar­an, dass die Welt­erbe­stadt lebens- und lie­bens­wert ist und bleibt“. Star­ke: „Bam­berg funktioniert!“

Vie­le wei­te­re städ­te­bau­li­che Ent­wick­lun­gen, die in der Amts­zeit von Bee­se ange­sto­ßen wor­den sind, wer­den das Bau­ge­sche­hen in Bam­berg wohl eine wei­te­re Deka­de prä­gen: Carl-Mei­nelt-Vier­tel, Mais­el-Gelän­de, Atri­um, Lui One, Neu­bau der Hand­werks­kam­mer, Tie­fen­samm­ler sowie die stadt­sei­ti­gen Maß­nah­men im Zuge des Bahn­aus­baus, um nur eini­ge zu nennen.


Zusam­men­ar­beit und Gemeinwohl

Die Zusam­men­ar­beit zwi­schen Bau­re­fe­rent und Ober­bür­ger­meis­ter sei nach den Wor­ten von Andre­as Star­ke stets ver­trau­ens­voll und kon­struk­tiv gewe­sen, wofür er „Tho­mas Bee­se beson­ders dank­bar ist“. Aner­ken­nend äußer­te sich auch der Vor­sit­zen­de des Gesamt­per­so­nal­rats, Hel­mut Regus, der beim Bau­re­fe­ren­ten immer „ein offe­nes Ohr“ gefun­den habe.

Beson­ders am Her­zen lagen Bee­se stets das Wohl der über 400 Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­ter im Bau­re­fe­rat und bei Bam­berg Ser­vice sowie der Gleich­be­hand­lungs­grund­satz. Mah­nen­de Wor­te rich­te­te Bee­se in die­sem Zusam­men­hang an alle Akteu­rin­nen und Akteu­re inner- und außer­halb der Stadt­ver­wal­tung: „Bit­te stel­len sie das Gemein­wohl immer über Partikularinteressen.“

Auf­tritt von Talen­ten der Orches­ter­aka­de­mie am 20. November

Letz­tes Kam­mer­kon­zert im neu­en Festsaal

Sie­ben Mit­glie­der der Joseph-Keil­berth-Orches­ter­aka­de­mie der Bam­ber­ger Sym­pho­ni­ker gestal­ten am mor­gi­gen Don­ners­tag, 20. Novem­ber, um 19 Uhr, das letz­te Kam­mer­kon­zert der Kon­zert­rei­he 2025 im neu­en Fest­saal der Musik­schu­le, wie die Stadt Bam­berg mitteilt.

In unter­schied­li­chen Beset­zun­gen prä­sen­tie­ren die jun­gen talen­tier­ten Musi­ke­rin­nen und Musi­ker Wer­ke von Johan­nes Brahms, W. A. Mozart, Paul Hin­de­mith, Kevin Puts und Gene Koshink­si. Aus­füh­ren­de sind die Gei­ge­rin Lil­li Kuen, die Brat­schis­tin Céli­ne Eber­hardt, der Cel­list Mat­thi­as Bär, die Kon­tra­bas­sis­tin Tzu-Hsu­an Yang, die Kla­ri­net­tis­tin Katha­ri­na Muhr, die Fagot­tis­tin Katha­ri­na Mätz­ler und der Schlag­zeu­ger Manu­el Bäu­erle. Der Ein­tritt ist frei, um Spen­den für die Aus­füh­ren­den wird gebe­ten. Der im Mai die­ses Jah­res ein­ge­weih­te neue Fest­saal der Städ­ti­schen Musik­schu­le bie­tet mit sei­nen her­vor­ra­gen­den akus­ti­schen Eigen­schaf­ten den idea­len Kon­zert­raum für die­ses beson­de­re Kammerkonzert.

Im Fest­saal der städ­ti­schen Musik­schu­le haben 95 Gäs­te Platz. Er hat ein aus­ge­klü­gel­tes Lüf­tungs- und Akus­tik-Sys­tem und kann auch für exter­ne Ver­an­stal­tun­gen gemie­tet werden.

Die Grund­mau­ern des Gebäu­des gehen bis ins Jahr 1872 zurück. Mög­lich wur­de die Sanie­rung des Saals vor allem dank ver­schie­de­ner För­der­mit­tel der Ober­fran­ken­stif­tung, der Baye­ri­schen Lan­des­stif­tung und der Städtebauförderung.

