Online-Kontakte in Heimen zum Standard machen
Bambergs Grüne wollen, dass Senior*innen jederzeit die Möglichkeit haben, Online-Video-Gespräche mit Angehörigen zu führen
Nach dem Willen der Bamberger Grünen sollen die städtischen Senior*innenheime künftig so ausgestattet sein, dass die Bewohner*innen angemessene Möglichkeiten haben, online Kontakt zu ihren Angehörigen, Freund*innen und Bekannten aufzunehmen.
„Wir haben in der Corona-Pandemie gesehen, dass das teilweise die einzige Möglichkeit für direkte Begegnungen war. Deshalb ist es unbedingt erforderlich, dass die Heime entsprechend ausgestattet sind“, sagt Christian Hader, Vertreter von Grünes Bamberg im Stiftungsrat der Sozialstiftung.
Leihgeräte die von den Heimbewohner*innen genutzt werden
Die Grünen beantragen deshalb, dass alle Heime mit ausreichend W‑Lan ausgestattet werden und dass Leihgeräte angeschafft werden, die von den Heimbewohner*innen für Online-Video-Gespräche genutzt werden können. Außerdem soll sowohl das Personal als auch interessierte Senior*innen darin geschult werden, die digitalen Angebote selbst zu nutzen beziehungsweise anderen dabei zu helfen. „Auch Senior*innen können sich gegenseitig unterstützen“, meint die pflegepolitische Grünen-Sprecherin Ulrike Sänger. „Wichtig ist, dass schnell eine Basis geschaffen wird, denn die Pandemie ist noch nicht vorbei und eine weitere kann kommen.“ Außerdem sieht sie weitere Vorteile: „Online-Kontaktmöglichkeiten können auch Beziehungen zu Verwandten und Freund*innen aufrecht erhalten, die weiter weg wohnen und nicht so leicht zu Besuch kommen können.“
Da der Bedarf nicht nur in den städtischen Heimen, sondern auch in denen von Wohlfahrtsverbänden oder von privaten Trägern besteht, soll auf Vorschlag von Hader und Sänger das Thema bei der nächsten Trägerkonferenz Raum finden: „Die Heime der Stadt können Vorbild sein und eine Entwicklung anstoßen, und ein Erfahrungsaustausch unter den Heimen ist für alle nützlich“, so die beiden grünen Stadtratsmitglieder.
Das könnte Sie auch interessieren...
Entscheidung zu Modellregionen vertagt
Bamberg treibt weiterhin den Ausbau der Schnellteststrukturen und Digitalisierung voran
Die Stadt Bamberg hatte sich darum beworben, als eine von bayernweit acht Modellkommunen für das „Modellprojekt Öffnungskonzepte“ der Bayerischen Staatsregierung ausgewählt zu werden. Mit dem „Modellprojekt Öffnungskonzepte“ soll erprobt werden, wie eine kontrollierte Öffnung bestimmter Lebensbereiche unter Pandemie-Bedingungen möglich ist. Notwendig dafür sind eine starke Schnellteststruktur und eine Digitalisierung der Kontaktnachverfolgung.
Ursprünglich war für den heutigen Mittwoch eine Entscheidung des Ministerrats angekündigt. Im Zuge seiner heutigen Pressekonferenz verkündete Ministerpräsident Markus Söder jedoch, dass das Gremium die Entscheidung über die Modellversuche auf Grund der aktuellen pandemischen Lage um zwei Wochen verschoben hat.
„Perspektiven schaffen, ohne den Infektionsschutz zu vernachlässigen“
Unabhängig davon wird die Stadt Bamberg ihre bereits aufgebaute umfangreiche Testinfrastruktur weiter ausbauen, zumal für den Inzidenzbereich von 100 bis 200 eine Negativtestung in vielen Geschäften erforderlich sein soll, wie die Staatsregierung heute ankündigte. Bereits jetzt ist die Kommune gut aufgestellt: Bamberg verfügt über ein Schnelltestnetz, das über das Osterwochenende gut angenommen wurde. Neben den Stationen an der Galgenfuhr sowie in Apotheken im gesamten Stadtgebiet gibt es seit vergangener Woche auch am ZOB ein Schnelltestzentrum in der Innenstadt. Ab 15. April soll außerdem ein Schnelltestbus in den Stadtteilen unterwegs sein.
„Wir wollen Perspektiven für die Menschen, die Wirtschaft und die Kultur schaffen, ohne den Infektionsschutz zu vernachlässigen“, erklären Oberbürgermeister Andreas Starke und Bürgermeister Jonas Glüsenkamp. Die nächsten Wochen sollen genutzt werden, um die Strukturen und die Digitalisierung voran zu treiben. Sollte Bamberg als Modellregion ausgewählt werden, könne man diese Ziele proaktiv angehen und einen Mehrwert für die Bürgerinnen und Bürger schaffen.
