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ETA Hoffmann Theater - Page 2

ETA Hoff­mann Theater

Per­for­mance: Wie man nach einem Mas­sa­ker huma­nis­tisch bleibt in 17 Schritten

Das ETA Hoff­mann Thea­ter zeigt am 14. Febru­ar die Per­for­mance „Wie man nach einem Mas­sa­ker huma­nis­tisch bleibt in 17 Schrit­ten“. Dar­in geht es um die Fol­gen des Mas­sa­kers der Hamas am 7. Oktober.

Nach dem bru­ta­len Über­fall der Hamas mit zahl­rei­chen Mas­sa­kern an der israe­li­schen Zivil­be­völ­ke­rung am 7. Okto­ber 2023 griff das israe­li­sche Mili­tär den Gaza­strei­fen an. Das etwa­ige Kal­kül der Ter­ro­ris­ten, dass der Gegen­schlag Isra­els zu wei­te­ren Eska­la­tio­nen im Nahen Osten und Leid im Gaza­strei­fen füh­ren wür­de, schien in der Fol­ge auf­zu­ge­hen. Der Aus­gang ist wei­ter ungewiss.

Unmit­tel­bar aus der Erfah­rung des Über­falls hat die israe­li­sche Autorin Maya Arad Yasur einen Text geschrie­ben, den Regis­seu­rin Sapir Hel­ler nun am ETA Hoff­mann Thea­ter sze­nisch umsetzt. Dabei ver­su­chen Yasur und Hel­ler, wie das Thea­ter mit­teil­te, eine Form der künst­le­ri­schen Aus­ein­an­der­set­zung mit dem Schmerz zu fin­den. Ent­stan­den ist die thea­tra­le Per­for­mance „Wie man nach einem Mas­sa­ker huma­nis­tisch bleibt in 17 Schrit­ten“, die nach der Mensch­lich­keit, der Empa­thie und der ver­blei­ben­den Hoff­nung fragt. Am 14. Febru­ar fin­det sie um 20 Uhr im Stu­dio des Thea­ters statt.

Im Anschluss an die Per­for­mance, vor­ge­tra­gen von Schau­spie­le­rin Jean­ne Le Moign, ver­an­stal­tet das ETA Hoff­mann Thea­ter ein Gespräch über den 7. Okto­ber und die Fol­gen – auch in Deutsch­land. Dar­in bespre­chen Armin Brei­den­bach, lei­ten­der Dra­ma­turg des Thea­ters, Bam­bergs Anti­se­mi­tis­mus­be­auf­trag­ter Patrick Nitz­sche, Mir­jam Elsel (Beauf­trag­te für inter­re­li­giö­sen Dia­log der Evan­ge­lisch-Luthe­ri­schen Kir­che in Bay­ern) und Regis­seu­rin Sapir Hel­ler Fra­gen wie: Wie kann man ange­sichts der Ereig­nis­se huma­nis­tisch blei­ben? Wie kön­nen wir ver­mei­den, dass Anti­se­mi­tis­mus und Ras­sis­mus die Gesell­schaft wei­ter spalten?

Gerichts­dra­ma

ETA Hoff­mann Thea­ter: Pre­mie­re „Pri­ma facie“

Am 31. Janu­ar zeigt das ETA Hoff­mann Thea­ter zum ers­ten Mal sei­ne Insze­nie­rung von „Pri­ma facie“. Das Gerichts­dra­ma in Mono­log­form von Suzie Mil­ler han­delt von der patri­ar­cha­len Macht des Rechtssystems.

Tes­sa Ens­ler hat es in „Pri­ma facie“ (zu deutsch: „dem ers­ten Anschein nach“) geschafft: Aus einer Arbei­ter­fa­mi­lie stam­mend, hat sie sich nach einem Abschluss mit Best­no­ten an einer Eli­te­uni zu einer der gefrag­tes­ten Straf­ver­tei­di­ge­rin­nen Lon­dons hoch­ge­ar­bei­tet. Ihre Spe­zia­li­tät sind Ver­fah­ren wegen sexua­li­sier­ter Über­grif­fe, die sie regel­mä­ßig gewinnt. Im Kreuz­ver­hör nimmt sie die Opfer in die Man­gel, prä­sen­tiert dem Gericht ver­meint­li­che Lücken in der Ankla­ge und ein Frei­spruch für die Ange­klag­ten folgt dem nächs­ten. Tes­sa ist stolz auf ihre Frei­spruch­ra­te, die Unschulds­ver­mu­tung ist für sie kei­ne Flos­kel, son­dern ein Fun­da­ment der Rechts­ord­nung einer demo­kra­ti­schen Gesellschaft.

