Studie
Universität Bamberg: Wie nehmen wir Selfies wahr?
Bamberger Wissenschaftler haben tausende Reaktionen auf Selfies untersucht und ein Kategoriensystem erstellt. Entstanden sind fünf Kategorien, in die sich Selfies einteilen lassen.
Seit Jahrhunderten nutzen Menschen Selbstporträts, um Informationen über sich selbst mitzuteilen. Im Zeitalter der Smartphones ist das einfacher als je zuvor. Ein Selbstporträt mit anderen zu teilen, ist nur noch eine Sache von wenigen Klicks. Trotz der hohen Popularität von Selfies ist aus wissenschaftlicher Sicht aber noch nicht klar, wie Menschen sie genau zur Kommunikation nutzen und wie andere Personen die Selfies wahrnehmen.
„Der Begriff Selfie feiert gerade seinen 21. Geburtstag“, sagt Tobias Schneider, Doktorand an der Bamberger Graduiertenschule für Affektive und Kognitive Wissenschaften. „Selbstporträts sind in der Kunstgeschichte seit fast 200 Jahren in der Fotografie und seit mehr als 500 Jahren in der Malerei bekannt. Trotzdem fehlt uns immer noch eine klare Klassifizierung der verschiedenen Arten von Selfies.“ Schneider ist Hauptautor einer Studie der Universität Bamberg, die jetzt erschienen ist, und die diese Forschungslücke schließen soll. Die Wissenschaftler haben dafür tausende von Reaktionen auf 1.001 Selfies gesammelt und kategorisiert. Entstanden sind daraus fünf Kategorien, in die sich Selfies einteilen lassen.
Für ihre Studie erstellten die Wissenschaftler einen Selfie-Datensatz. Dabei verwendeten sie ausschließlich Selbstporträts ohne Text, die mit einer Handykamera mit den eigenen Händen oder einem Selfie-Stick aufgenommen wurden. Die so ausgewählte 1.001 Selfies wurden in einer Standardgröße auf einem einfarbigen grauen Hintergrund präsentiert.
Anschließend präsentierten die Wissenschaftler den etwa 130 TeilnehmerInnen ihrer Erhebung, jeweils 15 zufällige Selfies. Die TeilnehmerInnen waren dazu aufgerufen, ihre spontanen Reaktionen zu jedem Bild in fünf Begriffen festzuhalten.
Die Forscher verarbeiteten diese Daten, um die ersten Eindrücke der Befragten in 26 feine Kategorien zusammenzufassen. Anschließend analysierten die Wissenschaftler, wie häufig diese Kategorien in den Antworten vorkamen und ob sie gemeinsam auftraten.
Fünf Kategorien
Diese Analyse ergab fünf verschiedene Kategorien, in die sich Selfies einordnen lassen. Oder wie die Autoren sie nennen „semantische Profile“.
„Ästhetik“: Die größte Kategorie enthält Bilder, die bei den Befragten Assoziationen zu Stil oder ästhetischer Erfahrung hervorriefen.
Die Kategorie „Imagination“ zeigt Bilder, die die Befragten dazu verleiteten, sich in die Person hineinzuversetzen, um sich vorzustellen, was die Person auf dem Selfie gerade machte und wie sie sich dabei fühlte.
In der Kategorie „Charakterzug“ sind Bilder gesammelt, die persönlichkeitsbezogene Begriffe bei den Befragten hervorriefen.
Die Kategorie „Gemütszustand“ kommt zwar insgesamt seltener vor, dennoch lösten immer noch beachtlich häufig Bilder bei den Befragten Assoziationen zum Gemütszustand der auf dem Selfie abgebildeten Person aus.
„Theorie des Geistes“: Einige Bilder veranlassten die Befragten dazu, Vermutungen über die Motive oder die Identität der gezeigten Person anzustellen.
„Die semantischen Profile stehen jeweils für eine ganz eigene Art der Botschaft, die mit den Selfies verbunden ist“, sagt Tobias Schneider. „Die Kategorien sind wie Archetypen der Kommunikation im digitalen Zeitalter zu verstehen.“ Die Forscher hätten dadurch nun einen besseren Einblick, welche Bedeutung Menschen verschiedenen Selfies zuschreiben.
Die Ergebnisse deuten zudem darauf hin, dass die Befragten die visuelle Sprache aufgreifen, die die Selfie-Ersteller verwendeten, um verschiedene Aspekte von sich selbst zu kommunizieren – sei es ihre schlechte Laune oder ihr tolles Outfit. „Das zeigt, dass wir nicht zwingend Worte brauchen, um ganz spezifische Nachrichten über uns selbst an die Außenwelt zu senden“, sagt Schneider.