Bürgermeister Jonas Glüsenkamp dankte in Vertretung von Oberbürgermeister Andreas Starke allen Unterstützerinnen und Unterstützern der Bewerbung, die nach der kurzfristigen und unangekündigten Ausschreibung am vergangenen Mittwoch eine entsprechende Bewerbung über das Osterwochenende möglich gemacht haben. „Wir werden weiterhin den Schulterschluss zwischen Landratsamt, Wirtschaft, Hygienefachleuten, Sozialstiftung, Kulturschaffenden und Hotel- und Gastronomieverbänden fortführen, der sich bisher so gut bewährt hat“, so Glüsenkamp.
Das könnte Sie auch interessieren...
Ringvorlesung
Wie bestimmen Geschlecht und Gender soziales Miteinander, sprachliche Interaktion und Berufs- wie Privatleben?
Eine öffentliche Ringvorlesung an der Universität Bamberg, die ab 13. April startet, widmet sich den Beziehungen von Sprache, Macht und Geschlecht.
Welche Bedeutung hat die Alltagskategorie „Geschlecht“ für den sprachlichen Austausch, die soziale Interaktion, für das berufliche und private Leben? Und was meint „Geschlecht“ überhaupt aus sprach- und kulturwissenschaftlicher, soziologischer oder psychologischer Sicht? Diesen gesellschaftspolitisch breit diskutierten Fragen widmet sich die öffentliche Ringvorlesung „Sprache.Macht.Geschlecht.“ an der Universität Bamberg ab Dienstag, den 13. April 2021 in wöchentlich stattfindenden Onlinevorträgen. Die kostenfreien Vorträge beginnen jeweils um 18.15 Uhr.
Prof. Dr. Renata Szczepaniak, Universitätsfrauenbeauftragte und Inhaberin des Lehrstuhls für Deutsche Sprachwissenschaft, hat mehrere Fachkolleginnen und ‑kollegen für die Ringvorlesung angeworben und führt zum Auftakt der Reihe aus linguistischer Sicht in die Ringvorlesung ein. Die Beziehung zwischen Sprache, Denken und Wirklichkeit beschäftige die Linguistik seit Langem, erklärt sie. „Bezogen auf die Alltagskategorie ‚Geschlecht‘ geht es dabei zum Beispiel darum, was uns bei unserer Wahl der sprachlichen Ausdrücke beeinflusst, wie sich stereotypes Denken in der Sprache niederschlägt oder welche Rolle die gewählte sprachliche Form für die Wahrnehmung der dargestellten Wirklichkeit spielt.“
Projekt der Qualitätsoffensive Lehrerbildung
Prof. Dr. Astrid Schütz, Universitätsfrauenbeauftragte und Inhaberin des Lehrstuhls für Persönlichkeitspsychologie und Psychologische Diagnostik, konnte mehrere Referierende aus Psychologie und Soziologie gewinnen. Das Thema der Ringvorlesung liegt ihr auch in der Forschung am Herzen, und sie betont: „Geschlechterrollen, die daran geknüpften Erwartungen sowie entsprechende Selbstzuschreibungen prägen in vielfältiger Weise Verhalten in privatem Alltag und Beruf.“
Eine dritte Perspektive bringen das Projekt der Qualitätsoffensive Lehrerbildung „WegE: Wegweisende Lehrerbildung“ an der Universität Bamberg und sein Teilprojekt „KulturPLUS: Kulturbezogene Bildung“ ein. Geschlechterrollen und ihre sprachlichen Ausdrucksformen sind ein grundlegender Bestandteil aller zwischenmenschlicher Begegnungen und gesellschaftlicher Interaktionen, aus denen Kultur besteht und immer wieder neu entsteht. Daher sind sowohl eine historische Perspektive auf die Kulturgeschichte der Genderfrage als auch der aktuelle Diskurs über ihre Neu-Aushandlung Fragestellungen, denen Lehrkräfte jeder Schul- und Fachausrichtung über den Lehrplan hinaus Aufmerksamkeit für das Miteinander im Klassenzimmer schenken sollten.
Alle Informationen, Abstracts der einzelnen Vorträge und den Zugangslink zu den Veranstaltungen gibt es unter: https://www.uni-bamberg.de/frauenbeauftragte/
Das könnte Sie auch interessieren...
Fotokampagne „Wir schenken lokal!“
Gewinner:innen freuen sich über Einkaufsgutscheine
Für sechs Bürger:innen haben die Click & Collect- oder die Click & Meet-Angebote der Bamberger Einzelhandelsgeschäfte jetzt noch mehr Charme: Sie haben nämlich Einkaufsgutscheine in Höhe von 20 Euro beziehungsweise 100 Euro gewonnen, die die Stadt Bamberg jetzt ausgegeben hat.
