Führungen, Vorträge und Einblicke am 13. September
Tag des offenen Denkmals 2026: Eröffnung mit Klosteranlage St. Michael und Rathaus am Maxplatz
Mit der bundesweiten Eröffnung des Tags des offenen Denkmals® am 13. September 2026 fällt in der UNESCO-Welterbestadt Bamberg der offizielle Startschuss für Deutschlands größtes Kulturevent. Die Klosteranlage St. Michael ist dabei einer von mehreren Standorten der Eröffnungsveranstaltung, wie die Stadt Bamberg mitteilt.
Auch im Innenhof des Rathauses am Maxplatz erwartet die Besucherinnen und Besucher ein Programmpunkt. Die Stadt Bamberg und die Deutsche Stiftung Denkmalschutz als bundesweite Koordinatorin des Tags des offenen Denkmals® geben an verschiedenen Orten Einblicke in bedeutende Bauwerke und aktuelle Projekte der Denkmalpflege.
Klosteranlage St. Michael: Führungen und Vorträge
Von 11 bis 16 Uhr stehen in der Klosteranlage mehrere Führungen und Vorträge auf dem Programm. Im Mittelpunkt stehen die Kirche St. Michael sowie die Schaubaustelle „Kaiser-Heinrich-Portal“. Besucherinnen und Besucher erhalten dabei Einblicke in die Geschichte und Bedeutung der Klosteranlage sowie in die aktuellen denkmalpflegerischen Arbeiten.
Begleitet wird das Programm unter anderem von Fachleuten des Bayerischen Landesamtes für Denkmalpflege und der Deutschen Stiftung Denkmalschutz, die ihr Fachwissen zu den historischen Bauwerken und ihrer Erhaltung vermitteln.
Für die einzelnen Programmpunkte gilt eine Anmeldung direkt vor Ort am Veranstaltungstag. Vorzeitige Anmeldungen per Telefon, E‑Mail oder auf anderem Wege können nicht berücksichtigt werden. Die Teilnehmerzahl ist auf 20 Personen pro Programmpunkt begrenzt.
Rathaus am Maxplatz: Einblicke in die geplante Sanierung
Ein weiteres Angebot der Eröffnungsveranstaltung gibt es im Innenhof des Rathauses am Maxplatz: Dort können sich Interessierte über die Planungen zur Sanierung rund um das QuaM (Quartier am Maxplatz) informieren. Eine Ausstellung vermittelt Hintergründe und gibt Einblicke in die vorgesehenen Maßnahmen und die weitere Entwicklung des Areals. Der Zugang Innenhof des Rathauses am Maxplatz ist frei und ohne Anmeldung möglich.
Bundesweite Eröffnung in Bamberg
Von historischen Bauwerken wie der Klosteranlage St. Michael bis hin zu aktuellen Sanierungs- und Planungsprojekten erhalten Besucherinnen und Besucher die Möglichkeit, sich unmittelbar vor Ort mit dem baukulturellen Erbe und seiner Zukunft auseinanderzusetzen. Die bundesweite Eröffnung in Bamberg steht dabei stellvertretend für die tausenden Denkmale, die am zweiten Septemberwochenende deutschlandweit ihre Türen öffnen.
Alle Informationen sowie eine Infobroschüre sind hier zu finden.
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Vier Wochen nach vorsorglicher Sperrung ist die statische Sicherung abgeschlossen
Der Brucknersteg ist wieder offen
Aufatmen bei Anliegern und Gästen: Der Brucknersteg, der am 18. Juni aus Sicherheitsgründen gesperrt werden musste, ist seit Freitag, 17. Juli, wieder für die Fußgänger freigegeben worden. Lediglich für den Abbau des Baugerüstes vom 22. bis 24. Juli wird nochmals eine vorübergehende Sperrung tagsüber während der Arbeitszeit erforderlich sein, wie die Stadt Bamberg mitteilt. Ab 25. Juli gibt es dann keinerlei Einschränkungen mehr, auch die Wasserfläche wird dann wieder zum Befahren freigegeben.
Damit gelang es, den Zeitraum der Nichtbenutzbarkeit des Steges zwischen Geyerswörth-Insel und Inselstadt auf ein Minimum zu reduzieren und zugleich seine dauerhafte Stabilität zu sichern. Das Brückchen wurde dafür mit einer dreiteiligen Stahlunterkonstruktion ausgestattet, die nun das bestehende Tragwerk stützt.