Novum: Mit persönlichen Berichten Selfies systematisch beschreiben
Frühere Studien beschäftigten sich hauptsächlich mit der Bewertung von Selfies hinsichtlich visueller Merkmale oder begleitender Hashtags auf Social Media-Plattformen. Die aktuelle Studie wechselt die Perspektive. „Die meisten Forschungsarbeiten vernachlässigen die assoziativen Faktoren, die die BetrachterInnen im Kopf haben, wenn sie sich in unserer Selfie-orientierten Welt umsehen“, sagt Claus-Christian Carbon, Mitautor der Studie und Inhaber des Lehrstuhls für Allgemeine Psychologie und Methodenlehre an der Universität Bamberg. „Wir haben untersucht, was Selfies mit den Betrachterinnen und Betrachtern machen und welche Absicht sie hinter den Selfies erkennen.“
Die Wissenschaftler weisen jedoch auf Einschränkungen hin. Die semantischen Profile könnten möglicherweise nicht weltweit auf die gleiche Weise ausgedrückt oder verstanden werden, sodass weitere Forschung erforderlich ist. „Wir brauchen in Zukunft auf jeden Fall größere, vielfältigere und kulturübergreifende Stichproben, um ein Bild davon zu bekommen, wie verschiedene Gruppen und Kulturen Selfies als kompakte Kommunikationsform nutzen“, sind sich die Autoren einig. Zudem planen sie, ihre Forschung so auszuweiten, dass sie beide Perspektiven – die der Selfie-ErstellerInnen und jene der BetrachterInnen – einbeziehen können. Damit wollen sie herausfinden, ob die beabsichtigte Nachricht der Person auf dem Selfie auch in dieser Weise bei den Personen ankommt, die das Selfie betrachten.
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Veranstaltungen
Universität Bamberg: Archäologisches Kolloquium und Mozart-Requiem
Auch in der zweiten Oktoberhälfte setzt die Universität Bamberg ihr Veranstaltungsangebot fort. Am 17. Oktober gibt es ein archäologisches Kolloquium und am 21. ein Mozart-Requiem.
Das Institut für Archäologische Wissenschaften, Denkmalwissenschaften und Kunstgeschichte der Universität Bamberg organisiert auch dieses Semester wieder ein archäologisches Kolloquium. Den Auftakt macht am 17. Oktober (18:30 Uhr, Am Kranen 12) Dr. Sarah-Julie Wittmann von der Universität Heidelberg. In ihrem Vortrag beschäftigt sie sich mit den Anfängen der besonderen Beziehung zwischen Menschen und Hauspferden. Dabei beleuchtet Wittmann auf Grundlage unterschiedlicher Quellen gesellschaftliche Veränderungen, die aus der Pferdehaltung und ‑nutzung folgten. Weitere Vorträge des Kolloquims von ForscherInnen aus Deutschland, Finnland und England finden jeweils dienstags statt.
Zur Eröffnung des Wintersemesters spielen der Kammerchor und das Kammerorchester der Universität Bamberg am 21. Oktober (17:30 Uhr, Pfarrkirche St. Martin) Bamberg ein gemeinsames Konzert. Auf dem Programm steht Wolfgang Amadeus Mozarts letzte Komposition, sein unvollendetes Requiem. Bis heute ist das Werk geheimnisumwittert und Gegenstand verschiedener Legenden.
Da Mozart inmitten des Kompositionsprozesses verstarb, vervollständigten seine Schüler Eybler und Süßmayr das Requiem im Auftrag seiner Witwe. Obwohl es demgemäß nur zu etwa zwei Dritteln von Mozart stammt, ist es eines seiner beliebtesten und am höchsten eingeschätzten Werke und stellt ein ergreifendes Vermächtnis seines musikalischen Genies dar.
Ergänzend dazu spielt die Universitätsmusik das Stück „Musica Celestis“ von Aaron Jay Kernis, einem amerikanischen Komponisten der Moderne. Die solistischen Gesangspartien übernehmen Anna Nesyba (Sopran), Christine Mittermair (Alt), Johannes Strauß (Tenor) und Simon Tischler (Bass). Die Leitung liegt in den Händen von Universitätsmusikdirektor Wilhelm Schmidts.
Für Kinder und Jugendliche
Veranstaltungen Universität Bamberg: „Maus-Tag“ und „Mädchen und Technik“
Die Universität Bamberg bietet in den kommenden Wochen zwei Veranstaltungen für Kinder und Jugendliche. Anfang Oktober können die Teilnehmenden am „Maus-Tag“ die Aula in der Dominikanerkirche mit modernen Mitteln untersuchen. Und Anfang November steht alles unter dem Motto „Mädchen und Technik“.
