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vbw - Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft - Page 3

vbw ruft dazu auf, beim Bür­ger­ent­scheid mit „Ja“ zu stimmen

Olym­pia-Bür­ger­ent­scheid am 26. Oktober

Für die Aus­rich­tung der Olym­pi­schen und Para­lym­pi­schen Som­mer­spie­le in der Lan­des­haupt­stadt Mün­chen spre­chen aus Sicht der vbw – Ver­ei­ni­gung der Baye­ri­schen Wirt­schaft e. V. zahl­rei­che gute Grün­de. Daher ruft die vbw dazu auf, beim Bür­ger­ent­scheid am 26. Okto­ber mit „Ja“ zu stimmen.

„Olym­pia ist weit mehr als ein sport­li­ches Groß­ereig­nis. Es ist eine ein­ma­li­ge Chan­ce, den Stand­ort inter­na­tio­nal sicht­bar zu machen und wirt­schaft­lich vor­an­zu­brin­gen. Ein Ja ist ein kla­res Bekennt­nis für Fort­schritt, Inno­va­ti­on und Stär­ke“, sag­te vbw Haupt­ge­schäfts­füh­rer Bert­ram Brossardt.

Die vbw unter­stützt die Bewer­bung um die Olym­pi­schen Spie­le aus­drück­lich, denn die Spie­le wären eine star­ke Wer­bung für den Wirt­schafts­stand­ort. „Mit ihrem Mil­li­ar­den­pu­bli­kum stei­gern sie die inter­na­tio­na­le Sicht­bar­keit, för­dern das Image und erhö­hen die Attrak­ti­vi­tät für Fach­kräf­te und Inves­to­ren. Gleich­zei­tig bringt Olym­pia star­ke Impul­se bei Infra­struk­tur, ÖPNV, Stadt­ent­wick­lung, Nach­hal­tig­keit, Wohn­raum und Bar­rie­re­frei­heit“, so Bros­sardt. Auch die Wirt­schaft pro­fi­tiert direkt: Mehr Tou­ris­ten vor, wäh­rend und nach den Spie­len bedeu­te­ten vol­le Bet­ten, leben­di­ge Innen­städ­te und stei­gen­de Umsät­ze. Bay­ern zei­ge sei­nen Mehr­wert – kuli­na­risch, kul­tu­rell und wirt­schaft­lich – und über­zeu­ge zugleich Inves­to­ren von sei­ner Attrak­ti­vi­tät. „Die Bau­wirt­schaft und wei­te­re Bran­chen erle­ben einen Schub. Nach­hal­ti­ge Bau­wei­sen und Inno­va­tio­nen „made in Bava­ria“ bewei­sen: Fort­schritt und Ver­ant­wor­tung gehen Hand in Hand. Ein Effekt, der über die Spie­le hinauswirkt.“

Aus Sicht der vbw wer­den von den Spie­len vor allem auch die Men­schen pro­fi­tie­ren. „Gemein­sa­me Erleb­nis­se heben die Stim­mung, för­dern Opti­mis­mus und stär­ken den gesell­schaft­li­chen Zusam­men­halt“, führt Bros­sardt aus und ergänzt: „Ein Nein zu Olym­pia scha­det uns selbst und über­lässt sämt­li­che Vor­tei­le den Wett­be­wer­bern. Das wäre schlicht­weg eine ver­schenk­te Chan­ce. Ein Ja wür­de uns alle moti­vie­ren, Blo­cka­den im Kopf zu über­win­den, wie­der mehr Fort­schritt zu wagen und die Zukunft mutig anzupacken“.

vbw zum Tag der Deut­schen Einheit

35 Jah­re Wiedervereinigung

Am 3. Okto­ber jähr­te sich die deut­sche Wie­der­ver­ei­ni­gung zum 35. Mal. Zum Tag der Deut­schen Ein­heit betont die vbw – Ver­ei­ni­gung der Baye­ri­schen Wirt­schaft e. V., dass mit dem Datum untrenn­bar Wer­te wie Frei­heit, Demo­kra­tie und die Sozia­le Markt­wirt­schaft ver­bun­den sind.

„Die­ses his­to­ri­sche Ereig­nis ist noch immer ein Geschenk und Pflicht zugleich. Unse­re demo­kra­ti­sche Grund­ord­nung wird aber durch das Erstar­ken radi­ka­ler Par­tei­en immer mehr bedroht. Mehr denn je zeigt sich: Eine plu­ra­lis­ti­sche Gesell­schaft, Frei­heit und Wohl­stand sind nicht selbst­ver­ständ­lich, son­dern müs­sen immer wie­der erar­bei­tet wer­den“, erklärt vbw Haupt­ge­schäfts­füh­rer Bert­ram Bros­sardt. „Dafür tritt die baye­ri­sche Wirt­schaft ein. Wir beken­nen uns unein­ge­schränkt zu den uni­ver­sel­len Men­schen­rech­ten und den Wer­ten des Grund­ge­set­zes der ver­ein­ten Bun­des­re­pu­blik Deutschland.“