„Bamberg Service und das Baureferat haben sich hier ins Zeug gelegt, um die Beeinträchtigungen durch die Sperrung so gering wie möglich zu halten. Ich danke allen Mitarbeitenden und der ausführenden Firma auch im Namen der Betriebe vor Ort“, sagt Oberbürgermeister Sebastian M. Niedermaier, der selbst intensiv die Lösungssuche vorangetrieben hat. „Der direkte Draht und der offene Austausch aller Beteiligten haben zu einer schnellen Umsetzung und zu praktikablen Zwischenlösungen geführt.“
Während der Demontage des Gerüsts vom 22. bis 24. Juli muss zwischen 7 und 18 Uhr nochmal die Habergasse vollgesperrt werden. Dafür wird die Einbahnstraße Zinkenwörth gegenläufig befahrbar. Der Verkehr wird dann durch eine Ampel geregelt.
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Die Kirche St. Michael bleibt am Wochenende geöffnet
Restaurierung wird fortgesetzt
In der ehemaligen Klosterkirche St. Michael werden in diesen Tagen wie angekündigt die Restarbeiten fortgesetzt und dafür im Kircheninneren Gerüste errichtet. Der Besuch der Kirche ist weiterhin möglich: St. Michael bleibt von Freitag bis Sonntag sowie an Feiertagen jeweils von 11 bis 16 Uhr geöffnet, wie die Stadt Bamberg mitteilt.
„Wir bewahren ein bedeutendes Stück Bamberger Geschichte für kommende Generationen. Die kleinen Maßnahmen beeinträchtigen die Besuchsmöglichkeiten nicht“, sagt Stiftungsreferent Bertram Felix. Restauriert werden jetzt bis voraussichtlich Ende 2026 die Epitaphe, also die „Gedächtnismale“, der Nordseite. Anschließend beginnt die Restaurierung der Grabdenkmäler auf der Südseite.
Parallel wird auch die Westempore eingerüstet. Der Aufbau erfolgt abschnittsweise: Zunächst wird der nördliche Bereich mit dem Zugang zum Konvent eingerüstet, dann folgt der mittlere und schließlich der südliche Abschnitt. Der Zugang ist wie bisher möglich. Die Gerüste werden ebenso wie bei den Epitaphen vollständig eingehaust. Die Arbeiten an der Westempore dauern voraussichtlich bis in den Herbst 2026.
Die Bauarbeiten finden jeweils von Montag bis Donnerstag statt. Von Freitag bis Sonntag sowie an Feiertagen ist die Kirche von 11 bis 16 Uhr für Besucherinnen und Besucher kostenfrei geöffnet.
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Bürgerfest am Michaelsberg
Bamberg feiert St. Michael
Am 9. und 10. Mai sind im Rahmen eines Bürgerfests am Michaelsberg alle eingeladen, Einblicke in die Sanierung zu erhalten und die Eröffnung zu feiern, wie die Stadt Bamberg mitteilt.
Ein ganzes Wochenende im Zeichen von Geschichte, Kultur und Gemeinschaft: Anlässlich der Wiedereröffnung der Kirche St. Michael veranstalten Bürgerspitalstiftung und Stadt Bamberg am kommenden Wochenende ein großes „Bürgerfest am Michaelsberg“. Alle Bambergerinnen und Bamberger sowie Gäste der Welterbestadt sind herzlich eingeladen, die ehemalige Klosteranlage neu zu entdecken und dieses besondere Ereignis gemeinsam zu feiern.
Das Bürgerfest bietet eine einmalige Gelegenheit, die wiedereröffnete Kirche St. Michael in all ihren Facetten zu erleben – als Ort der Geschichte, des Glaubens, der Kultur und der Begegnung. Bereits am Samstag um 10 Uhr beginnt das Festwochenende mit einem Eröffnungsgottesdienst in der Kirche St. Michael.
Anschließend sind spannende Hintergründe zur Sanierung des beliebten Gotteshauses zu erfahren. An beiden Tagen werden zahlreiche kostenfreie Führungen angeboten: am Samstag, dem 9. Mai, von 11.30 bis 18.30 Uhr, und am Sonntag, dem 10. Mai, von 10.30 bis 16 Uhr. Fachleute des Bayerischen Landesamts für Denkmalpflege geben spannende Einblicke in die unterschiedlichen Gewerke der Sanierung – von Gemälden und Skulpturen über Wand- und Deckengestaltung bis hin zu Reliquien, Textilien, Holz- und Metallarbeiten sowie Naturstein.
Auch das städtische Immobilienmanagement informiert über zentrale Aspekte der Baumaßnahmen, etwa zu Natursteinfassaden und Glasarbeiten. Ergänzend beleuchten Experten wie Stefan Stenglein und Ben Schröder Themen rund um Statik und Glocken, während Prof. Dr. Dr. Ulrich Theißen-Pibernik Führungen zur Orgel anbietet.
Der BAMBERG Tourismus & Kongress Service erweitert das Programm mit thematischen Rundgängen unter dem Titel „Dem Himmel so nah“, die den Michaelsberg aus neuen Perspektiven erschließen.