Seit mehr als zehn Jahren veranstaltet die allseits bekannte „Sendung mit der Maus“ den Informationstag „Der Türen auf Tag mit der Maus”. Dabei gewähren bestimmte Institutionen im ganzen Land in Zusammenarbeit mit der Sendung ihrem kindlichen Publikum Einblicke in ihr Schaffen – zum Beispiel auch in Bamberg. Unter dem Motto „Wertvolle Schätze“ wird am „Maus-Tag“ die ehemalige Dominikanerkirche und heutige Aula der Universität am 3. Oktober ab 10:30 Uhr zum Labor für Kinder im Alter von 6 bis 14 Jahren. Hauptthema sind die Veränderungen, die Denkmale im Lauf der Zeit durchmachen, zum Beispiel wenn Türen oder Fenster zugemauert werden oder die Farbigkeit der Wände sich ändert. Mit Wärmebildkameras, 3D-Scannern und Mikroskopen können die Teilnehmenden gemeinsam mit Fachpersonal der Universität Bamberg den historischen Raum untersuchen.
Knapp einen Monat später heißt es „MuT – Mädchen und Technik“. Unter dem Motto „Auf die Plätze – Technik – Los!“ können Mädchen im Alter von 10 bis 14 Jahren Neues aus verschiedenen Anwendungsgebieten der Informatik entdecken und dabei auch selbst aktiv werden. Im Verlauf von zwei Tagen bietet die Universität Bamberg dabei von 9 bis 16 Uhr unterschiedliche Workshops auf dem ERBA-Campus an. So können die Teilnehmerinnen zum Beispiel mit einem Mini-Roboter Programmieren lernen. Die Anmeldefrist geht bis zum 25. Oktober.
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Eco-Management and Audit Scheme
Mehr Nachhaltigkeit: Universität Bamberg ist EMAS-zertifiziert
Ein Ziel der Universität Bamberg ist, ihre Umweltauswirkungen systematisch zu erfassen und ihre Umweltleistung kontinuierlich zu verbessern. Einen wichtigen Schritt in diese Richtung konnte die Hochschule nun machen. Als eine der ersten bayerischen Universitäten ist sie EMAS-zertifiziert.
EMAS steht für „Gemeinschaftssystem für das Umweltmanagement und die Umweltbetriebsprüfung“, beziehungsweise „Eco-Management and Audit Scheme“. Organisationen, die ein Umweltmanagement nach EMAS etablieren, verpflichten sich dazu, alle einschlägigen Umweltrechtsvorschriften zu erfüllen und einen Prozess der kontinuierlichen Verbesserung der eigenen Umweltleistung zu organisieren. Eine derart zertifizierte Organisation ist seit letzter Woche die Universität Bamberg, wie die Hochschule am 21. September mitteilte.
Möglichkeiten, mehr Nachhaltigkeit an einer Universität zu leben und das Zertifikat zu bekommen, gibt es laut Universität viele. Bereits 2021 ist dafür ein Leitbild entstanden, in dem sich die Universität verpflichtet, Umweltbelastungen zu vermeiden, Ressourcen zu schonen und Klimaneutralität anzustreben. Daneben wurde ein Umweltprogramm mit insgesamt zwölf Handlungsfeldern wie Mobilität, IT oder Bau- und Flächenmanagement und den Kernthemen Forschung und Lehre aufgesetzt. „Mit dem Umweltmanagement nach EMAS geht die Universität einen konsequenten und systematischen Weg“, sagt Dagmar Steuer-Flieser, Kanzlerin und Nachhaltigkeitsbeauftragte der Hochschule.
Die ersten Schritte zur Zertifizierung waren 2021 eine Bestandsaufnahme und die Erarbeitung grundlegender Strukturen, um die Bestrebungen im Bereich Nachhaltigkeit zu bündeln. „Die Steuerungsgruppe Nachhaltigkeit gibt es bereits seit 2016. Nun unterstreicht auch die Einführung von EMAS die strategische Ausrichtung der Universität.“
Es rücken dabei beispielsweise die Möglichkeiten für selbsterzeugte Solarenergie, das Mobilitätsverhalten oder auch die jährlichen Gesamtemissionen in den Blick. „Die Strukturen müssen von Beginn an auf jeden Fall so angelegt sein, dass der Veränderungsprozess langfristig gelingen kann“, sagt Carolin Brix-Asala, Umweltmanagementbeauftragte der Universität. „Denn mit der Zertifizierung ist es nicht getan. EMAS ist ein fortlaufender Prozess.“
Ein klimapolitisches Zeichen setzte die Universität auch im Juli 2023 mit ihrem Beitritt zur internationalen Kampagne „Race to Zero“. Die Institutionen, die sich „Race to Zero” anschließen, verpflichten sich dazu, bis spätestens 2050 CO2-Neutralität zu erreichen und bis 2030 zur Halbierung der Emissionen beizutragen.
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Herbstprogramm
Demenz, Ökumene, Gesundheit: Veranstaltungen an der Universität Bamberg
Die Universität Bamberg bietet in den nächsten Wochen ein abwechslungsreiches Veranstaltungsprogramm. Thematische Schwerpunkte sind dabei Demenz, Ökumene und der Zusammenhang zwischen dem Schutz des Ökosystems und Gesundheitsschutz.