Doch dann wird sie selbst ver­ge­wal­tigt und fin­det sich im Gerichts­saal auf der ande­ren Sei­te wie­der. Dort wird ihr Glau­be an das Jus­tiz­sys­tem zutiefst erschüt­tert und in Fra­ge gestellt. Der Täter ist kei­nes­wegs ein Unbe­kann­ter, son­dern ihr lang­jäh­ri­ger Arbeits­kol­le­ge und Flirt Juli­an. Obwohl sie genau weiß, was in einem Pro­zess auf sie zukommt, ent­schei­det sie sich zur Anzei­ge und stellt sich dem Gerichts­pro­zess. Was sie vor­her als Spiel gese­hen hat, in dem es nur um die juris­ti­sche Wahr­heit geht, wird nun zu ihrer eige­nen Erfah­rung weib­li­cher Ohn­macht in einem patri­ar­cha­len System.

Die Autorin Suzie Mil­ler, die selbst Anwäl­tin war, hat mit „Pri­ma facie“ einen auf­rüt­teln­den #metoo-Mono­log geschrie­ben, der ver­sucht, die patri­ar­cha­le Macht des Rechts­sys­tems zu ent­lar­ven. Das Stück wur­de 2019 in Aus­tra­li­en urauf­ge­führt. Im Früh­jahr 2022 spiel­te Jodie Comer („Kil­ling Eve“) die Rol­le von Tes­sa am Natio­nal Theat­re in Lon­don. Mehr als 300.000 Zuschauer:innen sahen das Stück im Kino durch die Aus­strah­lung des Natio­nal Theat­re live.

Nun bringt das ETA Hoff­mann Thea­ter das Gerichts­dra­ma auf die Büh­ne. Pre­mie­re ist am 31. Janu­ar, wei­te­re Auf­füh­run­gen sind am 1., 4., 16., 18., 21. und 22. Febru­ar. Regie führt Mona Saba­schus, die Aus­stat­tung macht Janin Lang, für die Dra­ma­tur­gie ist Armin Brei­den­bach ver­ant­wort­lich, die ein­zi­ge Spiel­rol­le über­nimmt Phi­li­ne Bührer.

Stück von Matthew Lopez

ETA Hoff­mann Thea­ter zeigt „Das Ver­mächt­nis (The Inhe­ri­tance) – Teil 2“

Jüngst hat das ETA Hoff­mann Thea­ter für „Das Ver­mächt­nis (The Inhe­ri­tance) – Teil 1“ eine Ein­la­dung zu den Baye­ri­schen Thea­ter­ta­gen erhal­ten. Nun bringt es den zwei­ten Teil der Insze­nie­rung des Stücks von Matthew Lopez auf die Bühne.

„Das Ver­mächt­nis“ von Matthew Lopez erzählt eine Geschich­te über Soli­da­ri­tät, Gemein­schaft und die Bedeu­tung einer quee­ren Wahl­fa­mi­lie. Inten­dan­tin Sibyl­le Broll-Pape hat das Stück für die Auf­füh­rung am ETA Hoff­mann Thea­ter in zwei Tei­le geteilt. Für die Insze­nie­rung des ers­ten Teils wur­de das Thea­ter Ende des letz­ten Jah­res zu den 39. Baye­ri­schen Thea­ter­ta­gen ein­ge­la­den.

Wie das Thea­ter mit­teil­te, steht am 26. Janu­ar nun die Pre­mie­re des zwei­ten Teils, „Das Ver­mächt­nis (The Inhe­ri­tance) – Teil 2“, an. Auch in der Fort­set­zung des Gesell­schafts­epos’ stür­zen die Haupt­fi­gu­ren Eric und Toby auf der Suche nach Sinn im Leben und ihrem Bei­trag für die Welt in tie­fe Exis­tenz­kri­sen. Der auf­kei­men­de Popu­lis­mus der Trump-Ära und die Fra­ge nach per­sön­li­cher Hal­tung dazu spal­ten ihren Freun­des­kreis und kon­fron­tie­ren Eric mit dem Gegen­satz zwi­schen indi­vi­du­el­lem Glück und gesell­schaft­li­cher Ver­ant­wor­tung. Toby hin­ge­gen kann in sei­nem Ver­lan­gen nach Adam weder den Dro­gen noch sei­ner Ver­gan­gen­heit ent­flie­hen. So reißt er nicht nur sich, son­dern auch den Sex­ar­bei­ter Leo, wel­cher Adam erstaun­lich ähn­lich sieht, ins Verderben.

Als Eric eini­ge Mona­te spä­ter uner­war­tet auf den kran­ken und vom Leben auf der Stra­ße gezeich­ne­ten Leo trifft, weiß er, dass er ihm hel­fen muss. Er bringt ihn zum Haus von Wal­ter. Dort nahm die­ser wäh­rend einer Aids-Epi­de­mie einst Män­ner auf, um ihnen ein Zuhau­se gege­ben und sie bis zum Tod zu beglei­ten. Eric stellt sich sei­ner Ver­ant­wor­tung und tritt Wal­ters Ver­mächt­nis an.