Die vbw sieht den Tag der Deut­schen Ein­heit auch für Euro­pa von gro­ßer Bedeu­tung. „Vie­le unse­rer euro­päi­schen Nach­barn hat­ten bei der Wie­der­ver­ei­ni­gung Beden­ken dar­über, wel­che Rol­le Deutsch­land ein­neh­men wür­de. Die Bun­des­re­pu­blik hat sich in den letz­ten 35 Jah­ren als ver­läss­li­che Part­ne­rin und wich­ti­ge Stüt­ze Euro­pas erwie­sen. Gera­de in der jet­zi­gen geo­po­li­ti­schen Lage ist es von gro­ßer Bedeu­tung, dass wir in Euro­pa zusam­men­ste­hen und uns aus einer Posi­ti­on der Stär­ke, wirt­schaft­lich wie gesell­schaft­lich, die­sen Her­aus­for­de­run­gen stel­len. Dazu tra­gen wir als geein­tes Deutsch­land bei“, sagt Brossardt.

Damit Deutsch­land auch mor­gen erfolg­reich ist, pocht die vbw auf eine Stär­kung der Sozia­len Markt­wirt­schaft. „Die Prin­zi­pi­en der Sozia­len Markt­wirt­schaft waren die Grund­la­ge dafür, dass der enor­me Kraft­akt des wirt­schaft­li­chen Auf­baus in den ost­deut­schen Län­dern und das Zusam­men­wach­sen von Ost und West gelin­gen konn­ten. Nur mit die­sem Wirt­schafts­sys­tem kön­nen wir auch in Zukunft unse­re Wett­be­werbs­fä­hig­keit und damit auch den Wohl­stand unse­rer Bür­ge­rin­nen und Bür­ger in Bay­ern und in Deutsch­land und ganz Euro­pa sichern“, erläu­tert Bros­sardt abschließend.

vbw-Roh­stoff­preis­in­dex

Anstieg der Roh­stoff­prei­se im Juli

Der Roh­stoff­preis­in­dex der vbw – Ver­ei­ni­gung der Baye­ri­schen Wirt­schaft e. V. ist im Juli 2025 um 1,6 Pro­zent gegen­über dem Vor­mo­nat ange­stie­gen und ver­harrt damit wei­ter­hin auf einem hohen Niveau, bei 151,5 Punkten.

„Der siche­re und bezahl­ba­re Bezug wich­ti­ger Roh­stof­fe bleibt eine stän­di­ge Her­aus­for­de­rung für die hei­mi­schen Unter­neh­men“, so vbw-Haupt­ge­schäfts­füh­rer Bert­ram Brossardt.

Der Teil­in­dex für Indus­trie­me­tal­le stieg im Juli um 1,4 Pro­zent an. Das ins­be­son­de­re für die baye­ri­sche M+E Indus­trie sehr wich­ti­ge Alu­mi­ni­um war mit einem Anstieg um 3,5 Pro­zent mit­ver­ant­wort­lich für die­se Ent­wick­lung. Zur M+E Indus­trie zäh­len gro­ße Indus­trie­zwei­ge wie die Auto­mo­bil­in­dus­trie, der Maschi­nen­bau und die Elek­tro­in­dus­trie. Über­durch­schnitt­lich stieg im Juli der Teil­in­dex, der die Prei­se für Sel­te­ne Erden abbil­det. Gegen­über dem Vor­mo­nat Juni nahm er um 2,0 Pro­zent zu. Grund dafür waren unter ande­rem Neo­dym und Pra­seo­dym mit Preis­an­stie­gen von 7,4 und 7,0 Pro­zent. Mit einem Plus von 3,2 Pro­zent leg­te auch der Teil­in­dex für Edel­me­tal­le deut­lich stär­ker zu als der Gesamt­in­dex. Neben Sil­ber (+4,7 Pro­zent) ver­teu­er­ten sich im Juli ins­be­son­de­re Pla­tin (+11,7 Pro­zent) und Pal­la­di­um (+13,2 Pro­zent). Der Preis für Gold (-0,4 Pro­zent) ging hin­ge­gen das ers­te Mal seit Dezem­ber 2024 wie­der leicht zurück. „Die chi­ne­si­schen Export­kon­trol­len für Sel­te­ne Erden und Magne­te blei­ben spür­bar und trei­ben die Prei­se in die Höhe. Hier brau­chen die Unter­neh­men drin­gend Sta­bi­li­tät“, erläu­tert Brossardt.

Die vbw for­dert, den ver­läss­li­chen und bezahl­ba­ren Bezug von Roh­stof­fen poli­tisch und in der unter­neh­me­ri­schen Pla­nung drin­gend zu prio­ri­sie­ren. „Für die baye­ri­schen Unter­neh­men ist das ein Schwer­punkt­the­ma. Unser Indus­trie­stand­ort benö­tigt die siche­re Roh­stoff­ver­füg­bar­keit zu bezahl­ba­ren Prei­sen. Einer­seits gilt es, die Abhän­gig­keit von ein­zel­nen Roh­stoff­lie­fe­ran­ten und ‑län­dern zu ver­rin­gern. Ande­rer­seits müs­sen wir die Roh­stoff­ef­fi­zi­enz durch geziel­te For­schung vor­an­trei­ben sowie die Gewin­nung von Sekun­där­roh­stof­fen durch eine ganz­heit­li­che Kreis­lauf­wirt­schaft stär­ken“, sagt Bros­sardt abschließend.

