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Stadt Bamberg - Page 27

Fest­akt zum Abschluss von „Kom­mu­nal? Digital!“

Bam­berg begeis­tert mit smar­tem Projekt

Sie sind Vor­rei­ter in Sachen Digi­ta­li­sie­rung: Zehn baye­ri­sche Kom­mu­nen erhiel­ten als Preis­trä­ger des Ideen­wett­be­werbs „Kom­mu­nal? Digi­tal! – Nach­hal­ti­ge Digi­tal­pro­jek­te für smar­te baye­ri­sche Kom­mu­nen“ eine För­de­rung für ihre inno­va­ti­ven Smart City-Pro­jek­te. Bam­berg stell­te das Erfolgs­pro­jekt BaK­IM vor. Die Stadt Bam­berg koope­riert in die­sem mit der Otto-Fried­rich-Uni­ver­si­tät Bamberg.

Auf der gro­ßen Abschluss­ver­an­stal­tung in Mün­chen wur­de mit rund 200 inter­es­sier­ten Besu­che­rin­nen und Besu­chern Bilanz gezo­gen. Bam­berg konn­te mit sei­nem Pro­jekt BaK­IM begeis­tern. „Die Gewin­ner des Ideen­wett­be­werbs ‚Kom­mu­nal? Digi­tal!‘ wei­sen den Weg in die digi­ta­le Zukunft des moder­nen Staa­tes“, so Staats­mi­nis­ter Dr. Fabi­an Meh­ring anläss­lich der Abschluss­ver­an­stal­tung sei­nes Minis­te­ri­ums. „Digi­ta­le Trans­for­ma­ti­on und Nach­hal­tig­keit sind die bei­den Mega­the­men unse­rer Zeit. Wir dür­fen sie nicht gegen­ein­an­der aus­spie­len, son­dern müs­sen sie gemein­sam den­ken. Genau die­ser Brü­cken­schlag ist uns mit unse­rem Erfolgs­pro­gramm ‚Kom­mu­nal? Digi­tal!‘ gelun­gen. Nun sol­len Kom­mu­nen in ganz Bay­ern von die­sen Lösun­gen profitieren.“

Im Bam­ber­ger Pro­jekt BaK­IM hilft eine Künst­li­che Intel­li­genz (KI) dabei, Droh­nen­bil­der von Bam­ber­ger Wäl­dern aus­zu­wer­ten. So kann die Gesund­heit der Bäu­me ana­ly­siert wer­den, um die Baum­pfle­ge­rin­nen und Baum­pfle­gern bei ihrer wich­ti­gen Arbeit zu unter­stüt­zen. Johan­nes Höl­zel, Pro­jekt­lei­ter von BaK­IM und Lei­ter der städ­ti­schen Forst­ver­wal­tung, betont: „Durch BaK­IM erlan­gen wir Wis­sen über unse­re Baum­be­stän­de, das nor­ma­ler­wei­se in müh­sa­mer Kleinst­ar­beit von Baum­pfle­ge­rin­nen und Baum­pfle­gern erar­bei­tet wer­den muss. So kön­nen wir schnel­ler und ziel­ge­rich­te­ter agie­ren und unse­re Baum­be­stän­de bes­ser pflegen.“

Auch Dr. Ste­fan Gol­ler, Refe­rent für Wirt­schaft und Digi­ta­li­sie­rung, bestä­tigt: „Das Pro­jekt BaK­IM ist ein Vor­bild­pro­jekt, was Digi­ta­li­sie­rung in der Stadt­ver­wal­tung angeht. Zusätz­lich hilft es uns, aktu­el­len Kli­ma­her­aus­for­de­run­gen mit digi­ta­len Mit­teln und Künst­li­cher Intel­li­genz zu begeg­nen. Des­we­gen füh­ren wir das Pro­jekt auch im Rah­men des För­der­pro­gramms Smart City Bam­berg wei­ter. Denn es gibt noch viel zu tun!“


Digi­ta­le Tech­no­lo­gien helfen

Gemein­sam ist den baye­ri­schen Leucht­turm­pro­jek­ten eines: Die Kom­mu­nen nut­zen moderns­te digi­ta­le Tech­no­lo­gien, um mit ihnen aktu­el­le Her­aus­for­de­run­gen rund um die Mega­the­men Nach­hal­tig­keit und Kli­ma­schutz zu bewäl­ti­gen – im Sin­ne ihrer Bür­ge­rin­nen und Bür­ger vor Ort. Dafür erhiel­ten die Gewin­ner des Ideen­wett­be­werbs jeweils bis zu 500.000 Euro. Digi­tal­mi­nis­ter Meh­ring bestä­tigt: „Das För­der­vo­lu­men von rund vier Mil­lio­nen Euro wur­de bes­tens in die Zukunft Bay­erns investiert.“

Par­al­lel zur Abschluss­ver­an­stal­tung von „Kom­mu­nal? Digi­tal!“ wur­den Steck­brie­fe zu den ein­zel­nen Pro­jek­ten ver­öf­fent­licht, die einen Trans­fer der Modell­pro­jek­te in ande­re Kom­mu­nen unter­stüt­zen sol­len. „Digi­ta­le Inno­va­tio­nen zei­gen die größ­te Wir­kung, wenn sie vor Ort und mit Blick auf ganz prak­ti­sche Her­aus­for­de­run­gen ent­wi­ckelt wer­den – so wie bei den zehn Gewin­ner­pro­jek­ten von ‚Kom­mu­nal? Digi­tal!‘“, sagt Meh­ring. „Das Bes­te ist: Ab heu­te muss nicht jede baye­ri­sche Kom­mu­ne das Rad neu erfin­den. Statt­des­sen sor­gen wir mit unse­ren Pro­jekt­steck­brie­fen dafür, dass ab sofort alle baye­ri­schen Kom­mu­nen von den zehn prä­mier­ten Leucht­turm­pro­jek­ten pro­fi­tie­ren und deren Mehr­wert über­all in Bay­ern aus­rol­len kön­nen – so geht klu­ge Digi­ta­li­sie­rung im engen Schul­ter­schluss zwi­schen Frei­staat und kom­mu­na­ler Fami­lie.“
Wei­te­re Infor­ma­tio­nen zum Ideen­wett­be­werb und den zehn Leucht­turm­pro­jek­ten sind hier zu fin­den.