Los geht es mit dem Herbstprogramm der Universität Bamberg am 23. September in der Hainstraße 10. Im Rahmen der Bayerischen Demenzwochen veranstaltet das Living Lab Demenz der Hochschule einen Tag der offenen Tür. Miriam Kunz von der Universität Augsburg und Stefan Lautenbacher von der Universität Bamberg informieren über Verhaltensprobleme wie Unruhe, motorische Störungen, Aggressivität, Antriebslosigkeit oder Schmerz, die oft mit Demenz einhergehen und die Alltagsfähigkeit stören können. Dabei soll auch erklärt werden, was das Living Lab Demenz zur Untersuchung dieser Probleme leisten kann. Die Universität bittet um zeitnahe Anmeldung über ihre Homepage.
Ökumene und Gesundheit
Das erste Ökumenische Konzil von Nizäa von 325 stellt eine Besonderheit in der Kirchengeschichte dar. Während die Bekenntnisse und Synoden vor Beginn des 4. Jahrhunderts zumeist örtlichen oder eher provinziellen Charakter besaßen, war die Synode von Nizäa eine von Kaiser Konstantin einberufene Gesamtsynode von Bischöfen des Römischen Reiches.
Im Fokus eines Symposions, das der Lehrstuhl für Kirchengeschichte und Patrologie der Universität Bamberg am 25. und 26. September, An der Universität 2, veranstaltet, steht insbesondere die Rezeption und Wirkungsgeschichte dieses Konzils. Auch hierbei bittet die Universität um Anmeldung.
„Gesundheit – Umwelt – Gesellschaft: Umwelt- und Gesundheitssoziologie im Gespräch“ lautet der Titel eines weiteren Symposiums der Universität, das am 5. und 6. Oktober stattfindet (Markusstraße 8a).
Aktuelle Krisen wie die Corona-Pandemie und der Klimawandel zeigen, wie sehr Gesundheit von einer intakten Umwelt abhängt. Aber während Gesellschaften beim akuten direkten Gesundheitsschutz versuchen, erfolgreich zu agieren, sind sie bisher nicht in der Lage, die erforderlichen Maßnahmen zum Schutz des Ökosystems und damit der langfristigen eigenen Gesundheit umzusetzen. Die Deutsche Gesellschaft für Soziologie möchte im Rahmen ihrer Herbsttagung diesem Problem auf den Grund gehen und Perspektiven für Forschung und Politik entwickeln. Weitere Informationen und die Anmeldefrist finden sich hier.
Verbundprojekt ForDigitHealth
Digitaler Stress ist ansteckend
Digitaler Stress ist ansteckend. Das haben Forscherinnen und Forscher der Universität Bamberg im Rahmen des Verbundprojekts ForDigitHealth herausgefunden, das jetzt zum Abschluss kommt.
Digitale Technologien und Medien sind tief in unseren Alltag integriert. Sie halten uns in Verbindung, sind die Voraussetzung für Arbeitsprozesse, ermöglichen schnelle Abstimmungen, Inspiration, Unterhaltung, Lernen und Unterstützung. Gleichzeitig entsteht dadurch digitaler Stress, der zu negativen gesundheitlichen Folgen führen kann. Die Universitäten Augsburg, Bamberg, Erlangen-Nürnberg, München und Würzburg haben im gemeinsamen Forschungsverbund „ForDigitHealth“ vier Jahre lang zum gesunden Umgang mit digitalen Technologien und Medien geforscht. Jetzt findet das Projekt seinen Abschluss. Bayerns Wissenschaftsminister Markus Blume betont: „Interdisziplinär, hochaktuell und mit Mehrwert für uns alle: Der Ansatz des Forschungsverbunds ForDigitHealth war und ist mustergültig. Digitale Technologien und Medien bestimmen unseren Alltag – die Auswirkungen müssen fundiert untersucht werden, deshalb haben wir den Forschungsverbund mit insgesamt rund 3,4 Millionen Euro gefördert. Die Ergebnisse geben uns nun wichtige Hinweise, wie wir – jeder einzelne und als Gesellschaft – mit dem Phänomen ‚Digitaler Stress‘ umgehen können. Ganz besonders freut mich, dass die Ergebnisse auch in einem Online-Wegweiser für alle zugänglich gemacht werden.“
Ansteckungspotential von Technostress
Die Forscherinnen und Forscher der Universität Bamberg haben sich im Rahmen von ForDigitHealth vor allem mit Ansteckungspotenzialen von digitalem Stress beschäftigt. Dass digitaler Stress, oder auch Technostress, bei Mitarbeitenden zu Burnout führen kann und bei Unternehmen Schäden in Millionenhöhe hervorrufen kann, ist in der Forschung wohlbekannt. Als Ursache hat die bisherige Forschung ausschließlich technologische Charakteristika untersucht und sich dabei auf einzelne Personen und ihr jeweiliges Stressverhalten konzentriert. Typischerweise handeln und arbeiten Menschen aber sozial eingebettet und ein Großteil der Arbeit geschieht im Team. „Wir gingen Hinweisen aus der Unternehmenspraxis nach, welche darauf hindeuteten, dass sich dieser Stress durch Kommunikation oder durch Wahrnehmungen von Emotionen zwischen Menschen überträgt“, erklärt Prof. Dr. Tim Weitzel, Inhaber des Lehrstuhls für Wirtschaftsinformatik, insbesondere Informationssysteme in Dienstleistungsbereichen, an der Universität Bamberg. Neben ihm waren Prof. Dr. Christian Maier, der zwischenzeitlich an die Ludwig-Maximilians-Universität München gewechselt ist, sowie Lea Reis am Teilprojekt beteiligt.