In den vbw Roh­stoff­preis­in­dex flie­ßen die Welt­markt­prei­se von 42 Roh­stoff­ar­ten ein. Es han­delt sich um Prei­se auf US-Dol­lar Basis. Die­se wer­den gewich­tet mit dem Import­an­teil des jewei­li­gen Roh­stof­fes nach Bay­ern. Der kom­plet­te vbw-Roh­stoff­preis­in­dex ist hier zu finden.

Kli­ma­neu­tra­le Trans­for­ma­ti­on der Gas-Infra­struk­tur beschleunigen

Drei Jah­re nach Ende rus­si­scher Gasim­por­te ist die Ver­sor­gung stabil

Anläss­lich des drit­ten Jah­res­tags der Ener­gie­ver­sor­gung ohne rus­si­sches Gas zieht die vbw – Ver­ei­ni­gung der Baye­ri­schen Wirt­schaft e. V. eine posi­ti­ve Bilanz.

„Das gute Kri­sen­ma­nage­ment nach dem Ende rus­si­scher Erd­gas­lie­fe­run­gen macht sich wei­ter­hin bemerk­bar. Obwohl seit Sep­tem­ber 2022 kein rus­si­sches Pipe­line-Erd­gas mehr zur Ver­fü­gung stand, gab es kei­ne Ver­sor­gungs­eng­päs­se und der Wär­me­be­darf konn­te in den ver­gan­ge­nen Win­tern zu jeder Zeit gedeckt wer­den“, sagt vbw Haupt­ge­schäfts­füh­rer Bert­ram Brossardt.

Auch das Bun­des­mi­nis­te­ri­um für Wirt­schaft und Ener­gie hat zum 1. Juli 2025 die zuvor gel­ten­de Alarm­stu­fe des Not­fall­plans Gas in Deutsch­land auf­ge­ho­ben. Seit­her gilt wie­der die Früh­warn­stu­fe und die Gefahr einer ange­spann­ten Gas­ver­sor­gung wird im Augen­blick als gering ein­ge­schätzt. „Aktu­ell sind unse­re Spei­cher zu cir­ca 60,5 Pro­zent gefüllt. Damit sind wir für den kom­men­den Herbst und Win­ter auf einem guten Weg. Aber die Her­aus­for­de­run­gen im Ener­gie­sek­tor blei­ben. Damit wir auch die nächs­te Heiz­pe­ri­ode ohne Erd­gas-Eng­päs­se über­ste­hen, muss wei­ter­hin spar­sam umge­gan­gen wer­den“, mahnt Brossardt.

Trotz der aktu­ell sta­bi­len Gas­ver­sor­gung müs­sen aus Sicht der vbw Maß­nah­men getrof­fen wer­den, um die kli­ma­neu­tra­le Trans­for­ma­ti­on der Gas-Infra­struk­tur zu beschleu­ni­gen „Es braucht drin­gend einen kon­kre­ten und öko­no­misch sinn­vol­len Plan zum Bau was­ser­stoff­fä­hi­ger Gas­kraft­wer­ke, der rasch mit den ers­ten Aus­schrei­bun­gen umge­setzt wird. Beim Hoch­lauf der Was­ser­stoff­wirt­schaft brau­chen wir mehr Dyna­mik. Neben glo­ba­len Part­ner­schaf­ten für den Import von Was­ser­stoff braucht es in Bay­ern und Deutsch­land eben­falls Erzeu­gungs­ka­pa­zi­tä­ten sowie einen raschen und bedarfs­ge­rech­ten Aus­bau der Infra­struk­tur“, erklärt Bros­sardt abschließend.

vbw und bay­me äußern sich zum Schul­start 2025

Bil­dungs­qua­li­tät in Bay­ern hoch

Die vbw – Ver­ei­ni­gung der Baye­ri­schen Wirt­schaft e. V. und die baye­ri­schen Metall- und Elek­tro- Arbeit­ge­ber­ver­bän­de bay­me vbm haben sich zum Beginn des neu­en Schul­jah­res zur Bil­dungs­qua­li­tät in Bay­ern geäußert.

bay­me vbm vbw-Haupt­ge­schäfts­füh­rer Bert­ram Bros­sardt betont zu Beginn des neu­en Schul­jah­res die hohe Qua­li­tät des Bil­dungs­stand­or­tes Bay­ern: „Unser Schul­sys­tem ist tra­di­tio­nell stark und der Nach­wuchs fin­det im Frei­staat bes­te Vor­aus­set­zun­gen, um früh die Grund­la­gen für eine erfolg­rei­che beruf­li­che Zukunft zu schaf­fen. Wir dür­fen jetzt aber nicht nach­las­sen und müs­sen dafür Sor­ge tra­gen, dass das Bil­dungs­ni­veau wei­ter auf die­sem hohen Level bleibt.“ Denn der PISA-Schock 2023 habe auch vor baye­ri­schen Klas­sen­zim­mern nicht halt gemacht. Dass die Baye­ri­sche Staats­re­gie­rung zügig reagie­re und mit ihrem Maß­nah­men­ka­ta­log einen Schwer­punkt ins­be­son­de­re auf Sprach­för­de­rung in den frü­hen Bil­dungs­pha­sen gelegt habe, sei der rich­ti­ge Schritt gewe­sen. „Aus­ge­hend davon müs­sen wir nun alle wei­te­ren Bil­dungs­pha­sen sys­te­ma­tisch in den Blick nehmen.“