Vielfältiges Programm für die ganze Familie
Auch außerhalb der Kirche erwartet die Besucherinnen und Besucher ein abwechslungsreiches Programm: Auf dem Ostplateau lädt eine „Familienwiese“ mit Hüpfburgen, kreativen Mitmachaktionen, Basketball und Luftballontieren zum Verweilen ein. Kinder und Jugendliche können sich spielerisch mit Themen der Denkmalpflege auseinandersetzen, etwa beim Gestalten mit Lehmfarben oder bei Aktionen rund um den „Himmelsgarten“.
Auf einer Bühne auf dem Ostplateau sorgt die Städtische Musikschule Bamberg und das „Trumpet Voluntary“ für musikalische Unterhaltung, moderiert durch Markus Appel von Radio Bamberg. Für Sonntag um 14 Uhr ist zudem ein Grußwort des neuen Oberbürgermeisters Sebastian M. Niedermaier vorgesehen.
Wissen, Kunst und Natur erleben
Im Kreuzgarten bieten Kurzfilme zur Generalsanierung spannende Einblicke in die Bauphase, während Sitzgelegenheiten und musikalische Begleitung zum Entspannen einladen.
Ein umfangreiches Vortragsprogramm im Kreuzgarten des ehemaligen Klosters vertieft zentrale Themen rund um St. Michael – geplant sind folgende Themen:
Generalsanierung St. Michael „Im Schutz des Engels“: Vortrag vom Stiftungsreferenten Bertram Felix und von Bauleiterin Karin Hamper
Neue Glocken für St. Michael: Vortrag von Ben Schröder und Stefan Stenglein
Welterbe Bamberg – St. Michael: Vortrag von Dr. Simona von Eyb, Leiterin Zentrum Welterbe Bamberg
Verborgen unter Putz und Erde – Archäologie in St. Michael: Vortrag vom Stadtarchäologen Dr. Stefan Pfaffenberger
Historisches und Aktuelles zum Forstbetrieb: Herr Klaus Schulz und Johannes Hölzel (ehem. und aktueller Forstamtsleiter)
Kulinarik, Handwerk und regionale Vielfalt
Zahlreiche Informations- und Verkaufsstände laden zum Austausch ein – es beteiligen sich unter anderem das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege, das Zentrum Welterbe Bamberg sowie regionale Anbieter. Auch Themen wie Bienenhaltung und nachhaltige Forstwirtschaft werden anschaulich vermittelt.
Für das leibliche Wohl ist bestens gesorgt: Regionale Anbieter bieten eine breite Auswahl an Speisen und Getränken. Ergänzt wird das Angebot durch Kaffee und Kuchen sowie den Silvaner vom Michaelsberg aus dem Bamberger Stiftsladen.
Tag der Städtebauförderung
Ebenfalls am Samstag, 9. Mai 2026, findet deutschlandweit wieder der Tag der Städtebauförderung statt, welcher seit 2015 alljährlich gefeiert wird. Das Bürgerfest am Michaelsberg ist ein Beitrag der Stadt Bamberg zu dem bundesweiten Aktionstages. Dieses Jahr feiern rund 600 Kommunen die Städtebauförderung als eines der wichtigsten Instrumente der Stadtentwicklung. Weitere Informationen gibt es hier.
Das detaillierte Programm für das Bürgerfest ist online hier nachzulesen. Vor Ort steht ein Lageplan mit allen Informationen zur Verfügung.
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Das volle Preisgeld von 20.000 Euro kommt der Stiftung Welterbe zu Gute
Felix gibt Denkmalpreis der Oberfrankenstiftung weiter
Regierungspräsident Florian Luderschmid ehrte beim Festakt zur Wiedereröffnung der Kirche St. Michael den Bamberger Finanz- und Stiftungsreferenten Bertram Felix und überreichte ihm den Denkmalpreis der Oberfrankenstiftung. Felix kündigte an, das damit verbundene Preisgeld von 20.000 Euro vollständig weiterzugeben, wie die Stadt Bamberg mitteilt.
„Ein Mensch, der mit klarem Blick, unermüdlichem Einsatz und tiefem Verantwortungsbewusstsein die Welterbestadt Bamberg geprägt hat.“ Mit diesen Worten ehrte Regierungspräsident Florian Luderschmid beim Festakt zur Wiedereröffnung der umfassend sanierten Kirche St. Michael den Bamberger Finanz- und Stiftungsreferenten Bertram Felix und überreichte ihm den Denkmalpreis der Oberfrankenstiftung. Diese hohe Auszeichnung würdigt das herausragende Engagement von Felix für die Generalsanierung der ehemaligen Klosterkirche und der gesamten Anlage auf dem Michaelsberg, aber auch für weitere Denkmäler in Bamberg wie zum Beispiel das Schloss Geyerswörth.