In „Das Ver­mächt­nis“ ent­wirft Matthew Lopez ein breit gefä­cher­tes Tableau an homo­se­xu­el­len Figu­ren, wie es sie laut ETA Thea­ter so noch nie zuvor auf der Büh­ne gege­ben hat. Sie alle ver­bin­det die gro­ße Sehn­sucht nach Lie­be, einem glück­li­chen Leben und einem siche­ren Platz in der Welt.

Regie führt erneut Sibyl­le Broll-Pape, Trixy Royeck hat das Büh­nen­bild und die Kos­tü­me ent­wor­fen, die Dra­ma­tur­gie stammt von Petra Schil­ler. Die Spiel­rol­len über­neh­men Dani­el Seni­uk, Marek Egert, Leon Töl­le, Tim Czer­wo­na­tis, Eric Wehlan, Pit Pra­ger, Flo­ri­an Wal­ter, Ste­phan Ull­rich und Bar­ba­ra Wurster.

Für „Das Vermächtnis“

ETA Hoff­mann Thea­ter erhält Ein­la­dung zu Baye­ri­schen Theatertagen

Mit der Insze­nie­rung von „Das Ver­mächt­nis (The Inhe­ri­tance) – Teil 1“ ist das ETA Hoff­mann Thea­ter zu den 39. Baye­ri­schen Thea­ter­ta­gen ein­ge­la­den wor­den. Dabei han­delt es sich bereits um die zwei­te Aus­zeich­nung für das Thea­ter in die­sem Jahr.

Vom 29. Mai bis 16. Juni 2024 wer­den in Ingol­stadt die 39. Baye­ri­schen Thea­ter­ta­ge statt­fin­den. Die Ver­an­stal­tung ist das größ­te Thea­ter­fes­ti­val Bay­erns. Wie das ETA Hoff­mann Thea­ter mit­teil­te, hat es für die Insze­nie­rung von „Das Ver­mächt­nis (The Inhe­ri­tance) – Teil 1“ nun eine Ein­la­dung nach zu den Baye­ri­schen Thea­ter­ta­gen erhal­ten. Regie führ­te die schei­den­de Inten­dan­tin Sibyl­le Broll-Pape. Den genau­en Spiel­ter­min für das Bam­ber­ger Gast­spiel wird noch bekanntgegeben.

„Das Ver­mächt­nis“ von Matthew Lopez erzählt eine Geschich­te über Soli­da­ri­tät, Gemein­schaft und die Bedeu­tung einer quee­ren Wahl­fa­mi­lie. Sibyl­le Broll-Papes Insze­nie­rung, mit der das Bam­ber­ger Thea­ter die Spiel­zeit 2023 /​/​2024 eröff­ne­te, sorg­te laut ETA Hoff­mann Thea­ter beim Publi­kum für Stan­ding Ova­tions und ern­te­te Lob von der Fach­pres­se. „Wenn man wäh­rend einer Vor­stel­lung eine Steck­na­del fal­len hören könn­te, weiß man, hier geschieht Magi­sches. Es gibt meh­re­re sol­cher Momen­te in Sibyl­le Broll-Papes Insze­nie­rung“, habe etwa die Süd­deut­sche Zei­tung geschrieben.

Dem schloss sich die Fach­ju­ry der Baye­ri­schen Thea­ter­ta­ge, bestehend aus Thea­ter­schaf­fen­den und Kulturjournalist:innen, an und wähl­te „Das Ver­mächt­nis (The Inhe­ri­tance) – Teil 1“ als eine der her­aus­ra­gen­den Insze­nie­run­gen in Bay­ern für die 39. Baye­ri­schen Thea­ter­ta­ge aus. Nach der Aus­zeich­nung mit dem Preis der Deut­schen Thea­ter­ver­la­ge im Som­mer ist die Ein­la­dung nach Ingol­stadt bereits die zwei­te Ehrung des ETA Hoff­mann Thea­ters in die­sem Jahr.

In Bam­berg ist der ers­te Teil von Matthew Lopez´ Büh­nen­epos wie­der am 12. und 13. Janu­ar 2024 zu sehen. Der zwei­te Teil fei­ert am 26. Janu­ar Pre­mie­re. Als Dop­pe­le­vent mit bei­den Tei­len hin­ter­ein­an­der soll das Werk dann erst­mals am 24. Febru­ar gezeigt werden.