Dabei müss­ten laut bay­me vbm vbw gera­de auch die sprach­li­chen und mathe­ma­ti­schen Basis­kom­pe­ten­zen durch­weg und gezielt geför­dert wer­den. „Bil­dung ist die wich­tigs­te Res­sour­ce, die wir als roh­stoff­ar­mer Wirt­schafts­stand­ort haben. Eine zen­tra­le Stell­schrau­be ist die Ver­mitt­lung einer gesi­cher­ten Sprach­kom­pe­tenz“, führt Bros­sardt aus. „Mit der Ein­füh­rung von ver­bind­li­chen Sprach­tests ein­ein­halb Jah­re vor der Ein­schu­lung und der gestärk­ten För­de­rung von Kern­kom­pe­ten­zen in der Grund­schu­le wur­den bereits wich­ti­ge Wei­chen gestellt. Als nächs­ten Schritt brau­chen wir nun einen Maß­nah­men­plan für die wei­ter­füh­ren­den Schulen.“

In dem Zuge for­dert die vbw, auch die drit­te und vier­te Jahr­gangs­stu­fe sowie den Über­tritt in die wei­ter­füh­ren­den Schu­len beweg­li­cher zu gestal­ten. „Wir müs­sen sicher­stel­len, dass ein grund­le­gen­des Kom­pe­tenz­ni­veau erreicht wird und dafür, wenn erfor­der­lich, auch die indi­vi­du­el­len Lern­zei­ten fle­xi­bi­li­sie­ren. Im Zuge des demo­gra­fi­schen Wan­dels sind unse­re Unter­neh­men auf jede jun­ge Nach­wuchs­kraft ange­wie­sen. Wir kön­nen es uns nicht leis­ten, dass Kin­der und Jugend­li­che im Bil­dungs­sys­tem den Anschluss ver­lie­ren“, so Brossardt.

Bay­ern erneut auf Platz zwei

vbw lobt Qua­li­tät des Schul­sys­tems im Freistaat

Die vbw – Ver­ei­ni­gung der Baye­ri­schen Wirt­schaft e. V. begrüßt das mit Platz zwei wie­der sehr gute Abschnei­den des baye­ri­schen Bil­dungs­sys­tems beim Bil­dungs­mo­ni­tor 2025 der Initia­ti­ve Neue Sozia­le Markt­wirt­schaft (INSM).

„Wir freu­en uns, dass sich Bay­ern erneut Platz zwei gesi­chert hat. Das zeigt die kon­stan­te Stär­ke und hohe Qua­li­tät unse­res Bil­dungs­sys­tems. Gute Schul­bil­dung schafft die Grund­la­ge für den spä­te­ren beruf­li­chen Erfolg der Jugend­li­chen und die Arbeits­kräf­te- und Fach­kräf­te­si­che­rung unse­rer baye­ri­schen Unter­neh­men“, kom­men­tiert vbw Haupt­ge­schäfts­füh­rer Bert­ram Bros­sardt das heu­te ver­öf­fent­lich­te Ergeb­nis. „Mit Blick auf das bun­des­weit ins­ge­samt abneh­men­de Bil­dungs­ni­veau dür­fen wir uns auf dem Ergeb­nis aber nicht aus­ru­hen, son­dern müs­sen die Qua­li­tät unse­rer Bil­dungs­an­ge­bo­te kon­se­quent wei­ter­ent­wi­ckeln. Die baye­ri­sche Staats­re­gie­rung hat mit ihrer Offen­si­ve nach dem PISA-Schock aus dem Jahr 2023 hier bereits die rich­ti­gen Wei­chen gestellt.“

Bay­ern hat sich im bun­des­wei­ten Ver­gleich unter ande­rem in den Kate­go­rien Beruf­li­che Bil­dung, Schul­qua­li­tät, Inter­na­tio­na­li­sie­rung, Aus­ga­ben­ori­en­tie­rung und Digi­ta­li­sie­rung her­vor­ge­tan. Hier erreich­ten sie jeweils den zwei­ten Platz. Bros­sardt führt aus „Dass wir gera­de auch bei der Digi­ta­li­sie­rung und der beruf­li­chen Bil­dung so gut abschnei­den, ist für unse­re Unter­neh­men im Frei­staat essen­ti­ell. Digi­ta­le Kom­pe­tenz ist am Arbeits­markt inzwi­schen eine Schlüs­sel­fer­tig­keit. Den Grund­stein für sou­ve­rä­nen Umgang mit digi­ta­len Inhal­ten legen wir im Schulunterricht.“