„Attrak­ti­ve Gestal­tung gelingt“

Stadt Bam­berg pflanzt auf der Lag­ar­de bis Ende des Jah­res 51 Bäume

Die Stadt Bam­berg hat­te vie­le Akteu­re der Stadt­ge­sell­schaft ein­be­zo­gen, um Art und Maß der bau­li­chen Nut­zung auf der Lag­ar­de zu erör­tern. Der Kul­tur­hof zwi­schen Reit­hal­le und Post­hal­le soll sich als Herz­stück des Lag­ar­de-Cam­pus als leben­di­ger Quar­tiers­platz für zahl­rei­che kul­tu­rel­le und bür­ger­schaft­li­che Akti­vi­tä­ten eta­blie­ren. Auf dem „Platz der Men­schen­rech­te“ wur­den jetzt Bäu­me gepflanzt.

Die­ser Anblick fällt sofort ins Auge: Inmit­ten der Groß­bau­stel­le zwi­schen ein­ge­rüs­te­ten Häu­sern, gro­ßen Bau­fahr­zeu­gen und blan­ker Erde ste­hen sie: 19 kräf­tig grü­ne Wald- und Schwarz­kie­fern, bis zu neun Meter hoch, ein­ge­bet­tet in das Schach­brett­mus­ter auf dem „Platz der Men­schen­rech­te“ zwi­schen Post­hal­le und Reit­hal­le. Die Flä­che mit rund 7000 Qua­dra­ten ist ziem­lich genau so groß wie ein Fuß­ball­platz und soll künf­tig als viel­sei­ti­ger Ver­an­stal­tungs­ort genutzt wer­den. Bam­bergs Ober­bür­ger­meis­ter Andre­as Star­ke zeig­te sich beein­druckt: „Der Lag­ar­de-Cam­pus ist die dyna­mischs­te Bau­stel­le Bam­bergs. Die­ses neue und inno­va­ti­ve Stadt­quar­tier erhält mit dem ‚Platz der Men­schen­rech­te‘ einen zen­tra­len und attrak­ti­ven Anlauf­punkt, von dem ganz Bam­berg-Ost pro­fi­tie­ren wird.“

In einem breit ange­leg­ten Betei­li­gungs­pro­zess hat­te die Stadt Bam­berg vie­le Akteu­re der Stadt­ge­sell­schaft ein­be­zo­gen, um Art und Maß der bau­li­chen Nut­zung auf der Lag­ar­de zu erör­tern. Man war sich einig, dass der neue Stadt­teil mit über 2000 Men­schen neben Wohn­raum und Grün­flä­chen auch eine zen­tra­le Ver­an­stal­tungs­flä­che braucht. Die Stadt hat hier­für im Jahr 2018 einen Wett­be­werb aus­ge­lobt, den das renom­mier­te Land­schafts­ar­chi­tek­tur­bü­ro „hut­ter­rei­mann“ aus Ber­lin gewon­nen hat.

Der Kul­tur­hof zwi­schen Reit­hal­le und Post­hal­le soll sich als Herz­stück des Lag­ar­de-Cam­pus als leben­di­ger Quar­tiers­platz für zahl­rei­che kul­tu­rel­le und bür­ger­schaft­li­che Akti­vi­tä­ten eta­blie­ren. Cafés sind in den neu errich­te­ten und zu sanie­ren­den Gebäu­den ent­lang des Plat­zes geplant und sol­len mit ihren Frei­schank­flä­chen einen attrak­ti­ven Treff­punkt im Quar­tier bie­ten. Der „Platz der Men­schen­rech­te“ soll nicht nur Strahl­kraft auf die öst­li­chen Stadt­tei­le Bam­bergs haben, son­dern mit den geplan­ten Ver­an­stal­tun­gen eine kul­tu­rel­le Berei­che­rung für ganz Bam­berg sein.

Ober­bür­ger­meis­ter Andre­as Star­ke und Bau­re­fe­rent Tho­mas Bee­se mach­ten sich ein erneu­tes Bild vom aktu­el­len Stand des Plat­zes. Dort wur­den jetzt Bäu­me gepflanzt. Auf der Ost­sei­te des soge­nann­ten Kul­tur­ho­fes sind es 19 Kiefern.

Im Kul­tur­hof West fin­den elf Zir­bel­bäu­me, acht Amber­bäu­me, acht Säu­len-Gledit­schien, eine Sil­ber­lin­de und vier Herbst-Flam­men-Ahorn­bäu­me neue Stand­or­te. Ein Teil der Bäu­me ist bereits gepflanzt, der Rest folgt bis Ende des Jah­res. „Wir pflan­zen sogar mehr als im Wett­be­werb vor­ge­se­hen“, sag­te Ober­bür­ger­meis­ter Star­ke bei sei­ner Ortsbesichtigung.

In einer Zis­ter­ne wird das Dach­flä­chen­was­ser der ehe­ma­li­gen Reit­hal­le gesam­melt und künf­tig für die Bewäs­se­rung der Baum­pflan­zun­gen genutzt. Die­se Kli­ma­schutz­maß­nah­me gewähr­leis­tet nicht nur eine aut­ar­ke Was­ser­ver­sor­gung, auch kann das bestehen­de Kanal­sys­tem bei Stark­re­gen­er­eig­nis­sen ent­las­tet werden.

Auf der gesam­ten Platz­flä­che ist eine vor­aus­schau­en­de Infra­struk­tur zur Strom- und Was­ser­ver­sor­gung ein­ge­baut, um den Betrieb von Ver­an­stal­tun­gen und Märk­ten zu ermög­li­chen. Unter der Platz­flä­che befin­den sich Erd­wär­me­son­den für die Wär­me­ver­sor­gung des Lagarde-Campus.

2. Sit­zung in die­sem Jahr

20 Jah­re Bei­rat für Men­schen mit Behinderung

Der „Bei­rat für Men­schen mit Behin­de­rung der Stadt Bam­berg“ hielt sei­ne 2. Sit­zung in die­sem Jahr ab, die auch mit Ehrun­gen anläss­lich des 20jährigen Jubi­lä­ums ver­bun­den war.