Mit Bus und Bahn zum Weihnachtsshopping

Kos­ten­lo­ser ÖPNV an Adventssamstagen

Die erfolg­rei­che Weih­nachts­ak­ti­on wird fort­ge­setzt. Auch in die­sem Jahr kön­nen alle Bür­ge­rin­nen und Bür­ger an den Advents­sams­ta­gen in der Stadt und im gesam­ten Land­kreis Bam­berg kos­ten­los die Bus­se und Züge des öffent­li­chen Nah­ver­kehrs nut­zen, wie Stadt und Land­kreis mitteilen.

An den vier Advents­sams­ta­gen am 29. Novem­ber, 6., 13. und 20. Dezem­ber 2025 müs­sen somit kei­ne Tickets gekauft wer­den, um im Stadt­ge­biet und im Land­kreis die öffent­li­chen Ver­kehrs­mit­tel zu nut­zen. Die Kos­ten für die Beför­de­rung über­neh­men die Stadt und der Land­kreis Bam­berg. Also ein­fach ein­stei­gen und los geht‘s!

Neu in die­sem Jahr: Lan­ge Ein­kaufs­näch­te laden an allen Advents­sams­ta­gen in der Innen­stadt zum Ein­kau­fen bis in die Nacht ein. Vie­le Innen­stadt­ge­schäf­te wer­den an die­sen vier Tagen bis 22 Uhr öff­nen, in Ein­zel­fäl­len auch län­ger. Auch die Weih­nachts­markt­stän­de dür­fen an den Advents­sams­ta­gen bis 22 Uhr geöff­net haben. Der Weih­nachts­markt am Max­platz und Grü­nen Markt beginnt am 25. Novem­ber 2025.

Am 30. Novem­ber 2025 kann außer­dem beim ver­kaufs­of­fe­nen Sonn­tag von 13 bis 18 Uhr in der Bam­ber­ger Innen­stadt geshop­pt werden.

„Uns ist wich­tig, dass mög­lichst vie­le die Vor­weih­nachts­zeit in Bam­berg genie­ßen kön­nen. Mit kos­ten­frei­en Bus­fahr­ten an den Advents­sams­ta­gen in Ver­bin­dung mit den lan­gen Ein­kaufs­näch­ten wol­len wir den Ein­zel­han­del in Bam­berg stär­ken und noch mehr Kun­din­nen und Kun­den in die Geschäf­te locken“, betont Bam­bergs Ober­bür­ger­meis­ter Andre­as Starke.

Auch Land­rat Johann Kalb begrüßt das Ange­bot „Wer auf das Auto ver­zich­tet, redu­ziert Park­platz­pro­ble­me und ent­las­tet den Ver­kehr, wäh­rend der Ein­kaufs­bum­mel ange­neh­mer wird. Die läs­ti­ge Park­platz­su­che ent­fällt und Besu­che­rin­nen und Besu­cher kön­nen sich ganz auf die fest­li­che Atmo­sphä­re des Weih­nachts­mark­tes konzentrieren.“

Wer den­noch mit dem Auto nach Bam­berg kom­men und kos­ten­güns­tig par­ken möch­te, dem emp­feh­len die Stadt­wer­ke Bam­berg die P+R Plät­ze am Hein­richs­damm und in der Kro­nacher Stra­ße. Hier steht das Auto an den Advents­sams­ta­gen den gan­zen Tag für 50 Cent, der P+R‑Shuttle fährt tags­über im 15-Minu­ten-Takt kos­ten­los in die Innen­stadt und zurück. Abends wer­den die Anla­gen von der Nacht­li­nie 936 bezie­hungs­wei­se 935 bedient. Die­se kön­nen an den Advents­sams­ta­gen eben­falls kos­ten­los genutzt werden.

Am ver­kaufs­of­fe­nen Sonn­tag, 30. Novem­ber, rich­ten die Stadt­wer­ke zwi­schen 12.30 und 18.30 Uhr einen Shut­tle-Dienst für die bei­den P+R‑Anlagen ein. Der P+R‑Platz Hein­richs­damm wird im 15-Minu­ten-Takt bedient, der P+R‑Platz in der Kro­nacher Stra­ße im 30-Minu­ten-Takt. Das Par­ken kos­tet 50 Cent, die Nut­zung der Shut­tle­bus­se ist kostenfrei.