Baye­ri­sche Theatertage

Bereits zum fünf­ten Mal ver­an­stal­tet das Stadt­thea­ter Ingol­stadt die Baye­ri­schen Thea­ter­ta­ge. Aus mehr als 60 Bewer­bun­gen lud eine Fach­ju­ry, bestehend aus Frie­de­ri­ke Engel (Lei­te­rin der Tafel­hal­le, Nürn­berg), Andrea Erl (Künst­le­ri­sche Lei­te­rin Thea­ter Mumm­pitz, Nürn­berg), Chris­toph Lei­bold (Baye­ri­scher Rund­funk), Gabrie­le Reb­holz (Dra­ma­tur­gin, Stadt­thea­ter Ingol­stadt), Tho­mas Schwar­zer (Deut­scher Büh­nen­ver­ein, Lan­des­ver­band Bay­ern) und Ingrid Tro­bitz (stell­ver­tre­ten­de Inten­dan­tin, Resi­denz­thea­ter Mün­chen) die ihrer Mei­nung nach sehens­wer­tes­ten Insze­nie­run­gen der Sai­son nach Ingol­stadt ein. Neben dem Thea­ter­pro­gramm gibt es ein Eröff­nungs­fest, Work­shops und Late-Night-Pro­gram­me, Podiumsdiskussionen.

ETA Hoff­mann Theater

Neue Inten­danz: John von Düf­fel unter­schreibt Fünfjahresvertrag

Im Som­mer 2025 über­nimmt der Dra­ma­turg und Autor John von Düf­fel die Lei­tung des ETA Hoff­mann Thea­ters. Ende Okto­ber hat­te sich der Bam­ber­ger Stadt­rat auf den 57-Jäh­ri­gen fest­ge­legt. Ges­tern fand die offi­zi­el­le Ver­trags­un­ter­zeich­nung im Rat­haus statt.

„Ich bin sehr gespannt auf die Insze­nie­run­gen von John von Düf­fel und bin über­zeugt davon, dass unser Thea­ter mit John von Düf­fel einen kom­pe­ten­ten Inten­dan­ten bekommt“, zitiert eine Mit­tei­lung des Rat­hau­ses Ober­bür­ger­meis­ter Andre­as Star­ke aus der gest­ri­gen (21. Dezem­ber) Ver­trags­un­ter­zeich­nung von Düffels.

Der neue Inten­dant des ETA Hoff­mann Thea­ters ist in Bam­berg unter­des­sen kein Unbe­kann­ter. 2008 hat­te er die Poe­tik­do­zen­tur an der Uni­ver­si­tät inne und habe die Welt­erbe­stadt seit­her ins Herz geschlos­sen. „Es ist eine gro­ße Freu­de für mich, in die­ser wun­der­ba­ren Stadt wir­ken zu kön­nen“, sag­te von Düf­fel nach der Ver­trags­un­ter­zeich­nung. Die­se Freu­de wer­de mit jedem Ken­nen­ler­nen des „Aus­nah­me­en­sem­bles“, aber auch der Büh­nen- und Kostümbildner:innen des Thea­ters immer grö­ßer. „Die­ses Thea­ter ist ein abso­lu­ter Schatz“, sag­te der desi­gnier­te Inten­dant und unter­strich die „her­vor­ra­gen­de Arbeit, die unter der der­zei­ti­gen Inten­dan­tin Sibyl­le Broll-Pape in den letz­ten Jah­ren geleis­tet wurde“.

Das Loka­le mit dem Über­re­gio­na­len versöhnen

Mit John von Düf­fel erhal­te das ETA Hoff­mann Thea­ter einen Inten­dan­ten, der in der deut­schen Thea­ter- und Lite­ra­tur­sze­ne hohe Wert­schät­zung genießt, so die Mit­tei­lung des Rat­hau­ses wei­ter. 1989 hat von Düf­fel über Erkennt­nis­theo­rie pro­mo­viert, seit­dem war er als Autor und Dra­ma­turg an Thea­tern in Stend­al, Olden­burg, Basel und Bonn tätig. Von 2000 bis 2009 arbei­te­te er am Tha­lia Thea­ter Ham­burg, danach wirk­te er bis heu­te als Dra­ma­turg am Deut­schen Thea­ter Ber­lin. Par­al­lel unter­rich­tet er als Pro­fes­sor für Sze­ni­sches Schrei­ben an der Uni­ver­si­tät der Küns­te Berlin.

Sei­ne zahl­rei­chen Thea­ter­stü­cken und Büh­nen­be­ar­bei­tun­gen wei­sen eine gro­ße Viel­sei­tig­keit auf. Von Roma­nen, anti­ken Stof­fen bis hin zum Kin­der­thea­ter und leich­ten Musik­thea­ter war alles dabei. So brach­te er auch die Bul­ly-Herbig-Erfolgs­ko­mö­die „Schuh des Mani­tu“ als Musi­cal auf die Büh­ne. Zudem ver­öf­fent­lich­te er die Roma­ne „Vom Was­ser“ (1998), „Hou­we­landt“ (2004) und „Das Weni­ge und das Wesent­li­che“ (2022).

Ab Som­mer 2024 wird John von Düf­fel in Bam­berg sei­ne ers­te eige­ne Thea­ter­sai­son, die von 2025 und 2026, vor­be­rei­ten. Wie er bereits vor eini­gen Wochen ankün­dig­te, wol­le er dar­in das Loka­le mit dem Über­re­gio­na­len ver­söh­nen und das The­ma Musik stär­ker im Pro­gramm verankern.