„Hauptergebnis unserer Forschung ist die neue Erkenntnis, dass digitaler Stress auch sozial ansteckend ist. Man kann sich sozusagen nicht nur am SAP-System, sondern auch bei Kollegen infizieren“, sagt Weitzel. Das geschehe vor allem im engen beruflichen oder privaten Umfeld. Die Ansteckung könne entweder durch Aufnahme der Emotionen oder der Probleme anderer erfolgen. Die Forschenden sprechen dabei von emotionaler beziehungsweise kognitiver Ansteckung. „Einer emotionalen Ansteckung können wir kaum etwas entgegensetzen“, erläutert Weitzel. „Denn sie passiert automatisch, wenn wir unserem sozialen Umfeld mit Empathie und Sympathie begegnen.“ Häufig könne nur das bewusste Distanzieren von der eigenen emotionalen Reaktion auf andere dem durch Ansteckung entstandenen Technostress entgegenwirken, zeige die Forschung. Bei einer kognitiven Ansteckung könne es hingegen helfen, sich ein gestärktes Selbstvertrauen in die eigenen IT-Fähigkeiten anzueignen und sich bewusst zu machen, dass man selbst der Situation gewachsen und den Problemen anderer nicht hilflos ausgeliefert ist.
Auf die Einstellung zu Stress kommt es an
Der Bamberger Beitrag stellt einen Teil der Ergebnisse des Forschungsverbunds dar. Weiterhin haben die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler herausgefunden: Beim gesunden Umgang mit digitalen Technologien und Medien komme es auch auf die Einstellung zum Stress an. Wenn er durch ein Individuum als Herausforderung statt als Belastung eingestuft werde, könne sich der Stress auch positiv auf eine bessere Leistung und Wohlbefinden auswirken. Hierfür müssen aber die Bedingungen stimmen: eine ausgebildete Medienkompetenz oder die Unterstützung durch Kolleginnen und Kollegen beziehungsweise eines IT-Helpdesks, das Hilfesuchende zur Problemlösung befähigt und nicht nur das Problem selbst löst. In einer solchen Situation werde der Körper kurzfristig in Alarmbereitschaft versetzt, um die Situation bewältigen zu können. Langfristig könne dieser Stress aber auch mit Erkrankungen wie etwa Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Krebs oder Depression in Verbindung gebracht werden. Grund dafür seien langanhaltende Entzündungsprozesse, die der Körper im Rahmen der Stressreaktion durchlaufe, wenn der Mensch über einen langen Zeitraum Stress ausgesetzt ist. ForDigitHealth hat auch erforscht, wie digitale Technologien mithilfe nutzerzentrierter Designprozesse gestaltet werden müssen, um digitalen Stress zu verringern. Die Informatik ging neue Wege und entwickelte zum Beispiel Technologien für die Arbeit im Gehen, da sich Bewegung zum Stressabbau sehr gut eignet. Auch wurde bearbeitet, wie man mithilfe von Apps digitalen Stress besser bewältigen kann und erste Prototypen vorgestellt.
Transfer: Wegweiser zum Umgang mit Stress für die Öffentlichkeit
Der Bayerische Forschungsverbund hat mögliche Lösungsansätze im Umgang mit digitalem Stress aufbereitet. In „Digitaler Stress: Der Wegweiser“ wurden Informationen und Hinweise zu Ursachen, Folgen und Wirkweisen für die Öffentlichkeit auf der Webseite des Verbunds festgehalten. Auch die zugrundeliegenden Publikationen können im Wegweiser nachgelesen werden. Der Verbund war mit ausgewiesenen Expertinnen und Experten aus den fünf Fachdisziplinen Medizin, Psychologie, Informatik, Wirtschaftsinformatik und Kommunikationswissenschaft besetzt. Im Rahmen von fünf übergeordneten Querschnittsthemen und in insgesamt elf Teilprojekten wurde das Thema digitaler Stress beforscht. Der Online-Wegweiser ist hier zu finden, die Webseite des Forschungsverbundes hier.