Im Bereich der beruf­li­chen Bil­dung schnitt Bay­ern eben­falls gut ab. Mit 79,6 Pro­zent liegt die Aus­bil­dungs­stel­len­quo­te über dem Bun­des­durch­schnitt von 67,1 Pro­zent. „Die Lage auf dem Aus­bil­dungs­markt ist für Azu­bis in Bay­ern wei­ter aus­ge­zeich­net. Das bestä­tig­te auch unse­re aktu­el­le bay­me vbm Som­mer­um­fra­ge zur Aus­bil­dungs­si­tua­ti­on in der baye­ri­schen Metall- und Elek­tro­in­dus­trie“, erklärt Bros­sardt. Zwar sei die Zahl der abge­schlos­se­nen Aus­bil­dungs­ver­trä­ge im Vor­jah­res­ver­gleich gesun­ken, einem Jugend­li­chen auf der Suche nach einer Aus­bil­dungs­stel­le stün­den aber wei­ter­hin etwa andert­halb gemel­de­te Aus­bil­dungs­plät­ze gegen­über. „Wir erleich­tern das Matching, indem wir Schu­le und Unter­neh­men bei der Berufs- und Stu­di­en­ori­en­tie­rung noch enger mit­ein­an­der verzahnen.“

Auf­hol­be­darf besteht im Frei­staat laut der Erhe­bung indes bei der frü­hen För­der­in­fra­struk­tur. Bros­sardt erklärt „Beim Aus­bau von Betreu­ungs­an­ge­bo­ten in Kitas und Grund­schu­len sehen wir noch Luft nach oben. Hier ist die Baye­ri­sche Staats­re­gie­rung gefragt, zügig Maß­nah­men zu ergrei­fen, damit eine frü­he und ziel­ge­rich­te­te För­de­rung der Kin­der in der Flä­che gelin­gen kann.“

vbw zum Sozi­al­part­ner­dia­log zur Arbeitszeit

Kei­ne Lücke im Arbeitsschutz

Die vbw – Ver­ei­ni­gung der Baye­ri­schen Wirt­schaft e. V. begrüßt den nun fort­ge­setz­ten Sozi­al­part­ner­dia­log zur Arbeitszeit.

„Es ist rich­tig und wich­tig, dass das deut­sche Arbeits­zeit­ge­setz mit dem euro­päi­schen Rechts­rah­men in Ein­klang gebracht wer­den soll. Dabei gilt es aus­drück­lich her­vor­zu­he­ben, dass der EU-Rechts­rah­men kei­ne Schutz­lü­cken für Arbeit­neh­mer lässt“, erklärt vbw Haupt­ge­schäfts­füh­rer Bert­ram Bros­sardt. „Er hat das erklär­te Ziel Sicher­heit, Arbeits­hy­gie­ne und Gesund­heits­schutz der Arbeit­neh­mer zu gewäh­ren. Die­sem Ziel wird die Richt­li­nie voll­um­fäng­lich gerecht.“ Zusätz­lich wer­de das bestehen­de deut­sche Arbeits­schutz­ge­setz wei­ter­hin die Gefähr­dungs­be­ur­tei­lung unter Ein­be­zie­hung der Arbeits­zeit­ge­stal­tung sicher­stel­len. Aus arbeits­schutz­recht­li­cher Sicht ände­re sich durch die Umstel­lung auf eine durch­schnitt­li­che wöchent­li­che Höchst­ar­beits­zeit nichts.

Für die vbw ist eine gesetz­li­che Öff­nung der Arbeits­zeit, anstatt rein tarif­li­cher Mög­lich­kei­ten, not­wen­dig. Dazu Bros­sardt: „Dis­ku­tiert wird, ob nicht Öff­nungs­klau­seln für die Tarif- und Betriebs­par­tei­en aus­rei­chen. Das tun sie nicht. Sie tra­gen den Bedürf­nis­sen der Unter­neh­men nicht im glei­chen Umfang Rech­nung wie eine gesetz­li­che Rege­lung. In vie­len Bran­chen sind tarif­ver­trag­li­che Lösun­gen nicht zu errei­chen. Außer­dem ver­fü­gen nur sehr weni­ge der Klein­be­trie­be mit hohem Fle­xi­bi­li­sie­rungs­be­darf über Betriebs­rä­te, mit denen die not­wen­di­gen abwei­chen­den Rege­lun­gen ver­ein­bart wer­den könnten.“

Die Vor­tei­le einer Umstel­lung der deut­schen Arbeits­zeit­re­ge­lung auf den EU-Rah­men, der eine maxi­ma­le wöchent­li­che Höchst­ar­beits­zeit von 48 Stun­den vor­sieht, hat aus Sicht der vbw kla­re Vor­tei­le. „Ein Arbeit­neh­mer in Deutsch­land arbei­tet im Schnitt 1.343 Stun­den, das sind zum Bei­spiel 391 Stun­den weni­ger als in Ita­li­en und 460 Stun­den weni­ger als in Polen. Zwar lagen wir bei Voll­zeit­be­schäf­tig­ten mit 40,2 Wochen­stun­den nur knapp unter dem EU-Durch­schnitt von 40,3. Wir haben aber die dritt­höchs­te Teil­zeit­quo­te in Euro­pa – und mit rund 18,4 Stun­den eine sehr kur­ze Arbeits­zeit derer, die in Teil­zeit arbei­ten. Hin­zu kom­men der rela­tiv hohe Kran­ken­stand und die ver­gleichs­wei­se hohe Anzahl an Fei­er­ta­gen“, so Brossardt.