Das Losglück hat ihnen ihre Teilnahme an der Fotokampagne „Wir schenken lokal!“ beschert, die die Stadt Bamberg in der Vorweihnachtszeit ins Leben gerufen hatte, um die Vielfalt der Bamberger Geschäfte sichtbar zu machen: Die Bürger:innen konnten sich vor den Geschäften, in denen sie ein Weihnachtsgeschenk gekauft haben, fotografieren und ihre Bilder an die Stadt Bamberg senden, die diese Fotos auf ihrer Homepage und in den Sozialen Netzwerken veröffentlicht hat.
Um der Kampagne zusätzlichen Schwung zu verleihen, sponserte das Stadtmarketing Bamberg e.V. sechs „City Schexs“, die unter allen Einsendungen ausgelost werden sollten. Der Lock-Down kurz vor Weihnachten setzte der Aktion leider vorzeitig ein Ende. Und auch die Verlosung der Einkaufsgutscheine schien in Zeiten geschlossener Geschäfte wenig sinnvoll.
Fotos weiterhin online abrufbar
Jetzt, wo die Bamberger:innen ihre Geschäfte wieder unterstützen können, wurden die Einkaufsgutscheine nun endlich verlost: Fünf Bürger:innen dürfen sich über einen Einkaufsgutschein in Höhe von 20 Euro freuen und ein Mal wurde über Gutschein über sogar 100 Euro verlost. Diese Gutscheine können auch gerne schnell eingelöst werden, denn, so betont Wirtschaftsreferent Dr. Stefan Goller, nach wie vor haben „viele Betriebe mit den Auswirkungen der Corona-Pandemie und deren Einschränkungen zu kämpfen. Deshalb ist und bleibt es umso wichtiger, die Bamberger Betriebe auch weiterhin zu unterstützen und das aktuelle ‘Click & Collect´ Angebot zu nutzen.“
Die Bilder sind weiterhin auf der Stadt-Homepage abrufbar.
Das könnte Sie auch interessieren...
Solid Bamberg
Politik an der Wurzel anpacken
Seit Anfang des Jahres ist der Kreis der politischen Jugendgruppen in Bamberg um eine Organisation reicher: Die Basisgruppe der Linksjugend Solid, welche der Partei DIE LINKE nahesteht, ist am Start. Wir haben uns mit Barbara Boppré Silva und Piak Mistele unterhalten.
Barbara Boppré Silva (22) studiert Soziale Arbeit und Piak Mistele (19) macht eine Ausbildung zum Heilerziehungspfleger. Die beiden Solid-Mitglieder sprechen unter anderem über die allgemeine Ausgangslage, was sie in Bayern nervt und welchen politischen Wunsch sie sich erfüllen würden.
Warum braucht es eine Linksjugend in Bamberg?
Barbara Boppré Silva: Sie hat einfach gefehlt! Nachdem wir vor zwei Jahren bereits einen Versuch gestartet hatten, wollen wir nun junge Menschen zusammenbringen. Wer unsere Werte von Antifaschismus, Feminismus sowie Sozialismus teilt und politisches Interesse hat, findet bei uns eine Anlaufstelle, um die Probleme unserer Zeit ganzheitlich anzugehen.
Wie seid ihr zur Gruppe dazugestoßen?
Piak Mistele: Für mich war Politik schon immer wichtig. Ich bin bei Fridays for Future und der Bamberger Linken Liste aktiv. Früher war ich bei der Grünen Jugend, wo mir das Thema Soziales aber zu kurz kam.
Barbara Boppré Silva: Ich bin seit meiner Jugend an Themen wie Ungleichheit, Feminismus, Kapitalismuskritik und Alternativen zum bestehenden System interessiert. Es geht mir um das Bewusstsein, wie alles zusammenhängt.
Was nervt euch an der aktuellen Politik?
Barbara Boppré Silva: In Bayern herrscht generell eine sehr konservative Art, Politik zu machen. Deshalb ist gute Regierungskritik wichtig. Nicht nur in Bamberg gehören Rassismus und Sexismus leider zu Alltagserfahrungen. Da ist Aufklärungsarbeit super wichtig!
Piak Mistele: Was mich in Bayern nervt? Ganz klar: Zu viele Nazis!
Wie bewertet ihr die Bedingungen in der Stadt, um als junger Mensch politisch aktiv zu sein?
Piak Mistele: Ich denke, die Umstände sind recht gut. Viele Leute sind in ihrer Jugend in zahlreichen Initiativen engagiert. Und ich finde, dass der große Klimastreik im September 2019 mit 3500 Menschen gezeigt, wozu die jungen Menschen in der Stadt in der Lage sind.
Apropos junge Menschen: Seht ihr einen Generationenkonflikt?