Über den Fahr­plan kön­nen sich Fahr­gäs­te hier informieren.

Mar­lon Trö­ger hat den „Moha­med Hédi Adda­la-Preis für Zivil­cou­ra­ge“ 2025 erhalten

Bam­ber­ger für muti­ge Ret­tungs­tat ausgezeichnet

Ober­bür­ger­meis­ter Andre­as Star­ke, Preis-Jury­vor­sit­zen­der und Zwei­ter Bür­ger­meis­ter Jonas Glüsen­kamp sowie der Migran­tin­nen- und Migran­ten­bei­rat der Stadt Bam­berg zeich­ne­ten in der Johan­nis­ka­pel­le Mar­lon Trö­ger aus: Der 39-Jäh­ri­ge ret­te­te eine Nach­ba­rin aus einer lebens­be­droh­li­chen Situation.

„Ich dan­ke Ihnen herz­lich im Namen des gesam­ten Stadt­ra­tes, des Migran­tin­nen- und Migran­ten­bei­rats sowie der gesam­ten Stadt­ge­sell­schaft, aber auch ganz per­sön­lich, für Ihr muti­ges Han­deln und Ein­schrei­ten“, beton­te Ober­bür­ger­meis­ter Andre­as Star­ke bei der Ver­lei­hung des „Moha­med Hédi Adda­la-Preis für Zivil­cou­ra­ge“ 2025.

Es war eine gedan­ken­schnel­le Ret­tungs­tat: Als Mar­lon Trö­ger am 21. Janu­ar 2025 spät abends nach Hau­se kam, hör­te er einen Rauch­mel­der im Nach­bar­haus Alarm schla­gen. „Ich habe dar­auf­hin in den Funk­ti­ons­mo­dus geschal­tet und in der Situa­ti­on sofort gehan­delt“, erzählt Trö­ger. Der Bun­des­po­li­zist setz­te den Not­ruf ab und klin­gel­te an der Tür des Mehr­par­tei­en­hau­ses. Bis jemand öff­ne­te. In der Woh­nung, aus der Rauch kam, öff­ne­te nie­mand, so dass Mar­lon Trö­ger die Tür ein­trat, die schla­fen­de Woh­nungs­be­sit­ze­rin weck­te und nach drau­ßen brach­te. Anschlie­ßend ging er noch mal in die Woh­nung, um die Rauch­ur­sa­che, einen qual­men­den Topf mit ange­brann­tem Essen, vom Herd zu neh­men und das Fens­ter zum Lüf­ten zu öffnen.

„Für Ihren Ein­satz und die damit ein­her­ge­hen­de Zivil­cou­ra­ge gebührt Ihnen unser aller Respekt“, beton­te Stadt­brand­meis­ter Dani­el Ochs in sei­ner Lau­da­tio. Die Hal­tung der Feu­er­wehr sei zwar immer die, dass sich nie­mand bei einer Ret­tungs­tat selbst in Gefahr brin­gen dür­fe, da eine ver­rauch­te Woh­nung tückisch sei. Zugleich beton­te Ochs: „Ich bin froh, dass es Men­schen wie Herrn Trö­ger gibt, die nicht ein­fach weg­se­hen, die abwä­gen, wie sie maxi­mal hel­fen kön­nen und somit dafür sor­gen, dass unse­re Gesell­schaft mensch­lich bleibt.“ Abschlie­ßend sag­te der Stadt­brand­meis­ter: „Im Namen der Bam­ber­ger Feu­er­wehr darf ich sagen: Wir sind stolz auf Sie.“ 

Auch die Co-Vor­sit­zen­den des Migran­tin­nen- und Migran­ten­bei­rats, Mitra Sha­ri­fi Neyst­anak und Dr. Mar­co Depiet­ri, beton­ten: „In die­sem vor­bild­li­chen Han­deln zeigt sich der Sinn des Zivil­cou­ra­ge-Prei­ses: Um Ver­ant­wor­tung zu über­neh­men, braucht es Mut. Das ist in die­sen schwie­ri­gen Zei­ten mit einer zuneh­mend pola­ri­sier­ten Gesell­schaft umso wichtiger.“

Musi­ka­lisch umrahmt wur­de die stim­mungs­vol­le Ver­lei­hung in der Johan­nis­ka­pel­le am Ste­phans­berg von der Band USB-10.