Die vbw betont, dass mit der Umstel­lung auf eine wöchent­li­chen Höchst­ar­beits­zeit mehr Fle­xi­bi­li­tät ent­steht. „Wo die betrieb­li­chen Not­wen­dig­kei­ten dafür Raum las­sen, kann eine fle­xi­ble Ver­tei­lung der Arbeits­zeit im Ein­ver­neh­men von Arbeit­neh­mer und Arbeit­ge­ber die Ver­ein­bar­keit von Fami­lie und Beruf stär­ken und somit einen wich­ti­gen Hebel für die Stei­ge­rung des Erwerb­um­fangs dar­stel­len – das gilt ins­be­son­de­re für die Beschäf­ti­gungs­mög­lich­kei­ten von Frau­en. Von daher begrü­ßen wir, wenn das deut­sche Arbeits­zeit­ge­setz sich künf­tig am euro­päi­schen Rah­men ori­en­tiert“, sagt Bros­sardt abschließend.

vbw zum Mercosur-Abkommen

Euro­päi­sche Unter­neh­men könn­ten jähr­lich vier Mil­li­ar­den Euro einsparen

Die vbw – Ver­ei­ni­gung der Baye­ri­schen Wirt­schaft e. V. begrüßt die erfolg­te Ver­ab­schie­dung des Tex­tes des EU-Mer­co­sur-Frei­han­dels­ab­kom­mens durch die EU-Kommission.

„Das Abkom­men ist seit Mona­ten fer­tig. Ange­sichts der Belas­tun­gen im Welt­han­del unter ande­rem durch Trumps erra­ti­sche Poli­tik müs­sen Rat und EU-Par­la­ment jetzt zustim­men. Das Abkom­men ist nicht nur ein kla­res Signal an die US-Admi­nis­tra­ti­on. Mit dem Mer­co­sur-Abkom­men wür­de eine rie­si­ge Frei­han­dels­zo­ne mit 780 Mil­lio­nen Ein­woh­nern ent­ste­hen“, erläu­tert vbw Haupt­ge­schäfts­füh­rer Bert­ram Bros­sardt. Mit dem Weg­fall von Zöl­len für 91 Pro­zent aller Waren könn­ten euro­päi­sche Unter­neh­men pro Jahr etwa vier Mil­li­ar­den Euro ein­spa­ren. Das Abkom­men bie­te der EU gro­ße Chan­cen zur Markt­er­schlie­ßung, ver­bes­se­re die Roh­stoff­si­cher­heit und siche­re der EU welt­wei­ten Ein­fluss für höhe­re Stan­dards im Bereich der Nach­hal­tig­keit und Beschäf­ti­gung. „Zudem ist die EU der ers­te Part­ner, mit dem das süd­ame­ri­ka­ni­sche Staa­ten­bünd­nis ein Han­dels­ab­kom­men schließt – damit erzie­len wir gegen­über Chi­na einen deut­li­chen Wettbewerbsvorsprung.“

Ein Frei­han­dels­ab­kom­men zwi­schen der EU und den Mer­co­sur-Staa­ten bir­ge umfas­sen­de wirt­schaft­li­che Poten­zia­le. „2024 ging nur ein knap­pes Pro­zent der baye­ri­schen Expor­te in die Mer­co­sur-Staa­ten. Aber unse­re stark unter der der­zei­ti­gen wirt­schaft­li­chen Schwä­che lei­den­den Unter­neh­men könn­ten vom Abbau der bestehen­den Zöl­le und von einem erleich­ter­ten Markt­zu­gang deut­lich pro­fi­tie­ren. Das gilt ins­be­son­de­re für die Auto­mo­bil­in­dus­trie, den Maschi­nen- und Anla­gen­bau sowie die Che­mie- und Phar­ma­in­dus­trie“, sagt Bros­sardt und ergänzt „Die Mer­co­sur-Staa­ten Bra­si­li­en, Argen­ti­ni­en, Para­gu­ay und Uru­gu­ay stel­len die fünf­größ­te Wirt­schafts­re­gi­on der Welt dar. Die Märk­te sind dank einer jun­gen und min­des­tens bis Mit­te des Jahr­hun­derts wach­sen­den Bevöl­ke­rung und demo­kra­ti­scher Struk­tu­ren mit engen Ver­bin­dun­gen zu Euro­pa sehr attraktiv.“