Auf­füh­run­gen im Dezem­ber: „Hän­sel & Gre­ta“, „Die Welt im Rücken“, DADA-Krippenspiel

Kim de l’Horizon, Tim Czer­wo­na­tis und Wild­wuchs­thea­ter: Im Dezem­ber bringt das ETA Hoff­mann Thea­ter unter ande­rem eine Wie­der­auf­füh­rung, ein Solo­stück und ein Monu­men­tal­thea­ter­werk auf die Bühne.

Ab dem 6. Dezem­ber zeigt das ETA Hoff­mann Thea­ter erneut Kim de l’Horizons „Hän­sel & Gre­ta & The Big Bad Witch“. Kim de l’Horizon, für den Roman „Blut­buch“ mit dem Deut­schen und dem Schwei­zer Buch­preis aus­ge­zeich­net, ver­han­delt Fra­gen der Zeit in einem Mär­chen-Remix. Mal gereimt, mal in einer Mischung aus Slang und Neu­erfun­den­dem machen sich Hän­sel und Gre­ta auf die Suche nach Ver­bün­de­ten im Kampf ums Über­le­ben der Welt. Regie führt Wil­ke Weer­mann. Wei­te­re Auf­füh­rungs-Ter­mi­ne sind am 8., 9., 14. und die letz­te Vor­stel­lung am 17. Dezember.

„Die Welt im Rücken“ von Tho­mas Mel­le erzählt vom Umgang des Autors mit sei­ner bipo­la­ren Stö­rung, von per­sön­li­chen Dra­men und lang­sa­mer Bes­se­rung. Das Buch stand auf der Short­list für den Deut­schen Buch­preis 2016 und hat Pres­se und Leser­schaft glei­cher­ma­ßen begeis­tert. Tim Czer­wo­na­tis hat auf Basis des Romans eine Stück­fas­sung erar­bei­tet, die er am 15. Dezem­ber im ETA Hoff­mann Thea­ter auf­führt. Die ein­zi­ge Rol­le spielt Marek Egert.

Man könn­te es als eine Art Mys­te­ri­en­spiel bezeich­nen. Oder: Das DADA- Krip­pen­spiel ist seit 1916 nicht nur das größ­te Monu­men­tal­thea­ter­werk, son­dern das größ­te und gewal­tigs­te Thea­ter­stück über­haupt, das jemals von der Thea­ter­in­dus­trie der gan­zen Welt geschaff­ten wur­de – so das Bam­ber­ger Wild­wuchs­thea­ter in der eige­nen Beschrei­bung sei­nes Weih­nachts­stü­ckes. In der Rei­he „ETA OFF“ gas­tiert das Wild­wuchs mit dem Stück am 19. Dezem­ber im ETA Hoff­mann Theater.

Zur Unter­stüt­zung der frei­en Szene

ETA Hoff­mann Thea­ter: „ETA OFF“ geht in die zwei­te Runde

Um Thea­ter und Kul­tur-Akteu­rIn­nen Bam­bergs zusam­men­zu­brin­gen und zu unter­stüt­zen, hat das ETA Hoff­mann Thea­ter die Rei­he „ETA OFF“ geschaf­fen. Dafür tre­ten Ende des Monats in der zwei­ten Run­de der Ver­an­stal­tung der Klang­künst­ler Domi­nik Trem­mel und das Wild­wuchs Thea­ter mit „DADA Weih­nach­ten“ auf.

Nach­dem das ETA Hoff­mann Thea­ter im Okto­ber sei­ne Rei­he „ETA OFF“ im Okto­ber mit Auf­trit­ten von Ernst von Leben, Mäc Här­der und dem Wild­wuchs Thea­ter begon­nen hat­te, folgt nun die zwei­te Run­de des Pro­jekts zur Unter­stüt­zung der frei­en Kultur-Szene.

Am 27. Novem­ber ist Domi­nik Trem­mel zu Gast bei „ETA OFF“. Sein Pro­gramm „material/​/​strom“, eine Mischung aus Per­for­mance, Kon­zert und Sound­in­stal­la­ti­on, stellt er um 20 Uhr auf der Stu­dio­büh­ne des Thea­ters vor. Gerä­ten, Mate­ria­li­en und Gegen­stän­den, die eigent­lich nicht als Musik­in­stru­men­te vor­ge­se­hen sind, ent­lockt Trem­mel dabei ver­schie­dens­te Töne und Geräu­sche. Höl­zer erzeu­gen schril­le Rück­kopp­lun­gen oder eine Fahr­rad­fel­ge wird zum Orches­ter, wenn Strom durch sie hin­durch fließt. Und durch den Künst­ler selbst. „material/​/​strom“ bewegt sich zwi­schen expe­ri­men­tel­lem Noi­se, melo­di­schen Ambi­ent­flä­chen und beat­las­ti­gen Soundwänden.