Bertram Felix zeigte sich sichtlich bewegt über den Preis, machte jedoch anschließend deutlich, dass er diesen nicht als persönliche Ehrung versteht: „Ich nehme diesen Preis stellvertretend für ein außergewöhnliches Team entgegen. Ohne die fachlich und menschlich herausragenden Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Stiftungsmanagement und im gesamten Klosterteam wäre es niemals möglich gewesen, die Kirche in den vergangenen 14 Jahren grundlegend zu sanieren und zu einem Glanzlicht zu verwandeln.“
Unmittelbar nach der Preisverleihung kündigte Felix an, das damit verbundene Preisgeld von 20.000 Euro vollständig weiterzugeben: Es soll der Stiftung Welterbe zugutekommen und dadurch zum Erhalt und zur Pflege von St. Michael beitragen. „Das ist auch als großer Dank und Anerkennung für unser Stiftungsmanagement mit Claudia Schelbert an der Spitze zu verstehen. Das Team hat gerade in den vergangenen Wochen die Eröffnung von St. Michael mit unglaublicher Energie und viel persönlichem Einsatz vorbereitet“, betont Felix.
Die Oberfrankenstiftung hebt mit dem Denkmalpreis regelmäßig Persönlichkeiten hervor, die sich in besonderer Weise um den Erhalt des kulturellen Erbes verdient gemacht haben. Mit der Auszeichnung von Bertram Felix wird zugleich die enorme Gemeinschaftsleistung gewürdigt, die hinter der Sanierung von St. Michael steht, einem Projekt, das weit über die Region hinaus als beispielhaft für gelungene Denkmalpflege gilt. Das brachte auch Oberbürgermeister Andreas Starke zum Ausdruck, als er ebenfalls beim Festakt die Medaille „Denkmalstadt Bamberg“ an Bertram Felix verlieh.
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Erzbischof Gössl zur Wiedereröffnung von St. Michael
„Es ist eine Pracht!“
Mit einem festlichen Pontifikalamt ist am Samstag nach 13-jähriger Bauzeit die Bamberger Michaelskirche wiedereröffnet worden. Erzbischof Gössl bezeichnet die sanierte Kirche St. Michael als Zeichen für notwendige Umkehr und Reformen in Kirche und Gesellschaft.
Erzbischof Herwig Gössl begann seine Predigt mit den Worten „Es ist eine Pracht!“, und er dankte allen, die dafür gesorgt haben, dass diese Pracht erhalten geblieben ist. Er deutete das sanierte Gotteshaus als Symbol für Gottes bleibende Zuwendung zu den Menschen und für die damit immerzu notwendigen und möglichen Erneuerungsprozesse in Kirche, Gesellschaft und im persönlichen Leben jedes Menschen.
Das Leitwort der Kirchenväter „Ecclesia semper reformanda – Die Kirche muss sich immer erneuern“ betreffe nicht nur die Strukturen, sondern auch das ganze Leben. Es gehe darum, anzuerkennen, „dass wir unsere dunklen, schmutzigen Stellen haben“, die der Reinigung und Erneuerung bedürfen, persönlich, als Kirche und als Gesellschaft. Auch wenn die Menschen heute vielfach achtsamer und rücksichtsvoller miteinander umgingen als früher, sei es umso erschreckender, dass es immer wieder zu Rückfällen in die dunkelsten Machenschaften komme, die das Leben so unerträglich machen und die Freude am Leben nehmen, so Gössl.
„Mein Eindruck ist, dass viele Menschen heute gerne einen oberflächlichen, äußeren Glanz zur Schau stellen, aber sich sehr davor hüten, tiefer zu blicken“, sagte der Erzbischof. Viele bedrohliche Risse zögen sich durch die Familien, durch die Gesellschaft, nur mühsam übertüncht, um den Schein aufrecht zu erhalten. „Wie oft fehlt der richtige Halt, sodass unsere Lebenskonstruktionen brüchig werden und akute Einsturzgefahr besteht.“
„Die Kirche muss sich immer erneuern, indem sie zum Urbild zurückfindet und an ihm Maß nimmt: an Jesus Christus“, fügte der Erzbischof hinzu. „Durch ihn finden wir Halt in Gott und können die dunklen Schatten des Lebens bekämpfen. So können wir leuchten und strahlen von innen her durch den, der uns aus der Finsternis in sein wunderbares Licht gerufen hat.“
Ein weiterer Aspekt der Predigt lag auf der Verantwortung für die Schöpfung. Der sogenannte Himmelsgarten der Michaelskirche mit seinen rund 600 Pflanzenmotiven sei „eine wichtige Erinnerung daran, dass die Schöpfung Gottes kostbares Geschenk an uns ist, das es zu schützen und zu bewahren gilt“. Gössl betonte, dem Menschen sei „nicht Ausbeutung und Verbrauch“ aufgetragen, sondern „hüten und hegen“. Die Schönheit der Natur verweise auf den Schöpfer und sei zugleich Auftrag zum verantwortlichen Handeln.