Laut vbw müs­se Euro­pa mit Blick auf die Aggres­si­on Russ­lands, die indus­tri­el­le Expan­si­on Chi­nas und die trans­at­lan­ti­sche Kom­pli­ka­ti­on Einig­keit und Stär­ke demons­trie­ren. „Wir sind über­zeugt, dass jedes Frei­han­dels­ab­kom­men unse­ren euro­päi­schen Wirt­schafts­raum stär­ker macht und davon alle Bran­chen pro­fi­tie­ren kön­nen. Bis­her wur­de das Mer­co­sur-Abkom­men öffent­lich nicht beson­ders gut ver­kauft. Mit dem ein­ge­lei­te­ten Rati­fi­zie­rungs­pro­zess ist ein wei­te­rer wich­ti­ger Schritt voll­zo­gen. Es gilt den Ver­trag über 25 Jah­re nach Beginn der Ver­hand­lun­gen wie geplant bis Ende des Jah­res abzu­schlie­ßen“, resü­miert Brossardt.

„sprung­brett Azu­bi­Men­to­ring“ – Inte­gra­ti­on durch Aus­bil­dung stärken

Pro­gramm für geflüch­te­te und zuge­wan­der­te Azu­bis star­tet in zwei­te Runde

Zum Start des zwei­ten Pro­jekt­durch­laufs von „sprung­brett Azu­bi­Men­to­ring“ betont die vbw – Ver­ei­ni­gung der Baye­ri­schen Wirt­schaft e. V. die Vor­tei­le für die erfah­re­nen Aus­zu­bil­den­den, die im Pro­jekt eine Men­to­ren­rol­le einnehmen.

„Unse­re Unter­neh­men sind für die Siche­rung des Fach­kräf­te­be­darfs auf gut qua­li­fi­zier­te und enga­gier­te jun­ge Nach­wuchs­kräf­te ange­wie­sen. Neben sprach­li­chen und mathe­ma­ti­schen Basis­kom­pe­ten­zen spie­len dabei auch die ‚soft skills‘ der Jugend­li­chen eine ent­schei­den­de Rol­le, also etwa Kom­mu­ni­ka­ti­ons­fä­hig­keit, die Fähig­keit zur Selbst­re­fle­xi­on, Kon­flikt- und Kul­tur­kom­pe­tenz“, führt vbw-Haupt­ge­schäfts­füh­rer Bert­ram Bros­sardt aus. Indem sie sich im Pro­gramm als Men­to­rin­nen und Men­to­ren für Azu­bis mit Migra­ti­ons­hin­ter­grund enga­gie­ren, schul­ten sie die­se Fähig­kei­ten und erhöh­ten dadurch lang­fris­tig ihre Chan­cen, im Unter­neh­men eine ver­ant­wor­tungs­vol­le Rol­le ein­zu­neh­men. Gleich­zei­tig tra­ge das Men­to­ring­pro­gramm dazu bei, die Inte­gra­ti­on der geflüch­te­ten und zuge­wan­der­ten Azu­bis in den Betrieb zu erleich­tern. Von die­sen Syn­er­gie­ef­fek­ten pro­fi­tier­ten alle Beteiligten.

Die vbw star­te­te das Pro­jekt im ver­gan­ge­nen Jahr, um Jugend­li­che mit Flucht- und Zuwan­de­rungs­hin­ter­grund dabei zu unter­stüt­zen, sprach­li­che und kul­tu­rel­le Hür­den zu über­win­den und ihnen einen erfolg­rei­chen Aus­bil­dungs­ab­schluss zu ermög­li­chen. Dabei wer­den den Jugend­li­chen wäh­rend ihrer Aus­bil­dung erfah­re­ne Azu­bis zur Sei­te gestellt, die sie beglei­ten und bera­ten. „Die Aus­zu­bil­den­den aus höhe­ren Lehr­jah­ren wer­den auf ihre Men­to­ren­rol­le ent­spre­chend vor­be­rei­tet und dafür qua­li­fi­ziert. Mit­hil­fe einer fünf­tei­li­gen digi­ta­len Work­shop­rei­he wer­den sie dabei unter­stützt, in ihre Rol­le zu fin­den, sodass sie den neu­en Azu­bi ent­spre­chend an die Hand neh­men kön­nen“, erklärt Bros­sardt das Kon­zept. Die Unter­neh­men selbst sei­en eben­falls eng in das Pro­gramm ein­ge­bun­den. So fän­den in den Betrie­ben wäh­rend der zwei­jäh­ri­gen Pro­jekt­lauf­zeit ins­ge­samt zwei Durch­läu­fe statt.

„Lang­fris­tig möch­ten wir den Unter­neh­men mit Initia­ti­ven wie die­ser das Hand­werks­zeug mit­ge­ben, um ihre eige­nen Pro­gram­me auf­zu­bau­en und sie nach ihren Bedürf­nis­sen zu gestal­ten. Hier­für stel­len wir Ihnen ab Dezem­ber 2025 eine Hand­rei­chung zur Ver­fü­gung, die wir auf Basis der Erkennt­nis­se aus dem sprung­brett Azu­bi­Men­to­ring erstellt haben“, betont Bros­sardt abschlie­ßend. Mit Hil­fe die­ser Schritt-für-Schritt Anlei­tung könn­ten die Betrie­be mit gerin­gem Auf­wand selbst­stän­dig Men­to­ren­pro­gram­me wie die­ses auf­bau­en. So stei­ger­ten sie die Erfol­ge der Azu­bis, ver­bes­ser­ten die Zufrie­den­heit der Jugend­li­chen wäh­rend der Aus­bil­dungs­zeit und gewän­nen lang­fris­tig als Arbeit­ge­ber an Attraktivität.