Barbara Boppré Silva: Nein, finde ich nicht. Klar, sind uns andere Punkte wichtig als der älteren Generation, aber im Endeffekt geht es uns um die Verbesserung der Lebensbedingungen aller. Auch wenn manchmal behauptet wird, wir könnten nicht mitreden, weil wir ja noch nicht arbeiten und Steuern zahlen würden.
Piak Mistele: Es wird dann behauptet, die Jugend motzt nur rum, aber wir streiten für eine bessere Welt und eine echte Veränderung.
Wenn ihr einen politischen Wunsch für dieses Jahr freihättet, welchen würdet ihr in Bamberg erfüllen wollen?
Piak Mistele: Ausreichend Sozialwohnungen für alle, die sich die Mieten nicht leisten können und dass Bamberg nachhaltiger wird.
Barbara Boppré Silva: Mehr Platz für Kulturräume und die queere Szene. Und einen Abbau von Vorurteilen gegenüber Geflüchteten.
Weitere Informationen
Das könnte Sie auch interessieren...
„Teurer Wohnraum mitverantwortlich“
40.000 Menschen pendeln zum Arbeiten von außerhalb nach Bamberg
Wenn Lebenszeit im Stau verloren geht: Auch in Zeiten von Lockdown und Homeoffice bleibt die Zahl der Pendler in Bamberg auf einem hohen Level. Im vergangenen Jahr kamen rund 40.000 Menschen zum Arbeiten regelmäßig von außerhalb in die Stadt. Darauf macht die IG Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) aufmerksam. Die Gewerkschaft beruft sich dabei auf eine Statistik der Bundesagentur für Arbeit. Demnach stieg die Zahl der sogenannten Einpendler nach Bamberg um 6,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.
Zu den Hauptursachen für die anhaltend großen Pendelströme zählt nach Einschätzung der IG BAU Oberfranken der teure Wohnraum in den Städten. „Nach jahrelangen Mietsteigerungen können sich viele Beschäftigte das Leben am Arbeitsort nicht mehr leisten. Ihnen bleibt als Alternative oft nur stundenlange Fahrerei mit dem Auto oder der Bahn“, so Bezirksvorsitzender Gerald Nicklas. In der Baubranche seien weite Anfahrtswege besonders verbreitet. Es dürfe aber nicht sein, dass Bauarbeiter, die in den Ballungsräumen Wohnungen bauten, sich diese selbst nicht mehr leisten könnten.
Nicht nur eine soziale, sondern auch eine ökologische Frage
Die IG BAU fordert deshalb mehr Anstrengungen bei der Schaffung bezahlbaren Wohnraums. „Deutlich mehr Wohnungen, die sich in den Städten auch Gering- und Normalverdiener leisten können, sind ein entscheidender Beitrag, um die Pendler-Zahlen zu verringern“, sagt Nicklas. Dafür müsse die Politik klare Vorgaben machen, etwa indem kommunale Grundstücke nicht an den Meistbietenden verkauft würden, sondern an Bauherren, die sich zu bezahlbaren Mieten verpflichteten. Beim sozialen Wohnungsbau müssten die staatlichen Fördermittel massiv aufgestockt werden und einmal gebaute Sozialwohnungen dauerhaft preisgebunden bleiben.
Dass Menschen in der Nähe ihres Arbeitsplatzes wohnen können, sei nicht nur eine soziale, sondern auch eine ökologische Frage: „Weniger Pendelei bedeutet für die Betroffenen mehr Zeit für die Familie, Freunde und Hobbys. Gleichzeitig kann ein erheblicher Teil der CO2-Emissionen im Verkehrssektor eingespart werden“, so Nicklas weiter.
Nach Angaben der Arbeitsagentur verließen im vergangenen Jahr bundesweit vier von zehn sozialversicherungspflichtig Beschäftigten auf dem Weg zur Arbeit die Grenzen ihrer Stadt oder ihres Landkreises. Damit erreichte die Zahl der Fern-Pendler trotz Pandemie einen Höchststand von 13 Millionen.
Das könnte Sie auch interessieren...
Cleantech Innovation Park Hallstadt
Bayerisches Wirtschaftsministerium und Bayern Innovativ unterstützen Transformation in der Automobilregion Bamberg
Das Bayerische Wirtschaftsministerium und Bayern Innovativ unterstützen die Transformation in der Automobilzulieferer-Region Bamberg. Im neuen Cleantech Innovation Park Hallstadt sollen Unternehmen, Hochschulen, Forschungseinrichtungen und Start-ups zu einem nachhaltigen Ökosystem heranwachsen. Der neue Technologietransformationsmanager hat seine Arbeit aufgenommen, worüber sich auch Landrat Johann Kalb für den Landkreis Bamberg und Bürgermeister Thomas Söder seitens der Stadt Hallstadt freuen.
Der neue Technologietransfermanager soll vor Ort das Konzept des Cleantech Innovation Parks weiterentwickeln, Netzwerkstrukturen aufbauen und hinsichtlich verschiedener Förderungen beraten.