Am 30. Novem­ber, 20 Uhr, kehrt das Wild­wuchs Thea­ter zu „ETA OFF“ zurück. Auf­füh­ren wird das Ensem­ble das Stück „DADA Weih­nach­ten“ nach Hugo Ball. Das Team von Wild­wuchs beschreibt das „DADA-Krip­pen­spiel“ so: Es ist seit 1916 nicht nur das größ­te Monu­men­tal­thea­ter­werk, son­dern das größ­te und gewal­tigs­te Thea­ter­stück über­haupt, das jemals von der Thea­ter­in­dus­trie der gan­zen Welt geschaff­ten wur­de. Außer­dem sei das Wild­wuchs Thea­ter stets bemüht gewe­sen, sei­nem Publi­kum das Bes­te, Schöns­te und Größ­te auf dem Gebiet des Thea­ters zu zei­gen. Alles bis heu­te Geschaf­fe­ne aber wird in den Schat­ten gestellt durch das DADA-Krip­pen­spiel. Genau­er erklä­ren kön­nen man das Krip­pen­spiel jedoch nicht, man müs­se dabei gewe­sen sein. Den Live-Sound­track lie­fert, so viel kann gesagt wer­den, der Musi­ker Lachpillenonkel.

Weih­nachts­mär­chen

ETA Hoff­mann Thea­ter: Der satanar­chäolü­ge­ni­al­ko­h­öl­li­sche Wunschpunsch

Nächs­tes Wochen­en­de hat am ETA Hoff­mann Thea­ter „Der satanar­chäolü­ge­ni­al­ko­h­öl­li­sche Wunsch­punsch“ Pre­mie­re. Das Weih­nachts­mär­chen von Micha­el Ende ist für Kin­der ab sechs Jahren.

Es ist 17 Uhr am Sil­ves­ter­nach­mit­tag und der Magi­er Prof. Dr. Beel­ze­bub Irr­wit­zer und sei­ne Tan­te, die Geld­he­xe Tyrann­ja Vam­perl, haben ihren Soll an schlech­ten Taten für das Jahr noch nicht erfüllt. Wenn sie es bis Mit­ter­nacht nicht schaf­fen, wer­den sie vom höl­li­schen Gerichts­voll­zie­her Male­dic­tus Made gepfän­det. Ret­tung ver­spricht der sagen­haf­te satanar­chäolü­ge­ni­al­ko­h­öl­li­sche Wunschpunsch.

Das Getränk mit dem kom­pli­zier­ten Namen ver­kehrt alle guten Wün­sche in ihr Gegen­teil. Lie­be wird zu Hass, aus Frie­den wird Krieg, und Gesund­heit wird zu Krank­heit. Doch der „Hohe Rat der Tie­re“ hat den nai­ven Kater Mau­ri­zio di Mau­ro und den gewitz­ten Raben Jakob Kra­kel ent­sandt, um die Irr­wit­zer und Vam­perl zu bespit­zeln. Wer­den sie es schaf­fen, das Schlimms­te zu ver­hin­dern? Ein irr­wit­zi­ger Wett­lauf gegen die Zeit beginnt, in dem die unglei­chen Tie­re sich erst ein­mal zusam­men­rau­fen müs­sen. Denn nur gemein­sam kön­nen sie das dro­hen­de Unheil abwenden.

Micha­el Endes Roman „Der satanar­chäolü­ge­ni­al­ko­h­öl­li­sche Wunsch­punsch“ erschien 1989 und wur­de, genau wie sei­ne wei­te­ren Kin­der­bü­cher „Die unend­li­che Geschich­te“ oder „Jim Knopf und der Loko­mo­tiv­füh­rer“, ein inter­na­tio­na­ler Erfolg. Das ETA Hoff­mann Thea­ter zeigt die Geschich­te als Weih­nachts­mär­chen für Kin­der ab sechs Jah­ren. Pre­mie­re ist am 11. Novem­ber um 16 Uhr. Wei­te­re Auf­füh­run­gen gibt es den gan­zen Monat über.

Regie führt Phi­li­ne Büh­rer, das Büh­nen­bild stammt von Bir­git Leit­zin­ger, die Kos­tü­me von Katha­ri­na Gott­sch­lig, Armin Brei­den­bach sorgt für die Dra­ma­tur­gie. In den Spiel­rol­len sind Jere­mi­as Beck­ford, Anto­nia Bockel­mann, Iris Hoch­ber­ger, Pit Pra­ger und Bar­ba­ra Wurs­ter zu sehen.

ETA Pre­mie­re

Klas­si­ker am ETA Hoff­mann Thea­ter: „Die Lei­den des jun­gen Werther“

Am 10. Novem­ber bringt das ETA Hoff­mann Thea­ter mit „Die Lei­den des jun­gen Wert­her“ von Johann Wolf­gang Goe­the einen der ganz gro­ßen Klas­si­ker auf die Büh­ne. Die Insze­nie­rung als Ein-Per­so­nen-Stück ist eine Über­nah­me aus dem Schles­wig-Hol­stei­ni­schen Landestheater.