Universität Bamberg
Baubeginn für neues Universitätssportzentrum
Bambergs altes Hallenbad wird zu einem Universitätssportzentrum umgebaut. Zum Wintersemester 2026//2027 sollen die ersten Sportkurse stattfinden.
Das alte Bamberger Hallenbad am Margaretendamm soll zum Universitätssportzentrum werden. Ein Einweihungsakt per Hammerschlag am 28. Juli läutete nun den offiziellen Baubeginn ein – das teilte die Universität Bamberg letzte Woche mit.
So sollen in den kommenden Jahren unter anderem eine Zweifachsporthalle, ein Gymnastikraum und Seminar- und Büroräume entstehen. Außerdem sind auf den Außenflächen des Geländes eine 100-Meter-Laufbahn, eine sogenannte Finnenbahn für Crosstrainings, ein Hartplatz, ein Beachvolleyballfeld und Kugelstoß- und Weitsprunganlagen geplant.
Auch an Fahrradstellplätze ist laut Universität gedacht – 200 sollen vor dem neuen Universitätssportzentrum eingerichtet werden. Denn beim Umbau habe man sich zur Nachhaltigkeit verpflichtet. „Mit dem symbolischen Hammerschlag setzen wir einen bedeutenden Meilenstein auf dem Weg zu einem modernen Universitätssportzentrum hier in Bamberg“, sagte Dagmar Steuer-Flieser, Kanzlerin der Universität. „Als Universität, die fest in der Stadt verankert ist, sind wir stolz darauf, das denkmalgeschützte alte Hallenbad in ein modernes Sportzentrum umzuwandeln. Dabei liegt uns besonders am Herzen, dass der Umbau im Einklang mit unseren Nachhaltigkeitswerten steht.“ So sollen etwa auf dem Dach eine Photovoltaikanlage und vor dem Gebäude sechs E‑Ladesäulen installiert werden. Die Fassade soll eine Wärmeschutzverglasung erhalten und im Außenbereich ist angedacht, weitere Flächen zu entsiegeln.
„Das Universitätssportzentrum wird ein Ort sein“, sagte Kai Fischbach, Präsident der Universität Bamberg, „an dem Ideen entstehen, Talente gefördert werden und Gemeinschaft gelebt wird – das ist uns insbesondere als Partnerhochschule des Spitzensports wichtig.“
Fertig bis 2026
Die Fertigstellung des Gebäudes ist für Mitte 2026 geplant. Etwa 3.000 Quadratmeter Nutzfläche sollen dann zur Verfügung stehen. Bis zu 30 Millionen Euro werde der Freistaat Bayern in den Umbau des alten Hallenbads investieren, so die Universität.
Das alte Hallenbad am Margaretendamm mit seinem hohen Gebäudesockel, dem rechteckigen Grundriss und der markanten Verglasung zum Adenauerufer und an der südöstlichen Stirnseite wurde zwischen 1964 und 1967 nach Entwürfen der Architekten Hans Rothenburger und Friedrich Pöpperl erbaut und 2006 in die bayerische Denkmalliste aufgenommen. „Dank des neuen Unisportzentrums wird der Rothenburger Bau nicht nur erhalten. Vielmehr entsteht hier ein weiterer zentraler Standort der Uni auf der Achse zwischen Schillerplatz und ERBA. Er wird die Universitäts- und Bildungsstadt Bamberg stärken und zugleich ein neuer sozialer Treffpunkt für alle Studierenden der Uni sein“, sagt Bambergs Zweiter Bürgermeister und Sozialreferent Jonas Glüsenkamp.
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Künstliche Intelligenz
Universität Bamberg: Wie können Unternehmen mit KI Wert generieren?
Eine Studie von unter anderem der Universität Bamberg hat drei Mechanismen und ihre Bedingungen aufgedeckt, mit denen künstliche Intelligenz (KI) in Unternehmen Wertbeiträge leisten kann. Bei allen drei geht es um maschinelles Lernen.
Wie die Universität Bamberg am 20. Juli in einer Mitteilung schreibt, verändern Fortschritte in der künstlichen Intelligenz (KI) die Wettbewerbslandschaft. Auf der Suche nach einem geeigneten Umgang würden sich Unternehmen derzeit mit in einer Vielzahl von KI-Projekten befassen. Dabei falle es Unternehmen aber schwer, durch KI einen greifbaren Geschäftswert zu schaffen.
In einer Studie untersuchten nun Forschende der Copenhagen Business School, der Universitäten Bamberg und Paderborn sowie der IT University of Copenhagen, wie Unternehmen durch Anwendungen des maschinellen Lernens (ML) – einer Kerntechnologie der KI – nachhaltigen Wert erzielen können.