Bei der 2. Sit­zung 2024 erin­ner­te der Vor­sit­zen­de Vol­ker Hoff­mann an 20 Jah­re Enga­ge­ment für Bar­rie­re­frei­heit: „Inklu­si­on meint die Schaf­fung struk­tu­rel­ler Vor­aus­set­zun­gen, die es allen Men­schen ermög­li­chen, selbst­be­stimm­te und geach­te­te Glie­der der Gesell­schaft zu sein.“

In einer Gedenk­mi­nu­te wur­de an zwölf bereits ver­stor­be­ne Mit­glie­der gedacht, dar­un­ter die ers­te Vor­sit­zen­de Jut­ta Sturm-Heidler.

Seit der ers­ten Sit­zung am 19. Okto­ber 2004 ver­tre­ten zehn Mit­glie­der der ARGE (Bam­ber­ger Arbeits­ge­mein­schaft chro­nisch kran­ker und behin­der­ter Men­schen e.V.) die Inter­es­sen von Betrof­fe­nen. Dem „Bei­rat für Men­schen mit Behin­de­rung“ gehö­ren auch vier Ver­bands­ver­tre­ter und aktu­ell neun Stadt­rä­te an. Vol­ker Hoff­mann nann­te Bei­spie­le, die noch ver­bes­sert wer­den müs­sen: Bar­rie­re­frei­er Dom­platz, Zugäng­lich­keit aller öffent­li­chen Gebäu­de, zuver­läs­si­ge Bus-Anzei­gen und ‑Ansa­gen, blin­den­ge­rech­te Ampeln und bar­rie­re­freie Hal­te­stel­len. Bau­re­fe­rent Tho­mas Bee­se stell­te die Lis­ten von bar­rie­re­frei­en Bus­hal­te­stel­len – erst cir­ca 10 Pro­zent – und rund 110 Ampeln – 56 mit tak­ti­len Ele­men­ten und 47 mit akus­ti­scher Anla­ge – vor.
Der Bei­rat beschloss ein­hel­lig, dass die bar­rie­re­freie Gestal­tung bei der Sanie­rung E.T.A‑Hoffmann-Haus aus­drück­lich gewünscht wird, denn der Archi­tekt leg­te eine sehr gute Pla­nung vor, der zu Fol­ge eine Bar­rie­re­frei­heit zu 90 Pro­zent mög­lich sei.
Vol­ker Hoff­mann freu­te sich über die Betei­li­gung mit Roll-up und Pla­kat beim Fami­li­en­fest am 28. Sep­tem­ber auf dem Max­platz. Er hob zudem die gute Arbeit für den „Akti­ons­plan Inklu­si­on“ her­vor: Nach der im Früh­jahr durch­ge­führ­ten Fra­ge­bo­gen-Akti­on – mit einem Rück­lauf von über 30 Pro­zent – fan­den schon vier Work­shops mit Betrof­fe­nen statt, der nächs­te Work­shop folgt Anfang 2025.

Am Ende der Bei­rat-Sit­zung konn­ten alle Mit­glie­der eine Pra­li­nen-Schach­tel mit Braille-Schrift aus­wäh­len und der Vor­sit­zen­de erhielt eben­falls Geschen­ke für sein lang­jäh­ri­ges Engagement.

Für 20-jäh­ri­ges enga­gier­tes Mit­wir­ken im Bei­rat für Men­schen mit Behin­de­rung über­reich­te der Vor­sit­zen­de Vol­ker Hoff­mann Gut­schein und Blu­me an Ger­hard Weib­brecht (Gehör­lo­sen-OV) und die Behin­der­ten­be­auf­trag­te Nico­le Orf.

Anläss­lich des Jubi­lä­ums hat­te es vor Kur­zem auch einen Dan­ke­schön-Emp­fang im Rat­haus gegeben.

Der Bei­rat trifft sich wie­der am 9. April 2025 um 16 Uhr im Rat­haus Maxplatz.

Bam­ber­ger Rad­le­rin­nen und Rad­ler auf Podestplatz

Bam­berg belegt beim Stadt­ra­deln bun­des­wei­te Top-Platzierung

Beim Stadt­ra­deln gehört Bam­berg erneut zu den deut­schen Städ­ten mit den meis­ten gefah­re­nen Kilo­me­tern, wie die Stadt Bam­berg mit­teilt. Bam­berg liegt in der Kate­go­rie „Fahr­rad­ak­tivs­te Kom­mu­ne“ bun­des­weit auf Rang drei.

Die Rad­le­rin­nen und Rad­ler in Bam­berg haben in die­sem Jahr wie­der unter Beweis gestellt, dass sich die Welt­erbe­stadt guten Gewis­sens auch Fahr­rad­stadt nen­nen darf: Fast 3000 aktiv Radeln­de sind beim Stadt­ra­deln-Wett­be­werb in die­sem Som­mer knapp 600.000 Kilo­me­ter gefah­ren. Die Teil­neh­me­rin­nen und Teil­neh­mer kata­pul­tier­ten Bam­berg damit in der Kate­go­rie „Fahr­rad­ak­tivs­te Kom­mu­ne“ bun­des­weit auf den drit­ten Platz unter den Kom­mu­nen mit 50.000 bis 99.999 Ein­woh­ne­rin­nen und Ein­woh­nern. Bam­berg bestä­tig­te damit nicht nur den Erfolg vom Vor­jahr, son­dern topp­te auch noch die Zahl der gefah­re­nen Kilo­me­ter um gut 30.000 Kilo­me­ter (2023: 566.022 Kilo­me­ter). Das Kli­ma freut’s: Damit wur­den gan­ze 99 Ton­nen CO2 eingespart.

Bei der Aus­zeich­nungs­fei­er der Kli­ma-Bünd­nis-Kam­pa­gne Stadt­ra­deln im Alten Rat­haus in Mün­chen nahm Rad­ver­kehrs­be­auf­trag­te Dag­mar Span­gen­berg die Urkun­de für die Stadt Bam­berg in der Kate­go­rie „Fahr­rad­ak­tivs­te Kom­mu­ne“ ent­ge­gen. Über­ge­ben wur­den die Tro­phä­en an die Gewin­ner­kom­mu­nen von Minis­te­ri­al­di­rek­tor Dr. Tho­mas Gru­ber, Amts­chef des Baye­ri­schen Staats­mi­nis­te­ri­ums für Woh­nen, Bau und Ver­kehr, der drit­ten Bür­ger­meis­te­rin der Lan­des­haupt­stadt Mün­chen, Vere­na Dietl, und André Muno, Geschäfts­füh­rer von Kli­ma-Bünd­nis Services.