In „Die Lei­den des jun­gen Wert­her“ ist Wert­her gera­de frisch von zu Hau­se aus­ge­zo­gen, als er Lot­te ken­nen­lernt. Unsterb­lich ver­liebt er sich in sie und die gan­ze Welt gerät für ihn ins Wan­ken. Er wan­delt umher wie ein Träu­men­der, der nicht weiß, ob Tag oder Nacht ist. Aller­dings ist Lot­te bereits ver­ge­ben und soll ihren Ver­lob­ten Albert hei­ra­ten. Wert­her wird dar­auf­hin ein unglück­li­cher Teil einer Drei­ecks­be­zie­hung und schwankt zwi­schen Hoff­nung, Lei­den­schaft, Unsi­cher­heit und Ent­täu­schung. Als Außen­sei­ter fin­det er auch einen von ihm sehn­lichst erwünsch­ten Platz in der Gesell­schaft nicht – und so nimmt das Johann Wolf­gang Goe­thes Geschich­te einen töd­li­chen Ausgang.

Wie sol­len jun­ge Men­schen mit einer Situa­ti­on umge­hen, wie Wert­her sie erlebt? Wo soll­te man die Gren­zen zwi­schen Freund­schaft, See­len­ver­wandt­schaft und Lie­be zie­hen? Wer trägt die Ver­ant­wor­tung für sich und ande­re, für Leben, Lie­be und Tod? Goe­thes Sturm-und-Drang-Roman „Die Lei­den des jun­gen Wert­her“ avan­cier­te bald nach sei­nem Erschei­nen 1774 zu einem Best­sel­ler. Goe­the selbst schrieb dazu: „Die Wir­kung des Büch­leins war groß, ja ungeheuer”.

Vie­le zeit­ge­nös­si­sche Rezen­sen­ten ver­teu­fel­ten das Werk jedoch auch als Anstif­tung zum Sui­zid. Jugend­li­che hin­ge­gen sti­li­sier­ten Wert­her rasch zum tra­gi­schen Pop­star sei­ner Zeit. Und obwohl er nun schon 250 Jah­re alt ist, ver­mag uns die­ser „ers­te moder­ne Roman deut­scher Spra­che“, wie er genannt wird, immer noch zu fesseln.

Das ETA Hoff­mann Thea­ter zeigt eine vom Schles­wig-Hol­stei­ni­schen Lan­des­thea­ter über­nom­me­ne Insze­nie­rung als Ein-Per­so­nen-Stück. Pre­mie­re ist am 10. Novem­ber, wei­te­re Ter­mi­ne fol­gen am 16., 17., 18., 24. und 25 November.

Regie, Büh­nen- und Kos­tüm­bild stam­men von Moritz Niko­laus Koch, die Dra­ma­tur­gie von Mar­tin Apelt und Petra Schil­ler (hier im Stadt­echo-Fra­ge­bo­gen). Die ein­zi­ge Rol­le spielt Marek Egert.

Nach­fol­ge von Sibyl­le Broll-Pape

ETA Hoff­mann Thea­ter: John von Düf­fel wird neu­er Intendant

Der Dra­ma­turg und Autor John von Düf­fel wird neu­er Inten­dant des ETA Hoff­mann Thea­ters. Ges­tern Abend leg­te sich der Stadt­rat auf den 57-Jäh­ri­gen fest, der im Som­mer 2025 die Nach­fol­ge von Sibyl­le Broll-Pape über­neh­men wird.

„Ich bin über­zeugt, dass wir mit John von Düf­fel einen kom­pe­ten­ten Inten­dan­ten gefun­den haben, der das Thea­ter erfolg­reich wei­ter­ent­wi­ckeln wird“, zitiert eine Mit­tei­lung des Rat­hau­ses Ober­bür­ger­meis­ter Andre­as Star­ke nach der Per­so­nal-Ent­schei­dung im Stadt­rat ges­tern Abend (25. Oktober).

Kul­tur­re­fe­ren­tin Ulri­ke Sie­ben­haar freu­te sich zudem über ein gro­ßes Bewer­bungs-Inter­es­se an der Stel­le. 68 Ein­zel­per­so­nen und Teams haben sich laut Rat­haus um die Lei­tungs­stel­le für das Thea­ter bewor­ben. „Das zeigt den hohen Stel­len­wert, den sich das ETA Hoff­mann Thea­ter mitt­ler­wei­le erar­bei­tet hat“, sag­te Sie­ben­haar. Ein Ver­dienst, der ganz wesent­lich mit Sibyl­le Broll-Pape zusam­men­hängt und für den wir ihr gar nicht genug dan­ken kön­nen.“ Sibyl­le Broll-Pape hat das Thea­ter seit 2015 als Inten­dan­tin geführt und in die­ser Zeit ver­schie­de­ne natio­na­le Prei­se gewonnen.