Über den Zivilcourage-Preis

Alle zwei Jah­re ver­lei­hen der Migran­tin­nen- und Migran­ten­bei­rat und die Stadt Bam­berg die Aus­zeich­nung für Zivil­cou­ra­ge. Seit Beschluss des Stadt­rats im Jahr 2021 erfolgt die Ehrung unter dem Namen „Moha­med Hédi Adda­la-Preis für Zivil­cou­ra­ge“ im Andenken an den lang­jäh­ri­gen Vor­sit­zen­den des Bei­ra­tes. Gewür­digt wer­den Men­schen, die sich vor­bild­lich gegen Gewalt, Ras­sis­mus, Will­kür oder Dis­kri­mi­nie­rung bzw. unei­gen­nüt­zig für eine fried­li­che Lösung von Kon­flik­ten zwi­schen allen Tei­len der Bevöl­ke­rung, für die Gleich­stel­lung und Inte­gra­ti­on sowie den inter­kul­tu­rel­len Dia­log ein­ge­setzt haben oder ein­set­zen. Der mit 300 Euro dotier­te Preis wur­de im Jahr 2025 bereits zum zehn­ten Mal verliehen.

Der gemein­nüt­zi­ge Ver­ein „FANS respect FANS e.V.“, der Bus­fah­rer Uwe Karl Smo­la, die Pfar­re­rin Mir­jam Elsel, der Bür­ger Patrick Nitz­sche oder die ira­ni­sche Initia­tiv­grup­pe „Frau­en-Leben-Frei­heit“ waren eini­ge Preis­trä­ge­rin­nen und Preis­trä­ger der ver­gan­ge­nen Jahre.

Smart-City-Pilot­pro­jekt in Bam­berg wird wei­ter ausgebaut

Digi­ta­le Sen­so­ren unter­stüt­zen Kli­ma­an­pas­sung beim Stadtgrün

In Bam­berg wird die digi­ta­le Unter­stüt­zung für kli­ma­an­ge­pass­tes Stadt­grün wei­ter aus­ge­baut. Im Okto­ber wur­den im Stadt­ge­biet zusätz­li­che digi­ta­le Sen­so­ren zur Mes­sung der Boden­feuch­te, des Stamm­durch­mes­sers und loka­ler Wet­ter­da­ten instal­liert, wie die Stadt Bam­berg mitteilt.

Damit wird das bestehen­de Sys­tem auf 39 Mess­punk­te erwei­tert. Die Mess­stel­len erfas­sen kon­ti­nu­ier­lich Daten zu Boden­feuch­te, Tem­pe­ra­tur, Wind­ge­schwin­dig­keit und Baum­wachs­tum, die anschlie­ßend in digi­ta­le Model­le ein­flie­ßen. Auf die­ser Grund­la­ge kön­nen Bewäs­se­rungs­maß­nah­men bedarfs­ge­recht und res­sour­cen­scho­nend geplant wer­den, sodass Was­ser­ver­brauch, Trans­port­auf­wand und Pfle­ge­kos­ten redu­ziert werden.

„Mit der neu­en Sen­so­rik erhal­ten wir erst­mals einen detail­lier­ten Ein­blick, wie sich Boden­feuch­te, Baum­wachs­tum und Wit­te­rung an unse­ren Stand­or­ten gegen­sei­tig beein­flus­sen. Das hilft uns, Bewäs­se­rung und Pfle­ge noch ziel­ge­rich­te­ter zu steu­ern“, erklärt Micha­el Weber, der bei Bam­berg Ser­vice für die Baum­pfle­ge zustän­dig ist.

Die Sen­so­ren wur­den im Rah­men des Pro­jekts BaK­IM beschafft, in wel­chem Baum­be­stän­de mit Droh­nen beflo­gen wer­den. Aus den gesam­mel­ten Daten wer­den mit Hil­fe ver­schie­de­ner Metho­den der Künst­li­chen Intel­li­genz detail­lier­te Infor­ma­tio­nen zu Anzahl, Art und Gesund­heit der über­flo­ge­nen Bäu­me in Stadt und Forst gewon­nen. Die Sen­so­ren hel­fen, die Vor­her­sa­gen der in BaK­IM ein­ge­setz­ten Metho­den der Künst­li­chen Intel­li­genz zu kon­trol­lie­ren und lang­fris­tig zu verbessern.