Grund zum Fei­ern lie­fer­ten die dies­jäh­ri­gen Stadt­ra­deln-Ergeb­nis­se auch deutsch­land­weit: Mit mehr als 1,1 Mil­lio­nen Teil­neh­men­den aus 2.886 Kom­mu­nen konn­te die Kam­pa­gne an die Erfol­ge des ver­gan­ge­nen Jah­res anknüp­fen. Zusam­men leg­ten die Teil­neh­men­den knapp 218 Mil­lio­nen Fahr­rad­ki­lo­me­ter zurück und ver­mie­den damit nicht nur 36.000 Ton­nen CO2 im Ver­gleich zur Fahrt mit dem Auto, son­dern setz­ten auch ein aus­drucks­star­kes Zei­chen für den Kli­ma­schutz und die Radverkehrsförderung.


Stadt­ra­deln 2025

Alle begeis­ter­ten Rad­fah­re­rin­nen und Rad­fah­rer kön­nen sich den Ter­min für das Stadt­ra­deln in Bam­berg im kom­men­den Jahr bereits jetzt vor­mer­ken: Vom 23. Juni bis 13. Juli 2025 wird wie­der kräf­tig in die Peda­le getre­ten. Schafft es Bam­berg zum drit­ten Mal in Fol­ge auf einen Spit­zen­platz unter den „Fahr­rad­ak­tivs­ten Kom­mu­nen“ in Deutschland?

Stadt­ra­deln ist eine inter­na­tio­na­le Kam­pa­gne des Kli­ma-Bünd­nis­ses, einem Netz­werk euro­päi­scher Kom­mu­nen in Part­ner­schaft mit indi­gen Völ­kern, dem auch die Stadt Bam­berg ange­hört. Ziel des Wett­be­werbs ist es, mög­lichst vie­le Wege mit dem Rad zurück­zu­le­gen und damit der Öffent­lich­keit und den Ver­ant­wort­li­chen zu zei­gen, wie wich­tig Kli­ma­schutz und Rad­ver­kehrs­för­de­rung ist. Alle Ergeb­nis­se aus Bam­berg sind hier zu finden. 

Erhe­bung anony­mer Fuß­gän­ger­zah­len an vie­len Stellen

Pas­san­ten­fre­quenz­mes­sung star­tet in Bam­ber­ger Innenstadt

Im Rah­men des Pro­jekts „Mitte.Bamberg.2025“ wer­den an vie­len Stel­len anonym Fuß­gän­ger­zah­len erho­ben, wie die Stadt Bam­berg mit­teilt. Deutsch­land­weit ein­ma­lig an dem Bam­ber­ger Pro­jekt ist, dass die Daten allen Inter­es­sier­ten zur Ver­fü­gung stehen.

„Wir freu­en uns sehr über das gro­ße Enga­ge­ment der Bam­ber­ger Geschäf­te, Dienst­leis­tungs- und Gas­tro­no­mie­be­trie­be, die sich an der Mes­sung der Fuß­gän­ger­strö­me in der Bam­ber­ger Innen­stadt betei­li­gen“, so Wirt­schafts­re­fe­rent Dr. Ste­fan Gol­ler. Ins­ge­samt sind in 46 Schau­fens­tern Mess­ge­rä­te auf­ge­stellt, um die Pas­san­ten­fre­quenz daten­schutz­kon­form zu erfassen.

Mit die­sem Pilot-Pro­jekt wer­den jetzt erst­ma­lig nicht nur an einem oder zwei Punk­ten Fuß­gän­ger­zah­len in Bam­berg anony­mi­siert erho­ben, son­dern in gro­ßen Berei­chen der Innen­stadt. So ist es auch mög­lich, Wege­be­zie­hun­gen zwi­schen den ein­zel­nen Mess­punk­ten sicht­bar zu machen. „Durch unser För­der­pro­gramm „Mitte.Bamberg.2025“ haben wir die finan­zi­el­len Mit­tel, so vie­le Gerä­te in der Innen­stadt für die Dau­er von einem Jahr auf­zu­stel­len und die Daten auch pro­fes­sio­nell dar­stel­len zu las­sen“, so Ruth Voll­mar, Amts­lei­te­rin der Wirt­schafts­för­de­rung. In Zusam­men­ar­beit mit dem Anbie­ter Ari­ad­ne Maps GmbH hat die Wirt­schafts­för­de­rung ein Kon­zept für die Nut­zung die­ser Tech­no­lo­gie in Bam­berg erar­bei­tet. Dazu zäh­len auch die Stand­or­te der Mess­ge­rä­te, die im Abstand von etwa 30 bis 40 Metern auf­ge­stellt wer­den müs­sen, um vali­de Ergeb­nis­se zu erzielen.

Eli­za Blätt­ner von der blitz bou­tique ist eine der Gewer­be­trei­ben­den, die ein Mess­ge­rät im Schau­fens­ter hat: „Von der Pas­san­ten­fre­quenz­mes­sung erhof­fe ich mir ver­läss­li­che Daten über die Besu­cher­strö­me vor mei­nem Geschäft am Heu­markt. Beson­ders inter­es­siert mich, wie sich die Pas­san­ten­zah­len wäh­rend der unter­schied­li­chen Ver­an­stal­tun­gen in der Innen­stadt verändern.“


Gute Fre­quenz wich­tig für Innenstadt

Die Erfah­run­gen aus bis­he­ri­gen Work­shops mit Innenstadtakteur:innen und das vor­lie­gen­de Innen­stadt­kon­zept „Mitte.Bamberg.2025“ haben gezeigt, dass eine gute Fre­quenz zwin­gen­de Vor­aus­set­zung für eine leben­di­ge und funk­tio­nie­ren­de Innen­stadt ist. Um den Effekt ein­zel­ner Maß­nah­men oder Ver­an­stal­tun­gen in der Innen­stadt bele­gen zu kön­nen, braucht es eine belast­ba­re Daten­grund­la­ge. „Die­se Daten kön­nen die oft sehr emo­tio­na­len Dis­kus­sio­nen über Maß­nah­men in der Innen­stadt oder auch über die Attrak­ti­vi­tät ein­zel­ner Innen­stadt­la­gen ver­sach­li­chen“, so Wirt­schafts­re­fe­rent Dr. Ste­fan Gol­ler. Die Stadt­ver­wal­tung erhält zudem Aus­sa­gen zu Wege­be­zie­hun­gen und Ver­weil­dau­er der Passant:innen und kann auf die­se Wei­se so genann­te „Points of Inte­rest“ identifizieren.