Die Automobilbranche ist gemessen am Umsatz der mit Abstand bedeutendste Industriezweig in Deutschland. Gleichzeitig ist es genau die Industrie, die sich inmitten des Klimawandels und der Gesundheitskrise in einer weitreichenden Transformation befindet. So auch in der traditionsreichen Automobilregion Bamberg in Oberfranken. Auf dem ehemaligen Gelände des Michelin-Reifenwerks soll deshalb ein „Cleantech Innovation Park Hallstadt“ entstehen. Das Projekt soll Unternehmen und Forschungseinrichtungen zusammenführen, die den Wandel aktiv angehen wollen. „Wir wollen zum Leuchtturmprojekt für den herbeigesehnten Strukturwandel werden. Das rund 88.000 Quadratmeter große Gelände, auf dem bis Ende 2020 Autoreifen gefertigt wurden, bietet eine perfekte Infrastruktur, um gemeinsam wichtige Innovationsfelder zu bearbeiten und zu einem nachhaltigen Ökosystem heranzuwachsen“, so Peter Keller, der das Projekt leitet. Das 2020 gemeinsam von Michelin, dem Landkreis Bamberg und der Stadt Hallstadt gestartete Projekt soll in den nächsten beiden Jahren umgesetzt werden und neue Geschäftsfelder am Standort ansiedeln.
Das Bayerische Wirtschaftsministerium begleitet das Projekt seit Beginn an. Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Hier in der Region Bamberg haben wir jetzt die große Chance für einen umfassenden Technologietransfer. Das bedeutet die konkrete Möglichkeit, dass die ganze Region ihr wirtschaftliches Profil schärft und Unternehmen ihre Geschäftsmodelle stärken und ausbauen können. Das sichert bestehende Arbeitsplätze und schafft langfristig auch neue. Ich bin sehr zuversichtlich, dass der Cleantech Innovation Park den gesamten Standort fit für die Zukunft macht. Wir haben deshalb alle regionalen Partner von Beginn an bei diesem Prozess unterstützt. Ich bedanke mich ausdrücklich bei allen für ihr herausragendes Engagement und kann versichern, dass sie auch künftig jederzeit Hilfe aus dem Bayerischen Wirtschaftsministerium erwarten können.“
Bayern Innovativ stellt Transformationsmanager
Bayern Innovativ unterstützt aktiv den Transformationsprozess in der traditionsreichen Automobilregion Bamberg mit seinen professionellen Angeboten rund um das Innovationsmanagement – von der Produktidee bis zur Markteinführung. Ab sofort steht allen interessierten Firmen und Instituten vor Ort ein erfahrener Innovationsmanager der Bayern Innovativ GmbH als Ansprechpartner zur Verfügung. Christoph Heinen, Manager im Spezialisierungsfeld Mobilität, bietet allen Interessenten den direkten Zugang zum Bayern Innovativ-Ecosystem rund um Forschung, Technologietransfer, Innovation und Förderprogramme. Im Fokus steht der Aufbau von Netzwerken zwischen Wirtschaft und Wissenschaft unter Einbindung bayerischer und nationaler Initiativen und die Kooperationsvermittlung geeigneter Partner. Ebenso unterstützt Christoph Heinen bei der Identifizierung geeigneter Kooperationsprojekte und bei der Einbindung weiterer regionaler und überregionaler Initiativen. Als Förderlotse navigiert er außerdem zu technologieorientierten Förderprogrammen des Freistaats, des Bundes und der Europäischen Union und begleitet bei Bedarf auch in der Antragsphase.
„Um Innovationen voranzubringen, wird es immer wichtiger, über den Rand der eigenen Branche zu blicken. Unsere Netzwerke führen deswegen bewusst Experten aus unterschiedlichen Bereichen zusammen“, so Dr. Rainer Seßner, Geschäftsführer der Bayern Innovativ GmbH. „Unser Technologietransfermanager wird den Cleantech Innovation Park Hallstadt mit dem bayerischen Innovations-Ecosystem verbinden und wichtige Impulse für eine erfolgreiche Transformation des Automobilstandorts Bamberg geben.“
„Wir freuen uns sehr über die Unterstützung durch Herrn Heinen. Wir haben in den letzten 18 Monaten gemeinsam mit dem Landkreis Bamberg und der Stadt Hallstadt eine sehr gute Basis für unser Konzept zur Revitalisierung des Standortes und zum Aufbau des Cleantech Innovation Park Hallstadt vorbereiten können. Die Unterstützung des Freistaats Bayern und Bayern innovativ und des Technologietransfermanagers ist der nächste wichtige Schritt Richtung Ziel: den Strukturwandel in unserer Region auf die Straße bringen. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit“, sagt Christian Metzger, Standortleiter Michelin Hallstadt.