Die eigentliche Pracht der Kirche freilich seien die Menschen, die sich in ihr versammeln und die trotz ihrer Schwächen und Sünden von Gott geliebt sind. Daran erinnere der heilige Bischof Otto, der diese frohe Botschaft den Menschen in Pommern verkündete und der so bis heute zu einem Brückenbauer zwischen Ost und West, zwischen Polen und Deutschland wurde.
Die barocke Michaelskirche zählt zu den bedeutendsten Sakralbauten Frankens und prägt neben dem Dom das Stadtbild Bambergs. In der Kirche befindet sich das Grab des heiligen Bischofs Otto, der die Benediktinerabtei 1117 bis 1121 nach einem Erdbeben erneuern ließ. Die Kirche und das frühere Kloster auf dem Michaelsberg wurden 1803 säkularisiert und sind seitdem Eigentum der Bürgerspitalstiftung der Stadt Bamberg. Die Kirche war seit Herbst 2012 wegen gravierender Bauschäden geschlossen und umfassend saniert worden. Im vergangenen Jahr hatte die Stadt auch sechs neue Glocken gießen lassen. Mit der Wiedereröffnung steht die Michaelskirche nun wieder – zunächst mit eingeschränkten Öffnungszeiten – Besucherinnen und Besuchern offen. Am 9. und 10. Mai ist ein Bürgerfest geplant.
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Kirche wurde mit Pontifikalamt und Festakt wieder eröffnet
„Die Krone Bambergs“: St. Michael beeindruckt alle Gäste
„Klock, klock, klock“: Mit dreimal drei Schlägen seines Bischofsstabs gegen die Pforte öffnete Erzbischof Herwig Gössl die Kirche St. Michael heute Vormittag. Damit wurde das Gotteshaus nach 14 Jahren Sperrung und aufwendiger Sanierung wieder seiner ursprünglichen Bestimmung übergeben. Am morgigen Sonntag gibt es einen ersten Gottesdienst für alle Gläubigen.
Mit einem Pontifikalamt und einem Festakt wurde die Kirche nach 14 Jahren feierlich wieder eröffnet. „Ein historischer Moment für Bamberg und das Erzbistum: Mit der Wiedereröffnung der Kirche ist ein Juwel des Welterbes geschaffen worden“, sagt der Oberbürgermeister Andreas Starke.
Unter dem Klang der fünf alten und sechs neuen Glocken sowie begleitet von einer feierlichen Prozession mit 19 Konzelebranten nahm Erzbischof Gössl die Kirche symbolträchtig wieder in Besitz. Nach der Öffnung der Pforte zog der liturgische Dienst in das Gotteshaus ein, das sich den Gläubigen in neuem Glanz präsentierte. Die Segnung des Weihwassers, die Besprengung der Gemeinde sowie das feierliche Beweihräuchern (Inzens) der Kirchenwände knüpften bewusst an die jahrhundertealte Tradition der Kirchweihe an und machten die spirituelle Bedeutung des Ortes eindrucksvoll erlebbar. Höhepunkte des Pontifikalamts waren zudem die Wiederentzündung des Ewigen Lichts sowie die Rückkehr der Reliquie des heiligen Otto in den Kirchenraum.
Ein Symbol für Gottes bleibende Zuwendung
Erzbischof Herwig Gössl begann seine Predigt mit den Worten „Es ist eine Pracht!“, und er dankte allen, die dafür gesorgt haben, dass diese Pracht erhalten geblieben ist. Er deutete das sanierte Gotteshaus als Symbol für Gottes bleibende Zuwendung zu den Menschen und für die damit immerzu notwendigen und möglichen Erneuerungsprozesse in Kirche, Gesellschaft und im persönlichen Leben jedes Menschen.
Ein weiterer Aspekt der Predigt lag auf der Verantwortung für die Schöpfung. Der Himmelsgarten der Michaelskirche mit seinen 585 Pflanzenmotiven sei „eine wichtige Erinnerung daran, dass die Schöpfung Gottes kostbares Geschenk an uns ist, das es zu schützen und zu bewahren gilt“. Gössl betonte, dem Menschen sei „nicht Ausbeutung und Verbrauch“ aufgetragen, sondern „hüten und hegen“. Die Schönheit der Natur verweise auf den Schöpfer und sei zugleich Auftrag zum verantwortlichen Handeln.