Drei Mechanismen für Unternehmenswert
Während dieser, vierjährigen Studie betrachteten die Forschenden 56 ML-Anwendungen in 29 Unternehmen. Dabei deckten sie, so die Universität Bamberg, drei grundlegende Mechanismen auf, mit denen ML einen Wertbeitrag in Unternehmen leisten soll.
„Jeder Mechanismus benötigt gewisse Gegebenheiten, um erfolgreich eingesetzt zu werden, bringt aber auch einen einzigartigen Wertbeitrag im Unternehmen“, sagt Dr. Konstantin Hopf vom Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik der Universität Bamberg. „Die systematische Gegenüberstellung der drei Arten der ML-Nutzung und der jeweiligen notwendigen Bedingungen hilft Unternehmen, ihre KI-Initiativen gezielter zu planen und zu überwachen”, sagt Prof. Arisa Shollo von der Copenhagen Business School, die die Studie initiiert hat.
Der erste Mechanismus, den die ForscherInnen aufdecken konnten, ist die Nutzung von ML zur Wissensgenerierung. Unternehmen setzen also Algorithmen ein, um Muster in Daten zu erkennen und damit zum Beispiel neue Erkenntnisse über ihr Geschäftsfeld oder Kundenverhalten zu gewinnen. Für diese Art der Wertschöpfung benötigen Unternehmen insbesondere datenwissenschaftliche Fähigkeiten und Domänenkenntnisse.
Beim zweiten Mechanismus nutzen Unternehmen ML, um Menschen bei der Ausführung von Aufgaben zu unterstützen oder anzuleiten. Die Anwendungen reichen von kleinen Erweiterungen bestehender Softwareprogramme bis hin zu spezialisierten Systemen, die Entscheidungen unterstützen oder spezifische Handlungsempfehlungen geben. Eine gute Dateninfrastruktur und Expertise in der Gestaltung von Nutzerinterfaces sind beispielsweise für diese Art der Wertschöpfung essenziell.
Bei der dritten Art der Wertschöpfung wird ML entweder direkt in neue Produkte oder Dienstleistungen integriert und somit dem Endkunden zur Verfügung gestellt oder Teile von Geschäftsprozessen werden von der KI selbst ausgeführt statt sie nur zu unterstützen. Um solche Einsatzszenarien zu realisieren, sind Unternehmen auf die Integration von ML-Anwendungen in betriebliche Prozesse und IT-Systeme, ein stabiles Geschäftsumfeld und wenige rechtliche und ethische Probleme mit ihren ML-Anwendungen angewiesen.
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Universität Bamberg und Hochschule Coburg gründen Institut Mensch & Ästhetik
In einem neu gegründeten, gemeinsamen Forschungsinstitut wollen die Universität Bamberg und die Hochschule Coburg Wechselwirkungen von Gesundheit und ästhetischer Gestaltung erforschen. Am Dienstag (18. Juli) unterzeichneten die Universitäts-Präsidenten einen Kooperationsvertrag für das Institut Mensch & Ästhetik.
Wer zum Beispiel eine Operation hinter sich hat, braucht oft Zeit, um wieder auf die Beine zu kommen. Patientinnen und Patienten, die nach einem chirurgischen Eingriff noch in einem Krankenhauszimmer liegen müssen, können aber sozusagen Glück im Unglück haben. Denn dieses Zimmer könnte eine Aussicht ins Grüne haben, statt etwa auf eine Backsteinwand. „Ein schöner Ausblick verkürzt die postoperative Aufenthaltszeit signifikant, senkt den Schmerzmittelverbrauch und lässt sogar die Pflegekräfte freundlicher erscheinen“, sagen der Bamberger Philosoph Prof. Dr. Christian Illies und der Coburger Ästhetik- und Designforscher Prof. Dr. Michael Heinrich. Architektur könne also in ihrer Gestalt und ästhetischen Erscheinungsweise von großer Bedeutung für die Gesundheit sein. Dies zeige unter anderem eine Auswertung von Patientenakten eines Krankenhauses in Pennsylvania schon in den 1980ern.
Solche Zusammenhänge besser zu erfassen, das Wissen für Bauwelt und Design fruchtbar zu machen und so einen Beitrag zur Gesundheitsförderung und Prävention zu leisten, ist das Anliegen eines neu gegründeten Instituts der Otto-Friedrich-Universität Bamberg und der Hochschule für angewandte Wissenschaften Coburg. Wie die Bamberger Hochschule mitteilte, unterzeichneten am Dienstag, 18. Juli, die Präsidenten der beiden Einrichtungen einen entsprechenden Kooperationsvertrag für das Institut Mensch & Ästhetik.