Deutsch­land­weit ein­ma­lig an dem Bam­ber­ger Pro­jekt ist, dass die Daten allen Inter­es­sier­ten zur Ver­fü­gung ste­hen. Dr. Ste­fan Gol­ler: „Wir ver­öf­fent­li­chen auf unse­rer Web­site www.mitte-bamberg-2025.de wöchent­li­che und monat­li­che Berich­te zu den Pas­san­ten­zah­len. In den Berich­ten wer­den unter ande­rem auch ein­zel­ne Ver­an­stal­tun­gen, wie etwa Märk­te, das Wet­ter oder die Auf­ent­halts­dau­er angezeigt.“

Beson­ders inter­es­sant sei eine so genann­te ‚Heat­map‘ zu den am meis­ten fre­quen­tier­ten Abschnit­ten in der Innen­stadt. Bei der ‚Heat­map‘ han­delt es sich um eine Kar­te der Innen­stadt, in der die Stra­ßen­zü­ge je nach Anzahl der gemes­se­nen Besucher:innen unter­schied­lich farb­lich gekenn­zeich­net sind.


Koope­ra­ti­on mit Smart City

Da die­ses Pro­jekt in Zusam­men­ar­beit mit Smart City Bam­berg läuft, des­sen Ziel es ist, Daten allen Inter­es­sier­ten zugäng­lich zu machen, kön­nen die Roh­da­ten der Mes­sung auch als Excel-Tabel­le abge­ru­fen wer­den. „Als Ver­ant­wort­li­cher von Smart City Bam­berg ist mir dies beson­ders wich­tig“, so Dr. Ste­fan Gol­ler, „Gewer­be­trei­ben­de kön­nen die­se Mess­ergeb­nis­se nun mit eige­nen Daten ver­knüp­fen und so bei­spiels­wei­se den Erfolg von Ver­kaufs­ak­tio­nen bewer­ten.“ Im Janu­ar wird die Wirt­schafts­för­de­rung dazu eine ers­te Schu­lung anbie­ten. Außer­dem plant die Wirt­schafts­för­de­rung zusam­men mit Smart City Bam­berg, zukünf­tig die Daten über ChatGPT abruf­bar zu machen.

Selbst­ver­ständ­lich ist das kom­plet­te Pro­jekt DSGVO-kon­form und es sind zu kei­nem Zeit­punkt Rück­schlüs­se auf per­sön­li­che Daten möglich.


För­der­pro­gramm zum Pro­jekt „Mitte.Bamberg.2025“

Das Bun­des­mi­nis­te­ri­um für Bau und Inne­res hat das För­der­pro­gramm „Zukunfts­fä­hi­ge Innen­städ­te und Zen­tren – kurz ZIZ im August 2021 aus­ge­ge­ben. Die Wirt­schafts­för­de­rung hat sich dafür bewor­ben und konn­te eine För­de­rung von 474.600 Euro erreichen.

Die Wirt­schafts­för­de­rung der Stadt Bam­berg ist ver­ant­wort­lich für die Orga­ni­sa­ti­on und die Abwick­lung des kom­plet­ten Pro­jek­tes „Mitte.Bamberg.2025“.

Bam­bergs Unab­hän­gi­ge Bürger

For­de­rung nach mehr Trans­pa­renz im Umgang mit Steuergeldern

In der gemein­sa­men Sit­zung des Kul­tur- sowie des Fami­li­en- und Inte­gra­ti­ons­se­na­tes am 28. Novem­ber 2024 bean­trag­te BuB-Stadt­rä­tin Karin Ein­wag im Namen der Frak­ti­on Bam­bergs Unab­hän­gi­ge Bür­ger (BuB), die Bera­tun­gen und Ent­schei­dun­gen zur Ver­ga­be der För­der­mit­tel im Sin­ne der Trans­pa­renz in einer öffent­li­chen Sit­zung abzuhalten.

Die Stadt Bam­berg stellt im Jahr 2024 drei Unter­stüt­zungs­fonds mit jeweils 75.000 Euro zur Ver­fü­gung, um Pro­jek­te aus der Bür­ger­schaft zu för­dern. Bür­ge­rin­nen und Bür­ger, Ver­ei­ne sowie Insti­tu­tio­nen kön­nen Anträ­ge für die Fonds I, II und III stel­len, wobei Ein­zel­pro­jek­te mit bis zu 5.000 Euro unter­stützt wer­den. Ziel ist es, gezielt abge­schlos­se­ne Pro­jek­te zu för­dern, die einen Mehr­wert für die Stadt­ge­sell­schaft bie­ten. Über die Ver­ga­be der Gel­der ent­schei­det der zustän­di­ge Fach­se­nat des Stadt­ra­tes – bis­her hin­ter ver­schlos­se­nen Türen.

Nun bean­trag­te Stadt­rä­tin Karin Ein­wag von der Frak­ti­on Bam­bergs Unab­hän­gi­ge Bür­ger (BuB) ver­gan­ge­ne Woche im Namen der Frak­ti­on Bam­bergs Unab­hän­gi­ge Bür­ger, die Bera­tun­gen und Ent­schei­dun­gen zur Ver­ga­be der För­der­mit­tel in einer öffent­li­chen Sit­zung abzuhalten.


„Eine Chan­ce, das Enga­ge­ment in der Bür­ger­schaft sicht­ba­rer zu machen“

„Trans­pa­renz ist das Gebot der Stun­de, wenn es um den Umgang mit Steu­er­gel­dern geht. Die Stadt­ge­sell­schaft hat ein Recht dar­auf zu wis­sen, wer wel­che För­der­mit­tel erhält und wel­che Pro­jek­te damit unter­stützt wer­den,“ beton­te Stadt­rä­tin Karin Ein­wag. „Die­se Offen­heit schafft Ver­trau­en und ermög­licht eine brei­te Dis­kus­si­on über die För­der­zie­le.“ Schließ­lich hand­le es sich um unser aller Geld.