Die Sen­so­rik und App, die in Bam­berg zum Ein­satz kom­men, wur­den ursprüng­lich im För­der­pro­jekt „Stadt­Grün­Di­gi­tal“ der Stadt Erlan­gen ent­wi­ckelt. Sie ergän­zen die in Bam­berg bereits ein­ge­setz­ten Werk­zeu­ge So ist neben den bestehen­den drei Wet­ter­sta­tio­nen eine wei­te­re in Vor­be­rei­tung. Und auch die Den­d­ro­me­ter-Mes­sun­gen, mit denen die Ent­wick­lung von Umfang und Höhe von Bäu­men gemes­sen wer­den kön­nen, baut Bam­berg wei­ter aus Zu den vier bereits instal­lier­ten Gerä­ten kom­men dem­nächst noch drei wei­te­re hinzu.

„All die­se Tech­nik wird uns im Som­mer­halb­jahr ermög­li­chen, unse­re Bäu­me noch effi­zi­en­ter und res­sour­cen­scho­nen­der zu bewäs­sern. Wir kön­nen geziel­ter han­deln, Was­ser und Arbeits­zeit spa­ren und die Gesund­heit unse­rer jun­gen Stadt­bäu­me nach­hal­tig sichern“, freut sich auch Micha­el Böhm, Abtei­lungs­lei­ter für die Grün­an­la­gen und Fried­hö­fe bei Bam­berg Service.

Und auch das Pro­gramm Smart City Bam­berg pro­fi­tiert. „Durch den Erfah­rungs­aus­tausch und die Über­tra­gung der Lösung aus Erlan­gen kön­nen wir Kos­ten spa­ren und so noch mehr Nut­zen für die Bür­ge­rin­nen und Bür­ger aus dem Bud­get der Smart City Bam­berg zie­hen“, ergänzt Sascha Götz, der Pro­gramm­lei­ter von Smart Bamberg.


Die Pro­jek­te

BaK­IM und Stadt­Grün­Di­gi­tal wer­den in der För­der­li­nie Kom­mu­nal­Di­gi­tal! des Baye­ri­schen Staats­mi­nis­te­ri­um für Digi­ta­les geför­dert. Der enge Aus­tausch ent­stand durch die Ver­net­zungs­for­ma­te die Bay­ern Inno­va­tiv inner­halb der För­de­rung koor­di­nier­te. Die Fried­rich-Alex­an­der-Uni­ver­si­tät-Erlan­gen-Nürn­berg (FAU) und der Lehr­stuhl für Kogni­ti­ve Sys­te­me an der Uni­ver­si­tät Bam­berg ent­wi­ckel­ten in den jewei­li­gen Pro­jek­ten die neu­en Lösun­gen. Seit Janu­ar 2025 wird die Wei­ter­ent­wick­lung von BaK­IM im Pro­gramm Smart City Bam­berg der Stadt fort­ge­führt. Geför­dert wird Smart City Bam­berg in der För­der­li­nie Modell­pro­jek­te Smart City vom Bun­des­mi­nis­te­ri­um für Woh­nen, Stadt­ent­wick­lung und Bauwesen

Ver­an­stal­tungs­rei­he hat vie­le Men­schen in den Stadt­tei­len erreicht

Smart im Quar­tier: Wie Digi­ta­li­sie­rung jen­seits des Stadt­zen­trums ankommt

Im Som­mer 2024 ent­stand eine Idee: Smart City Bam­berg soll­te nicht nur im Stadt­zen­trum, son­dern auch in den ver­schie­de­nen Stadt­tei­len erleb­bar wer­den – die Smar­te Woche war gebo­ren! Den Auf­takt mach­te Bam­berg-Süd­west im März 2025, im Juni folg­te dann Bam­berg-Ost. Mit der drit­ten Smar­ten Woche vom 20. bis 24. Okto­ber in der Gereuth und Wun­der­burg hat die­se Ver­an­stal­tungs­rei­he nun ein Ende gefun­den. Die Stadt Bam­berg blickt zurück und fragt, was bleibt.