Landrat Johann Kalb bekräftigt: „Wir arbeiten mit Hochdruck gemeinsam an der konzeptionellen Umsetzung des Cleantech Innovation Park Hallstadt. Das Projekt wird ein Schlüssel für die Transformation der Automobilzulieferer in der Region werden. Umso mehr freuen wir uns, dass uns das Bayerische Wirtschaftsministerium und die Bayern Innovativ GmbH hier unterstützen. Mit Herrn Heinen als Technologietransformationsmanager vor Ort ist der erste wichtige Schritt zur Realisierung getan.“
„Für den Wirtschaftsstandort Hallstadt ist die nachhaltige Entwicklung des Michelin-Geländes und die Ansiedlung des Cleantech Innovation Parks von großer Bedeutung. Wir freuen uns, dass Christoph Heinen von Bayern Innovativ uns künftig unterstützen wird. Zusammen mit Michelin und dem Landkreis haben wir bereits erste gute Konzepte erarbeitet, die nun in die Umsetzung gehen“, ergänzt Hallstadts Bürgermeister Thomas Söder.
Über den Cleantech Innovation Park Hallstadt
Auf dem Gelände des Michelin-Standorts Hallstadt bietet sich die einmalige Chance, alle ambitionierten Akteure der Region unter einem gemeinsamen Dach interdisziplinär zusammenzubringen. Im angedachten Cleantech Innovation Park Hallstadt sollen führende Forschungseinrichtungen und Unternehmen der Automobilzulieferindustrie und aus dem Bereich Cleantech zu einem nachhaltigen Ökosystem heranwachsen. Zusammen mit weiteren Schnittstellen-Partnern können sie die Innovationsfelder aktiv bearbeiten, die die Region dauerhaft stärken werden: neue Mobilitätskonzepte, Antriebssysteme und grüne Spitzentechnologien. Das Projekt befindet sich aktuell in der Konzeptionsphase – eine große Chance für alle interessierten Partner, sich mit ihren Themen- und Technologiefeldern rund um Mobilität von Morgen und Cleantech einzubringen, Prototypen zu bauen und diese zur Marktreife zu entwickeln.
Das könnte Sie auch interessieren...
Corona
Stadtspitze bittet um Vorsicht und Rücksicht – gerade bei herrlichem Wetter
Bambergs Oberbürgermeister Andreas Starke und Bürgermeister Jonas Glüsenkamp bitten aufgrund der ansteigenden Coronainfektionen in der Stadt Bamberg um Einhaltung der Coronaregeln.
Die Corona-Pandemie hat Deutschland und die Welt weiterhin fest im Griff: Die Zahl der Ansteckungen mit dem Virus steigt fast überall wieder an – auch in Bamberg nimmt das aktuelle Infektionsgeschehen zu. Ursache dafür ist die britische Mutante B1.1.7, die inzwischen mehr als 60 Prozent aller Coronainfektionen in der Stadt ausmacht. Die 7‑Tage-Inzidenz ist inzwischen auf 161,6 angestiegen, vor einer Woche lag diese noch bei 60,7.
„Wir müssen leider noch einmal die Zähne zusammenbeißen“
Nachdem die Stadt an drei aufeinanderfolgenden Tagen (27. bis 29. März) die Inzidenz von 100 überschritten hatte, hat die Stadt Bamberg die „Notbremse“ gezogen. Das bedeutet, dass ab dem heutigen Mittwoch, den 31. März, 0.00 Uhr, „schärfere“ Regelungen nach der Zwölften Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung (12. BayIfSMV) gelten. Um die Pandemie einzudämmen, bittet die Stadtspitze die Bürgerinnen und Bürger darum, diese Regelungen einzuhalten. Vor allem appellieren sie, auf größere Ansammlungen, teilweise ohne Maske, an beliebten Orten, wie beispielsweise der Unteren Brücke oder der Kettenbrücke zu verzichten. „Wir wissen, dass das herrliche Wetter gerade mehr als verlockend ist, und uns ist auch klar, dass die Menschen nach einem Jahr Pandemie das Bedürfnis haben, sich draußen mit Freunden auf ein Bier zu treffen. Aber wenn wir die Dritte Welle brechen und damit mehr Aussicht auf Normalität haben wollen, dann müssen wir jetzt leider alle gemeinsam noch einmal die Zähne zusammenbeißen“, betonen OB Starke und Bürgermeister Glüsenkamp. Sie appellieren an die Bürgerinnen und Bürger, sich weiterhin an den durch die Corona-Pandemie vorgeschriebene Mindestabstand von 1,50 Meter, die Kontaktbeschränkungen, die Maskenpflicht sowie die allgemeinen Hygieneregeln zu halten.