„Eine öffent­li­che Debat­te über die Anträ­ge wür­de nicht nur die Trans­pa­renz erhö­hen, son­dern auch die Bekannt­heit der För­der­mög­lich­kei­ten und der geför­der­ten Pro­jek­te stär­ken“, ergänz­te BuB-Stadt­rat Klaus Stier­in­ger. „Das ist eine Chan­ce, das Enga­ge­ment in der Bür­ger­schaft sicht­ba­rer zu machen.“

Die Frak­ti­on BuB bedau­re, dass ihr Antrag auf eine öffent­li­che Bera­tung in der gemein­sa­men Sit­zung von der Mehr­heit der Senats­mit­glie­der abge­lehnt wur­de. Statt­des­sen blei­be die Ent­schei­dungs­fin­dung wei­ter­hin nicht-öffent­lich – ein Vor­ge­hen, das die BuB als ver­pass­te Gele­gen­heit für mehr Bür­ger­nä­he und Dia­log kritisiert.

Belas­tung durch Munition

Betre­ten ver­bo­ten auf dem Muna-Gelände

Die „Muna“ ist stär­ker von alter Muni­ti­on belas­tet, als bis­her gedacht. Dies ergab ein aktu­el­les Gut­ach­ten. Nun hat die Stadt das Wald­stück gesperrt.

Das Gelän­de der ehe­ma­li­gen Hee­res­mu­ni­ti­ons­an­stalt, bekannt als die „Muna“, gele­gen jen­seits der Geis­fel­der Stra­ße, muss laut einer Mit­tei­lung des Rat­hau­ses gesperrt wer­den. Die­ser Schritt sei die logi­sche Kon­se­quenz aus den ers­ten Ergeb­nis­sen eines aktu­el­len Gut­ach­tens der Bun­des­an­stalt für Immo­bi­li­en­auf­ga­ben (BImA). Die­ses hat­te eine hohe Kampf­mit­tel­be­las­tung des Gebie­tes ergeben.

„An ers­ter Stel­le steht für uns die Sicher­heit der Men­schen“, sag­te Ober­bür­ger­meis­ter Andre­as Star­ke. „Des­halb müs­sen wir mit einem Betre­tungs­ver­bot für die betrof­fe­nen Flä­chen han­deln, um kein Risi­ko ein­zu­ge­hen.“ Eine ent­spre­chen­de Ver­ord­nung wer­de dem Kon­ver­si­ons- und Sicher­heits­se­nat am 22. Okto­ber vorgelegt.

„Zur Ver­hü­tung erheb­li­cher Gefah­ren für Leben und Gesund­heit wird im Gel­tungs­be­reich nach § 1 die­ser Ver­ord­nung das Betre­ten und Befah­ren mit Fahr­zeu­gen aller Art von Flä­chen und nicht­öf­fent­li­chen Wegen ver­bo­ten, soweit die­se nicht frei­ge­ge­ben sind“, heißt es in der neu­en Ver­ord­nung für das „Muna“-Gelände und unmit­tel­bar angren­zen­der Wald­flä­chen. Ins­ge­samt umfasst der Gel­tungs­be­reich ein cir­ca 270 Hekt­ar gro­ßes Gebiet. Aus­ge­nom­men von dem Ver­bot sind öffent­li­che Wege, vor allem ein etwa ein Kilo­me­ter lan­ger Abschnitt der Geis­fel­der Stra­ße bezie­hungs­wei­se der Staats­stra­ße 2276.

BImA beauf­tragt Gutachten

Wie vie­le Kampf­mit­tel sind in dem Gebiet vor­han­den? Das woll­te die BImA im Rah­men der Ver­hand­lun­gen über den Kauf grö­ße­rer Teil­flä­chen der „Muna“ durch die Stadt Bam­berg wis­sen. So beauf­trag­te sie ein Inge­nieur­bü­ro mit der Erkun­dung. Das end­gül­ti­ge Gut­ach­ten soll zwar Anfang 2025 vor­lie­gen, doch die vor­läu­fi­gen Erkennt­nis­se haben es laut Rat­haus­mit­tei­lung bereits in sich.

Auf nahe­zu allen unter­such­ten Test­fel­dern wur­den laut Mit­tei­lung des Inge­nieur­bü­ros „bezün­der­te und unbe­zün­der­te Gra­na­ten“ sowie Tei­le gespreng­ter Gra­na­ten inner­halb der ers­ten zehn Zen­ti­me­ter unter der Ober­flä­che gefun­den. „Damit wur­de schon jetzt ein deut­lich höhe­res Gefähr­dungs­po­ten­ti­al fest­ge­stellt, als BImA und Stadt Bam­berg erwar­tet hat­ten“, erklärt der Refe­rent für Sicher­heit und Ord­nung, Chris­ti­an Hin­ter­stein. „Dar­auf müs­sen wir umge­hend reagie­ren und kön­nen nicht die fina­le Aus­wer­tung abwar­ten. Der Erlass einer Betre­tungs­ver­bots­ver­ord­nung wur­de auch sei­tens der BImA schrift­lich aus­drück­lich emp­foh­len. Die­se muss auf­grund der Aus­brei­tung der Kampf­mit­tel über das bis­lang umzäun­te Gelän­de hinausgehen.

Es sind zwei Explo­sio­nen, die für die Belas­tung und die rela­tiv brei­te Streu­ung von Kampf­mit­teln ver­ant­wort­lich sein dürf­ten. Die ers­te traf das Muni­ti­ons­haus MH54 und meh­re­re Muni­ti­ons­sta­pel kurz vor Kriegs­en­de im April 1945. Dabei wur­den Spreng‑, Pan­zer- und Hohl­la­dungs­gra­na­ten, die die Wehr­macht ver­wen­de­te, groß­flä­chig auf dem Gelän­de ver­teilt. Die zwei­te Explo­si­on ereig­ne­te sich im Sep­tem­ber 1946 im Muni­ti­ons­haus MH72 und ver­streu­te US-Gewehr­gra­na­ten über eine grö­ße­re Fläche.

Ankauf der Muna ver­schiebt sich

Wel­che Aus­wir­kun­gen sich auf den geplan­ten Erwerb der „Muna“-Teilflächen durch die Stadt Bam­berg erge­ben, ist aktu­ell noch nicht abseh­bar. „Wir müs­sen in Ruhe das fer­ti­ge Gut­ach­ten abwar­ten, das uns spä­tes­tens im ers­ten Quar­tal 2025 vor­lie­gen soll­te“, sag­te Star­ke. „Danach wer­den wir ana­ly­sie­ren, was dies für unse­re Kauf­ab­sich­ten und die geplan­te Ent­wick­lung eines 20 Hekt­ar gro­ßen Gewer­be­ge­bie­tes bedeu­tet.“ Klar sei, dass sich der zum Jah­res­en­de geplan­te Notar­ter­min auf­grund die­ser Ent­wick­lung nach hin­ten verschiebt.