Nach einer Pause bildete ein Festakt am Nachmittag einen zweiten Höhepunkt an diesem Tag. Dieser begann mit einem kurzen Film, der die Generalsanierung und ihre außergewöhnlichen Herausforderungen anschaulich machte. Anschließend begrüßte Finanz- und Stiftungsreferent Bertram Felix viele namhafte Vertreter aus Kirche, Politik, Wirtschaft, Gesellschaft und Denkmalpflege. „Nach 14 Jahren intensiver Arbeit ist die heutige Eröffnung für mich und alle an dem Projekt beteiligten Personen ein fast schon magischer Meilenstein. Es ist uns gelungen, mit St. Michael einen unermesslichen Schatz für Bamberg dauerhaft zu sichern. Wir verdienen uns damit den Welterbetitel noch einmal neu“, betonte Felix.
Putzbrocken gibt den Anstoß
In seiner Festrede spannte Oberbürgermeister Andreas Starke einen eindrucksvollen Bogen von den dramatischen Ereignissen des Jahres 2012 bis zur heutigen Wiedereröffnung. Die Festgäste wurden mit einem akustischen Knall daran erinnert, dass ein zwei Kilogramm schwerer Putzbrocken vor knapp 14 Jahren von der Decke fiel. Dieser Vorfall im November 2012 habe wie ein „Warnschuss“ gewirkt und deutlich gemacht, dass akuter Handlungsbedarf bestand. Die notwendige Schließung der Kirche sei unausweichlich gewesen, zugleich aber der Ausgangspunkt für eine „äußerst gelungene und erfolgreiche Generalsanierung dieser großartigen Kirche“, so Starke.
Starke hob die herausragende Bedeutung von St. Michael für Bamberg hervor: Die ehemalige Klosteranlage sei weit mehr als ein sakrales Gebäude – sie sei ein prägendes Wahrzeichen der Welterbestadt und für viele „die Krone Bambergs“. Zugleich betonte er die enorme Gemeinschaftsleistung hinter dem Projekt: Rund 43 Millionen Euro Investitionen, tausende Beteiligte, jahrzehntelanges Engagement und eine breite Unterstützung durch Fördermittelgeber, Fachleute und Bürgerschaft hätten die Sanierung möglich gemacht.
OB Starke blickt für die ursprünglich im Jahr 1015 erbaute Klosterkirche weit voraus: „Die nächsten 1.000 Jahre beginnen jetzt.“ St. Michael solle wieder ein Ort des Glaubens, der Begegnung und der Identifikation für kommende Generationen sein.
Hohe Auszeichnung für Felix
Im Rahmen des Festakts wurde Finanz- und Stiftungsreferent Bertram Felix für sein außergewöhnliches Engagement mit der Medaille „Denkmalstadt Bamberg“ ausgezeichnet. Als maßgeblicher Projektverantwortlicher habe er die Generalsanierung über viele Jahre hinweg mit großer Fachkompetenz und persönlichem Einsatz geprägt, betonte Starke. „Was Sie bei diesem Projekt geleistet haben, kann man Ihnen gar nicht hoch genug anrechnen“, so das Stadtoberhaupt, der sich bei Bertram Felix herzlich bedankte.
Die Generalsanierung von St. Michael bezeichnete Martin Schöffel, Staatssekretär im Bayerischen Staatsministerium der Finanzen und für Heimat, in seinem Grußwort als „derzeit größtes Kirchensanierungsprojekt Deutschlands“. Die Maßnahme rette ein oberfränkisches Wahrzeichen und einen zentralen Teil der Bamberger UNESCO-Welterbestätte. „Die Arbeiten vereinen wissenschaftlich fundierte Restaurierung, handwerkliche Präzision und ein Netzwerk aus Fachleuten, Universitäten und Forschungskolloquien. Das hochkomplexe Projekt hat nicht nur technische, sondern auch konservierungswissenschaftliche Maßstäbe gesetzt und gilt als Vorbild für künftige Sanierungen. Finanziert als Gemeinschaftsaufgabe von Freistaat, Bund, regionalen Förderern sowie Bürgerinnen und Bürgern konnte dieses einzigartige Kulturgut für kommende Generationen gesichert werden. Ich danke allen Beteiligten für Ihren großartigen Einsatz“, erklärte Schöffel.
Ein Kraftakt sei die umfassende Baumaßnahme für die Stadt Bamberg und die Bürgerspitalstiftung gewesen, betonte Regierungspräsident Florian Luderschmid. „Für uns als Fördergeber war besonders wichtig, dass St. Michael ein lebendiger, zugänglicher, einladender Ort bleibt. Der heutige Tag markiert einen Neuanfang. Die Klosterkirche St. Michael tritt wieder in echte Beziehung zu ihrer Stadt. Lassen Sie uns diesen Ort nun wieder mit Leben füllen – in Respekt vor seiner Geschichte und mit Offenheit für das, was hier entstehen kann“, so Luderschmid. Auch er brachte eine Auszeichnung für Felix mit: Der Regierungspräsident zeichnete den Finanz- und Stiftungsreferenten mit dem Denkmalpreis der Oberfrankenstiftung aus.