„Die Forschung an der Universität Bamberg zeichnet sich durch einen starken interdisziplinären Zuschnitt aus“, wird Kai Fischbach, Präsident der Universität Bamberg, bei der Unterzeichnung eines Kooperationsvertrags im Alten Rathaus zitiert. Die Aktivitäten am Institut Mensch & Ästhetik im Feld der Design‑, Geistes- und Humanwissenschaften sollen diese diese Ausrichtung in besonderer Weise veranschaulichen und zeigen, wie vielfältig Wissenschaft zur Lösung gesellschaftlicher Probleme beitragen kann.
Auch Stefan Gast, Präsident der Hochschule Coburg, freute sich über die Kooperation. „Die Kooperation hat außerdem eine besondere Dimension: Es ist das erste Mal, dass die Hochschule Coburg und die Universität Bamberg in einem hochschulbergreifenden Institut zusammenarbeiten.“
Juli-Programm
Lesungen, Bücherkiste, Jazz: Was ist los an der Universität Bamberg?
In den kommenden Tagen bietet die Universität Bamberg zum Semesterende ein vielteiliges Programm wie eine Bücherkiste an Veranstaltungen an. Es gibt Lesungen, die Vorstellung der Bücherkiste, eine Pädagogik-Messe und einen Jazz-Abend.
In einer Mitteilung hat die Universität Bamberg ihr Veranstaltungsprogramm für Juli veröffentlicht. Los geht es morgen (4. Juli) mit der Lesung mit Sharon Dodua Otoo (20 Uhr, An der Universität 2, Raum 00.25). Die Schriftstellerin, Aktivistin und Herausgeberin der Buchreihe „Witnessed“ wird aus ihrem Debütroman „Adas Raum“ lesen. Darin verwebt die Autorin, die 2016 für ihren Text „Herr Gröttrup setzt sich hin“ den Ingeborg-Bachmann-Preis gewann, die Lebensgeschichten von vier Frauen zu einer Reise durch die Jahrhunderte und über Kontinente.
Am Mittwoch (5. Juli, 18 Uhr, Feldkirchenstraße 21, Raum 01.37) hält Prof. Dr. Thomas Gehring seine Abschiedsvorlesung. Thema des Vortrags ist „Internationale Institutionen und Universitätsgremien – Kollektive Akteure oder (nur) Arenen der Präferenzaggregation?“. Thomas Gehring geht darin der Frage nach, was es eigentlich heißt, wenn wir hören, dass der Weltsicherheitsrat Sanktionen gegen ein Land verhängt oder der Senat der Universität eine neue Prüfungsordnung beschlossen hat. Handelt es sich bei diesen Institutionen um Akteure oder sollten wir Aussagen metaphorisch verstehen? Können diese Institutionen also selbst Handlungsfähigkeit erlangen, sodass ihre Handlungen sich von denen ihrer Mitglieder unterscheiden lassen? Können sie auch eigenständige Intentionen entwickeln, an denen sich ihre Entscheidungen ausrichten? Es zeigt sich, dass dies so ist, allerdings in unterschiedlichem Ausmaß. Daraus ergeben sich angesichts der weiten Verbreitung solcher Institutionen weitreichende Folgen für Politik und Gesellschaft.
Bücherkiste, Pädagogik, Jazz
Auf Initiative der Koordinierungs- und Fachstelle der Partnerschaft für Demokratie entstand vor zwei Jahren das Projekt „Demokratie lesen!“ für Bamberger Kindergärten. Lehramtsstudierende haben nun eine Bücherkiste für die Grundschule zusammengestellt. Die Kiste beinhaltet 15 Bücher, die Themen wie Demokratie, Menschenrechte, Vielfalt und Toleranz, Religion und Kultur oder Flucht, Migration und Umweltschutz aufgreifen. Am 6. Juli stellen die Studierenden um 18 Uhr die Bücherkiste vor (Feldkirchenstraße 21, Raum 00.08).
Am 7. Juli beginnt um 13 Uhr die Pädagogik-Messe an der Universität (Markusplatz 3, Raum 02.27). Dort präsentieren sich pädagogische Einrichtungen und Institutionen der Region. Aus erster Hand kann man so pädagogische Arbeitsfelder kennenlernen, Netzwerke knüpfen und Praktikumsplätze ergattern. Auch die Zentrale Studienberatung der Universität, die Fachstudienberatung des Bachelorstudiengangs Pädagogik und des Masterstudiengangs Erwachsenenbildung werden vor Ort sein, um rund um das Studium der Pädagogik zu beraten.
Am 9. Juli gibt es einen Jazz-Abend (19 Uhr, An der Weberei 5). Ob mit Swing-Standards oder Fusion – die Uni-Bigband vermag ihr Publikum zum Semesterende jedes Mal aufs Neue zu unterhalten. Regelmäßig sind auch internationale Jazz-Größen zu Gast.