Die Stadtspitze erinnert daran, dass insbesondere auf den zentralen Begegnungsflächen in der Innenstadt Maskenpflicht herrscht und dort auch der Konsum von Alkohol untersagt ist. Die jeweils konkret betroffenen Örtlichkeiten sind von der Stadt Bamberg zuletzt mit Allgemeinverfügung vom 26. März 2021 festgesetzt worden.
Die Polizei wird die Einhaltung des Infektionsschutzes, insbesondere wegen des aktuell stark gestiegenen Inzidenzwertes in Bamberg, mit gezielten Kontrollen überprüfen.
Das könnte Sie auch interessieren...
Zehn Jahre Kesselhaus
Beliebter Ausstellungsort für die Kulturszene
In diesem Jahr feiert das Kesselhaus seinen zehnten Geburtstag als Ausstellungsort, den es mit einer Open-Air-Ausstellung begeht!
Zehn Jahre ist es her, als sich im Frühjahr 2011 ein kleines Häuflein Aktivisten vom Kunstverein, dem BBK Oberfranken, dem Architekturtreff Bamberg und dem damaligen Baureferenten der Stadt, Michael Ilk, mit eigener Hände Arbeit daranmachten, den brach liegenden Industrieraum im Kesselhaus aufzuräumen. Und beinahe 40 Ausstellungen und Events beweisen seither die Richtigkeit des ehrenamtlichen Engagements für diesen Ort mit seinen 225 Quadratmetern Fläche, sieben Metern Höhe, durchgängig originalen Oberflächen und seiner zentralen Lage am Leinritt als Ausstellungs- und Veranstaltungsfläche. Denn: Das „Kesselhaus“ – bis 1984 genutzte ehemalige Energiezentrale des „Alten Krankenhauses“ mit Krankenhauswäscherei und Pathologie ¬–, am westlichen „Eingangstor“ zu Altstadt und Welterbe Bambergs gelegen, birgt ein außerordentliches Potenzial als lebendiger Kulturort. Es strahlt vor allem wegen der besonderen funktionalen Architektur der frühen 60er Jahre und dem in Bamberg seltenen industriellen Charakter einen außergewöhnlichen Charme aus.
„Was mir zum Kesselhaus einfällt“
In diesem Jahr feiert das Kesselhaus nun seinen zehnten Geburtstag als Ausstellungsort. Aber wie begeht man einen runden Geburtstag in Zeiten von Corona? Ganz einfach: mit einer Open-Air-Ausstellung!
Die Idee dazu ist bereits im ersten Lockdown und dem damit erzwungenen Stillstand für die Kultur entstanden. Bamberger Künstler:innen aus den Reihen des BBK Oberfranken haben zum Plakatwettbewerb eingeladen, um das Kesselhaus materiell zu unterstützen und damit für die Zukunft als Kulturstandort zu sichern. Die Aufgabe bestand in der Gestaltung eines Plakates zum Thema „Was mir zum Kesselhaus einfällt“, das als Banner an der EG-Fassade des Kesselhauses zum Leinritt open-air ausgestellt werden soll. Ein begleitender eigener QR-Code erlaubt es allen Interessenten, sich auf der Website des Vereins einzuklinken, um Näheres zu den Entwürfen zu erfahren. Herausgekommen ist eine kunterbunte Mischung utopischer Vorstellungen, augenzwinkernde bis ernsthafte Anstöße an die Stadt Bamberg bis hin zu ziemlich konkret formulierten Vorstellungen, die seit Anfang Februar 2021 nun am vorgesehenen Ort ausgestellt sind.
Im Einzelnen findet man nun eine Idee von Gerhard Hagen, in einer Quasi-Karikatur Bamberg darauf aufmerksam zu machen, dass die Realisierung einer Kunsthalle analog zur Landung auf dem Mond eigentlich nur einen „kleinen“ Schritt darstellen würde.
Peter Schoppel hat ein Modell entworfen, das zeigt, wie ein aufgewertetes Kesselhaus aussehen könnte. Höchst realistisch visualisiert Thomas Michel einen erfolgten Umbau des Kesselhauses unter Wahrung seiner prägnanten Gestalt und entwirft sehr reizvolle Aufenthaltsqualitäten im Außenbereich. Nina Gross folgt mit einer bunten Phantasieansicht eines veritablen Ausstellungshauses, die gleichfalls Wert auf Aufenthaltsqualitäten als Anziehungspunkt für Publikum legt: der Parkplatz ist einer Wiese gewichen und das Dach des Kesselhauses begrünt. Christiane Toewe wiederum schafft einen wuchtigen Architekturkörper, um ihn dann mit kräftigen rot-weißen Bänderungen zu versehen, ähnlich dem berühmten Leuchtturm „Roter Sand“ in der Wesermündung – ein Weltkulturerbe übrigens –, um dem unschwer erkennbaren Kesselhaus einen programmatischen Leuchtturmcharakter zu verleihen. Dagmar Ohrndorf nimmt in ihrem Banner Bezug auf die Aktivitäten der Vergangenheit und hat aus Fragmenten alter Ausstellungsplakate ein neues tänzerisches Gesamtbild komponiert. Gerhard Schlötzer, neben seinen fotografischen Fähigkeiten ein leidenschaftlicher und begabter Zeichner, präsentiert den Betrachter:innen mit peniblen Bleistiftsstrichen seine leicht nachvollziehbare Vision des Kesselhauses mit aufgesetztem Dachcafè und der zu einem Kiosk umfunktionierten Trafostation an der Nordspitze des Areals inmitten einer publikumsfreundlichen Freifläche. David Grimm schließlich sieht das Kesselhaus als Funkstation, als geerdete Basis für interplanetaren Austausch, als ein Labor für Relevanz, Funktion und Verantwortung von Kunst und Kultur im 21. Jahrhundert.