Haupt­för­de­rer des Pro­jek­tes sind die vbw sowie das Baye­ri­sche Staats­mi­nis­te­ri­um für Wirt­schaft, Lan­des­ent­wick­lung und Ener­gie. Pro­jekt­trä­ger ist SCHULEWIRTSCHAFT Bay­ern im Bil­dungs­werk der Baye­ri­schen Wirt­schaft e. V. Wei­te­re Infor­ma­tio­nen zum Pro­jekt sind hier zu finden.

bay­me vbm vbw zum Aus­bil­dungs­start 2025

Wei­ter gute Chan­cen für Jugend­li­che auf Ausbildungsplatz

Zum Start des neu­en Aus­bil­dungs­jah­res am 1. Sep­tem­ber machen die vbw – Ver­ei­ni­gung der Baye­ri­schen Wirt­schaft e. V. und die baye­ri­schen Metall- und Elek­tro­ar­beit­ge­ber­ver­bän­de bay­me vbm klar, dass Jugend­li­che trotz der momen­ta­nen Kon­junk­tur- und Struk­tur­kri­se gute Chan­cen auf einen Aus­bil­dungs­platz haben.

„Auch wenn die Zahl der bran­chen­über­grei­fend gemel­de­ten Aus­bil­dungs­stel­len im Frei­staat bis Ende August 2025 um 5,4 Pro­zent gesun­ken ist, stan­den laut aktu­el­len Berech­nun­gen der Bun­des­agen­tur für Arbeit einem Jugend­li­chen auf der Suche nach einer Aus­bil­dungs­stel­le wei­ter­hin etwa 1,5 gemel­de­te Aus­bil­dungs­plät­ze gegen­über“, erklärt bay­me vbm vbw Haupt­ge­schäfts­füh­rer Bert­ram Bros­sardt. Gleich­zei­tig sei die Über­nah­me­si­tua­ti­on her­vor­ra­gend. So blie­ben zum Bei­spiel in der baye­ri­schen Metall- und Elek­tro Indus­trie fast 91 Pro­zent der Azu­bis 2025 nach der erfolg­reich abge­schlos­se­nen Aus­bil­dung in einem befris­te­ten oder unbe­fris­te­ten Beschäf­ti­gungs­ver­hält­nis im Betrieb. Die Siche­rung des Nach­wuchs­kräf­te­be­darfs blei­be für die Unter­neh­men zen­tra­le Zukunfts­auf­ga­be, dar­um inves­tier­ten sie wei­ter in Ausbildung.

Ins­be­son­de­re Pre- und Onboar­ding-Maß­nah­men wür­den immer wich­ti­ger, um die Azu­bis best­mög­lich auf den Aus­bil­dungs­start vor­zu­be­rei­ten und in den ers­ten Tagen eng zu beglei­ten. Die Betrie­be orga­ni­sier­ten zum Bei­spiel Ein­füh­rungs­ta­ge, häu­fig unter Ein­be­zie­hung älte­rer Azu­bis. Dabei kön­nen die neu­en Aus­zu­bil­den­den das Unter­neh­men und die Beschäf­tig­ten ken­nen­ler­nen und sich aus­tau­schen. Sie wür­den von Anfang an inten­siv ein­be­zo­gen und in ihre neu­en Auf­ga­ben ein­ge­ar­bei­tet. „Der ers­te Ein­druck zählt. Des­halb ist es für die wei­te­re Zusam­men­ar­beit ent­schei­dend, dass die Begeis­te­rung der Jugend­li­chen gleich zu Anfang geweckt und die Moti­va­ti­on kon­stant hoch­ge­hal­ten wird. Der Weg zum Erfolg im Betrieb führt über eine posi­ti­ve Ein­stel­lung zur Aus­bil­dung und eine enge Bin­dung zum Unter­neh­men“, so Brossardt.

Ein erfolg­rei­cher Aus­bil­dungs­ver­lauf sei für die Betrie­be wie­der­um die Grund­la­ge für ihre Fach­kräf­te­si­che­rung. Dar­um sei laut bay­me vbm vbw neben einem guten Ein­stieg für die Azu­bis eine effek­ti­ve Berufs­ori­en­tie­rung im Vor­feld unab­ding­bar. „Pra­xis­na­he, ganz­heit­li­che und früh­zei­ti­ge Berufs­ori­en­tie­rung senkt die Abbre­cher­quo­te und infor­miert die Jugend­li­chen drü­ber, wo sie der Arbeits­markt tat­säch­lich braucht. Hier müs­sen Unter­neh­men und Schu­len noch enger zusam­men­ar­bei­ten und dadurch die Poten­zia­le heben“, for­dert Brossardt. 

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