Ein „echtes Leuchtturmprojekt“
Generalkonservator Professor Matthias Pfeil würdigte in seinem Grußwort die Sanierung als herausragendes Beispiel moderner Denkmalpflege. Aus einem zunächst scheinbar „üblichen“ Schadensfall habe sich ein Projekt von außergewöhnlicher Tragweite entwickelt: Die Generalsanierung sei zu einem „echten Leuchtturmprojekt“ geworden, das Maßstäbe für zukünftige Generationen setze.
Dabei sei insbesondere das Prinzip der behutsamen Intervention entscheidend gewesen: Ziel sei es gewesen, die historische Substanz zu erhalten und Eingriffe auf das notwendige Maß zu beschränken. Oder, so Pfeil zugespitzt: „Die beste denkmalpflegerische Maßnahme ist oft die, die man später nicht sieht.“
Eintrag ins Goldene Buch
Musikalisch umrahmt wurde der Festakt vom Kammermusikensemble der Bamberger Symphoniker mit Werken unter anderem von Mozart, Haydn und Dvořák. Den Abschluss bildeten die Eintragung der Ehrengäste in das Goldene Buch der Stadt Bamberg sowie ein gemeinsamer Empfang.
Via Livestream konnten alle interessierten Bürgerinnen und Bürger die beiden Veranstaltungen im Netz verfolgen, bei der auf Grund der beengten Raumverhältnisse nur geladene Gäste zugelassen waren. Am morgigen Sonntag, dem 26. April 2026, gibt es einen ersten Gottesdienst für alle Gläubigen. Außerdem sind alle Menschen aus der Region in zwei Wochen zu einem großen Bürgerfest rund um die sanierte Kirche St. Michael am 9. und 10. Mai 2026 eingeladen.
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Aufgrund des erwartet großen Interesses wird empfohlen, zu Fuß zu kommen
Eröffnungsgottesdienst St. Michael: Stadtwerke bieten Zusatzfahrt an
Anlässlich des Eröffnungsgottesdienstes in der generalsanierten Kirche St. Michael bieten die Stadtwerke Bamberg am Sonntag, 26. April 2026, um 8.10 Uhr eine Zusatzfahrt der Linie 910 zum Michelsberg an, wie die Stadt Bamberg mitteilt.
Der öffentliche Gottesdienst beginnt an diesem Tag um 10 Uhr, zelebriert von Dompfarrer Dr. Markus Kohmann. Der Einlass ist ab 9 Uhr möglich, der Zugang erfolgt über das Hauptportal sowie barrierefrei über den Konventbau.
Die weiteren regulären Busse der Linie 910 fahren sonntags zwischen 9.10 Uhr und 18.10 Uhr im Stundentakt vom ZOB zum Michelsberg. Aufgrund der engen Gassen kann auf der Linie nur ein sogenannter Midi-Bus eingesetzt werden, der circa 85 Fahrgäste fassen kann. Da mit einem hohen Besucheraufkommen gerechnet wird, empfehlen die Stadt und Stadtwerke Bamberg deshalb allen, die „gut zu Fuß sind“, das schöne Wetter zu nutzen und einen Spaziergang zum Michelsberg zu machen.
Im Anschluss an den Gottesdienst lädt ein Frühschoppen im Klosterinnenhof zum Verweilen und Austausch ein: Mit Kaffee und Kuchen, Silvaner aus dem Bamberger Stiftsladen, Bierspezialitäten und alkoholfreien Getränken des Fränkischen Brauereimuseums sowie einem Grillangebot des Lions-Clubs Bamberg-Michelsberg ist für das leibliche Wohl rundum gesorgt. Bis 17 Uhr bleibt die Kirche am Sonntag zur freien Besichtigung geöffnet.
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Generalsanierung biegt auf die Zielgerade ein
Gerüste fallen: St. Michael zeigt wieder sein prachtvolles Gesicht
Es ist ein weiterer Meilenstein auf dem Weg zur Wiedereröffnung: Die aufwendige Generalsanierung der ehemaligen Abteikirche St. Michael geht in ihre finale Phase, wie die Stadt Bamberg mitteilt.
Stück für Stück wird das große Baugerüst abgebaut – und die eindrucksvolle Gestalt des Welterbe-Denkmals tritt nach und nach wieder hervor. Schon im Winter sollen weite Teile der Fassaden wieder sichtbar sein, bevor im Frühjahr 2026 die Wiedereröffnung zelebriert wird. Derzeit laufen die Arbeiten an mehreren Stellen parallel:
Türme
Die Gerüste an den markanten Türmen werden in den nächsten Tagen Meter für Meter nach unten abgebaut. Bevor die endgültige Abrüstung erfolgen kann, müssen die großen Ankerlöcher der Lastkonsolen verschlossen werden. Diese massiven Stahlteile trugen das enorme Gewicht der eingerüsteten Türme und Helme.