„Som­mer an der Promenade“

Wan­del­gar­ten, Sand­kas­ten und Basketball

Bei der Ver­an­stal­tungs­rei­he „Som­mer an der Pro­me­na­de“, die Anfang Juli begann, soll her­aus­ge­fun­den wer­den, wel­che alter­na­ti­ven Nut­zun­gen für den Platz an der Nörd­li­chen Pro­me­na­de vor­stell­bar sind. Nach der kuli­na­ri­schen Woche wird es nun noch grü­ner an der Pro­me­na­de mit dem Wan­del­gar­ten, außer­dem gibt es Basketball-Stationen.

Die Stadt Bam­berg hat jetzt das Pro­gramm für die kom­men­de Woche der Ver­an­stal­tungs­rei­he „Som­mer an der Pro­me­na­de“ bekanntgegeben.

Ab Mon­tag, 19. August, wird ein Wan­del­gar­ten mit Bar­fuß­pfad, Sand­kas­ten und wei­te­ren Attrak­tio­nen ein­ge­rich­tet. Die Bam­ber­ge­rin­nen und Bam­ber­ger sind ein­ge­la­den, ihre Pflan­zen vor­bei­zu­brin­gen und bis zum 31. August ver­sor­gen zu las­sen. Am Sams­tag wird dann zum Bau­ern­markt-Brunch ein­ge­la­den. Zum Start der Sand­ker­wa am Don­ners­tag gibt es am Nach­mit­tag einen Bas­ket­ball-Work­shop für Kin­der und Jugend­li­che vom Freak City e.V.

Wei­ter­hin auf­ge­baut und zur Benut­zung in der Hit­ze emp­foh­len ist das Was­ser­spiel­mo­bil. Auch Men­schen über 18 Jah­ren kön­nen hier durch­aus Spaß haben. Das Was­ser­spiel­mo­bil noch bis zum 26. August täg­lich zwi­schen 9 und 20 Uhr genutzt werden.


Wan­del­gar­ten

Vom 19. bis 31. August ent­steht an der Nörd­li­chen Pro­me­na­de einen Wan­del­gar­ten – und alle sind ein­ge­la­den, mit­zu­hel­fen und mit­zu­ge­stal­ten! Blu­men, Kräu­ter, Gemü­se oder ande­re Pflan­zen kön­nen dort­hin ver­lie­hen wer­den – in Kübeln und Eimern. Die Ver­ant­wort­li­chen wer­den sich um regel­mä­ßi­ges Gie­ßen küm­mern. Der tem­po­rä­re Gemein­schafts­gar­ten soll für zwei Wochen den „Som­mer an der Pro­me­na­de“ mit viel­fäl­ti­gem Grün berei­chern. Bän­ke und Bar­fuß­pfad, Sand­kas­ten und Slack­li­ne laden zum Ver­wei­len für Jung und Alt ein. Die Pflan­zen kön­nen am 19. und 20. August von 9 bis 14 Uhr wäh­rend des Auf­baus abge­ge­ben wer­den. An bei­den Sams­ta­gen, 24. und 31. August, zwi­schen 9 und 13 Uhr gibt es einen Bau­ern­markt-Brunch mit lecke­ren Lebens­mit­teln direkt vom Bau­ern­hof. Am 31. August ab 12 Uhr kön­nen die Leih­ga­ben wie­der abge­holt wer­den. Der Wan­del­gar­ten ent­steht als Erwei­te­rung der „Wan­der­baum­al­lee“ von mach­bar bam­berg e.V. und der Kreis­grup­pe Bam­berg des BUND Natur­schutz im Rah­men der Pro­jek­te „Mit­Mach­Kli­ma“ und „Som­mer an der Pro­me­na­de“ der Stadt Bamberg.


Freak City Basketball-Stationen

Am Don­ners­tag, dem 22. August, von 14 bis 17 Uhr kann mit den Jugendtrainer:innen des Freak City Bam­berg e.V. in die Welt des Bas­ket­balls ein­ge­taucht wer­den und an ver­schie­de­nen Sta­tio­nen kön­nen die Grund­tech­ni­ken des Bas­ket­balls ken­nen­ge­lernt wer­den. Auf dem Pro­gramm ste­hen Drib­beln, Wer­fen, Korb­le­ger, Koor­di­na­ti­on und Ball­hand­ling. Der Spaß und das Mit­ein­an­der ste­hen im Vor­der­grund. Mit­ma­chen darf, wer Lust hat. Vor­kennt­nis­se sind nicht erforderlich.

„Som­mer an der Promenade“

Mit­mach­ak­ti­on „wan­del­gar­ten“ begrünt und belebt Promenade

Ab dem 19. August sind alle ein­ge­la­den, eine klei­ne grü­ne Oase beim „Som­mer an der Pro­me­na­de“ mit­zu­ge­stal­ten. Inmit­ten der Innen­stadt sol­le in den letz­ten bei­den August­wo­chen ein „wan­del­gar­ten“ wach­sen, teilt die Stadt Bam­berg mit. Alle Anwoh­nen­den und Inter­es­sier­ten sind zur Mit­hil­fe und Mit­ge­stal­tung aufgerufen.

An 33 Tagen gib es Aktio­nen beim „Som­mer an der Pro­me­na­de“. Außer­halb die­ser kann der Platz als Auf­ent­halts­raum erlebt wer­den mit Rund­bän­ken, Lie­ge­stüh­len und einer Wan­der­baum­al­lee. Seit Mon­tag ver­gan­ge­ner Woche steht an der Pro­me­na­de auch das Wasserspielmobil.

Vom 19. bis 31. August 2024 wird der „Som­mer an der Pro­me­na­de“ durch die Mit­mach­ak­ti­on „wan­del­gar­ten“ berei­chert: Mit Unter­stüt­zung aus der Nach­bar­schaft und Bam­ber­ger Natur- und Nach­hal­tig­keits­in­itia­ti­ven ent­steht auf dem hin­te­ren Teil des sonst zum Par­ken genutz­ten Plat­zes eine klei­ne grü­ne Oase. Neben den Baum­mo­du­len und Hoch­bee­ten der „Wan­der­baum­al­lee“ brin­gen gelie­he­ne Pflanz­kü­bel und ‑eimer aus der Bür­ger­schaft viel­fäl­ti­ges Grün in die Innen­stadt. Auch Bän­ke und ein Bar­fuß­pfad, ein Sand­kas­ten und eine Slack­li­ne laden zum Ver­wei­len ein.