Eine knapp 20-köp­fi­ge Fin­dungs­kom­mis­si­on, bestehend aus Thea­ter­fach­leu­ten, Kul­tur­wis­sen­schaft­lern, Per­so­nal­ver­tre­tern und Poli­ti­ke­rIn­nen aller Stadt­rats-Frak­tio­nen, Wäh­ler­grup­pie­run­gen und Aus­schuss­ge­mein­schaf­ten des Stadt­rats, sich­te­te die Bewer­bun­gen und führ­te die Vor­stel­lungs­ge­sprä­che, ehe nun die fina­le Ent­schei­dung im Stadt­rat getrof­fen wurde.

Wer­de­gang John von Düffels

Mit John von Düf­fel fiel die Wahl auf einen Mann, der in der deut­schen Thea­ter- und Lite­ra­tur­sze­ne hohe Wert­schät­zung genie­ße, so das Rat­haus weiter.

1989 hat von Düf­fel über Erkennt­nis­theo­rie pro­mo­viert, seit­dem war er als Autor und Dra­ma­turg an Thea­tern in Stend­al, Olden­burg, Basel und Bonn tätig. Von 2000 bis 2009 arbei­te­te er am Tha­lia Thea­ter Ham­burg. Danach wirk­te er bis heu­te als Dra­ma­turg am Deut­schen Thea­ter Ber­lin und unter­rich­tet par­al­lel als Pro­fes­sor für Sze­ni­sches Schrei­ben an der Uni­ver­si­tät der Küns­te Berlin.

Sei­ne zahl­rei­chen Thea­ter­stü­cken und Büh­nen­be­ar­bei­tun­gen zei­gen eine gro­ße Viel­sei­tig­keit. Von Roma­nen, anti­ken Stof­fen bis hin zum Kin­der­thea­ter und leich­ten Musik­thea­ter ist alles dabei. So brach­te er zum Bei­spiel auch die Bul­ly-Herbig-Erfolgs­ko­mö­die „Schuh des Mani­tu“ als Musi­cal auf die Bühne.

Sei­ne Roma­ne „Vom Was­ser“ (1998), „Hou­we­landt“ (2004) ver­kauf­ten sich gut, genau wie sein neu­es­tes Buch über Aske­se „Das Weni­ge und das Wesent­li­che“ (2022). In Bam­berg hat John von Düf­fel bereits Spu­ren hin­ter­las­sen, als er 2008 die Poe­tik­pro­fes­sur an der Uni­ver­si­tät inne­hat­te. Schon damals habe die Stadt ihn und sei­ne Frau Kat­ja angezogen.

Schwer­punkt Kin­der- und Jugendtheater

Wenn John von Düf­fel im Som­mer 2024 nach Bam­berg zurück­kehrt, um die Thea­ter­sai­son 2025 /​/​2026 vor­zu­be­rei­ten, will er vie­le Plä­ne und Ideen mit nach Fran­ken brin­gen. „Ich will das Loka­le mit dem Über­re­gio­na­len ver­söh­nen, eben­so wie die Unter­hal­tung mit dem Ernst. Das Schwe­re muss man nicht immer schwer erzäh­len, son­dern es kann auch leicht­fü­ßig und spie­le­risch daher­kom­men“, sag­te von Düf­fel bei sei­ner Vor­stel­lung im Stadt­rat und ver­wies auf musi­ka­li­sche For­ma­te wie das Musi­cal oder die Oper.

Ihm sei zudem sehr an einer Koope­ra­ti­on mit der Frei­en Sze­ne gele­gen, aber auch mit ande­ren Stadt­thea­tern und Kul­tur­trä­gern. „Einen Schwer­punkt möch­te ich auf das Kin­der- und Jugend­thea­ter legen und das Haus zum Mehr­ge­ne­ra­tio­nen­thea­ter erwei­tern“, sag­te von Düffel.

Von hoher Bedeu­tung sei für ihn auch die Ver­mitt­lung von Lite­ra­tur, aber in Ver­bin­dung mit dem All­tag der Kon­su­men­ten. Des­halb wähl­te er den latei­ni­schen Satz „Tua res agi­tur“ als Leit­bild. Die­ses „Dei­ne Sache wird ver­han­delt“ soll ver­deut­li­chen, das er The­men, wel­che die Stadt bewe­gen, im Thea­ter auf­grei­fen will.

„Ich bin über­wäl­tigt, dass mir die Stadt Bam­berg das Ver­trau­en schenkt, mein Kon­zept in den nächs­ten Jah­ren am ETA Hoff­mann Thea­ter umset­zen zu dür­fen. Es wird eine gro­ße Freu­de für mich sein, hier wir­ken zu kön­nen“, sag­te John von Düf­fel nach sei­ner Wahl.

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