Westfassade
Auch hier fällt Lage für Lage. Der mittlere Teil der Fassade wird in den kommenden Wochen freigelegt.
Langhaus Südseite
Am Obergaden des Kirchenschiffs und am Querschiff sind Putz, Farbgebung und Fenster fertiggestellt. Das Gerüst wird nun entfernt, auch um die neuen Flächen vor Witterungseinflüssen zu schützen. Damit wird der Blick auf die Kirche von der Stadt aus wieder frei.
Langhaus Nordseite
Ein bis zwei Wochen nach der Südseite folgt auch die rückwärtige Seite.
Innenraum
Hier sind die großen Gerüste bereits gefallen. Altäre, Skulpturen, Kanzel, Beichtstühle und Epitaphe werden nun nach und nach eingerüstet, um den Feinschliff der Restaurierungsarbeiten zu ermöglichen.
„Mit dem Gerüstabbau wird die Schönheit von St. Michael wieder erlebbar. Viele Jahre lang war die Kirche hinter Bauzäunen und Planen verborgen – jetzt kehrt sie mit ihrer ganzen Pracht ins Stadtbild zurück“, erklärt Stiftungsreferent Bertram Felix. „Für die Bürgerspitalstiftung ist es eine große Freude zu sehen, wie das Welterbe-Denkmal zu neuem Glanz erwacht.“
Bis zum Winter wird die Michaelskirche wieder weitgehend unverhüllt über Bamberg thronen – als sichtbarer Vorbote der nahenden Wiedereröffnung im Jahr 2026.
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Stadt erarbeitet sich finanzielle Unterstützung
Sanierung der Kapellen und Epitaphe der Kirche St. Michael wird mit 90 Prozent gefördert
Ein bedeutender Schritt für die Zukunft des Welterbes: Bayerns Staatsminister für Wissenschaft und Kunst, Markus Blume, übergab am Mittwoch im Refektorium der Kirche St. Michael den Förderbescheid über 800.000 Euro für die Sanierung der Heilig-Grab-Kapelle, der Marienkapelle sowie der historischen Epitaphe an Oberbürgermeister Andreas Starke und Stiftungsreferent Bertram Felix.
„Ich freue mich, dass wir zum Erhalt dieser beiden bedeutsamen Kulturdenkmäler beitragen und sie so in Zukunft wieder in neuem altem Glanz erstrahlen können“, betonte Kunstminister Blume.
Die ehemalige Benediktinerabtei auf dem Michaelsberg gehört für Blume zu den Wahrzeichen Bambergs. „Die dortige Marienkapelle – die kleine Sixtinische Kapelle Bambergs – und die Heilig-Grab-Kapelle mit einer einzigartigen Totentanzdarstellung sind ganz besondere architektonische und kunsthistorische Juwelen. Sie spiegeln die Bedeutung Bambergs als Stadt des Glaubens und der Kunst eindrucksvoll wider“, machte der Minister in Anwesenheit der Landtagsabgeordneten Melanie Huml deutlich.
Insgesamt belaufen sich die Kosten für die Maßnahmen auf rund 4 Millionen Euro. Der Bund stellt im Rahmen des Programms KulturInvest 2 Millionen Euro zur Verfügung (50 %). Das Land Bayern beteiligt sich mit 800.000 Euro (20 %) aus dem Entschädigungsfonds Bayern, die Oberfrankenstiftung steuert 400.000 Euro (10 %) bei. Stadt Bamberg und Bürgerspitalstiftung übernehmen jeweils weitere 400.000 Euro (jeweils 10 %).
Restaurierung mit höchster Fachkompetenz
Oberbürgermeister Andreas Starke zeigte sich erfreut: „Mit dieser Förderung sichern wir nicht nur einzigartige Kunstschätze, sondern bewahren zugleich ein Stück Bamberger Identität. Ich danke dem Bund, dem Freistaat und allen Förderern für dieses starke Signal.“ Auch Stiftungsreferent Bertram Felix betonte: „Für die Bürgerspitalstiftung ist dieses Projekt eine Herzensangelegenheit. Wir sorgen dafür, dass die wertvollen Fresken, Stuckaturen und Natursteindenkmäler mit höchster Fachkompetenz restauriert werden – für heute und für kommende Generationen.“
Die Arbeiten erfolgen in enger Abstimmung mit dem Landesamt für Denkmalpflege sowie den örtlich zuständigen Behörden und sollen bis Ende 2026 abgeschlossen sein.