Stadtwärts beenden die Open-Air-Ausstellung zwei architektenbasierte und computergrafisch aufbereitete Idealansichten eines umgebauten Kesselhauses, einmal das Innere des Sheddachbereichs als veritable Kunsthalle und zum anderen die Gesamtschau des Kesselhauses als Kunstort samt autofreiem Leinritt und Freitreppenanlage am Fluss mit zuvor ungeahnten Aufenthaltsqualitäten.
Allen ausgestellten Künstlern gemein ist ihre klar ausgedrückte Hoffnung auf eine kontinuierliche Weiterentwicklung des Kesselhauses als Kulturort. Denn nirgends sonst findet sich in dieser Stadt ein anderer, besser geeigneter Ort als diese städtebaulich irgendwie verkannte Brache am äußersten Westende des Sandviertels – und dies nur den sprichwörtlichen Steinwurf von St. Michael entfernt!
Das könnte Sie auch interessieren...
Termine sind online buchbar
Schnelltestzentrum am ZOB eröffnet
Das Corona-Schnelltestzentrum am Zentralen Omnibusbahnhof in Bamberg hat gestern seinen Betrieb aufgenommen. Es befindet sich im ehemaligen Infopoint der Stadtwerke Bamberg in der Promenadenstraße 6a und ist zentrale Anlaufstelle für Bürgerinnen und Bürger, die einen kostenlosen Corona-Schnelltest durchführen lassen wollen.
Bambergs Oberbürgermeister Andreas Starke sagte beim Ortstermin: „Dank dieser Einrichtung erhöhen wir die Kapazitäten für Schnelltests in der Stadt Bamberg deutlich. Alle Bürgerinnen und Bürger sind eingeladen, sich testen zu lassen.“ Jonas Glüsenkamp, Zweiter Bürgermeister, wies darauf hin, dass die Teststelle auch über die Osterfeiertage und für Kinder ab drei Jahren geöffnet ist, verbunden mit dem Appell: „Bitte kommen Sie nur, wenn Sie symptomfrei sind. Wer Symptome an sich beobachtet, wendet sich bitte zuerst an den Arzt oder Kinderarzt.“
Das Schnelltestzentrum Bamberg am ZOB wird betrieben von der HTK Hygiene Technologie Kompetenzzentrum GmbH, einem Teil der Sozialstiftung Bamberg. Für den Standort am ZOB wird noch zusätzliches medizinisches Personal gesucht, namentlich: Medizinische Fachangestellte (m/w/d), Arzthelfer (m/w/d) und Krankenpfleger (m/w/d). Bewerbungen können über das Jobportal der Sozialstiftung Bamberg eingereicht werden: https://www.sozialstiftung-bamberg.de/klinikum-bamberg/stellenangebote/
Bürgerinnen und Bürger, die erst nach 15 Uhr einen Schnelltest durchführen lassen können, wenden sich an die Abstrichstelle an der Galgenfuhr (Am Sendelbach 15). Diese ist von Montag bis Samstag von 15 bis 19 Uhr geöffnet sowie von Karfreitag bis Ostermontag, täglich von 15 Uhr bis 19 Uhr. Eine Anmeldung ist nicht nötig.
Außerdem bieten mittlerweile zahlreiche Apotheken in Bamberg kostenlose Schnelltests an. Aktualisierte Informationen hierzu sind unter anderem auf der Internetseite der Stadt Bamberg zu finden.
Das Angebot wird künftig noch ergänzt durch ein mobiles Schnelltestzentrum: Ab Donnerstag, dem 15. April, wird ein Omnibus der Stadtwerke Bamberg verschiedene Stationen in den Stadtteilen anfahren. Informationen hierzu werden noch bekannt gegeben.
Schnelltestzentrum Bamberg
Promenadestraße 6a, Bamberg
Montag bis Samstag: 9 – 15 Uhr
Von Karfreitag bis Ostermontag täglich von 9 bis 15 Uhr geöffnet
Anmeldung unter: https://corona-schnelltest-bamberg.de/