Ziel der Smar­ten Wochen war nicht nur, die Pro­jek­te von Smart City Bam­berg zu den Men­schen zu brin­gen. Es galt viel­mehr, Ange­bo­te zu schaf­fen, sich mit Digi­ta­li­sie­rung an sich aus­ein­an­der­zu­set­zen. So soll­ten even­tu­el­le Hem­mun­gen und Vor­be­hal­te abge­baut und gezeigt wer­den, dass Digi­ta­li­sie­rung, wenn sie klug ein­ge­setzt wird, vie­le Vor­tei­le mit sich bringt. Dass sie uns im All­tag schon jetzt an vie­len Stel­len, auch unbe­wusst, umgibt. Und dass sie den Aller­meis­ten nüt­zen kann, direkt und indirekt.


Ein bun­tes Pro­gramm für ver­schie­de­ne Zielgruppen

Zusam­men mit Part­ner­ein­rich­tun­gen vor Ort, allen vor­an den Stadt­teil­bü­ros und Jugend­zen­tren, wur­de für jede Smar­te Woche ein eige­nes Pro­gramm ent­wi­ckelt. Die­ses bezog zum einen bestehen­de For­ma­te vor Ort ein, wel­che Smart City Bam­berg mit digi­ta­len Inhal­ten bespiel­te. Zum ande­ren gab es Pro­gramm­punk­te, die eigens für die Smar­ten Wochen ange­bo­ten wur­den. Es ent­stand ein Pro­gramm, das ver­schie­de­ne Ziel­grup­pen adres­sier­te, für Jung und Alt und alles dazwischen!

So gab es bei allen Smar­ten Wochen bei­spiels­wei­se Gedächt­nis­trai­nings für die älte­re Gene­ra­ti­on, span­nen­de Tech­nik-Work­shops bei den Kin­der- und Jugend­treffs sowie infor­ma­ti­ve Pro­jekt­vor­stel­lun­gen und jeweils einen Smart Talk, die bewähr­te Podi­ums­dis­kus­si­on zu digi­ta­len Fragestellungen.


Über 500 Teil­neh­men­de bei den Smar­ten Wochen

Für das Pro­gramm Smart City Bam­berg waren die Smar­ten Wochen ein gro­ßer Erfolg! Ins­ge­samt kamen 501 Teil­neh­men­de zu den Smar­ten Wochen: 153 nach Süd­west, 209 nach Ost und 139 in die Gereuth-Wun­der­burg. Im direk­ten Gespräch mit den Besu­che­rin­nen und Besu­chern konn­ten vie­le Fra­gen geklärt, aber auch Beden­ken geteilt und mit­un­ter abge­baut wer­den. Es wur­de über die Bedürf­nis­se nach Daten­schutz, einen gesun­den Umgang mit digi­ta­len und sozia­len Medi­en oder auch die Bedeu­tung von Digi­ta­li­sie­rung im Gesund­heits­we­sen dis­ku­tiert. Gleich­zei­tig wur­de der Nut­zen eines Digi­ta­len Zwil­lings für den Erhalt Bam­bergs oder einer Künst­li­chen Intel­li­genz für die Pfle­ge der Bam­ber­ger Baum­be­stän­de für vie­le ver­ständ­li­cher. Die Bam­berg-App und die Enga­ge­ment-Platt­form „Bam­berg-Mit­ein­an­der“ beka­men beson­de­re Auf­merk­sam­keit, sind sie doch die Pro­jek­te, die im Früh­jahr 2026 für die Men­schen in Bam­berg bereit­ge­stellt werden.


Smar­te Wochen 2025 – was bleibt?

Die Smar­ten Wochen 2025 haben gezeigt, dass die Infor­ma­tio­nen und der Aus­tausch zu Digi­ta­li­sie­rung flä­chen­de­ckend statt­fin­den müs­sen. Es gilt, Men­schen in ganz Bam­berg dazu abzu­ho­len, und das nicht (nur) im Stadt­zen­trum, son­dern dort, wo sie leben. Auch wenn zunächst kei­ne wei­te­ren Smar­ten Wochen mehr geplant sind, sol­len auch in Zukunft Infor­ma­ti­ons- und Betei­li­gungs­ver­an­stal­tun­gen zu Smart City Bam­berg in den ver­schie­de­nen Stadt­tei­len statt­fin­den. Infor­ma­tio­nen dazu sind hier zu fin­den. 

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