Der „wan­del­gar­ten“ soll zei­gen, wie der öffent­li­che Raum durch Begrü­nung ver­wan­delt und die Auf­ent­halts­qua­li­tät von Plät­zen ver­bes­sert wer­den kön­nen. Damit die Umge­stal­tung gelingt, rufen die Initia­to­rin­nen und Initia­to­ren zum gemein­schaft­li­chen Auf­bau am Mon­tag, 19. August, und Diens­tag, 20. August, auf. Von 9 bis 14 Uhr kön­nen Pflan­zen in eige­nen Behält­nis­sen abge­ge­ben wer­den. Bei der Gestal­tung des Gar­tens und beim Bau von Sitz­ge­le­gen­hei­ten und Spiel­ge­rä­ten sind Mit­wer­keln­de herz­lich will­kom­men. Um regel­mä­ßi­ges Gie­ßen bis zur Abho­lung am 31. August ab 12 Uhr küm­mert sich das Pro­jekt­team, in dem städ­ti­sche Mit­ar­bei­ten­de von „Mit­Mach­Kli­ma“ mit zivil­ge­sell­schaft­li­chen Akteu­rin­nen und Akteu­ren von mach­bar bam­berg und BUND Natur­schutz eng zusammenarbeiten.

Als beson­de­re Höhe­punk­te sind alle Bür­ge­rin­nen und Bür­ger an den bei­den Sams­ta­gen 24. und 31. August zwi­schen 9 und 13 Uhr herz­lich ein­ge­la­den, sich für einen Bau­ern­markt-Brunch im „wan­del­gar­ten“ zu tref­fen. Wer will, ver­sorgt sich an den Markt­stän­den mit lecke­ren Lebens­mit­teln direkt vom Bau­ern­hof und unter­stützt damit gleich­zei­tig eine wich­ti­ge Bam­ber­ger Institution.

Der „wan­del­gar­ten“ ent­steht als Erwei­te­rung der „Wan­der­baum­al­lee“ von mach­bar bam­berg e.V. und der Kreis­grup­pe Bam­berg des BUND Natur­schutz im Rah­men der Pro­jek­te „Mit­Mach­Kli­ma“ und „Som­mer an der Pro­me­na­de“ der Stadt Bamberg.

„Som­mer an der Promenade“

Die Pro­me­na­de ver­wöhnt die Gaumen

Bei der Ver­an­stal­tungs­rei­he „Som­mer an der Pro­me­na­de“, die Anfang Juli begann, soll her­aus­ge­fun­den wer­den, wel­che alter­na­ti­ven Nut­zun­gen für den Platz an der Nörd­li­chen Pro­me­na­de vor­stell­bar sind. Die Stadt Bam­berg hat jetzt das Pro­gramm für die kom­men­de Woche bekanntgegeben.

An 33 Tagen gib es Aktio­nen beim „Som­mer an der Pro­me­na­de“. Ver­schie­de­ne Ver­an­stal­tungs­for­ma­te von Yoga-Stun­den über Tanz- und Thea­ter-Auf­füh­run­gen, Kon­zer­te und Kunst­pro­jek­te bis hin zu Dis­kus­si­ons­ver­an­stal­tun­gen wer­den aus­pro­biert. Außer­halb die­ser kann der Platz als Auf­ent­halts­raum erlebt wer­den mit Rund­bän­ken, Lie­ge­stüh­len und einer Wanderbaumallee.

Seit ver­gan­ge­nem Mon­tag August steht an der Pro­me­na­de auch das Was­ser­spiel­mo­bil, das von Kin­dern gut ange­nom­men wird, wie die Stadt mitteilt.

In die­ser Woche wird der Stadt zufol­ge auch viel für erwach­se­ne Beglei­te­rin­nen und Beglei­ter gebo­ten – vor allem für deren Gau­men. Kaf­fee, Eis und Bier wer­den nun beim „Som­mer an der Pro­me­na­de“ ange­bo­ten und erfül­len ganz ver­schie­de­ne kuli­na­ri­sche Wünsche.

Nach zwei Food­trucks am Mon­tag und Diens­tag steht mit der Klein­braue­rei­mes­se von Mitt­woch bis Sonn­tag die längs­te Ver­an­stal­tung auf dem Pro­gramm. Zum letz­ten Mal bit­tet Yoga­n­za am Diens­tag zum Yoga-Kurs in die Innenstadt.

Am Mon­tag­nach­mit­tag macht von 14 bis 16 Uhr die Kaf­fee-Ape „PAUL“ des Evan­ge­lisch-Luthe­ri­schen Deka­nats Halt an der Nörd­li­chen Pro­me­na­de. Bei einer kos­ten­lo­sen Tas­se Kaf­fee kön­nen sich Men­schen unge­zwun­gen begeg­nen, infor­mie­ren und austauschen.

Am Diens­tag von 8 bis 9 Uhr und von 18 bis 19 Uhr fin­det Yoga statt. „Yoga­n­za – Yoga ist Bam­berg“ bie­tet eine Serie von kos­ten­lo­sen Yoga­work­shops. Jede Woche wird eine ande­re Yoga­rich­tung prä­sen­tiert, die ver­schie­de­ne Alters­grup­pen und Erfah­rungs­le­vel anspricht. Am Mor­gen lei­tet Pra­na­ya­ma mit Tama­ra von „Yoga­n­za Bam­berg“ den Kurs. Abends gibt es Twists Detox mit Lisa Marie Metschnabl.

Ab 15 Uhr macht der Food­truck „Mel­lys Ice­rolls“ Sta­ti­on und bie­tet sei­ne kunst­voll geroll­ten Eis-Krea­tio­nen zum Ver­kauf an.

Ab Mitt­woch bis zum Sonn­tag, dem 18. August, ent­steht mit der Klein­braue­rei­mes­se „Bier­pro­me­na­de“ für fünf Tage eine Mischung aus Markt und Mes­se für Klein- und Hob­by­brau­er sowie Bier­lieb­ha­ber, bei der Händ­ler­stän­de, Vor­trä­ge, Ver­kos­tun­gen und Tausch­bör­sen geplant sind.

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